Ganz viel OT, aber das Thema ist ja geklärt!
grimmlin hat geschrieben:du wirst es nicht glauben,
Da hast du allerdings recht!!!
grimmlin hat geschrieben:Ich studiere Energiesysteme. Mein Schwerpunkt möchte ich auf erneuerbare Energien legen.
Ich bin mittlerweile im 4 Semester und schreibe auch fleißig meine Klausuren mit. Mit diesem Satz möchte ich zeigen, dass ich kein urlaubsstudent bin
Logisch, ohne die ECTS-Punkte gibts ja auch kein BaFöG
grimmlin hat geschrieben:Ich finde es echt unglaublich. Ich bin jetzt seit 2 Jahren dabei und dachte zu beginn, dass ich etwas mit erneuerbaren Energie machen werde im Studium. Das ist absolut nicht der Fall. Ich möchte gerne einen kleinen einblick geben, was hier unter erneuerbaren energien alles Fällt.
Ich lerne Technische Mechanik (scheiß) und Klimatechniken und Heizungstechniken (so mit Brennwert und Heizwert), Strömungstechnik, Thermodynamik usw. lauter Käse halt.
Lediglich im dritten Semester hatten wir 2 Stunden Grundlagen für Erneuerare energien.
Ich möchte damit sagen: die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung weiß, dass die Studenten die Uni bzw. die FH verlassen und nichts wissen. Es ist doch unglaublich, dass ein Ingeneur wenn er auf der FH sitzt nicht eine einzige Sunde in der Woche English lernt, obwohl das die Hauptverständigung in meinem Arbeitsleben bedeuten könnte. Ich habe so viel von meinem gelernten English schon wieder vergessen, weil es nicht mehr abgerufen wird.
Wo ich angefangen habe zu studieren (Leipzig, WIng Maschbau + Energietechnik) gibt es eine PDF, wo alle Module, die belegt werden müssen, aufgelistet sind, nach Semester, Anzahl WS, Prüfungsleistung usw.
Wer sich für einen Studiengang "Energiesysteme" entscheidet, und dann feststellt, dass nicht nur bunte Bilder mit Solaranlagen und Windkraftwerke gemalt, sondern ach wie überraschend auch Grundlagen vertieft und erarbeitet werden, sollte sich vielleicht fragen, ob er den richtigen Studiengang gewählt hat oder ob er überhaupt studieren sollte.
Was möchtest du denn später gerne mal machen, Windkraftanlagen entwicklen/auslegen? Braucht man für die Berechnung bestimmt etwas TM, damit das Ding nicht umkippt ... und für die Ertragsanalyse wäre Strömungstechnik sicherlich auch von Vorteil, ganz zu schweigen davon, wenn man die Rotorblätter effektiv bauen möchte ...
Und bei Energiesystemen gehts ja sicherlich nicht nur um die Energiegewinnung, sondern vor allem um effiziente Nutzung, da kommt Thermodynamik bestimmt auch zum Tragen.
Bei diesen wunderbaren Gebieten von Scheiß und lauter Käse zu sprechen, ist für einen Studenten dieses Studiengangs schon ein wenig arm!
Und darüber zu klagen, kein Englisch zu reden, weil es "nicht mehr abgerufen" wird ... NC!!!
Tut mir leid, wenn ich das so deutlich sagen muss, aber leider kenn ich genug aus meinem eigenen Studiengang, die genau die gleiche Grütze reden ... Studieren ist echt das einfachste, wenn man weiß, was man im Leben will und wie man dahin kommen kann ... du scheinst dir allerdings noch nicht ganz über den Weg klar zu sein! TM und co. gehören zu einem anständigen Ingenieur-Studium einfach dazu! Du beschwerst dich, dass Studenten ohne Wissen aus der Uni ins Berufsleben entlassen werden ... aber gleichzeitig willst du die Grundlagen für alles weitere im Berufsleben abschaffen ... na viel Spaß damit!