Danke für Eure Antworten!
Mal schaun wie ich das jetzt hinbekomme mit den Antworten.
Zu Tommmi's Ausführung: An der Durchmischung der Säure sollte es wohl nicht liegen, dafür fährt ja der Laderegler das nötige Programm. Auf der anderen Seite wäre
es vielleicht mal interessant mit einem langen schlauch Säure von Grund zu heben. Vertrauen ist gut...
Zum Ausfall einzelner Zellen im Block hast Du bei gebrauchten Batterien mit Sicherheit recht, aber dass das schon nach einem Monat passiert???
Dafür lasse ich eigentlich nicht das Geld für Vartas und Hoppeckes ausgeben. Da tun es dann doch die aus dem Baumarkt die nur Paste in den Gittern haben.
Weißt Du was "heiße Gebiete" sind?
Bei mir in der Gegend habe ich in Gebäuden bis zu 35°C. Daran kann man aber nichts ändern. Ventilatoren helfen nichts weil die Außenluft noch wärmer ist und eine Klimaanlage wie in der Messe München verbietet sich.

Über den Kritischen 25° bin ich allerdings recht oft. bzw. lang. Ich habe aber auch Kunden die die Batterien im Dachgiebel haben und funktionieren seit Jahren bei anderen Kunden stehen sie unter dem Haus bei ca. 20° und gehen kaputt.
zu den Ausfallursachen:
Gitterwachstum (positives Gitter) Tritt auf bei Tiefentladung, oder?
Metallkorrosion am positiven Gitter tritt auf bei zu hohem Ladestrom (nicht bei uns da wir Laderegler benutzen)
Schrumpfung des negativen Gitters Wann tritt das auf?
Verbiegung der Platten / Tiefentladung, oder warum noch?
Wasserverlust (selbstverschulden)
Tiefentladungen (In Solaranlagen wohl als unmöglich einzustufen)
Hitze
Vibration (in Solaranlagen wohl auch sehr unwahrscheinlich)
Schnelladen (wann spricht man von schnelladen*)
Überladen (wohl auch unwahrscheinlich, weil wir Laderegler mit Temperaturkompensation benutzen)
*Was ist eigentlich Schnellladen?
Ich habe beobachtet, dass defekte Batterien (je nach defekt) nur schwer Strom annehmen.
Wenn z.B. die Solaranlage 30A bringt, dann gehen bei 13 oder 14V nur 10A in die Batterie, obwohl diese noch lang nicht voll ist (Säuredichte 1,18-1,20).
Ich messe bei meinen Proben die "verbrauchte" Leistung vom Ladegerät und vergleiche diese mit der Laufzeit eines Heizlüfters. Dabei sehe ich einen miserablen Wirkungsgrad von je nach dem 60-70%.
Ich habe für meine Versuche ein 50Ah Autobatterieladegerät.
Das lädt mit 19V (Leerlaufspannung) und presst dadurch 20-25A in die Batterie. Wobei aber die Spannung zwischen den Polen auf einen "normalen" Wert von 13-14V abfällt.
Ist Schnelladung eine durch Spannungsüberhöhung erzwungene Stromaufnahme?
Wo liegt dabei das Problem?
An der Höhe der angelegten Spannung oder an einem evtl. zu langem laden der Batterie?
Warum weigert sich jetzt aber die Batterie den Strom anzunehmen? Sulfatation ist ein Grund. Wird der Inwiderstand auch noch durch einen anderen Faktor erhöht? (außer Temperatur) Das mit der Sulfatation ist so ein Thema. Was WISST ihr (aber wirklich wissen) wie schnell eine frisch aufgefüllte und ins Regal gestellte Batterie Schaden nimmt?
Mir kommen langsam so meine Zweifel ob die Batterien die ich bekomme noch schon vom Händler aus einen Becker weg haben.
Das wäre auf jeden Fall eine Erklärung warum die transparenten Vartas (von mir befüllt) funktionieren und die schwarzen (ab Werk befüllt) ärger machen.
Bei dieser Untersuchung von Johnson und Co wäre es nötig zu wissen welchen Batterietyp diese für die Proben hatten. Ich denke es macht einen Unterschied ob das mit Paste gefüllte Gitter waren oder Massive und verstärkte Solarbatterien.
Die meisten Ratschläge beziehen sich leider immer nur auf den Autobatterie-Bereich oder höchstens auf vom Netz geladene stationäre Backupbatterien. Auf die Besonderheiten der Verwendung in Solaranlagen geht eigentlich so gut wie keiner ein.
Nun zu BRJ: Richtig, ich würde sagen, dass in Deinem beschriebenen Fall 25A ausreichend sind.
Danke für den Link zum Smartgauge. Die werde ich komplett studieren.
Wobei ich schon jetzt sagen muss, dass ich es ein wenig überzogen finde. Zumindest in Bezug auf meine Anlagen. Ich habe meistens max. zwei Batterien parallel. wenn es mehr werden erhöhe ich die Anlagenspannung oder wechsle auf OPzS. Ein Widerstand im Kabel von 0,0015 Ohm im Vergleich zu 0,02 Ohm Inwiderstand finde ich lächerlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Inwiderstand von einer Batterie zur Andern 0,005 Ohm variiert finde ich wegen der Auswirkungen viel erschreckender. Oder eine oxidierte Polklemme.
Eine Inselanlage mit einer Stromentnahme von 100A aus Monoblöcken find ich schon krass. Aber 10A über Jahre kommt wohl auf das Gleiche raus.
Für "Monoblocksammler" hat er auf jeden Fall recht mit dem was er schreibt. Auf der anderen Seite habe ich bei einem Kunden eine Batteriebank aus 12 145Ah Batterien nach 10 Jahren Laufzeit erneuert. Das war ein Schweizer und der hat darauf bestanden, dass ich die Batterien vor seinen Augen befülle, (auf den tropfen alle genau gleich) und er wollte alle mit fortlaufender Sereiennummer. Ich kann mich nicht wirklich an die Verkabelung erinnern, aber ich meine das war Typ 1.

Irgentwie ist alles Relativ. Ich freue mich auf Eure Reaktionen
Servus