neue Batterien für Inselanlage

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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neue Batterien für Inselanlage

Beitragvon RAF » 27.03.2012, 16:09

wir haben vor 5 Jahren als größere Gruppe von Chaoten ein altes Bauernhaus in Frankreich in den Vogesen gekauft das seinen Strom nur von einer, gespendeten, bereits etwas älteren Solaranlage auf dem Dach bezieht. Inzwischen sind (nach ca. 6-7 Jahren) die alten Batterien (VMF Semi Tractie Accu 105 Ah VDC31M) so fertig, daß von den verwendeten 6 bereits 2 offline genommen werden mußten und es ist Zeit sich um Neubeschaffung zu kümmern, wobei kein ausreichender Sachverstand vorhanden ist. Das Haus ist nicht ganzjährig bewohnt, es kann nicht wirklich sichergestellt werden, daß die Batterien immer zu 100% richtig behandelt werden und es kann in dem, relativ feuchten, Keller in dem die Batterien stehen durchaus auch mal sehr kalt werden (wir wissen nicht ob es Frost geben kann, obwohl es bisher keine Anzeichen dafür gab).

In diesem Zusammenhang gibt es ein paar grundsätzliche Fragen (wir sind alle Anfänger und ich bin einer der wenigen der deutsch spricht). Wir suchen nach Batterien die möglichst runde Polklemmen haben sollten (ich bekam gesagt ein Wechsel wäre teuer und wir müssen mit Geld sehr haushalten) die deep cycle Qualitäten haben, möglichst wartungsarm sind und möglichst unanfällig für kalte Temperaturen.

Es scheinen grundsätzlich mehrere Typen in Frage zu kommen. Läßt sich raten was für unseren Einsatzzweck (mit begrenztem Budget) am sinnvollsten wäre, um die nächsten Jahre wieder Ruhe zu haben (dann dürften die Solarpanele ohnehin langsam zum Ende kommen) und wo diese ggf. möglichst preisgünstig zu erwerben sind?

Vielen Dank & Gruß,
Frank
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Re: neue Batterien für Inselanlage

Beitragvon hammax » 27.03.2012, 17:13

Hallo,
wie wärs mit russisch/chinesischer Uralt-Batterietechnologie?
http://energiedata.com/produkte/nickel- ... terie.html
mfG Max
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.
Chin. Sprichwort - denn die müssens ja wissen.
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Re: neue Batterien für Inselanlage

Beitragvon RAF » 27.03.2012, 17:42

Hallo Max,
klingt spannend aber etwas teuer und ob das unser Laderegler packt (das mit dem Waserstoff & Sauerstoff dürfte in dem Keller auch n Problem sein). Ich habs auf jeden Fall mal weitergegeben.

Danke & Gruß,
Frank
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Re: neue Batterien für Inselanlage

Beitragvon wieso » 28.03.2012, 00:14

Alle Achtung ..... mit solchen Null-Nummern Batterien so weit zu kommen .....

So chaotisch klingt dies dann gar nicht :mrgreen: also gut gehaushaltet ....


Vielleicht auch mal über einer Aufstockung der Photovoltaik anlage nachdenken :wink:


Fragt doch mal bei Gabelstapler firmen vor ort ob die nicht eine gebrauchte Batterie verkaufen


Gruss Lars
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Re: neue Batterien für Inselanlage

Beitragvon RAF » 28.03.2012, 00:49

Hallo Lars,
nicht wirklich. Die Dinger in den Keller gestellt und vergessen. Ab und zu hat mal jemand den Knopf am Laderegler (auf dem ganz deutlich steht NICHT AUSSCHALTEN! in 4 verschiedenen Sprachen) ausgeschaltet und die Dinger waren irgendwann dann wohl wirklich flach usw. usw. das übliche blond sein ;-) Ich frag mich ob die Tatsache, daß der Keller im Sommer ziemlich kühl bleibt vielleicht hilfreich war. Im Winter ist selten jemand dort aber es wurde noch nie über Eis in dem Keller gesprochen. Kann aber auch sein, daß niemand Lust hatte reinzugehen (der ist nur von außen über ne Treppe erreichbar und dort liegt im Winter gut Schnee).

Wir brauchen erst mal heisses Wasser und Duschen. Immer Gießkanne mit Wasser aus dem großen Topf über dem Küchenherd oder nem Lagerfeuer ist, besonders bei schlechtem Wetter, auf Dauer etwas sehr hardcore und irgendwie ist derzeit noch Konsens, daß wir keine plärrenden Radios, Fernseher oder in jeder Ecke nen Laptop wollen. Wenn abends um 22:00 Uhr das Licht aus geht werden eben Kerzen benutzt. Mit neuen Akkus sollte das dann auch wieder etwas länger reichen, aber auch so ist es auch ganz gemütlich. Wenn wir mal nen Franzosen auftreiben der Nerv drauf hat, soll der mal Fördermöglichkeiten prüfen. Ich hab das was läuten hören, daß die Franzosen auch langsam aufwachen was alternative Energien betrifft.

Das ist n sehr ländliches Gebiet und wir haben nur sehr wenig Leute die französisch sprechen und die Franzosen dort reagieren nicht so sehr gut auf Leute die kein französisch sprechen. Ne Fremdsprache zu sprechen ist dort nicht so verbreitet. Aber irgendwie sehen die NiFe Teile ja schon spannend aus. Ich hab das mal jetzt zur Diskussion gestellt und werd mal sehn zu welchem Schluß die Meute kommt. Und dann müssen die Teile ja dann nach Frankreich geschafft werden. Das wird sicher auch nochmals ne heisse Veranstaltung.

Aber Danke!

Gruß,
Frank
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Re: neue Batterien für Inselanlage

Beitragvon wieso » 28.03.2012, 01:12

Aber irgendwie sehen die NiFe Teile ja schon spannend aus. Ich hab das mal jetzt zur Diskussion gestellt und werd mal sehn zu welchem Schluß die Meute kommt. Und dann müssen die Teile ja dann nach Frankreich geschafft werden. Das wird sicher auch nochmals ne heisse Veranstaltung.


Ich empfehle ...... nüchtern ...... die ganze Sache zu betrachten :wink: ,

Mir persönlich kann keiner eine falsche Batterie mehr verkaufen auch nicht nach 3 Kästen Bier und 1 kg Schwarzer Afghane und eine Kiste französichen Rotwein :mrgreen:

Mein Tip : Mach dich kundig , ist ne tolle Sache sich mit solchen Themen zu beschäftigen :wink:


Der NIFE Link hier würde dich 5- 6000 Euro kosten um deine
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Re: neue Batterien für Inselanlage

Beitragvon kalle bond » 28.03.2012, 12:02

Also wie üblich, man stürzt sich hier wieder mal ohne Planung ins Getümmel.
Wo steht denn eure Hütte und was habt ihr für eine Solar Anlage? Welche Solar Module, welchen Regler?
Mit welcher Systemspannung arbeitet ihr?
Wie sind die Module installiert und mit welchem Anstellwinkel? Gibt es Verschattungen?
Wie viel Strom möchtet ihr den Batterien entnehmen? Und welche Verbraucher sind angeschlossen?

So nebenher hab ich was von Heißwasser und Duschen gelesen. Soll das auch über die PV erzeugt werden?

Übrigens gibt es in Frankreich schon seit einigen Jahren eine Förderung für PV. Nur nicht für Inselanlagen, aber das haben wir in DE auch nicht.

Grüße Kalle Bond

"Das ist n sehr ländliches Gebiet und wir haben nur sehr wenig Leute die französisch sprechen und die Franzosen dort reagieren nicht so sehr gut auf Leute die kein französisch sprechen. Ne Fremdsprache zu sprechen ist dort nicht so verbreitet."
Wollte ich eigentlich nicht kommentieren - wenn ich Gast bin, sollte ich mich vielleicht selbst mal bemühen.
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Re: neue Batterien für Inselanlage

Beitragvon RAF » 28.03.2012, 13:18

Zu Wieso:
Wir betrachten die Sache ganz nüchtern und da sieht es so aus, daß 2000-3000€ auf mem Konto abrufbar sind, 5-6tausend sind im Moment einfach nicht drin. Aber es sind einige Leute erst mal sehr begeistert. Leider finden sich nicht viele Äußerungen zu NiFe Batterien im Internet. Zu der Selbstentladung hab ich von nem chinesischen Hersteller Aussagen gefunden der sagt dies sei kein Thema mehr, ich weiß aber nicht, ob die Batterien auf der verlinkten Seite die gleichen sind. N Diskussionsprozess ist auf jeden Fall in Gang gekommen. Mal sehn was raus kommt.

zu kalle bond:
ich habe schon 3x nach technischen Details gefragt und mußte feststellen, daß mehr als die Details der alten Batterien nicht verfügbar ist. Im Moment ist Niemand dort (ich fahr wohl kommende Woche für ein paar Tage hin), also kann auch keiner in den Keller gehen und schnell mal nachsehen. Wir bekamen die Anlage (einschließlich Montage) vor 4-5 Jahren gebraucht & gebrauchsfertig gespendet, wollen/können sie im Moment nicht erweitern und das heisse Wasser soll durch einen Holzboiler, oder vielleicht auch Sonnenkollektoren für Wasser (für die aber auch kein Geld da ist, da ist die Diskussion noch im Gange) etc. erzeugt werden. Es gib keine Abschattung, ich habe aber keine Ahnung über Anstellwinkel (wie finde ich den denn raus?) etc.

Wir arbeiten mit 24V und es sollen lediglich die alten 6 105Ah Batterien, die langsam am sterben sind, mit einer sinnvollen Lösung ersetzt werden, die unser Budget nicht sprengt (das ist wohl das Problem bei NiFe)

Der Strom wird hauptsächlich für Licht, zum Laden von Handies und anderen "Kleinkram" verwendet. Es gibt noch nicht mal nen Kühlschrank (der wurde wieder abgeschafft als sich zeigte, daß es auch anders geht und daß das Teil bei schlechtem Wetter einfach zu viel aus den Batterien saugt)

Gruß,
Frank

PS: Was den Kommentar zu Sprache betrifft, so hast Du damit natürlich grundsätzlich recht, aber zum einen lernt sich eine Fremdsprache wie französisch nicht über Nacht und es macht auch einen deutlichen Unterschied im Gespräch ob jemand, sobald er merkt es gibt Sprachprobleme, unfreundlich und relativ abweisend wird oder ob sich die Person Mühe gibt.
RAF
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Re: neue Batterien für Inselanlage

Beitragvon wieso » 28.03.2012, 13:42

Hallo :D

Wir arbeiten mit 24V und es sollen lediglich die alten 6 105Ah Batterien, die langsam am sterben sind, mit einer sinnvollen Lösung ersetzt werden, die unser Budget nicht sprengt (das ist wohl das Problem bei NiFe)



Ich rate zu ca 500-600 ah @ 24 Volt Panzerplatten batterie ( also ca doppelt soviel wie Ihr jetz habt ) für ca 1000 Euro -1500 Euro

Wir betrachten die Sache ganz nüchtern und da sieht es so aus, daß 2000-3000€ auf mem Konto abrufbar sind


und 1000 watt PV und laderegler mehr dazu für diese Budget , kannst mir glauben mehr Generator ist besser wie jede "Space" Batterie

Gruss Lars
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Re: neue Batterien für Inselanlage

Beitragvon RAF » 28.03.2012, 14:20

meinst Du mit Panzerplatten Batterien OpzS?

Die Anlage zu erweitern erfordert einen Konsens von der Vollversammlung im August. Wir haben ja jetzt schon Probleme mit der Manpower für die laufenden Projekte (ich hab nicht alle erwähnt) weil Leute (was ganz ok ist) tendenziell lieber Urlaub & Party machen als im Urlaub auch noch zu arbeiten. Diese ganze Geschichte ist auf jeden Fall ne Übung in Geduld. Ich bekomm oft genug zu hören ich soll mein deutsches Temperament/Pedanterie etwas zügeln damit andere auch zum Zug kommen ;-)
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