Welche Batterie-Hersteller und Typen?

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: Welche Batterie-Hersteller und Typen?

Beitragvon sonnentau » 17.02.2012, 06:55

dridders hat geschrieben:BMS mag nicht nötig sein, aber dann zumindest reine Balancer. Wobei ich mir auch ein BMS mit bestellt habe, schon allein weil ich dann besser sehen kann wenn einzelne Zellen Probleme machen z.B.
Ab Ende nächster Woche kann ich dann vielleicht auch berichten wie sich meine neuen 200Ah Winstons verhalten. Durch die Positionierung in einer Abseite im Haus und auch durch die erwarteten höheren Verluste kamen Bleiakkus für mich nicht in Frage. Einen Staplerakku hätte ich da eh nie platziert bekommen, soviel Spinat kann ich gar nicht futtern ;-) Bin dann auch mal gespannt ob ich wirklich meinen Sunny Island passend eingestellt bekomme fürs Laden der LiFeYPO4s.
Welche BMS hast Du denn bestellt?Achte darauf das im Falle einer Schutzabschaltung immer die richtige Seite abgeschaltet wird.Den Wechselrichter mit Lader abzuschalten muß wirklich geklärt werden!!!Nicht das die Elektronik die Referenswerte verliert.Es braucht dafür eine Auswertbox die ich auf dem Markt noch nicht gesehen haben.
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Re: Welche Batterie-Hersteller und Typen?

Beitragvon dridders » 17.02.2012, 09:57

Ich hab mir das EMUS BMS geordert, von Elektromotus. Fuer die Abschaltung werde ich wohl versuchen den Island mit dem BMS zu koppeln ueber ein Selbstbau-Interface. Die Leitung automatisiert aufzutrennen wird bei den Stroemen wohl eh kaum machbar.
Der Wunsch ist aber natuerlich das es dazu eh nie kommt ;-) Ueberladung sollte sich durch richtige Ladespannung ja verhindern lassen. Schwieriger wirds mit dem leernuckeln, da er natuerlich als erstes Mal den Akku leerziehen soll, um dann bei niedrigem Akkustand aus dem Netz zu beziehen... aber das Netz trotzdem die ganze Zeit durchgeschaltet haben um ggf. einspeisen zu koennen, aber auch nicht auf die Idee kommen aus dem Netz zu laden. Bin mal gespannt wieviel ich davon mit dem Island direkt ohne externe Massnahmen realisiert bekomme.
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Re: Welche Batterie-Hersteller und Typen?

Beitragvon matthiasroeschinger » 14.05.2013, 18:59

dridders hat geschrieben:Ich hab mir das EMUS BMS geordert, von Elektromotus. Fuer die Abschaltung werde ich wohl versuchen den Island mit dem BMS zu koppeln ueber ein Selbstbau-Interface. Die Leitung automatisiert aufzutrennen wird bei den Stroemen wohl eh kaum machbar.
Der Wunsch ist aber natuerlich das es dazu eh nie kommt ;-) Ueberladung sollte sich durch richtige Ladespannung ja verhindern lassen. Schwieriger wirds mit dem leernuckeln, da er natuerlich als erstes Mal den Akku leerziehen soll, um dann bei niedrigem Akkustand aus dem Netz zu beziehen... aber das Netz trotzdem die ganze Zeit durchgeschaltet haben um ggf. einspeisen zu koennen, aber auch nicht auf die Idee kommen aus dem Netz zu laden. Bin mal gespannt wieviel ich davon mit dem Island direkt ohne externe Massnahmen realisiert bekomme.


Hi dridders

Was macht deine Baustelle? Keiner kann wirklich was sagen.

Gruß Matthias
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Re: Welche Batterie-Hersteller und Typen?

Beitragvon Boelckmoeller3 » 14.05.2013, 19:34

sonnentau hat geschrieben:
SuperDuty hat geschrieben:Habe als Laie mal eine Frage:
Wie groß ist eine einzelne LiFe-Zelle (~3V) maximal?
Es gibt ja von winston-battery "Zellen" bis zu 1000 Ah
Ist das wirklich eine einzige Zelle oder sind dort unzählige kleine Zellen parallel geschaltet drin verbaut?
Schaut man sich Infos von Mercedes oder Tesla an,, dann sind dort tausende kleinster Zellen drin verbaut.

Viele Grüße Gerd

Hallo es ist eine Einzelzelle mit 3,2 Volt.Wichtig ist das BMS nicht zu vergessen.Meine neuen Akkus sind heute in den Balancermodus gegeangen sehr kurz aber immerhin war es notwendig.(4 mal 160 Ah @12 Volt)



Hallo,
ich hab neulich mal ein bisschen was von einem Elektroautobauer in der Eifel (kleiner Betrieb mit Einzelanfertigungen und Umbauten) dazu erzählt bekommen. Die haben wohl schon ein paar E-Autos am laufen jetzt auch schon welche länger als 2 oder 3 Jahre. Blei können die nicht mehr einbauen, das will keiner mehr haben,dann kucken die Kunden blöd aus der Wäsche. Zu schwer und die Technik von vor dem Krieg, hat sich seitdem nicht mehr viel geändert :mrgreen: ...also nehmen sie jetzt die LiFe aus CN.
Er sagt zu Winston, Sinopoli, Calb etc.. Alles so ziemlich ähnlich und du weist nie was für Qualität du geliefert bekommst.
Ist etwa so als ob die großen chinesichen Namen von vielen kleinen (Hinterhof-) Zulieferern beliefert würden. :D
Kann sein dass beim gleichen Branding ein Satz kommt der super läuft und 3 Monate später bekommst über den gleichen Lieferanten regelrechten Schrott geliefert den dann wieder ausbauen musst. China eben, enorme Qualitätsschwankungen beim gleichen Hersteller. Wenn ein Satz mal ein Jahr gelaufen ist ohne Probleme dann hält er auch . Aber es gibt auch nicht so wenige Ausfälle im ersten Jahr.
Er sagt, mit den "kleinen" gehts beispielsweise bei Winston fast immer problemlos. Damit meint er wohl Zellen bis so um die 100AH, die großen von Winston wollte er nicht empfehlen, zuviel Streuung wie vorne beschrieben.

Aber man kann ja auch recht problemlos beispielsweise mehrere 100AH Zellen parallel schalten.
Bei den Beschaffungspreisen liegen wir wohl irgendwo bei 300€ die kwh.
Wobei man den Preis ja im Vergleich zu Blei anders bewerten muss. Stichworte dazu: Wirkungsgrad, mögliche Entladetiefen und Zyklenanzahl.

Viele Grüße:

Klaus
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