PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....
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von Matthias_sol » 10.05.2011, 22:18
Hallo, ich habe vor das Aquarium meines Vaters über eine Solaranlage zu betreiben um natürlich Stromkosten zu sparen. Das Aquarium mus auf ca. 29-30° geheizt werden, was natürlich eine gute Heizleistung erfordert. T5 Lampen, und Pumpe sind natürlich auch noch dabei. Nach Möglichkeit soll die Anlage mit einer Inselanlage betrieben werden. (Ein Stromausfall wäre ja auch nicht tragbar für die Fische) Mit einem Energiekosten Messgerät, habe ich festgestellt das das Aquarium max. 400W als Spitzenwert benötigt, pro Tag werden knapp 4 kwh benötigt.
Was benötige ich hier für eine Anlage? -Was für ein Panel benötige ich hierfür? -Wie groß muss der Akku (Autobatterie) sein? -Was für einen Wechselrichter brauch ich? Im Idealfall sollte natürlich falls der Akku nicht komplett geladen werden kann, das Aquarium direkt über den Hausstrom versorgt werden. Von der Möglichkeit der Umschaltung habe ich hier im Forum schon gelesen.
Vielen Dank schon mal!
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von Matthias_sol » 11.05.2011, 09:52
Also für den Anfang wäre es schon hilfreich zu wissen wie groß das (die) Pannel sein müssen. Wie groß muss der Akku bemessen sein? Die Heizung läuft ja nicht rund um die Uhr, sondern sie schaltet sich immer automatisch an und aus.
Hat da keiner einen Rat?
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von Solar-Power-2010 » 11.05.2011, 10:11
Hallo
Also wenn du wirklich 4 kw am Tag brauchst und das mit einer Pv Anlage und Akku decken willst. dann sag ich vergiss es. Ich habe selber eine verbrauche am tag etwa 800 Watt habe 360 Watt Pv am Dach was aber eigendlich zu wenig ist. Und eine Gabelstapler Batterie mit 930 Ah bei dir währe das alles min 4 mal so Gross.
mfg Timo
Inselanlage 720 Watt 930 Ah Gabelstaplerbatterie 12 Volt System
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von Mühli » 11.05.2011, 10:17
Also, so wie ich das sehe, hast du nicht soo viel Ahnung von PV, Stromspeichern etc. Du stellst dir jetzt grad vor, dass du ein 100W-Panel in die Sonne legst, ne Autobatterie von ATU für 39,95€ dranhängst und dann alles passt...da muss ich dich leider ein bisschen desillusionieren. Ich sag jetzt nicht, "Vergiss es". Nein, ich sage, les mal hier ein paar Beiträge durch, dann kommst du ganz schnell von selber drauf, dass es besser ist, es zu vergessen Entweder du besorgst dir eine "richtige" PV-Anlage mit Eigenverbrauch, evtl. einen Inselwechselrichter/Sunnybackup usw. oder halt nicht. Das ganze kostet viele tausende von Euros und es gibt nicht viele Leute, die so etwas trotz einem vorhandenen Stromanschluss so machen. Dafür sind Speicher noch zu teuer. Mit ein bisschen Modul für zwischendurch Strom zu produzieren...naja, nett gemeint, für Gartenspielzeug und so. Gruß
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von Matthias_sol » 11.05.2011, 10:34
Danke erstmal! Ist mir schon klar das das etwas kostet, ich hatte auch so mit 1000€ gerechnet, aber ich wollte jetzt wissen ob ich damit in etwa hinkomme. Wenn ich ein paar Werte habe, wie viele Panele ich brauche um auf eine bestimmte Watt Zahl zu kommen und wie viele Akkus nötig wären, dann kann ich das ja auch preislich überschlagen, aber im Moment ist das halt alles "offen".
Die 400 Watt werden ja nur zu spitzen Zeiten gezogen, nach der Heizperiode sinkt der Verbrauch auf unter 100W.
Wieviel AH muss ich denn einplanen? Und wie groß müsste dann die Leistung der Panele sein?
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von Mühli » 11.05.2011, 11:07
Es ist die Frage, ob du das Aquarium immer betreiben willst, oder ob die Sonne dazu scheinen muss. Im Winter kann durchaus für mehrere Tage/Wochen garnix draufgehen. Willst du autark sein? Dann ok, respekt deinem Pioniergeist. Oder willst du trotzdem noch am Netz hängen? Dann vergiss das mit den Akkus und kauf dir eine handelsübliche netzgekoppelte PV.
Gruß
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von Cruso » 11.05.2011, 11:22
Grundsätzlich bietet sich Solarthermie und Photovoltaik für ein Aquarium gut an. Nachts kommt logischerweise nichts und Akkuspeisung rechnet sich nicht.
Es gibt jedoch ein paar einfache billige Lösungen.
Ein Tauschsieder mit einer 2°C höher eingestellten Temperatur wird über eine Photovoltaikanlage bzw. Eigenverbrauch gespeist.( schaltet sich über dass Schaltrelais des Wechselrichters, ab einer bestimmten Solarleistung ein.)
Ein anderer Tauchsieder welcher die normale Temperatur (oder z.B. 1°C geringer eingestellt hat) ist normal am Netz angeschlossen.
Einen einfachen 12 Volt (ca. 120 Watt Tauchsieder) ins Aquarium mit ein paar PV Panels funktioniert nur bedingt, da der Arbeitspunkt der Solarzellen nicht ideal ist.
Die wirtschaftlichste Lösung, sofern ein geeignetes Dach vorhanden ist, sollte eine richtige Eigenverbrauchsanlage sein. Vor Sonnenuntergang wird dann die Temperatur des Aquariums (sofern die Fische dies vertragen) noch leicht angehoben.
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von Mühli » 11.05.2011, 11:28
Sofern es sich um ein "richtiges" Aquarium handelt, geht dort wesentlich mehr Strom für Pumpen und Beleuchtung drauf, als für die Heizung. Im Gegenteil, im Sommer muss man kühlen...billig über PC-Lüfter auf die Wasseroberfläche oder teuer per Klimaanlage. Leider brauchts für mein Meerwasserbecken da Titan-Wärmetauscher und die sind eher teuer. Die 2,35kWp-Anlage ergänzt hervorragend mein MW-Becken, das Licht geht dann an, wenn die Sonne aufs Dach wandert, ab 10.30Uhr. Abnahmeleistung ohne Heizer (meist ausgesteckt, weil nicht benötigt) liegt bei 550Watt...gut für den Eigenverbrauch, liege aktuell bei 80%. Wenn ich ein so großes Becken hätte, dass es im Winter viel Energie für die Beheizung bräuchte, würd ich eher auf Zentralheizung umstellen, denn im Winter geht bekanntlich wenig Solarleistung runter.
Gruß
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von Matthias_sol » 11.05.2011, 11:56
Ja, das Aquarium soll natürlich immer betrieben werden. Im Winter und bei schlechtem Wetter sollte dann auf Netzspannung umgeschalten werden. Das "Netz" sollte natürlich immer als Notlösung dienen, wenn ein paar Tage mal nicht geheizt werden sollte, würden das die Fische nicht überleben.
Eine Mischung von Netz und Solarstrom bietet sich da natürlich an, aber bei Netz gekoppelten Anlagen, verkauft man ja den eigenen Strom wieder, so dass ja nur gegen gerechnet werden kann. Am liebsten wäre mir das ganze autark zu handhaben und nur bei Bedarf auf das Hausnetz zuzugreifen.
Wir wohnen eh in einem Mietshaus mit Garten, daher stellt sich die Frage ob eine "riesige" Anlage überhaupt installiert werden darf. Um das abzuschätzen muss ich halt wissen wieviele Solarpanele ich brauche um dan raus zu bekommen, wie viel Platz das vom Garten oder unseren Teil des Daches in Anspruch nimmt.
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von Cruso » 11.05.2011, 12:22
ber bei Netz gekoppelten Anlagen, verkauft man ja den eigenen Strom wieder, so dass ja nur gegen gerechnet werden kann.
Sofern es eine Einspeisung mit Eigenverbrauch ist, bekommst du deinen selbst genuzten Strom auch bezahlt, allerdings geringer. Sofern du so ca. 500 Watt benötigst, wäre es vermutlich sinnvoll mindestens 1000 Watt (Spitze) zu installieren. Allerdings sind solche kleinere Anlagen relativ teuer. Auch bekommst du keine Vergütung, sofern du die Module einfach in den Garten stellst.
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