PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....
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von misa » 23.08.2010, 18:51
Hallo Forum,
Normalerweise Baue ich Photovoltaikanlagen. Nun kam über einen anderen Kontakt ein interesantes Projekt auf mich zu. Mein Bekannter will ein Solarfahrrad mit Anhänger bauen. Die Vorgaben waren, daß er 2 Modulflächen von 1,6 Meter x 0,8 Meter zur Verfügung hat und die Leistung der PV-Fahradanlage soll > 300 Wp Betragen. Nach reichlicher Überlegung sind wir auf den Konsens gekommen, 2 x ET-Solar ET-M572180 (180 Wp)Standard-Module zu verwenden, und diese mit einen MPP Laderegler zu versehen. Da Inselanlagen für mich noch Neuland bedeuten, würde ich mich freuen, welche Technik am besten zu diesen Modulen Paßt. Die Ganze Anlage soll auf 12V ausgelegt sein. Weitere Anforderungen wären Gewicht und Effizienz. Durch die Solarmodule soll der Motor betrieben werden Motor 12 V und 500 Watt
Ich denke die Anforderungen an die Inselanlage sind ein bisschen untypisch, da die Solarzellen direkt den Motor Antreiben sollen. Der ACCU ist nach den jetzigen Plänen auch recht klein ausgelegt mit 12 V und 32 Ah (Blei Gel Accu). Das hat auch ein wenig mit den Gewichtsanforderungen zu tun.
Ich hoffe ich habe euch jetzt für Sinnvolle Vorschläge insperiert und freue mich schon auf hilfreiche und kompetente Antworten
Mfg
Axel
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von solarteur0502 » 23.08.2010, 19:07
Deine gewählten Module haben 36,3 V. Ich bin kein Inselanlagen - Spezi, aber hier wirst du starke Umwandlungsverluste für die von dir gewünschte Spannungsebene haben. Nimm lieber gleich Module ( Module für Inselanlagen 12 V , ca, 17-20V Leerlaufspannung ) für diese 12 V Anlage, das scheint sinnvoller.
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von silver » 23.08.2010, 19:20
hier gibts überhaupt keine verluste wie er schon schrieb will er ein mppt lader nutzen.
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von solarteur0502 » 23.08.2010, 19:36
Danke, lerne gern dazu !
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von buergersolar » 23.08.2010, 19:58
Also da der Anhänger ja sowieso eine stattliche Größe haben wird, spielt das Akku-Gewicht zwar eine Rolle, aber doch keine soo große, oder? Die Masse stört letztendlich ja nur beim Beschleunigen und beim Abbremsen. Beim Beschleunigen hilft ja der E-Motor, bei den Bremsen sollte man eine Scheibenbremse (oder 2 davon...) in Betracht ziehen.
Handelt es sich um ein Pedelec, das um den Anhänger erweitert werden soll oder eine Eigenkonstruktion?
Sonnige Grüße
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von Boelckmoeller3 » 23.08.2010, 20:02
Moment mal, Verluste gibt es schon, nur keine besonders großen, maximal vielleicht 5% am MPPT-Regler, die laufen nämlich auch noch nicht völlig verlustfrei bis jetzt. Allerdings verstehe ich nicht so ganz was wir hier jetzt noch vorschlagen sollen, steht doch schon Alles fest Oder soll das Forum jetzt noch einen Vorschlag für ein Entertainment- Center für unterwegs machen ? Viele Grüße: Klaus editiert: Die Idee finde ich gut, mit etwas mittreten müsste das ganz gut funktionieren. Der Anhänger wird allerdings recht groß, jedes Modul wiegt auch um die 15kg, dazu noch die Bleiakkus, schwer wie Blei, das Anhänger Gewicht, vielleicht sollte man da etwas mehr investieren und was moderneres an Akkus nehmen. Module ohne Glas würden Gewicht sparen, aber wo bekommt man die günstig ?
"Ich hatte nie ein Produkt um das ich so gebettelt habe um es zu bekommen um danach so kämpfen zu müssen und alles mögliche zu versuchen um es nur behalten zu dürfen" Peter Horton 2003 über sein GM EV1 in"Who killed the electric car"
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von Nabucco » 23.08.2010, 21:30
Hallo, ich bin zwar nicht der Solar-Experte, kenne aber leichte Akkus. Nimm Lipos, die wiegen mit 3 Zellen 10 AH vielleicht 1 kg, und machen zwischen 10 und 12,6 V Spannung bei Strömen von über 100 A, wenn´s sein muss Gibt es am besten beim freundlichen Chinesen http://www.hobbycity.com. Der hat auch die passenden Lader, die bis zu 18V Eingangsspannung können. Und in der Bucht hat doch letztens jemand Einzelmiodule mit 0,5xV und IIRC 1 A max. Strom angeboten. Die könnte man sich ja passend zum Lader zusammenlöten. Bräuchte man nur noch für den Motor einen passenden Regler, der bei 10V Schluss macht. Denn auf Unterspannung reagieren Lipos sehr empfindlich. Gruß Thomas
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von cephalotus » 24.08.2010, 08:49
ich glaube mich zu erinnern, dass es für Fahrradanhängr eine maximal zulässige Breite gibt.
Standardmodule haben ein hohes Gewicht und sind vermutlich nicht für Erschütterungen, wie sie in Fahrradanhängern auftreten, ausgelegt.
-> Ich würde eher keine Standardmodule verwenden.
Was ist denn der Sinn der ganzen Übung, was soll mit dem Strom passieren und warum schleppt man freiwillig mit dem Fahrrad Bleiakkus herum? LiPoly Tüten-Akkus würde ich nur dann nehmen, wenn sicher getellt ist, dass bei einem Akkubrand (und ein LiPoly in der Größe ist ne mittlere Brandbombe) niemand gefährdet ist. Den Modellbauern brennen die Dinger regelmäßig ab, bisweilen auch ganz spontan "einfach so" beim herum liegen.
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von misa » 24.08.2010, 10:59
Hallo Forum, Bin ja schon über die rege Anteilnahme erfreut. Bei meiner Fragenstellung geht es um Erfahrung und die richtigen Komponenten. Ich denke bei der heutigen Technik ist es möglich eine einfache Lösung zu finden. Aber mir ist daran gelegen ein gute Lösung zu finden, die am besten zu den Anforderungen passen. Bei dem Gefährt handelt es sich um einen Eigenbau und soll das erste mal in Amerika eingesetzt werden. Dort gibt es zwar eine regide Geschwindigkeitsbegrenzung (wir sind Optimistisch) aber keine großen Restriktionen bezüglich Größe des Gefährts. Wie gesagt ich bräuchte Anregungen und Hinweise bezüglich der Techik die ich verwenden kann. Fragen:
1.)Welcher MPPT ist geeigent für den Betrieb eines 500 W Motors. 2.)Wird der MPPT von der Batterie bei der Leistung unterschtüzt. 3.) Muß die Batterie eine bestimmte Kapazität haben um 42 A (=500 W / 12V) im längeren Betrieb zu verkraften.
Das Standardmodule bruchanfälliger sind als kleinere Module ist uns auch bewußt. Das Gefährt ist Luftgefedert und die Module werden spannungsarm befestigt.
Da es sich um ein Eigenbau handelt, kann die Solarfläche auf andere Module umgebaut werden, falls erforderlich.
Gruß Axel
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von sonnentau » 24.08.2010, 17:56
Ich versuchs mal:Ich würde biegsamme Module von Sun ware oder Uni Solar mit Dünnschicht oder 40 Zellen nehmen.Dies spart enorm Gewicht und könnte bei einem Unfall noch funktionieren.Als Akku würde ich eine Lifeline AGM oder eine Li-ion Akku verwenden.Normale Akkus gehen wegen der 10% Ladeleistungsbegrenzung nicht!Der Regler, wäre bei mir ein ganz normaler Tri Star der bis zu 300 A Last schafft.Auf alle Fälle benötigt man einen Tiefentladeschutz Z.B.Relais Driver von Morningstar.150 AH sollten es schon beim Accu sein.
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