PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....
Moderator: Mod-Team
von chris2207 » 14.01.2012, 19:34
Hallo, ich habe ein Gartenhaus was seit letzten Herbst keine Netzversorgung mehr hat. Ein Anschluss wird uns ca. 4.700 EUR kosten. Ich würde nun gern ein Inselsystem aufbauen und habe mir folgende Anlage überlegt. Da schon ein 220Volt Netz verbaut ist, brauche ich auch den Wechselrichter.
2-3x 90Wp 1x Steca Tarom 235 1x Steca Solarix PI 550 1x 12V OPzS 150 Ah power.bloc OPzS
Im Wesentlichen soll die Anlage über mind. 5-6h eine Pumpe für einen Schwimmteich versorgen, Oase Aquamax Eco 4000 CWS - 50 Watt (220Volt). Weiterhin für ca. 15 min/Tag eine Brunnenpumpe auf 12 Volt Basis 35-40 Watt und am Wochenende ein wenig Licht über Energiesparlampen sowie ein wenig Radio und 2h TV mit max. 75 Watt, alles 220 Volt. Ich hoffe die Angaben reichen um die ausgesuchte Anlage zu bewerten. Mehr Leistung (Bohrmaschiene, Staubsauger) wird über ein Notstromaggregat aufgefangen.
Vielen Dank für die Hilfe
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von Solarm » 14.01.2012, 20:18
Hört sich gut an Wenn du im Winter nicht dort bist sollte es reichen Bohrmaschine sollte kein Problem sein (500 Watt ???)
Aber ein paar Module mehr können natürlich nie schaden
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von chris2207 » 22.03.2012, 16:34
Nun habe ich die ganze Anlage noch einmal durchgeplant und auf anraten werde ich auf 24V gehen. Auch bei den Modulen werde ich einen anderen Weg einschlagen. Geplant ist derzeit:
2x 230 Wp Modul, MPP-Spannung 30.36 V, MPP-Strom: 7.58 A 1x Steca Tarom 235 1x Batteriezellen SPzS 24V 120Ah 1x Steca Solarix PI 600 24V
Ich hoffe damit werde ich besser hinkommen. Die SPzS bekomme ich fü ca. 500 EUR, ist das ein gute Preis? Gebrauchte Staplerbatterien sind derzeit kaum am Markt und neu noch viel teuerer.
Für Unterstützung wäre dankbar.
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von Holter » 22.03.2012, 17:06
Moin,
ich denke, dass die MPP-Spannung der Module bei höheren Temperaturen zu niedrig ist für einen 24V Akku: Hier würde ich also entweder auf andere Module (zum Beispiel 180-190Wp Module mit ca. 36V MPP-Spannung) oder einen anderen Wechselrichter nehmen: zum Beispiel Steca Solarix MPPT 2010
bis dann Christian
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von chris2207 » 22.03.2012, 17:30
Danke für die schnelle Antwort. Also könnte ich mit dem MPPT 2010 die volle Leistung nutzen. Aber erweitern kann ich dann die Anlage nicht mehr auf dem Laderegler. Ich wollte den Tarom vor allem wegen seiner Einstellmöglichkeiten und Auslesefähigkeiten nutzen und man kann ihn an der Solarix Pi 600 anschließen. Kann ich den Tarom nicht nutzen oder kann es funktionieren?
Danke
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von Solarm » 22.03.2012, 20:05
Du findest sicher Module mit höherer Spannung
Der 24 Volt Akku braucht mindestens 28,8 Volt (beim gasen noch mehr) + Verluste durch Kabel und Ladeegler Kannst ja ins Datenblatt der Module schauen wie weit die Spannung bei erwärmen sinkt
Mppt geht meistens nur abwärts
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von wieso » 22.03.2012, 20:35
Hallo klar kannst Du den Tarom nehmen nur wie gesagt dann eher Module mit ca 33 Volt (Voc) oder mehr , dann hasst du zwar ein paar Verluste gegenüber einem MPPT Regler jedoch auch noch Spielraum für mehr Module
Batterie klingt ok vom Preis , aber vielleicht hasst Du ja einen Link oder genaue Bezeichnung ....
Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf Irland ;
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von chris2207 » 23.03.2012, 09:38
Ok, ich könnte noch Module mit MPP-Spannung: 36.2 V und MPP-Strom: 5.11 A bekommen.Die haben dann zwar nur 185 Wp und sind Monokristalline Module, die anderen waren Polykristalline aber denn nehme ich ebend 3 Stück. Wie hoch dürfen denn die Verluste sein, Tarom vs. Mppt? Liegt bei mir um die Ecke und so kann ich die auch selbst abholen. http://www.werbat.de/index.php?page=283 und dann dem Link zu nem PDF folgend
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von chris2207 » 04.04.2012, 10:14
Einige Fragen habe ich leider noch. Als Kabel von den Modulen zum Laderegler wollte ich 16mm² verwenden. Lt. Angebot sind es H07 RN-F 1x16mm². Da ich ca. 20m Entfernung überbrücken muss, ist der Durchmesser wohl erforderlich. Oder gibt kann es auch 10mm² sein?
Welche Stecker kann ich denn bei diesem Leitungsdurchschnitt verwenden, die 3 Module müssen ja auch über Verteiler verbunden werden?
Wie kann eigentlich die überschüssige Energie der Module genutzt werden, wenn die Akkus voll sind und die Verbraucher nicht alles ausnutzen, gibts da was automatisches?
Danke ans Forum
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