Schulprojekt "Die Grüne Steckdose"

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: Schulprojekt "Die Grüne Steckdose"

Beitragvon PT17 » 20.02.2010, 14:34

Hallo!

Wie versprochen, geht es im Moment gut voran. :D
Unser Ständer für das Solarmodul ist jetzt fertig.

Ich habe es eben mal auf dem Hof aufgebaut und für euch ein par Bilder geschossen. (Tut mir leid, ich habe vergessen sie zu drehen)

Hier unser Standfuß. Eine alte Autofelge auf die eine Eisenstange geschweißt wurde.
Bild

Hier die Rückseite, auf einer Sperrholzplatte wurde eine Art Winkel befestigt. Die Sperrholzplatte ist mit 4 M8 Schrauben an der Seite des Solarmoduls befestigt. Hält bombig.
Bild

Und hier die volle Pracht:
Bild

Bild

Desweiteren haben wir uns entschieden eine Website über das Projekt zu machen. Sobald sie online ist, sage ich bescheid.
Ein schönes Wochenende wünscht
Lukas
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Re: Schulprojekt "Die Grüne Steckdose"

Beitragvon Sola.green » 20.02.2010, 14:53

NA das sieht doch schon mal ganz gut aus.

ABER hier noch ein par Denkanstösse :idea:
Hinterlüftung
Standfestigkeit bei Wind Vs Mobilität
Alternatives Befestigungsmaterial (Hitzeentwicklung)

Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg.
Sola.green
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Re: Schulprojekt "Die Grüne Steckdose"

Beitragvon PT17 » 21.02.2010, 15:39

Hallo!

Meinst du zwischen Holzplatte und Solarmodul wird es so warm?
Die Platte deckt das Solarmodul nicht komplett ab. Oben und unten sind ca. 10-15cm große Schlitze. Reicht das nicht zur "Durchlüftung"?

Zum Punkto Standfestigkeit: Zumindest für die Präsentation sollte es mobil sein. Gestern hat es auch schon ein wenig geblasen und das Modul hat dem Stand gehalten. Klar einem Sommergewitter würde es wohl nicht Stand halten. Wenn die Schule einen festen Platz gefunden hat, dann kann man das Solarmodul ja auch an anderen Stangen befestigen, da es ja nur "geklemmt" ist. Oder die Felge wird mit Beton in den Boden ein gelassen.

Was meinst du mit alternativen Befestigungsmaterial, das Holz oder die Metallstange?

Vielen Dank für deine Anregungen, :danke:
Lukas
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Re: Schulprojekt "Die Grüne Steckdose"

Beitragvon buergersolar » 21.02.2010, 20:14

Hi!

Also ich glaube nicht, dass es zwischen Modul und Holzplatte zu warm wird. Das Modul wird zwar von der Sonne warm (so 70°C schätz ich mal), aber das sollte die Holzplatte locker aushalten. Der Wirkungsgrad des Moduls nimmt zwar ein wenig ab, wenn es warm ist, aber hier geht es ja nicht um Höchstleistung. Außerdem kann durch die Schlitze ja Luft zirkulieren.
Ich bin zuversichtlich, dass das eine super Demonstrationsanlage wird!
Weiter so!

Sonnige Grüße
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Re: Schulprojekt "Die Grüne Steckdose"

Beitragvon PT17 » 03.03.2010, 16:40

Hallo zusammen.

So, heute habe ich es gewagt und das Solarmodul mit dem Laderegler und der Batterie verbunden.

Leider stand das Solarmodul schon im Schatten und so konnte es auch nicht die volle Leistung bringen.
Hier kommt meine Frage:

Ich habe gemessen, dass das Modul so um die 15V geliefert hat. (Sollte ja eigentlich um die 17V)
Der Laderegler hat auch nicht angezeigt das irgendein Lade bzw. Modulstrom fließt. :oops:
Daraufhin habe ich ein Amperemeter in Reihe geklemmt und dies hat mir gerade einmal max. 0,03A also 30mA angezeigt.
Ist das so normal? Logisch, dass das Modul, wenn es im Schatten steht, nicht die 4,7A liefert, aber dennoch sooo wenig?

Die zweite Frage bezieht sich auf den Anschluss des Wechselrichters an die Anlage. Sollte der Wechselrichter an den Verbraucherausgang des Ladereglers gehängt werden oder doch lieber direkt an die Batterie?

Beste Grüße,
Lukas
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Re: Schulprojekt "Die Grüne Steckdose"

Beitragvon PT17 » 04.03.2010, 18:03

Ok, heute hatt die Sonne nochmal ihr bestes gegeben, sodass Ich den Akku mal voll laden konnte. Ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig und bin glatt zu spät zur Schule gekommen, da ich alleine schon durch die tolle Anzeige am Laderegler fasziniert war! :lol:
Es funktioniert also schon mal, zumindestens im einzelbetrieb. Was passiert wenn der Crosstrainer noch mit an die Batterie geklemmt wird, müssen wir noch sehen.
Nach allen Überlegungen sollte es aber kein Problem sein.

Auf dem Akku steht auch 14-14,4V Ladespannung und da die LiMa rund 14V liefert (Je nach Kondition des Sportlers :wink: ) sollte das ja ok gehen.

In diesem Sinne,

Gruß
Lukas
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Re: Schulprojekt "Die Grüne Steckdose"

Beitragvon topmoppel » 13.03.2010, 23:36

Hallo Lukas ,

ein paar Anmerkungen zu der Drehstromlichtmaschine:
- die LiMa darf NICHT von der Batterie abschaltbar sein (direkt mit der Batterie verbinden und Leitung kurzschluß- und scheuersicher verlegen)
- die LiMa Riemenscheibe ist vom Durchmesser her zu klein (der Riemen wird bei normaler Spannung durchrutschen)
- Wirkungsgrad der serienmässigen LiMa zu gering (ca. 40 Watt Eigenbedarf allein für die Erregerwicklung). Tips für LiMatuning zu schreiben bin ich zu faul. Google mal nach "Windkraft Christian Kuhtz" . Der hat in seinen Heften prima Anleitungen dazu.

Zu dem Standfuß des Solarpanels ist noch zu sagen die Standfläche ist zu klein. Der fliegt bei einer Winböe oder leichtem anschubsen (weil das Schwerpunkslot der Konstruktion ratzfatz außerhalb der Standfläche ist) um. Eventl. reichts wenn Du die Felge mit Beton ausgießt.

MfG
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Re: Schulprojekt "Die Grüne Steckdose"

Beitragvon Walter_Zoegernitz » 15.03.2010, 19:31

Ich möchte euch hierzu auch mal "mein Konzept 1.0" eines Stromerzeugeheimtrainers vorstellen.

Es ist das ein alter TUNTURI mit einer VW-Käfer 30A Gleichstromlichtmaschine. Die Gleichstromlichtmaschine hat im Gegenzug zu der Drehstromlichtmaschine kein Problem, wenn man sie vom Akku trennt.
Was genau das Problem ist, dass einem nicht gestattet, die DrehstromLIMA von der Batterie "im laufenden Betrieb" zu trennen - kenne ich auch nicht genau - Aber es findeen sich doch bei den KFZ immer Hinweise in der Nähe der Batterie: dass man sie ja nie bei laufendem Motor abklemmen soll (und das nicht nur wegen der Motorsteuerungselektronik! - Mein 20Jahre alter Diesel (ohne Elektronik) hat diesen Hinweis auch im Motorraum stehen).
Das Highlight beim Strampeln am Trainer ist damit einen Glühstift eines Dieselmotors zum Leuchten zu bringen. Auch läßt sich gut zeigen, dass das Treten immer schwerer wird, je mehr Leistung abverlangt wird.
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Re: Schulprojekt "Die Grüne Steckdose"

Beitragvon PT17 » 17.03.2010, 15:00

Hallo!

Heißt das, dass ich nicht wie beim Auto einfach eine art Zündschalter zwischen Erregerleitung und "Ladekontrollleuchte" machen darf?
Der eigentliche Kontakt zwischen LiMa und Batterie bleibt ja dauerhaft vorhande. Lediglich der Zündschlater sorgt wie im Auto dafür, dass bei Nichtgebrauch des Gerätes
die LiMa keinen Strom durch die Erregerspule zieht.

Zum Standfuß:
Wie weiter oben bereits erklärt, steht die Anlaga anfangs zu demonstrationszwecken zur Verfügung. Wenn sie wirklich fest verbaut werden soll, wird sie sicherlich ein anderen Standfuß bzw. eine andere Halterung erhalten. Für unsere Zwecke reicht es vor erst.

Sobald ich ab Montag mit meinen schriftlichen Abiturprüfungen durch bin, bekommt die Anlage ihren Feinschliff. Immerhin soll sie ja auch gut aussehen.
Die Webseite ist auch in der Mache, dürfte bald fertig sein!

Gruß
Lukas
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Re: Schulprojekt "Die Grüne Steckdose"

Beitragvon Walter_Zoegernitz » 17.03.2010, 16:30

Hallo Lukas,

Die Erregerleitung darfst du natürlich trennen. Die wird ja, wie du auch schon richtig angemerkt hast, auch beim Auto durch den Zündkontakt/Zündschlüssel getrennt. Allerdings das Hauptplus von der Gleichrichterplatte und die Masse(andere Diodenplatte zum Minuspol des Akkus) müssen bestehen bleiben.

lG
Walter
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