Welche Batterie für "Notbeleuchtung" in Garage

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Welche Batterie für "Notbeleuchtung" in Garage

Beitragvon GAST » 07.10.2012, 15:50

Hallo,
ich hoffe die Experten hier können mir ein wenig weiterhelfen??
Ich habe folgendes Problem, meine Mutter hat eine Garage ohne Stromanschluss, möchte aber gerne ein wenig Licht haben um in der dunkeln Jahreszeit zurechtzukommen.
Also habe ich vor einigen Jahren einen PKW-Nebelscheinwerfer in der Garage installiert, mit einem Schalter versehen und an eine 12V36AH Starterbatterie (hat 25€ gekostet) angeschlossen...Wenn Bedarf war habe ich die Batterie im Haus aufgeladen und wieder in die Garage gebracht.
Jetzt nach etwa 5 Jahren gibt die Batterie so langsam den Geist auf...was wohl verständlich ist wenn man bedenkt das Starterbatterien nicht für eine solche Anwendung gebaut wurden.
Als Ladegerät habe ich bisher ein ctek 3,6.

Daher jetzt meine Frage, welcher Batterietyp ist dafür am besten geeignet.
Anfordrung:
Nicht zu schwer (~15-18kg max.) damit ich sie von der Garage die etwa 80m zum Haus in den Keller bekomme.
Nicht so teuer, sonst kann ich ihr besser ein paar LED-Lenser in der Garage verbauen :oops: :wink:
Möglichst lange Haltbarkeit bei langsamer Teilentladung....müsste ein 12V/20W Leuchtmittel im Nebelscheinwerfer sein+Schalter+etwa 5m 1,5mm² Kabel
Leuchtdauer meist nur wenige Minuten bis 0,5Std. am Stück ein paar mal in der Woche.

Habe schon an eine YellowTop oder ähnliches aus dem Caravanbereich gedacht, aber 300€ für ein paar Minuten Licht....dann kaufe ich mir eine Taucherlampe und leihe meiner Mutter die im Winter :danke:

Gruß
Jörg
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Re: Welche Batterie für "Notbeleuchtung" in Garage

Beitragvon udo55 » 07.10.2012, 16:00

Hallo Jörg,

hast du mal über so etwas nachgedacht.
Würde die Sache erheblich vereinfachen.

http://www.reichelt.de/Solarleuchten/SO ... b91db75d3d
weiter unten gibt es noch andere Varianten.

Den eingebauten Akku könnten man ja umbauen um die Leuchtdauer zu verlängern.

Soll keine Werbung sein. Nur als Info

Gruß Udo
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Re: Welche Batterie für "Notbeleuchtung" in Garage

Beitragvon Gerold G » 07.10.2012, 17:02

GAST hat geschrieben:Daher jetzt meine Frage, welcher Batterietyp ist dafür am besten geeignet.
Anfordrung:
Nicht zu schwer (~15-18kg max.) damit ich sie von der Garage die etwa 80m zum Haus in den Keller bekomme.
Nicht so teuer, sonst kann ich ihr besser ein paar LED-Lenser in der Garage verbauen :oops: :wink:
Möglichst lange Haltbarkeit bei langsamer Teilentladung....müsste ein 12V/20W Leuchtmittel im Nebelscheinwerfer sein+Schalter+etwa 5m 1,5mm² Kabel

20W/12V = 1,67A.
Mindestens sollten es also 17Ah sein. Das möglichst zyklenfest, nicht zu teuer und möglichst leicht:
http://www.bleiakku.info/AGM-Batterien- ... --552.html
Mehr als 10 Stunden Brenndauer, bis 100% leer. Das solltest du nicht machen, da das die Lebensdauer stark verkürzt. Bei 5h Brenndauer wirst du mit dieser Batterie aber gute 750 Zyklen[1] erreichen.
Guckst du Datenblatt:
http://www.zelltronik.de/datenblatt/lon ... LCP-19.pdf
6kg und 42,00 € sind denke ich auch okay.

[1] Ein Zyklus = 10-14 Tage, je nachdem ob es eher eine halbe Stunde oder weniger Brenndauer pro Tag sind. Also 7500 Tage = 20 Jahre. Das liegt über der konstruktiven Lebensdauer, die hier leider nicht angegeben aber schätzungsweise etwa 10 -12 Jahre ist.
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Re: Welche Batterie für "Notbeleuchtung" in Garage

Beitragvon Helpless » 07.10.2012, 17:42

Nun, richtige Zyklenfeste Blei Akkus mit 33Ah kosten auch schon einiges und wiegen dann auch über 14Kg. LiFePo4 Akkus mit 33Ah wiegen sowas um die 1,5Kg, kosten aber jenseits der 300,-€.

Wie wäre es mit einem kleineren Akku. LiFePO4 mit 5Ah (fast 3h Leuchtdauer) für unter 100,- und dann eine 50Wp Solarzelle dazu? Also eine echte Insel? Mit 50Wp, sollte der Akku auch im Winter flott wieder voll sein. Dadurch bekommst du keine Vollzyklen, sondern eher Minizyklen, womit der Akku sehr lang halten sollte.
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Re: Welche Batterie für "Notbeleuchtung" in Garage

Beitragvon Gerold G » 07.10.2012, 18:02

Helpless hat geschrieben:Nun, richtige Zyklenfeste Blei Akkus mit 33Ah kosten auch schon einiges und wiegen dann auch über 14Kg.

Bringen hier aber rein gar nichts.
Beachte die konstruktive Lebenserwartung - noch zyklenfester als 750 x 50% tut nicht not.
20 Jahre hält auch keine Hoppecke OPzS
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Re: Welche Batterie für "Notbeleuchtung" in Garage

Beitragvon GAST » 09.10.2012, 20:10

Hallo,
die Idee eine kleine Insel zu bauen oder einen Strahler mit PV-Batteriemodul zu nehmen hatte ich auch schon, Problem ist nur das jeder dran kommen könnte um die Ausseneinheit mitzunehmen...
Zudem wird die Beleuchtung eigentlich nur im Winterhalbjahr so ab mitte September benötigt.
Aber die GeroldG vorgeschlagenen Akkus werde ich mal genauer ansehen und dann wohl einen mit 23AH kaufen, wären dann mit Porto knapp über 50€ was ich akzeptieren kann.
Zudem sind die Teile recht leicht, evtl. bekomme ich meine Mutter ja dann dazu das sie die selber ans Ladegerät bringt und wieder zurück, inkl. Klemmen dran.

Danke für die Tips und Hinweise!!

Gruß
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Re: Welche Batterie für "Notbeleuchtung" in Garage

Beitragvon wieso » 10.10.2012, 02:08

diese "Longex " Batterie schaut und klingt aehnlich wie die "Effekta" , hat da jemand Erfahrung mit ?

Bild

Bild

packt man da in ein Standart Batteriegehaeuse andere Technik rein , oder nimmt man die gleiche Batterie und verkauft sie unter verschiedenen Namen um breiter verkaufen zu koennen ?

Koennte mir vorstellen , die krieg ich in Asien und die drucken mir "Wieso Battery" drauf .....

Aber klar , generell , wirklich nicht einfach , sich fuer eine Batterie zu entscheiden

eventuell einfach ein PV Modul an die billige Autobatterie.... eventuell ist dies alles was Ihr fehlt
Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf
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Re: Welche Batterie für "Notbeleuchtung" in Garage

Beitragvon beeger » 10.10.2012, 18:51

hallo gast,
meiner Meinung nach hast du dir die Antwort schon selbst gegeben: LED!! (braucht ca 10-15% deiner Halogenbirne)
z.B: http://led24.de/steife-smd-led-leiste-50cm
Bleiakkus haben natürlich eine höhere Selbstentladung als Li-Ion/LiPo/LiFePo4, deshalb würde hier ein kleiner Li Akku Sinn machen(leider etwas teuer). z.B. 2,4W für 10h = 12V/2AH, auch NiMH wäre nett, bekommst du überall nachgeschmissen. Da ev. auf 24 V gehen und bei Aldi AA Zellen kaufen, ist sicher die günstigste Lösung für deine Anwendung.
Gruß
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Re: Welche Batterie für "Notbeleuchtung" in Garage

Beitragvon Gerold G » 10.10.2012, 20:06

wieso hat geschrieben:packt man da in ein Standart Batteriegehaeuse andere Technik rein , oder nimmt man die gleiche Batterie und verkauft sie unter verschiedenen Namen um breiter verkaufen zu koennen ?

Laut Datenblatt schafft die Effekta etwa 500 50% Zyklen, die Longex mind. 750.
Lebenserwartung Effekta: 5 Jahre (Datenblatt). Longex: 10 Jahre (Angabe div. Shops)

Das diese gleiche Gehäuse(-maße) haben, liegt daran, dass diese ähnliche Anwendungsgebiete haben und sich mit der Zeit 'Quasi-Standards' bei AGM durchgesetzt haben.

Da gibt es auch Typen (z.B. von Panasonic), die die gleichen Gehäuse, Anschlüsse und Maße haben und sich nur wenig in der Typenbezeichnung unterscheiden, aber ein erheblich anderes Innenleben aufweisen.
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Re: Welche Batterie für "Notbeleuchtung" in Garage

Beitragvon GAST » 18.11.2012, 02:51

beeger hat geschrieben:hallo gast,
meiner Meinung nach hast du dir die Antwort schon selbst gegeben: LED!! (braucht ca 10-15% deiner Halogenbirne)
z.B: http://led24.de/steife-smd-led-leiste-50cm
Bleiakkus haben natürlich eine höhere Selbstentladung als Li-Ion/LiPo/LiFePo4, deshalb würde hier ein kleiner Li Akku Sinn machen(leider etwas teuer). z.B. 2,4W für 10h = 12V/2AH, auch NiMH wäre nett, bekommst du überall nachgeschmissen. Da ev. auf 24 V gehen und bei Aldi AA Zellen kaufen, ist sicher die günstigste Lösung für deine Anwendung.
Gruß
Beeger


Klasse, nur die LED-Streifen sind ja bei der Lichtverteilung nicht so das gelbe vom Ei....habe die schon im Baumarkt gesehen...
Meine Mutter hat gerne ein gewohntes Licht, es sollte nicht viel Kosten und möglichst einfach sein.
Daher ja auch die einfache Lösung mit der Starterbatterie und dem gebrauchten Scheinwerfer auf 12V.
Werde die vorgeschlagene Batterie bestellen und darauf achten das sie regelmäßig geladen wird.
Da ich dort nicht wohne bringen mir die ganzen für ne Stunde ausgelegten Akkus nichts...sonst kann ich meiner Mutter ja gleich meine alte MagLite in die Hand drücken :wink:

gruss
Jörg
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