PV-Anlage am Netz mit Batterie versehen

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: PV-Anlage am Netz mit Batterie versehen

Beitragvon Dulz » 16.05.2011, 09:47

Ach ja, der Vollständigkeitshalber:

gemäß der Formel
(Umax - Umin) * C
--------------------- = t
I

kann ja leider auch nicht die komplette Spannung als Ladungsvolumen herangezogen werden, sondern nur ein bestimmter Teil (je nach angeschlossenem Spannungswandler). Das wird das erforderliche Einkaufsvolumen an Kondensatoren nochmals erheblich stiegern...

Gruß
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Re: PV-Anlage am Netz mit Batterie versehen

Beitragvon tomo » 16.05.2011, 19:15

skyrace hat geschrieben:
bei der Berechnung der Speicherkapazität ist dir ein kleiner Fehler unterlaufen.
Bei einer Reihenschaltung der Kapazitäten sinkt die Gesamtkapazität ab.

Cges = 1/(1/C1 + 1/C2 + 1/Cn)


Stimmt hab' ich übersehen! Ich hatte das aber auch nur mal grob überschlagen um zu zeigen das es zu teuer werden würde.
24x235Wp Schücomodule (5,64 kWp)
mit SMA WR SB5000 TL
Dachausrichtung SSW
Neigung ca.32°

http://tommyott.de/pv

Datenübertragung durch Alix1D miniPC im 10 Minutentakt
jetzt auch mit Direktzugriff: http://tommyott.homeip.net/
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Re: PV-Anlage am Netz mit Batterie versehen

Beitragvon Elektro-Solar » 18.05.2011, 23:20

https://picasaweb.google.com/andreasili ... nditioner#

vielleicht ist ja sowas das was du möchtest.

Power assist mode, peak demand reduction
Bei Überbeanspruchung der vorgeschalteten Sicherung "hilft" Wechselrichter kurzzeitig mit
somit wird die Leistungskurve über den Tag verteilt flacher - Eigenbedarf zahlt sich mehr aus
Lade und Entladezyklen lassen sich frei programmieren

power assist mode , also bei Überschreiten zB 10 A im Haushalt übernimmt Victron energy den Rest des Systems
ist etwas teuer aber doch machbar- ist frei einstellbar

A
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Re: PV-Anlage am Netz mit Batterie versehen

Beitragvon Dulz » 19.05.2011, 07:19

Elektro-Solar hat geschrieben:https://picasaweb.google.com/andreasiliou/SomersetWestPowerSystemUpgradedFrom15KVASupplyTo30KVAMIRALineconditioner#

vielleicht ist ja sowas das was du möchtest.

Power assist mode, peak demand reduction
Bei Überbeanspruchung der vorgeschalteten Sicherung "hilft" Wechselrichter kurzzeitig mit
somit wird die Leistungskurve über den Tag verteilt flacher - Eigenbedarf zahlt sich mehr aus
Lade und Entladezyklen lassen sich frei programmieren

power assist mode , also bei Überschreiten zB 10 A im Haushalt übernimmt Victron energy den Rest des Systems
ist etwas teuer aber doch machbar- ist frei einstellbar

A


Hallo Elektro-Solar,
ja, im prinzip ist es das (...oder das System von SMA). Aber es "riecht" schon nach mehreren 1000 EURONEN. Das ist mir dann schon etwas zu teuer.
Such(t)e eher eine Schmalspurlösung um die nächtliche Grundlast (ca 180W) aus den Batterien heraus über den WR zu bedienen.
Auf jeden Fall Danke für dein Posting, ist immer gut zu wissen was sich so alles tut auf dem Gebiet.
Gruß
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Re: PV-Anlage am Netz mit Batterie versehen

Beitragvon solar249 » 27.05.2011, 10:26

Den Gedanken, den Solarstrom zu puffern hatte ich bereits auch, daher für mein Verständnis noch eine Frage zu Deinem Prinzip.
Ist das so gedacht, wie in der Grafik?
tag.gif
nacht.gif
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32 x Sharp NU-180E1 180Wp # Dachneigung: 17x 45° & 15x 27° # Ausrichtungen: 163°(also SSO) # WR: SMA SunnyBoy SB 5000TL-20
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Re: PV-Anlage am Netz mit Batterie versehen

Beitragvon Retrerni » 28.05.2011, 17:48

Wenn sich Dein DC-DC-Wandler im "Nachtbetriebsmodus" wie ein Modulstring verhält dann ja, ansonsten wird es Probleme geben. Nur wie soll bitte die Regelung des DC-DC-Wandlers, egal ob jetzt "Tag" oder "Nacht"-Modus, aussehen? Wie definiert er, wie viel Leistung er tagsüber aus den Modulen zieht? Wie schafft er es, den Netz-WR dabei nicht (negativ) zu beeinflussen? Wann weiss er, dass vom Dach nichts mehr kommt und er jetzt dran ist? Wie weiss er, wann Du Wechselstrom benötigst? Andernfalls funktioniert das nicht als Eigenverbrauchserhöhung. Solange Du keinen eigenen DC-DC-Wandler hast, den Du selbst programmieren kannst, kannst Du das Projekt begraben.

Ciao

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Re: PV-Anlage am Netz mit Batterie versehen

Beitragvon Dulz » 29.05.2011, 10:13

Hallo Solar249, hallo Retrerni,

Danke für euere Anwtorten

sorry wg. der langen Antwortzeit. Ich war geschäftlich unterwegs und da war keine Zeit für Hobbys :-)

Ja Solar249, deine skizzierte Schaltung entspricht genau meinen Vorstellungen! So was will/wollte ich.

Retrerni hat geschrieben:Wenn sich Dein DC-DC-Wandler im "Nachtbetriebsmodus" wie ein Modulstring verhält dann ja, ansonsten wird es Probleme geben. Nur wie soll bitte die Regelung des DC-DC-Wandlers, egal ob jetzt "Tag" oder "Nacht"-Modus, aussehen? Wie definiert er, wie viel Leistung er tagsüber aus den Modulen zieht? Wie schafft er es, den Netz-WR dabei nicht (negativ) zu beeinflussen? Wann weiss er, dass vom Dach nichts mehr kommt und er jetzt dran ist? Wie weiss er, wann Du Wechselstrom benötigst? Andernfalls funktioniert das nicht als Eigenverbrauchserhöhung. Solange Du keinen eigenen DC-DC-Wandler hast, den Du selbst programmieren kannst, kannst Du das Projekt begraben.
Ciao
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also zu deinen Fragen:
Die Regelung DC/DC könnte doch so aussehen:
Fällt die Spannung vom PV unter U(krit) (z.B. statt 360V nur noch 300V), dann einspeisen. Umgekehrt, ist U(sonne) ereicht, dann laden (könnte z.B. 355V sein).
Die Leistung die er abzieht von der PV-Leistung würde ich in Abängigkeit der Batteriegröße star begrenzen. Wenn die Batterie in der Zeit nicht genügend geladen wird, gibt Abends auch kein Strom. Wie der Laderegeler den WR nicht negativ beeinflussen kann, weiß ich nicht. Da kenne ich mich viel zu wenig aus.
Der Entladevorgang startet, wenn U(krit) unterschritten wird. Er ist einfach star auf 150W Leistung eingestellt. Die brauche ich zu jeder Tag+Nachtzeit.
Es sind eine Menge Fragen und Probleme dabei zu lösen, so scheinte es mir. Gar nicht so einfach...

Gruß
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Re: PV-Anlage am Netz mit Batterie versehen

Beitragvon Retrerni » 29.05.2011, 16:30

Meine Fragen waren eher Rhetorischer Natur, da ich weiss, dass es so nicht funktionieren kann, solange nicht EIN Regler BEIDE Wandler (also WR UND DC/DC-Wandler) steuert bzw. beide miteinander kommunizieren. Das was Du beschreibst funktioniert zwar u.U. mit einer gewissen Pause zwischen WR-Abschaltung und DC-DC-Wandler-Aufschaltung, aber Dein WR dürfte den DC-DC-Wandler überlasten, wenn der nicht entsprechend spannungsmäßig in die Knie geht.
Alleine das "konstante Leistung" vom PV-Generator abgreifen geht in die Hose, da Du 1. nicht weißt, wann der Generator mehr als besagte Leistung liefert (außer Du installierst noch ein paar Leistungsmesser) und Du damit 2. den MPP-Punkt verbiegst, den der WR sucht. Der kann sich dann zwischen "die Leistung reicht, ich kann Einspeisen" und "ich höre wegen mangelnder Leistung auf" an wechselhaften Tagen nicht entscheiden...
Es ist schon nicht so ganz grundlos, warum Backup-Systeme nicht zu den preiswerten Lösungen gehören.

Ciao

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Re: PV-Anlage am Netz mit Batterie versehen

Beitragvon Solarm » 29.05.2011, 17:49

Also ich denke nicht das er bei 5KW dem WR etwas verbiegt wenn er mit ein paar hundert Watt Batterien lädt.
Dann vermute ich mal das zwischen 10 und 14 Uhr auch bei Regen Strom produziert wird, ODER ???
Mit einer Zeitschaltuhr laden und nachts mit kleinem WR einspeisen

Wenn du schon Mastervolt hast zB
http://www.prevent-germany.com/netzeins ... 00-wp.html
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Re: PV-Anlage am Netz mit Batterie versehen

Beitragvon Dulz » 29.05.2011, 19:23

Hallo,
danke für deine Antwort.

Retrerni hat geschrieben:Meine Fragen waren eher Rhetorischer Natur, da ich weiss, dass es so nicht funktionieren kann, solange nicht EIN Regler BEIDE Wandler (also WR UND DC/DC-Wandler) steuert bzw. beide miteinander kommunizieren. Das was Du beschreibst funktioniert zwar u.U. mit einer gewissen Pause zwischen WR-Abschaltung und DC-DC-Wandler-Aufschaltung, aber Dein WR dürfte den DC-DC-Wandler überlasten, wenn der nicht entsprechend spannungsmäßig in die Knie geht.
Alleine das "konstante Leistung" vom PV-Generator abgreifen geht in die Hose, da Du 1. nicht weißt, wann der Generator mehr als besagte Leistung liefert (außer Du installierst noch ein paar Leistungsmesser) und Du damit 2. den MPP-Punkt verbiegst, den der WR sucht. Der kann sich dann zwischen "die Leistung reicht, ich kann Einspeisen" und "ich höre wegen mangelnder Leistung auf" an wechselhaften Tagen nicht entscheiden...
Es ist schon nicht so ganz grundlos, warum Backup-Systeme nicht zu den preiswerten Lösungen gehören.
Ciao
Retrerni


Ich bin e-techn. zu wenig bewandert um die Risiken und Fallstricke genau zu beurteilen. Ich dachte das steiern kann rel. einfach über die Spannung im DC-Kreis geregelt werden. Ich hätte mir den West-String gegriffen und einfach geladen, also etwas "abgezwagt". Wenn das den WR u.U. zum takten bringt wäre das vermutlich nicht so super. Aber das lieses sich ja die "LadeSpannungsschwelle" noch etwas anheben. Und zum entladen dachte ich, das könnte ein fliessender Übergang werden. Die Spannung sinkt, also Batteriestrom aufmachen, die PV-Module unterstützen bis Batterien (fast) leer.

Wg. der Frage nach Regen im Nachmittag: Die Leistung geht deutlich runter, Strom gibts aber schon noch. Schnee ist schlimmer ;-)

Gruß
Dulz
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