PV in Südamerika. Tips?

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: PV in Südamerika. Tips?

Beitragvon kalle bond » 27.07.2012, 14:30

:D Ja, die Auslegung war von mir :D
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Re: PV in Südamerika. Tips?

Beitragvon PV-Neuling123 » 27.07.2012, 15:01

Helpless hat geschrieben:Nachdem du nun deinen täglichen Verbrauch ungefähr kennst, musst du schauen, welche Wechselstromverbraucher gleichzeitig laufen. Damit bestimmst du dann die Größe von deinem Batteriewechselricheter.

Übrigends, wenn du nur 3KWp Solar nimmst, dann reicht dir das in den Wintermonaten u.U. gar nicht mehr. Auch der Akku sollte nicht zu klein sein, sonst brauchst du den Generator öfter. Schau dir einmal die Zusammenstellung in wieso's Signatur an. Der hat etwas ungefähr in deiner Größe seit Jahren am laufen.


Ich weiss nicht was alles zu einem Wechselstromverbraucher zählt :|

Finde ich cool was "Wieso" alles hat! PV, Windkraft, Wasserkraft :wink:

Wegen den 3 bis 4 Wintermonaten in denen es im Schnitt +18 Grad in PY hat aber an wenigen Tagen auch nur +5 Grad, könnte ich ja zusätzlich noch auf Windkraft setzen. Einen 30 bis 40 Meter hohen Funkturm muss ich mir sowieso in den Garten stellen um überhaupt Internet haben zu können. Da würde sich doch ganz oben ein Windkraftrad schön machen :roll:
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Re: PV in Südamerika. Tips?

Beitragvon PV-Neuling123 » 27.07.2012, 16:59

Worin liegen eigentlich die Vor- und Nachteile von 12, 24, oder 48V in Verbindung mit einer PV-Anlage und Haushaltsgeräten?
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Re: PV in Südamerika. Tips?

Beitragvon kalle bond » 27.07.2012, 17:08

Finde erst heraus, ob es ständigen Wind gibt, mit hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten, so ab 6 m/s.

Wechselstromverbraucher sind alle Geräte, die mit 230 V AC arbeiten.
Oder wie Einstein schreibt, mit 110 V AC.
Du musst dich nur für ein System entscheiden.
Wenn von allen Geräten die Wattzahl addierst, hast du den Anschlusswert.
Der bestimmt die Größe des Inverters. Wer sich auskennt, kann bei größeren Anlagen noch einen Gleichzeitigkeitsfaktor einrechnen, dadurch kann der Inverter etwas kleiner ausgelegt werden. GF - damit ist gemeint, das nicht alle Geräte zur gleichen Zeit in Betrieb sind. Weiter muss man den Anlaufstrom einiger Geräte berücksichtigen. Bei Kompressor Kühlschränken zB kann der Anlaufstrom leicht das 5 fache des normalen Stroms erreichen.
Daher mein Vorschlag, den speziellen Kühlschrank mit 24 V DC und geringem Verbrauch anzuschließen.
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Re: PV in Südamerika. Tips?

Beitragvon PV-Neuling123 » 27.07.2012, 18:47

Ja, diesen Kühlschrank würde ich mir auf jeden Fall holen. Kostet ja nur 200 Euro mehr wie ein normaler Grosser. Der spart so einiges an Watt ein.

Also haben die 24V Geräte nichts mit den 230V im Haus zu tun? Ich habe dann also 230V im Haus und kann da 24V-Geräte anschliessen? Oder muss dann das ganze Haus auf 24V gestellt sein?

Ich würde auf jeden Fall ohne GF rechnen wollen. Eine grosse PV-Anlage ist das Ziel, denn ich will irgendwann mal meinen PC oder auch die ein oder andere Klimaanlage einschalten können. Ich denke ich würde alle 6 Monate die Anlage um ein Modul oder eine Batterie erweitern. Wenn ich jetzt schon weiss, dass ich die immer erweitern würde, zu wieviel Volt würdest du mir dann im Haus raten?
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Re: PV in Südamerika. Tips?

Beitragvon Helpless » 27.07.2012, 19:24

48V braucht keine so dicken Kabel und die Wechselrichter arbeiten damit effizienter.
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Re: PV in Südamerika. Tips?

Beitragvon PV-Neuling123 » 27.07.2012, 22:20

Also haben weniger Volt technisch gesehen nur Nachteile?

Ich habe mir mal die Staplerbatterien angesehen. Da sind leider die mit 48V die teuersten. Und das sind vom Preis her richtig dicke Unterschiede zu 24V (bei gleicher AH-Zahl) :shock: Lohnen 48V dann überhaupt? Je nachdem wie gross die Anlage wird, bekommt man ja bei 24V mehrere Module "gratis", weil es ja bei 24V so günstige Batterien gibt. Das Geld wäre bei 48V alles für teurere Batterien drauf gegangen... Oder wie seht ihr das?
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Re: PV in Südamerika. Tips?

Beitragvon Solarm » 27.07.2012, 22:56

Gleiche Ampere bei doppelter Spannung macht auch doppelt Watt und d. Preis
zB
24 V x 500 Ah = 12000 Wh
48 V x 500 Ah = 24000 Wh
3 x 80 Watt Modulleistung an 400Ah bei 12 Volt
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Re: PV in Südamerika. Tips?

Beitragvon Helpless » 27.07.2012, 23:04

seufz
WattStunden ist Volt * AmpereStunden.
48V * 200Ah = 9600Wh
24V * 200Ah = 4800Wh

Klar? :)

Wenn du groß bauen willst ist halt unter Umständen 48V sinnvoller. Schon mal geschaut was Kabel so kosten? Z.B. 5000W Wechselrichter bei 48V zieht 104A. Bei 24V sind es 208A. Da ist man bei 24V schnell mal bei 70mm² Kabel statt 35mm² bei 48V. Schau mal nach Preisen und bedenke, dass deine Module zum Laderegler kommen müssen. Dein Laderegler schafft bei doppelter Batteriespannung doppelt soviel Modulleistung. Ein TriStar MPPT 60 kommt so bei 24V auf maximal 1600Wp die er verarbeiten kann, bei 48V auf 3200Wp. Es gibt aber auch Teile die bei 48V teurer sind. Sei froh, dass du keine großen Kondensatoren brauchst, da vervierfacht sich der Preis bei Verdoppelung der Spannung. Der Stapler Akku hat doppelt so viele Zellen bei 48V (im Vergleich zu 24V). Möchtest du z.B. eine automatische Nachfüllanlage oder eine Elektrolytumwälzung, brauchts doppelt soviele Teile, kostet also auch entsprechend mehr. Hast du viele Geräte die 24V oder 12V brauchen, dann sind die DC-DC Wandler bei 48V teurer. Willst du mit Muskelkraft (Fahrrad mit Lichtmaschine) Strom erzeugen, geht 12V direkt und billig. Bei 48V wirds da schon eher ein Problem die passenden Teile zu finden. usw.
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Re: PV in Südamerika. Tips?

Beitragvon kalle bond » 28.07.2012, 13:10

PV-Neuling123 hat geschrieben:Ja, diesen Kühlschrank würde ich mir auf jeden Fall holen. Kostet ja nur 200 Euro mehr wie ein normaler Grosser. Der spart so einiges an Watt ein.

Also haben die 24V Geräte nichts mit den 230V im Haus zu tun? Ich habe dann also 230V im Haus und kann da 24V-Geräte anschliessen? Oder muss dann das ganze Haus auf 24V gestellt sein?

Ich würde auf jeden Fall ohne GF rechnen wollen. Eine grosse PV-Anlage ist das Ziel, denn ich will irgendwann mal meinen PC oder auch die ein oder andere Klimaanlage einschalten können. Ich denke ich würde alle 6 Monate die Anlage um ein Modul oder eine Batterie erweitern. Wenn ich jetzt schon weiss, dass ich die immer erweitern würde, zu wieviel Volt würdest du mir dann im Haus raten?


Diesen 24 V DC Kühlschrank kann man direkt an den Ausgang des Ladereglers anschließen, die 230 V AC Geräte werden an den Ausgang des Inverters angeschlossen. Der Inverter Eingang wird mit +/- Pol der Batterie verbunden.
Die anderen Geräte sollten schon auf 230 V AC ausgelegt werden, in P gibt es sicher wenig 24 V DC Geräte.
Die PV Anlage für den Kühlschrank kannst du auch völlig unabhängig und separat aufbauen.

Eine Erweiterung der Anlage widerum ist nicht so einfach, wie du das hier darstellst.
Wenn du sagst, du willst alle paar Monate, die Anlage um ein Modul erweitern, so musst du dafür schon die Kapazität im Regler berücksichtigt haben. Wenn du zB mehrere Module in Reihe geschaltet hast, geht die Erweiterung nur Stringweise.
Man sollte auch nicht beliebig viele Batterien parallel verschalten.
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