PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....
Moderator: Mod-Team
von eulenspiegel » 22.05.2011, 19:33
Hallo, ich will mal kurz unsere Anlage vorstellen. Ich habe in unserem Haus eine 12-Volt-Anlage installiert. Mit ganz dicken Kabeln (1 cm D.) vom Schrottplatz. Bisher sind vier 85-Wp-Module auf dem Dach, demnächst kommen noch sechs dazu. Akkus: vier Stück Solar mit zus. 700 Ah. Bisher sind folgende Geräte angeschlossen: 12-Volt-Gefriertruhe 166 Liter. (ganzjährig) Zwei Rechner über 12-Volt-Netzteile. (ganzjährig) Zwei Monitore. (ganzjährig) Gesamte Hausbeleuchtung mit hellen Leuchtdiodenstrahlern, warmweiß. (ganzjährig) Musikanlage. (ganzjährig) Über Wechselrichter werden bedarfsweise folgende Geräte angeschlossen: - Backhaube 500W zum Brot- und Kuchenbacken (in der hellen Jahreszeit). - alte Kochplatte mit echter Stufenschaltung zum Kochen von Reis, Nudeln, Kartoffeln etc. mit "Isoliertopf" (in der hellen Jahreszeit) - Tauchsieder zum Erhitzen von Tee- und Kaffeewasser in Isoliergefäßen (in der hellen Jahreszeit) am besten 300-Watt-Tauchsieder, dauert etwas länger, wird von den Akkus aber locker weggesteckt - Regenwasserpumpe (in der hellen Jahreszeit) Es ist ganz erstaunlich, wie weit man kommt mit nur vier kleinen Modulen. Das mit dem Kochen ist kein Scheiß. Im Moment brauchen wir zusätzlich nur noch eine Induktionskochplatte mit Netzstrom. Wenn demnächst zehn Module installiert sein werden, werden wir wohl nicht wissen, wohin mit dem Strom.
Habt Ihr dazu Ideen? (Keine Netzeinspeisung, machen wir nicht, aus Prinzip) Außerdem suche ich noch nach Möglichkeiten, im Winter Strom zu gewinnen. Eventuell mit thermoelektrischen Generatoren, die am Ofen oder am Ofenrohr angebracht werden. Habt Ihr dazu Ideen?
Unser mittelfristiges Ziel ist es, energieautark zu werden und uns vom Stromnetz abzukoppeln.
Für Anregungen und Ideen wäre ich dankbar. Aber bitte keine Meinungen von "Experten", dass das alles gar nicht funktionere, denn ... ... ES FUNKTIONIERT. Mit den genannten Einschränkungen. Ach ja - bisher hat der Spaß insgesamt etwa 4500 Euro gekostet. Inklusive Gefriertruhe und den sechs weiteren Modulen. Und wir verbrauchen im Jahr unter 1000 kWh Netzstrom (2 Personen, kleines Häuschen)
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von Solarm » 22.05.2011, 20:13
Von einem Windrad darfst du dir nicht alzuviel erwarten, aber schau dir mal die Bilder von WIESOS Speichersee an
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von optimum » 22.05.2011, 21:22
Hallo, möglicherweise könnte dich das hier interessieren: http://www.youtube.com/watch?v=H0ZcpiUVHB0ab 2:40 läuft die Maschine auf einem Holzofen. Um die Batterien zu laden, würde es bestimmt reichen. gruß
# = kWh/kWp
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von sonnentau » 22.05.2011, 21:30
Hallo,ich freue mich immer wenn es Leute gibt die versuchen Lösungen zu finden.Ich selbst übe schon seit 1993 um hinter das Geheimniss zu kommen.Das wichtige ist ein richtig guter Akku um sehr lange Freude daran zu haben.Gerade wenn es darum geht jeden Tag die Anlage zu benutzen,braucht es Industrieakkus,die 20 Jahre halten.Im Sommer ist es kein Problem,aber im Winter wird es echt dürftig.Ein Windgenerator macht Sinn wenn es die geographische Gegebenheit zulässt.Ein Windgenerator der richtig gut läuft ist das Black 300.Es gibt kein Windgenerator der bei 6 m/pro Sekunde eine so große Leistung bringt.Ich würde mit einem 12 Volt Gasgenerator die schlechte Zeit überbrücken.Z.B. http://www.yatego.com/campingshop-24/p, ... b12536e6f3 .Thermogeneratoren gibt es bei http://thermalforce.de/de/product/modul ... 4b0&ref=Im Sommer kann man mit dem Überschuß den Wasserboiler erhitzen.Geht mit einem Morningstar http://www.photovoltaik-shop.com/mornin ... p-274.html .Kostet gleich mal 40 Euro mehr wie noch vor Wochen.
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von kalle bond » 22.05.2011, 21:46
Hallo ....,
klar, solange keine harten Fakten auf dem Tisch sind, funktioniert alles prima. 4 Solar Module zu je 85 Watt peak bringen im Sommer vielleicht 1 kWh pro Tag, aber wie sieht es im Winter aus, da ist es nicht mal die Hälfte. Du hast das Problem schon selbst erkannt und teilst deine Verbraucher in helle Jahreszeit und ganzjährig. Also mal den täglichen Verbrauch (Wattstunden) der Verbraucher im Sommer und im Winter berechnen, dann kommt man den Fakten auf die Spur. Sicher bringen die sechs neuen Module zusätzlich mehr als eine kWh im Sommer zusätzlich. Das mag dann ausreichen. Wie lange ist die Anlage denn schon in Betrieb? Zusätzlich ein Windgenerator ist nützlich, wenn man in windreichen Gegenden wohnt, in Nord-DE viel Wind in den Wintermonaten und gute Einstrahlung im Sommer.
Viele Grüße Kalle Bond
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von wieso » 23.05.2011, 03:58
Eventuell mit thermoelektrischen Generatoren, die am Ofen oder am Ofenrohr angebracht werden. Habt Ihr dazu Ideen?
Hallo der link zu den Thermogeneratoren wurde ja schon genannt , Ich hatte auch mal mal an einem kleinen Stirling Intresse so wie hier im oben genennten youtube link nur schwer zu finden  hier hatte ich mal ein recht günstiges Angebot erhalten http://www.go.to/kufner-stirling
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von eulenspiegel » 23.05.2011, 13:54
Schönen Dank schon mal für Eure Antworten!
Unsere Anlage ist seit etwa zwei Jahren in Betrieb. Und seitdem fällt unser Netzstromverbrauch immer weiter. Wir bekommen bisher immer Rückzahlungen von Greenpeace Energy, wo man auch nicht für niedrigeren Verbrauch mit höherer Grundgebühr oder höherem Tarif bestraft wird, wie das sonst so üblich ist. Im Winter kochen, backen und heizen wir mit einem schönen alten Omaofen und mit einem Kaminofen. Auf dem Omaofen erhitzen wir auch das Wasser zum Duschen und zum Wäschewaschen (extra uralte Waschmaschine gekauft, die heißes Wasser annimmt, funktioniert bestens, 35 €) und Geschirrspülen (Gerät wird überlistet). Ist ein bisschen umständlich, aber uns macht das nicht viel aus. Das heißt, im Winter brauchen wir auch weniger Strom. Nur leider reicht halt der Strom von der Sonne bei weitem nicht aus. Und man muss auch ans Alter denken. Die Adressen mit den Thermoelektrischen Generatoren und mit den Stirling-Motoren finde ich sehr interessant. Bisher hatte ich Stirling-Motoren nur als Modelle zu Angeberzwecken gefunden. Vielleicht komme ich bei der neuen Adresse weiter. Über Windgenerator bin ich zwar oft am Grübeln, hat wohl aber keinen Sinn: Es ist hier einfach nicht oft genug windig genug. Und dass wir eine Baugenehmigung bekommen würden, glaube ich nicht. Wohnen mitten in einem erzreaktionären Dorf. Hat jemand von Euch praktische Erfahrung mit einem (kleinen bis mittleren) Stirling-Generator? -- -- ,_I_,
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von wieso » 23.05.2011, 19:34
... Denke es wird schwierig sein irgendjemand zu finden mit Erfahrung mit Stirling Generatoren .... Komerziell scheint es ,das viele Firmen es versuchen aber auch scheitern , die die weitermachen bieten recht teure Produkte an.... , Der Markt scheint zu klein zu sein , oder der Aufwand ein Produkt das alle Zerzifikate ,Prüfungen entzpricht auf den Markt zu bringen zu aufwendig ..., leider Man muss dann halt ausweichen und eventuell eher die "Baster" fragen Ich hab einen Stirling ventilator ("Free Breeze") für den Ofen zum Warmluft zirkulieren , wären aber nur ca 15 watt mechanische Kraft .... ist mir gesagt worden ... trozdem toll http://www.youtube.com/watch?v=8Sd16qVkBfg
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von optimum » 23.05.2011, 21:41
bei den Entwicklern vom Stirlingmotor aus dem ersten Video gab es mal die Gußteile zu kaufen. Neuerdings bieten sie wieder Bausätze an. Es dürfte sich um kleine Serien handeln, also vermutlich nicht ganz billig. http://www.ve-ingenieure.de/projekt_st05g_cnc.htmlMan kann auch Zeichnungen und CAD-Modelle bekommen. Für Bastler mit feudaler Austattung. mfg
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