Soltronic MPPT7520 - Erfahrungsbericht und Fragen

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: Soltronic MPPT7520 - Erfahrungsbericht und Fragen

Beitragvon Gerold G » 07.09.2012, 21:44

Leon M hat geschrieben: Gib es zurück und verlange dein Geld zurück.

Ist ja schön und gut und auch korrekt. Aber was hat Subi davon?
~190,00 € zurück aber keinen Laderegler.

Ab etwa 500,00 € gibt es dann Alternativen, die bei dieser Konstellation funktionieren würden.
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Re: Soltronic MPPT7520 - Erfahrungsbericht und Fragen

Beitragvon wieso » 08.09.2012, 01:44

Absolut! Für ein neues Gerät geht das mal gar nicht! Gib es zurück und verlange dein Geld zurück.Das Teil ist Schrott und ja bekommst du einen Rabatt mit dem du leben kannst



Du bist lustig :mrgreen: , wie soll man da Garantieansprueche geltend machen , wenn man ein Geraet auserehalb der Parameter betreibt , bzw unfaehig ist das Modul zu benennen
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Re: Soltronic MPPT7520 - Erfahrungsbericht und Fragen

Beitragvon Leon M » 08.09.2012, 09:03

Gerold G hat geschrieben:
Leon M hat geschrieben: Gib es zurück und verlange dein Geld zurück.

Ist ja schön und gut und auch korrekt. Aber was hat Subi davon?
~190,00 € zurück aber keinen Laderegler.

Ab etwa 500,00 € gibt es dann Alternativen, die bei dieser Konstellation funktionieren würden.
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Nun,aber auch für 190€ sollte das Gerät doch einigermaßen funktionieren,denk ich.Ein Displayausstieg und somit das nicht mehr ablesen können der Parameter gehört nicht dazu.Ein ungenaues Anzeigen der Spannungswerte kann man ja dann noch irgendwie verschmerzen.

Dann muß er sich im klaren sein was für ihn wichtiger ist,ein nicht ganz korrekt funktionierender Laderegler oder aber das Geld.

viele Grüße
Leon M.
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Re: Soltronic MPPT7520 - Erfahrungsbericht und Fragen

Beitragvon Leon M » 08.09.2012, 09:09

wieso hat geschrieben:
Absolut! Für ein neues Gerät geht das mal gar nicht! Gib es zurück und verlange dein Geld zurück.Das Teil ist Schrott und ja bekommst du einen Rabatt mit dem du leben kannst



Du bist lustig :mrgreen: , wie soll man da Garantieansprueche geltend machen , wenn man ein Geraet auserehalb der Parameter betreibt , bzw unfaehig ist das Modul zu benennen



Ja,ich freue mich doch immer wenn ich zur allgemeinen Belustigung beitragen kann ;-) und so wie ich ihn erstanden habe betreibt er das Gerät innerhalb der Parameter,wenn auch grenznah.Wenn er schreibt das das Gerät da laut Hersteller eine Warnung hätte ausgeben sollen,dies aber nicht tut dann stimmt doch da auch schon was nicht oder?

viele Grüße
Leon M.
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Re: Soltronic MPPT7520 - Erfahrungsbericht und Fragen

Beitragvon Gerold G » 08.09.2012, 09:42

Leon M hat geschrieben:Nun,aber auch für 190€ sollte das Gerät doch einigermaßen funktionieren,denk ich.

Wenn ich das richtig rausgelesen habe, tut es das ja bei Parallelschaltung der Module.
Meine Vermutung:
Die von Subi abgelesene Spannung im Menü des Ladereglers ist die MPP-Spannung. Die Leerlaufspannung liegt bereits jetzt in einem Bereich, den der Regler nicht mehr verträgt.
Bei guter Einstrahlung steigt mit dem Strom auch die Spannung an. Hier wird die maximale Leerlaufspannung überschritten und es kommt zu Fehlern. Das sieht dann zunächst so aus, als würde der Strom nicht vertragen. Tatsächlich liegt es aber an der zu hohen Leerlaufspannung.

Die von Subi angegebene max. Leerlaufspannung der Module von 71V bezieht sich auf STC, also 25°C Modultemperatur. Bereits bei 0°C wird die Leerlaufspannung die maximalen 75V des Ladereglers überschreiten.

Andere Hersteller warnen sehr deutlich vor dem Überschreiten der Spannung. Bei Steca z.B. steht, das der Regler dann definitiv hinüber ist. Auch bei Outback und Morningstar liest man, dass hier keinerlei Schutzfunktion mehr wirkt.

Auch wenn der Regler momentan also die Spannung noch vertragen sollte, ist es müßig darüber zu Diskutieren: Der erste Frosttag mit Sonnenschein wird den Regler zerlegen.

Fazit: Es funktioniert sowieso nicht. Daher entweder Umklemmen der Module auf Parallelschaltung oder anderer Laderegler mit höherer Eingangsspannung. Aber nicht dem Hersteller die Schuld geben an der eigenen Fehlplanung.
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Re: Soltronic MPPT7520 - Erfahrungsbericht und Fragen

Beitragvon wieso » 08.09.2012, 10:07

Ja,ich freue mich doch immer wenn ich zur allgemeinen Belustigung beitragen kann ;-) und so wie ich ihn erstanden habe betreibt er das Gerät innerhalb der Parameter,wenn auch grenznah.Wenn er schreibt das das Gerät da laut Hersteller eine Warnung hätte ausgeben sollen,dies aber nicht tut dann stimmt doch da auch schon was nicht oder?

viele Grüße
Leon M.


Leon , ich wollte nicht unhoefflich sein , nur sind mir 3 Faelle bekannt die einen teuren , neuen auf dem Markt , MPPT Laderegler zerschossen haben , da die Voc Grenze zu arg ausgereizt wurde ..... alle 3 Regler sind im kalten Fruehjahr ausgestiegen .......

Auch von Outback weiss ich , mann solls nicht uebertreiben mit der Stringspannung , da ich das weiss , bzw so beraten wurde , reiz ich die Volt (Voc ) auch nicht aus , denn , was hab ich davon , wenn mein Laderegler in meiner Inselanlage , schneller kaput geht .....

Der Thread hier ist fuer die Katz , wenn man nicht faehig ist die Moduldaten mitzuteilen ! Oder genaue Spannungsangaben ,

Auf meinem Display am Outback Regler erscheinen die MPP Spannungen , die sind auch um die 64 Volt , jedoch die Leerlaufspannung ist weit ueber 80 Volt

Man kann sich arg drueber aufregen hier, was der Regler alles anzeigen sollte , nur erstmal ist zu klaeren ob der Regler in den klar definierten Grenzwerten betrieben wird /wurde ...... , bevor man ein Fass aufmacht :wink:

Gruss Lars
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Re: Soltronic MPPT7520 - Erfahrungsbericht und Fragen

Beitragvon Subi » 08.09.2012, 10:21

Gerold G hat geschrieben:
Leon M hat geschrieben: Gib es zurück und verlange dein Geld zurück.

Ist ja schön und gut und auch korrekt. Aber was hat Subi davon?
~190,00 € zurück aber keinen Laderegler.


Genau das ist das Problem. Allerdings: Wenn ich mit dem etwas gleich teuren Steca MPPT 2010 evtl sogar 4 Module angeschlossen bekomme, könnte ich auf das (ohnehin ungenaue) Display des Soltronic verzichten.

wieso hat geschrieben:Du bist lustig :mrgreen: , wie soll man da Garantieansprueche geltend machen , wenn man ein Geraet auserehalb der Parameter betreibt , bzw unfaehig ist das Modul zu benennen


Hallo wieso und danke für einen weiteren geistreichen Beitrag. Was soll ich dir entgegnen, wenn du mir nicht glaubst was ich schreibe? Bei den Modulen handelt es sich um Prüfmuster (deshalb habe ich auch nichts bezahlt), auf denen auf der Rückseite eine LEERLAUFSPANNUNG von 34 V angegeben ist. Sowohl meine eigene Messung mit dem Multimeter bei Leerlauf und getrenntem Laderegler, als auch der Laderegler selbst zeigen mir Spannungen von jederzeit unter 70 V . Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob ein Typenschild drauf ist, das spielt auch eigentlich keine Rolle.
Sicher ist: Die Leerlaufspannung der Module beträgt laut Typenschild, laut Laderegler und laut EIGENER MESSUNG nie mehr als max 69 V .

edit auf deinen letzten Beitrag: Ich weiß nicht wie oft ich bereits geschrieben habe dass die LEERLAUFSPANNUNG 68 V nicht überschreitet.. noch einmal schreibe ich es nicht. Und ich mache auch hier kein Fass auf wenn ich nicht wüsste was ich da tue.

Gerold G hat geschrieben:Wenn ich das richtig rausgelesen habe, tut es das ja bei Parallelschaltung der Module.


Das werde ich später testen.

Gerold G hat geschrieben:Meine Vermutung:
Die von Subi abgelesene Spannung im Menü des Ladereglers ist die MPP-Spannung. Die Leerlaufspannung liegt bereits jetzt in einem Bereich, den der Regler nicht mehr verträgt.


Bitte, BITTE lies doch meine Beiträge. Entweder die zahlreichen auf der letzten Seite oder jetzt direkt einen Absatz oben drüber.

Gerold G hat geschrieben:Die von Subi angegebene max. Leerlaufspannung der Module von 71V bezieht sich auf STC, also 25°C Modultemperatur. Bereits bei 0°C wird die Leerlaufspannung die maximalen 75V des Ladereglers überschreiten.

Andere Hersteller warnen sehr deutlich vor dem Überschreiten der Spannung. Bei Steca z.B. steht, das der Regler dann definitiv hinüber ist. Auch bei Outback und Morningstar liest man, dass hier keinerlei Schutzfunktion mehr wirkt.


Noch ein allerletztes Mal: Momentan, jetzt im Sommer, wird die maximale Modulspannung nicht überschritten. Und selbst wenn sie es täte, dann nicht um 10-15 V, sondern nur MINIMAL. Bei diesem Regler ist hier im Handbuch ganz explizit eine Schutzfunktion mit eigener Fehlermeldung beschrieben, die zur Abschaltung des Reglers führt.. Diese greift NICHT, und Regler an sich arbeitet völlig normal weiter.

Gerold G hat geschrieben:Auch wenn der Regler momentan also die Spannung noch vertragen sollte, ist es müßig darüber zu Diskutieren: Der erste Frosttag mit Sonnenschein wird den Regler zerlegen.
Fazit: Es funktioniert sowieso nicht. Daher entweder Umklemmen der Module auf Parallelschaltung oder anderer Laderegler mit höherer Eingangsspannung. Aber nicht dem Hersteller die Schuld geben an der eigenen Fehlplanung.


Es ist tatsächlich müßig zu diskutieren, wenn nicht gelesen wird was ich schreibe oder eigene Annahmen dazu gedichtet werden. Es handelt sich hier um eine Bastelinsel im Garten, ein Betrieb im Winter ist überhaupt nicht vorgesehen. Die Modulspannung wirde von mir mehrmals, sogar mit unterschiedlichen Messgeräten bei unterschiedlichen Einstrahlungen gemessen und kommt auf einen absoluten Maximalwert von 68 V. Wenn Du der Meinung bist, dass ein Produkt, was bis 75 V spezifiziert ist und darüber eine Fehlermeldung ausgeben soll, ab 68 V einfach aussteigen darf, dann ist das okay. Ich erwarte, dass ein Gerät das liefert, was mir beim Kauf versichert wurde. Wenn dies nicht der Fall ist, habe ich ein Rückgaberecht. Und wem sonst als dem Hersteller soll ich die Schuld geben, dass das Gerät nicht funktioniert wenn man es zu 100 % so betreibt wie im Handbuch?
Es treten offensichtlich EMV-Probleme wegen falscher Dimensionierung des Tiefsetzstellers auf bzw. man hat auf jegliche Entstörung der Displayleitungen verzichtet. Dies führt dazu, dass im Handbuch beschriebene Fehlermeldungen von vornherein schon gar nicht angezeigt werden können, weil weit vorher, nämlich noch im einwandfrei zugelassenen Bereich, das Display einfach aussteigt. Ganz klar - meine Schuld.. Das Produkt ist natürlich einwandfrei :roll:
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Re: Soltronic MPPT7520 - Erfahrungsbericht und Fragen

Beitragvon Gerold G » 08.09.2012, 11:26

Deine ungenauen Angaben sind wenig hilfreich.
Mal sind es 71V, dann wieder max. 69V.

Das der Regler ggf. eine Warnung anzeigen kann heißt ja nicht, dass er keinen Schaden nehmen würde.

Soltronic-Anleitung hat geschrieben:Bitte vor dem Anschluss noch einmal die Leerlaufspannung Uoc (nicht die MPP
Spannung Umpp) prüfen. Diese darf maximal bei 75V liegen.

Es steht nirgends in der Anleitung, dass der Regler abschaltet und es steht auch nirgends, dass eine Spannung von mehr als 75V ihn nicht zerlegt. Ganz im Gegenteil solltest du von einem sicheren Defekt ausgehen.

Du spielst ein gefährliches Spiel mit dem Regler, was gar nicht sein müsste, da du die Module auch Parallel anschließen kannst.
Irgendwie erinnert mich das an ein Kind, welches mit dem Fuß aufstampft und schreit: 'Ich will aber!'

Gestern morgen waren es hier +4°C. Wann beginnt bei dir der Winter?
Wie willst du sicher stellen, dass nach einem Regenschauer mit anschließendem Sonnenschein die Leerlaufspannung nicht doch über 75V kommt?
Nochmal: 69V bei 25°C bedeutet eben auch 77,25V bei 0°C.

Das Eis ist zu dünn. Du hast falsch geplant.
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Re: Soltronic MPPT7520 - Erfahrungsbericht und Fragen

Beitragvon Backo » 08.09.2012, 12:11

Subi wieviel Zellen hat denn eins deiner Module? An deiner Stelle würd ich echt lieber nchmal etwas in Material(ca. 20€) investieren um die Module parallel zu schalten als den schönen MPPT-Regler zu zerstören.


MfG

Immanuel
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Re: Soltronic MPPT7520 - Erfahrungsbericht und Fragen

Beitragvon Gerold G » 08.09.2012, 13:09

Subi hat geschrieben:Wenn Du der Meinung bist, dass ein Produkt, was bis 75 V spezifiziert ist und darüber eine Fehlermeldung ausgeben soll, ab 68 V einfach aussteigen darf, dann ist das okay.

Natürlich bin ich dieser Meinung!

Nach deiner Aussage sind die Module zusammen mit 71V Leerlaufspannung unter STC angegeben.
Du wirst nicht nur wahrscheinlich, sondern sehr sicher die maximale Eingangsspannung von 75V überschreiten
Du betreibst den Regler also ausserhalb seiner Spezifikation -> dein Risiko.

Dabei ist es völlig Wurst, was du tatsächlich misst - allein die Tatsache, dass du diese Module in der jetzigen Kombination nicht an dem Regler betreiben darfst, entbinden den Hersteller und auch den Händler von jeglicher Gewährleistung.

Natürlich kannst du beim Händler nachfragen, ob er dir den Regler gegen Zuzahlung in einen Steca Mppt 2010[1] tauscht. Einen Anspruch darauf hast du aber nicht. Eventuell macht er es aus Kulanz. Dann freu dich darüber. Hier aber ein technisches Defizit des Soltronic 'daherzuschreiben', welches es nicht gibt und auch noch auf Zustimmung zu hoffen ist ziemlich albern.

[1] Frage vorher beim Hersteller nach, wieviel an PV-Überbelegung dieser Regler 'verträgt'. Nicht das du hier auch wieder Produktfehler feststellen musst.
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