welchen Laderegler zu "Amorphen Modulen"

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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welchen Laderegler zu "Amorphen Modulen"

Beitragvon herbk » 11.07.2012, 16:41

Hallo zusammen,
ich trage mich schon lange mit dem Gedanken unser Wohnmobil mit Solarmodulen auszurüsten um ein wenig unabhängiger von der Steckdose zu werden.
Gedankliches Hauptproblem für mich war "welche Module" amorph oder (mono)kristalin...
Da ich nicht gerne in der prallen Sonne stehe (jeder der bei 35 Grad Celsius in der Bude noch gut schläft darf gerne Schattenparker zu mir sagen :lol: ) habe ich mich jetzt für Amorphe Module mit 14W Nennleistung entschieden, von denen ich vier günstig ersteigern konnte.
Die Module haben bei Nennleistung eine Spannung von 17,5Volt und eine Leerlaufspannung von 22V.

Die Frage ist jetzt: lohnt es sich bei dieser Leerlaufspannung schon an einen Mppt Regler zu denken?
und
wenn nicht, hält ein Pwm Laderegler diese Leerlaufspannung noch aus?
die meisten Angebote die ich gefunden habe sagen nur 20V oder weniger...

Danke und Gruß
Herbert
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Re: welchen Laderegler zu "Amorphen Modulen"

Beitragvon wieso » 11.07.2012, 17:15

Die Module haben bei Nennleistung eine Spannung von 17,5Volt und eine Leerlaufspannung von 22V.


Passt doch wie die Faust aufs Auge für einen PWM Regler , natürlich mit Verlusten , verglichen mit einem MPPT Regler , aber man kann ja ein Modul mehr mit anfügen
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Re: welchen Laderegler zu "Amorphen Modulen"

Beitragvon herbk » 11.07.2012, 18:13

Hi wieso,
natürlich mit Verlusten , verglichen mit einem MPPT Regler

die Frage ist halt: ob überhaupt und wenn ja, wie viel würde ein Mppt bei solchen - eigentlich ja typischen - 12V Modulen bringen...

aber man kann ja ein Modul mehr mit anfügen

na ja, der Platz auf dem Dach eines Wohnmobiles ist begrenzt und jedes Modul mehr bringt Gewicht. Und mit letzterem sind Wohnmobilfahrer eh immer auf Kriegsfuß.

die zweite Frage kann ich eigentlich zurückziehen:
Stecas halten das aus und für solsum von denen würde ich mich eh entscheiden...
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Re: welchen Laderegler zu "Amorphen Modulen"

Beitragvon wieso » 11.07.2012, 20:01

.... vor Jahren wars klar für mich , MPPT gewinnt dicke , heute siehts andes aus nachdem PV billiger wurde , nur zb in meinem Fall , immer wieder den MPPT Regler meiner Wahl

die Frage ist halt: ob überhaupt und wenn ja, wie viel würde ein Mppt bei solchen - eigentlich ja typischen - 12V Modulen bringen...



Das " ob überhaupt " ist sicherlich falsch , sicherlich richtig ist das PWM-Regler, Solarpower verschenken , .... und einen schlechteren Wirkungsgrad haben


Alles Gute Lars
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Re: welchen Laderegler zu "Amorphen Modulen"

Beitragvon Gerold G » 11.07.2012, 20:14

herbk hat geschrieben:die Frage ist halt: ob überhaupt und wenn ja, wie viel würde ein Mppt bei solchen - eigentlich ja typischen - 12V Modulen bringen...

hybrid-anlage-notstrominsel-p737183.html#p737183
Ist zwar für 36V Module an einem 24V System aber die prozentualen Angaben sollten stimmen. Wobei du Module mit einer besseren MPP-Spannung von 17,5V einsetzt und daher das Ergebnis eher ungünstiger für den MPPT-Regler ausfällt.

Selbst wenn der Regler dir 10-15% mehr aus den Modulen holt (wenn diese kühl sind): Im Schatten bringt dir das auch nichts. 15% von wenig ist eben auch wenig.

Rechne damit, dass die Module dir bei sehr gutem Wetter im Schatten maximal 20% ihrer Nennleistung bringen. Bei deinen 56Wp also etwa 12W. Setzt du hier einen guten MPPT-Laderegler ein, kommst du unter Umständen auf 14W.

Gerade unter diesen Bedingungen kannst du dir aber auch leicht selbst ins Knie schießen:
Mppt-Regler haben einen höheren Eigenverbrauch als gute PWM-Regler.
Mit einem großen Outback oder Morningstar wären etwa 5W gleich wieder verbraucht.
Die IVT MPPT ziehen dir etwa 1,6W weg.
Die kleinen Morningstar Mppt ziehen 35mA (0,42W)
Der Soltronic MPPT7520 scheint hier mit 27mA (0,3W) noch am Günstigsten.
Zum Vergleich: Steca Solsum F 4mA (0,05W)
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Re: welchen Laderegler zu "Amorphen Modulen"

Beitragvon wieso » 11.07.2012, 21:34

.....
Die Module haben bei Nennleistung eine Spannung von 17,5Volt
und in Relation zur Batterie Spannung fehlen dir dann ein paar Volt mal Ampere , also Watt , je nach dem
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Re: welchen Laderegler zu "Amorphen Modulen"

Beitragvon herbk » 11.07.2012, 21:49

Hi Gerold,
Danke - da wird es wohl wirklich der Solsum bleiben. Das Kosten/Nutzen Verhältnis der Mppt's ist dann doch zu ungünstig.

Rechne damit, dass die Module dir bei sehr gutem Wetter im Schatten maximal 20% ihrer Nennleistung bringen.

Hm... da hatte ich allerdings schon mit ein wenig mehr gerechnet... Wenn selbst die ja angeblich schattentoleranteren Amorphen Module nur noch 20% ihrer Leistung bringen, wo liegt diese dann bei Kristalinen?
Wenn ich jetzt noch den schlechten Einstrahlungswinkel mit einbeziehe - ich muss die Module ja liegend montieren - was bleibt dann von der Modulleistung überhaupt noch übrig?
Na ja, wird sich zeigen... Das ganze ist eh mehr ein Versuchsaufbau...

Gruß Herbert
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Re: welchen Laderegler zu "Amorphen Modulen"

Beitragvon Gerold G » 11.07.2012, 22:38

wieso hat geschrieben:.....
Die Module haben bei Nennleistung eine Spannung von 17,5Volt
und in Relation zur Batterie Spannung fehlen dir dann ein paar Volt mal Ampere , also Watt , je nach dem

Richtig.
Wobei diese Betrachtung viel zu einfach ist und zu zu hohen Erwartungen führt.

Ein paar Punkte, die dabei gern vergessen werden:
- Der Ladestrom am PWM-Regler liegt über dem MPP-Strom (5-7%).
- Der Wirkungsgrad von MPPT-Reglern liegt bei maximal 98% und wird bei geringer Modulleistung oder hohem Spannungsunterschied zum Akku schlechter.
- Der Eigenverbrauch eines MPPT-Reglers ist naturgemäß höher als der eines PWM-Reglers
- Bei hohen Modultemperaturen sinkt die MPP-Spannung unter Umständen so weit, dass die Vorteile eines MPPT-Reglers 'dahinschmelzen'.
- Der Spannungsabfall der Zuleitungen und des Ladereglers selbst wird gern vernachlässigt. Dieser wirkt sich bei PWM-Reglern nicht weiter aus[1], führt bei MPPT-Reglern aber zu tatsächlichen Verlusten.

Die in vielen Shops beworbenen und 'oberflächlich' hergeleiteten 10-30% Mehrertrag dürften unter Einbeziehung aller Faktoren daher eher an der 10%-Marke oder sogar noch darunter liegen[2].

Natürlich gewinnt der MPPT-Regler dennoch den Vergleich. Wie hoch der Mehreertrag ist, sollte im Einzelfall berechnet werden. Pauschalaussagen sind nicht möglich.
Die höheren Kosten sollten im Verhältnis zum möglichen Mehrertrag und den Gesamtanlagenkosten betrachtet werden.

[1] Es sei denn, die Kabel sind so dünn, bzw. lang, dass die Spannung unter die Akkuspannung sinkt.
[2] Vorausgesetz, das Modul ist von der Spannung zum verwendeten Akku 'passend'. Das mit einem 36V-Modul am 12V Akku ein MPPT-Regler zur Pflicht wird, sollte klar sein.
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Re: welchen Laderegler zu "Amorphen Modulen"

Beitragvon wieso » 12.07.2012, 02:23

Solche realen Tests sollten helfen sich ein Bild zu machen (hier bei MPPT günstigen Konditionen , kalte Module und entladene Batterie)

http://www.youtube.com/watch?v=QpL4RR0_QyM
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Re: welchen Laderegler zu "Amorphen Modulen"

Beitragvon sonnentau » 12.07.2012, 06:26

Hallo ich selbst habe einen caravan .Bei mir sind Hochleistungsmodule von Sunpower verbaut (450 Watt) Die Module von Dir bringen nichts außer Gewicht.Tests haben gezeigt,das ein gutes Mono Modul sogar besser ist.Wer im Schatten steht sollte auf alle Fälle viele kleine Module nehmen.Große oder Netzmodule bringen da nichts.
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