Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon LAN-Opfer » 08.10.2011, 22:19

Hallo,
ich habe seit kurzem eine Garage, welche Teil einer Eigentümergemeinschaft ist und über keinen Stromanschluß verfügt :cry:
Momentan bau ich eine Werkbank ein und hab mir einem Kippor IG3000 (Inverter Notstromaggregat) angeschafft, um sofort arbeiten zu können.
Mittelfristig möchte ich ein Solarpanel (vielleicht auch noch ein Windrad) aufs Dach (Flachdach) stellen. Einige Eigentümer hab schon was drauf (Autoreifen mit Beton ausgegossen, Mast reingesteckt und daran hängt ein 50W-Panel)
Ich denke an ein 100-150W-Modul. Es gibt so Stative, welche am Fuß mit Gehwegplatten beschwert werden - ein 100cm-SAT-Schüssel soll damit problemlos Windgeschwindigkeiten bis 120km/h trotzen.
Mit etwas Glück bekomme ich Batterien (nasse Bleiakkus) von einer USV. Ich denke an 24V und ein paar hundert Ah.
Damit kann ich Licht zum Arbeiten bereitstellen (Leuchtstofflampen 24V).
Aber ab und zu sollen auch Maschinen (Industriestaubsauger 1500W, Kappsäge 1800W, Bohrmaschine 1000W, kleine CNC-Fräse 1000W) betrieben werden. Dazu würde ich dann einen 24VDC-230VAC-Pure-Sine-Inverter mit 2-4kW Nennleistung dranhängen. Dafür liefert mir natürlich das Panel nicht genügend Saft. Ich dachte daran, einen wassergekühlten Einzylindermotor 125ccm als Energielieferanten zu nehmen. Dieser könnte eine Lichtmaschine 24V antreiben, aber auch einen Kompressor.
Damit würden aber die Akkus immer mit Konstantspannung geladen werden. Moderne Ladegeräte fahren ja aber verschieden Kennlinien - bringt das was für die Lebensdauer?
Ich würde aber mit der LiMa nur etwa die benötigte Durchchnittsleistung (z.B. 1kW) zur Verfügung stellen und dabei aber Momentanleistung von 0 bis 3kW ziehen. Die Batterien müssten puffern.
Wie kann man sowas machen, damit die Akkus lange leben? Oder was muss ich vermeiden, um dem schnellen Akkutot vorzubeugen?
Welche Tipps habt ihr und wo seht ihr Stolperfallen?

LG

Uwe
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon sonnentau » 09.10.2011, 07:29

Hallo für die Halterung vom Modul gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.Das wichtigste ist eine Halterung mit Diebstahlhemmung,sonst kann es passieren ,Du hast am nächsten Morgen 2 darauf.Eine schöne Variante ist eine Kunststoffwanne direkt für Module.Sand rein und Modul mit Sicherungsschrauben darüber. Fertig !Sollte es mal nicht mehr sein ,dann kann man den Sand schnell entfernen und muß keinen Kran holen :mrgreen: http://www.pv-lux.de/zumonlineshop/8-ph ... x80cm.html Auf alle Fälle sieht es ordendlich aus.
Zum Akku:ein Akku der richtig geladen wird, wird es Dir mit langer Lebensdauer quittieren.Du brauchst einen Akku der in der Lage ist auch größere Stromstärken aufzunehmen.Anlagen mit Generatorkopplung brauchen sonst riesige Battbänke damit sich die Zellen nicht zu schnell erwärmen.Es gibt Akkus die so was vertragen.Diese kosten aber auch so viel wie eine gute opzs Batterie.
Mein Vorschlag:Modul,Laderegler ,richtiger Akku,Wechselrichter mit Generatorunterstützung(http://www.ebay.de/itm/Sinus-Wechselric ... 45fab17ae7) So jetzt sind die anderen dran.
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon Solarm » 09.10.2011, 08:00

Hallo, wieviel Watt hat deine Werkbank?
Anlaufstrom für Wechselrichter berücksichtigen

montagesysteme-f4/wieviel-balast-fuer-trina-185-t63508.html
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon wieso » 09.10.2011, 08:10

Ja ich denke auch , das da das klügste ein Wechselrichter mit integriertem Ladeteil ist , und den AC Eingang des Wechselrichters angeschlossen
Eventuell wäre ein Model mit "powerassist" ratsam

http://www.victronenergy.de/upload/docu ... -%20DE.pdf

PowerAssist – “Leistungssteigerung“ von Generatoren und Landanschlussunterstützung
Mit dieser Funktion erhält das PowerControl-Prinzip eine neue Dimension. Sie ermöglicht, dass der MultiPlus zu
schwach ausgelegte alternative Quellen stützt. Lastspitzen treten häufig nur für einen begrenzten Zeitraum auf.
In einem solchen Fall stellt der MultiPlus sicher, dass eine zu schwache Landstrom- bzw. Generatorleistung
sofort durch Energie aus der Batterie kompensiert wird. Wird die Last reduziert, d. h. werden Verbraucher
ausgeschaltet, kann die dann wieder ausreichend vorhandene Energie zum Laden der Batterien genutzt
werden.


Jedoch andererseits ist so ein Stromagregat recht nervend und ein automatisches starten und stopen des Aggregats wäre sinnvoll , damit der nicht "umsonst" weiterläuft

Vielleicht sagst Du mal was Du an geschätzten KWH pro Arbeiseinsats in der Garasche rechnest und wie oft in der Woche
Eventuell ist ja eine Grössere Batterie und mehr PV ja eine Lösung und der Kipor springt dann nur an bei sagen wir mal 50% entladener Batterie

Gruss Lars
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon sonnentau » 09.10.2011, 11:14

Solarm hat geschrieben:Hallo, wieviel Watt hat deine Werkbank?
Anlaufstrom für Wechselrichter berücksichtigen

montagesysteme-f4/wieviel-balast-fuer-trina-185-t63508.html


Da ist ja wieder mal die Kunst ausgebrochen :mrgreen: Läuft den der Rost schon am Garagentor runter?
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon wieso » 09.10.2011, 11:35

:mrgreen: vielleicht ists hochmoderner Corten Stahl

http://www.google.de/search?q=Corten+St ... 80&bih=657
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon Solarm » 09.10.2011, 12:10

Welches Garagentor???
Der Stahl glänz schon in dieser Farbe seit ich ihm habe :mrgreen:

Solarm hat geschrieben:Das rostige Metall liegt seit 10 Jahren bei mir im Garten und hat sich ordentlich gegen die Trennscheibe gewehrt, da mach ich mir keine Sorgen
Vielleicht bekommt mein Trinalein ja noch einen Drehteller :shock: oder doch ein Dach :oops:

Winkeleisen 4 x 4 cm 4mm dick --- Damit kannst du einen Eisenbahnwaggon ziehen


Da fühl ich mich bei jedem Sturm sicherer als mit Aluverbiegern
War nur als Provisorium gedacht (keine weiteren 10 Jahre)

Der PJ hat sich auch nicht beschwert (100Kw seit Mai)


@LAN-Opfer Du solltest natürlich Edelstahl verwenden
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon LAN-Opfer » 09.10.2011, 14:02

Die Befestigung mit der Wanne hab ich auch schon mal gesehen - gefällt mir auch gut. Die Stative mit den Gehwegplatten haben auch den Vorteil, daß ich keinen Kran brauche.
Ob ich den Kippor da mit integrieren möchte, weiss ich noch nicht - ich dachte da an einen kleinen Motorradmotor mit Lichtmaschine.
Die Leistungen sind schwierig - meine Geräte ab ich ja mal oben aufgelistet. Ihr kennt das ja: wochenlang braucht man nix - dann werkelt man mal für eine Stunde rum - aber dann macht man auch mal einen ganzen Samstag was - Hobbyraum.
Anlaufströme lassen sich z.T. durch integriert Drehzahlelektronik reduzieren - für meine Kappsäge habe ich sowas drangehängt: http://www.ivt-hirschau.de/product_info ... cts_id=464
Nur bei meiner Werkbank kenne ich die Leistungsaufnahme genau: die ist aus Holz und verbraucht höchstens ein paar Watt Muskelschmalz ;-)
Inverter mit Ladegrät hab ich mir auch schon angeschaut. Aber oft steht da nicht dabei, wie das Laden abläuft. Ich tendiere daher eher zu einem autarken Ladegerät. Dann kann ich Ladegerät und Inverter unabhängig voneinander aussuchen und ggf. austauschen.
Der Akku kennt ja verschieden Lastfälle:
1. Es wird Strom produziert, aber nicht verbraucht. Ideal wäre ja jetzt wohl ein Ladeverhalten nach der IUoUKennlinie.
2. Es wird Strom produziert und ein Teil verbraucht. Ideal wäre ja jetzt wohl immer noch ein Ladeverhalten nach der IUoUKennlinie.
3. Es wird Strom produziert, aber noch mehr Strom verbraucht. Der Akku wird entladen
Wenn ich eine Lichtmaschine dranhänge, habe ich immer einen Ladevorgang mit Konstantspannung - es sei denn, ich manipuliere den Lichtmaschinenregler.
LG
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon wieso » 09.10.2011, 14:21

Inverter mit Ladegrät hab ich mir auch schon angeschaut. Aber oft steht da nicht dabei, wie das Laden abläuft. Ich tendiere daher eher zu einem autarken Ladegerät. Dann kann ich Ladegerät und Inverter unabhängig voneinander aussuchen und ggf. austauschen.


Kann man eigentlich schon nachlesen ..... Ist auch ganz einfach : Stromerzeuger sagen wir mal liefert 2000 watt , 1000 Watt werden gerade von deinen Maschienen gebraucht und dann gehen 1000 watt in deine Batterie parallel , brauchst Du nur 500 Watt mit der Maschine , gehen 1500 Watt in die Batterie
Brauchst Du 4000 Watt steuert die Batterie/Inverteranlage noch 2000 Watt bei um den Generator zu unterstüzen :wink:

Gruss Lars
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon sonnentau » 09.10.2011, 14:23

Ein guter Wechselrichter braucht nicht so ein Teil von meiner Lieblingsfirma :mrgreen: Die Lichtmaschiene macht keinen Sinn mit einem normalem W-Kennlinienregler.Um dort schon was nennenswertes rüber zu bringen braucht es einen Hochleistungsregler.Ob das alles dann billiger wird, wie ein eingebundener Notstromer bezweifle ich sehr stark.Der Wechselrichter mit Lader macht auf alle Fälle I U Kennlinie.
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