PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....
Moderator: Mod-Team
von Dulz » 06.05.2011, 19:56
Hallo an alle, bin neu hier im Forum, hab ich mich schon etwas eingelesen, jedoch für mein Thema/meine Fragen noch nichts passendes gefunden: betreibe in Südhessen(D) seit 9/2010 eine PV-Anlage (Ost/West-dach, 30°, 2x 12 Module, max. 360 Volt, Summe: 5,64kwP,Netto 4,7kwp, Ertrag ca. 4700 kwh/pa), Mastervolt WR, mit Eigenverbrauchsvergütung. Verbrauche tgl. im Sommer 4-9kwh, im Winter 6-12 kwh, davon nachts/im Dunkeln im Sommer 1-2 kwh, im Winter 2-7 kwh Meine Idee die mich umtreibt: einen Batteriepuffer mit einem Laderegler im DC-Kreis anszuschliessen und so "konfigurieren", das es in den Abendstunden ca. 400 W bereitstehen und Nachts ca. 200 W (oder kontinurierlich sinkende Abgabe bis Batterie (fast) leer. Am Nächsten (Sonnen)Tag ab Nachmittags über den Weststrang wieder aufladen. Im Winter wären zwar rechnerisch ca. 16 Std. zu überbrücken, aber die Analeg bring in den kritischen Monat Dez+Jan gerade mal soviel wie tagsüber verbraucht wird. Also würde ich die Extramsituautionen ausklammern (...ist ja keine Inselanlage) und eher so auslegen, das die Batteriepufferung möglichst im wirtschaftlichen Bereich liegt (wem überhaupt machbar). Gibt es meine Idee eine Change zur Realisierung? Hat jemand sich daran schon erfolglos/erfolgreich versucht? In welcher Größenordnung schätzt Ihr die Kosten ein? Kann man/frau so was in Eigenregie mit Hilfe eines Elektronikers bewerkstelligen? Vielen dank für Info oder für die Abschmickhilfe  Gruß Dulz
-
Dulz
- Öfters hier

-
- - Threadstarter -
-
- Beiträge: 16
- Registriert: 06.05.2011, 19:25
- PV-Anlage [kWp]: 4,7
- Info: Betreiber
von open source energy » 06.05.2011, 19:59
Geht nicht gibt's nicht aber schon mal an die Kosten gedacht?
------------------------- "Sonnenenergie steht für alle gleichermaßen zur Verfügung, es geht nur noch um die richtige und effiziente Nutzung" Orange Solar GmbH - Ihr TÜV zertifizierter Anbieter von schlüsselfertigen Solaranlagen
-

open source energy
- Forum Genie

-
- Beiträge: 6264
- Registriert: 09.08.2010, 11:01
- PV-Anlage [kWp]: 930
- Info: Solarteur
-
von Dulz » 06.05.2011, 20:16
Hallo, open source energy hat geschrieben:Geht nicht gibt's nicht aber schon mal an die Kosten gedacht?
Ja klar. Die wollte ich möglichst klein halten, indem ich nach einem passenden Konzept und einer halbwegs wirtschaftlichen Lösung suche. Soll heißen: Ich schätze mal so 1.000 EURO (Laderegler mit der Elektronik ein paar 100 EUR, 5 Bleiakkus (C16) ca. 800 EUR). Alle Angaben (wie immer) ohne genaue Ahnung  Also kurzum: Ich hab noch nicht so einen genauen Plan von der ganzen Sache, weil ich noch nicht mal weiß ob das ganze funktionieren kann... Z.B. hab ich in einem Forumsbeitrag gelesen, dass viele/einge Laderegler beim laden takten. Das hieße, der WR bekommt eine getaktete Spannung (weil die ja vermutlich beim Ladeimpuls in die Knie gehen wird). Was mein WR daraus macht, weiß ich noch nicht. Ob es im was ausmacht weiß ich auch nicht. Also ich hab noch viele Fragenzeichen im Gesicht... Eine komplette Anlage wie z.B. ein Sunny backUp System oder Sol-ION ist mir einige Nummern zu teuer, da sehe ich gar keine Chance auf Wirtschaftlichkeit. Deswegen kleine Brötchen... Gruß Dulz
-
Dulz
- Öfters hier

-
- - Threadstarter -
-
- Beiträge: 16
- Registriert: 06.05.2011, 19:25
- PV-Anlage [kWp]: 4,7
- Info: Betreiber
von Dulz » 06.05.2011, 20:52
Hallo, danke für deine Antwort: sonnentau hat geschrieben:Hallo,denke nicht weiter darüber nach!Optimiere Deine Verbrauchszeiten!Z.B.Waschmaschiene am Mittag und nicht am Abend.Die Kosten für das andere sind viel zu hoch.Die Risiken eines Akkuausfalls sind sehr hoch.Der Wunsch so etwas zu realisieren, ist zur Zeit echt groß.Wo ein Wunsch da auch ein Markt.Gerechnet wird bei vielen erst wenn es zu spät ist. 
Wie hoch schätzt du überschlägig die Kosten für so ein Projekt ein? Die Optimierungsmaßnahmen (Waschmaschine bei Sonne, Großverbraucher nicht gleichzeitig, sonst Stromeinkauf, etc) hab ich schon ziemlich durch (inkl. zahlreicher stromsparender Ersatz-Neuanschaffungen). Kochen statt backen, Wäsche aufhängen, statt trockenen, etc, etc. Aber das hat ja auch mal seine Grenzen... Mit ca. 8000 kwh/pa vor ca. 8 Jahren bin ich nun (2010) auf ca. 2500 kwh/pa gekommen. Es geht immer noch was, aber es wird eben umständlicher/einschränkender und teuerer. Ein wenig will ich damit (eingestandenermaßen) auch meinem Experimentiertrieb nachkommen. Gruß Dulz
-
Dulz
- Öfters hier

-
- - Threadstarter -
-
- Beiträge: 16
- Registriert: 06.05.2011, 19:25
- PV-Anlage [kWp]: 4,7
- Info: Betreiber
von bbw-sol » 06.05.2011, 21:50
Hallo Dulz,
Ich habe noch keine netzgekoppelte PV-Anlage (wird schon noch), aber eine kleine Inselanlage mit teilweise selbst gebauten Schaltmodulen. Der Zweck: eine USV für wichtige Geräte und Anlagen im Haus. Wenn die Akkus voll sind, werden diese auch von der USV bedient. Beim Sturmtief Cyril hatte ich 28 Stunden keinen Netzstrom. 18 Stunden davon konnte ich meine Heizungsanlage und Licht in einigen Räumen damit bedienen. Ein paar Daten: Solarmodule ca. 500 Wp, Sinus-Wechselrichter 600 W, Akkus 12 V 750 Ah.
Für deine Anlage denke ich, wäre es ein Ansatz, eine Haus-USV zu planen in der du die Größe bestimmen kannst, die erweiterbar ist und absolut finanziell planbar.
Du lädst die Akkus zu bestimmten Zeiten am Tag oder besser über eine Elektronik die erkennt, ob du einspeist und nur dann lädt. Zu bestimmten Zeiten, bei vollen Akkus, bei Netzausfall oder manuel aktiviert sich die USV.
Hinweis: Die Hausinstallation muß darauf angepasst werden. Hole dir dazu kompetenten Rat.
Zu weit ins Detail gehen möchte ich nicht, sollte nur ein Gedankenanstoß sein. Wenn dazu weitere Infos möchtest, gib mir deine Mailadresse und ich schicke dir Genaueres zu.
Grüße Gerhard
-
bbw-sol
- Stammmitglied

-
- Beiträge: 90
- Registriert: 02.05.2011, 12:33
- Info: Berater
von cephalotus » 07.05.2011, 07:30
Wenn ich Dich recht verstanden habe möchtest Du einen Akku als zusätzlichen Verbraucher in den Haushalt integrieren. Welche Geräte sollen denn wie aus diesem Akku gespeist werden? Einen ähnlichen Ansatz (Akku als Last integriert) verfolgt die Firma Prosol pv-news-f25/prosol-sonnenkraftwerk-speichersystem-t62036.html allerdings sind deren Preise nicht in dem Bereich, der Dir vorschwebt. Wenn ich mich recht entsinne verfügen einige Solarlog über einen steuerbaren Ausgang, sprich, eine Lats lässt sich bei solarem Überschuss zuschalten. Dies könnte ein Akku sein. Um die hohen Veluste eines Bleiakkus zu vermeiden (ca. 30-40% im gesamtsystem) müsste man auf einen Li-ionen-akku zurück greifen, für 1.000 Euro ist da aber nicht vielk drin, vielleicht 2kWh mit rudimentärem BMS und Ladegerät. Es böte sich an, aus diesem Akku heraus 12V Verbraucher zu betreiben, z.B. die Kühlgeräte, Beleuchtung(?), elektronische Kleinverbraucher, etc... Trotzdem wird sich das selbst als billigste Lösung bei aktuellen Strompreisen niemals rentieren, weitaus rentabler dürfte es sein, jedes Gerät im Haushalt erst einmal auf maximale Effizienz zu trimmen, als Wäschetrockner mit Wärmepumpe, A+++ Kühlgeräte, beste Heizungspumpe, Standby eliminieren, usw, usf... mfg
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
-

cephalotus
- Moderator
-
- Beiträge: 2644
- Registriert: 06.04.2006, 22:07
- PV-Anlage [kWp]: 4,92
- Info: Betreiber
von Solarm » 07.05.2011, 08:02
directly connected to the solar panels or connect the battery http://cgi.ebay.at/ws/eBayISAPI.dll?Vie ... K:MEWAX:IT
Men are like Bluetooth; he is connected to you when you are nearby, but searches for other devices when you are away… Women are like Wi-Fi; she sees all available devices but connects to the strongest one
-

Solarm
- Forumsinventar

-
- Beiträge: 1413
- Registriert: 21.06.2010, 09:33
- Info: Betreiber
von Solarm » 07.05.2011, 08:23
Men are like Bluetooth; he is connected to you when you are nearby, but searches for other devices when you are away… Women are like Wi-Fi; she sees all available devices but connects to the strongest one
-

Solarm
- Forumsinventar

-
- Beiträge: 1413
- Registriert: 21.06.2010, 09:33
- Info: Betreiber
von Dulz » 07.05.2011, 10:12
Hallo an alle,
evtl. habe ich meine Idee/Vorhaben nicht deutlich genug artikuliert. Deshalb versuche ich es einmal "anders herum":
Meine Solaranlage bringt an ca. 250 Tagen im Jahr mehr Strom als ich tagsüber verbrauchen kann. Den Überschuß speise ich z.Zt. ein (34 Ct/kwh). Meine Eigenverbrauchsqoute liegt bei ca. 25-30%. Die Grundlast nachts liegt bei ca. 150-180 W. Genau diese Grundlast möchte ich mit einer "einfachen" Elektronik+Batterie versorgen. Wenn darstellbar, gern auch die Stromlast am Abend, die bekanntlich bis ca. 22-23:00 Uhr höher liegt (PC,TV,Licht), also ca. 400 W.
Bei -sagen wir mal- 150 W * 12 Std. benötige ich 2 Kwh-Speicherkap. (das wären z.B. 2 x 12V/80Ah Autobatterien), mit Reserve vermutlich jedoch 3-4 kwh (?).
Da ich im Prinzip nur die Grundlast abdecken will, benötige ich auch keine Abfrage ob gerade viel oder wenig eingespeist wird, ob ich gerade einspeise oder beziehe. Bei der geringen Ladegröße denke ich, das kann ich zu gunsten einer einfachen Lösung vernachlässigen. Das sich dabei "Unschärfen" zeigen, ist mir klar.
Bei 250 Tagen * 1,8 kwh Netto ergeben sich 450 kwh zusätzlicher Eingenverbrauch. Das wären 0,24 € derzeitiger Bezugspreis + Einspeisevergütung 0,22 € = 0,46 * 450 kwh = 207 €/pa Ersparnis. Bei geschätzten/erhofften Inverstitionsumme von ca. 1000 € auf 5 Jahre Laufzeit würde sich mein Vorhaben das gerade so amortisieren.
Kann/möchte mir jemand folgen? Liege ich damit auf der Zielgeraden oder ist das mehr oder weniger Unsinn was ich hier schreibe? (Eine negative Antwort hatte ich ja schon, aber ich weiß noch nicht genau warum - wo liege ich verkehrt?)
Danke für weitere Antworten!
Gruß Dulz
-
Dulz
- Öfters hier

-
- - Threadstarter -
-
- Beiträge: 16
- Registriert: 06.05.2011, 19:25
- PV-Anlage [kWp]: 4,7
- Info: Betreiber
Zurück zu Inselanlagen
Ähnliche Beiträge
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste
|