Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon LAN-Opfer » 14.11.2011, 22:18

...mir würde der Regler von ecs ganz gut gefallen http://www.ecs-online.org/reload.html?g ... roller.htm
Ich weiß, ist eigentlich oversized und MPPT müsste nicht sein. Aber wenn ich mir ein 2. Modul (2 in Reihe kann der Regler ja) gönnen sollte, wäre es doch von Vorteil.
Der Regler hat noch programmierbare Ausgänge - da ich davon Ausgehe, die Anlage zu erweitern, könnte dies ganz nützlich sein.
Das ganze soll eine Spielwiese sein - und den Nutzen einer Spannungsversorgung bringen.
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon Solarm » 15.11.2011, 18:49

Manchmal ist es nicht so einfach genau das gleiche nochmal zu bekommen
Beim Trina mit 200 E gleich 4 kaufen... :juggle:
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon LAN-Opfer » 15.11.2011, 21:09

Ich möchte nicht lästig erscheinen, aber den Trina 200E kann ich gar nicht finden??
Du hast aber recht: ein späteres Nachkaufen könnte problematisch werden. Was könnte ich da tun? Gibt es marken, welche länger nachgekauft werden können? Wenn die nachgekauften Module ähnliche Kennlinien haben, geht es ja.

Ich kann halt nicht zu viele Module stellen:
- zum einen ist der Goldesel kaputt ;-) (ich brauch ja auch die Wannen und will dann später oder auch gleich nen Umrichter Phoenix MultiPlus - ich dachte so 500€ für Module + Befestigung)
- zum anderen muß ich mit der Dachlast aufpassen: es handelt sich um eine von vielen aneinandergereihten Garagen (Eigentümergemeinschaft - andere Eigentümer hab ein Modul drauf, Autoreifen ausbetoniert und Mast drin) - mit Flachdach und Kies drauf - ich möchte da keine 500kg draufstellen und je Modul muss ich mit Beschwerung ca 100kg rechnen - die Wanne soll dann auf die bestehende Schüttung drauf, um möglichst wenig zu ändern (also jederzeit rückgängig zu machen und Dachhaut unberührt zu lassen)

Der Regler von ecs ist ok? Schade, daß am Victron Phoenix Multiplus kein PV angeschlossen werden kann - ein Laderegler für Bleiakkus wäre ja schon drin.

LG

Uwe
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon Solarm » 15.11.2011, 21:55

inselanlagen-f57/neuentwicklung-mppt-laderegler-2-t63211.html
inselanlagen-f57/neuentwicklung-mppt-laderegler-t49969.html

Mit 200 E war 200 Euro gemeint

Bei einem 2ten 24 Volt Modul parallel brauchst du auch kein Mppt
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon LAN-Opfer » 15.11.2011, 22:15

...danke für die Links - den einen kannte ich noch nicht. Da werden einige nette Features beschrieben :-) Der Regler gefällt mir bestens - schade daß es ihn nicht mehr zum Einführungspreis gibt. Kann natürlich sein, daß er noch ein paar kleiner Bugs hat (ich bin selbst Hard- und Softwareentwickler und weiß da ein Lied davon zu singen).
Ich kann da auch notfalls einen anderen String nachrüsten.
Übrigens: hab heute meine erste LED-Lampe für die Garage bestellt - ein Tagfahrlicht für PKW bzw. LKW für 30€ - ich dachte, ein Massenprodukt ergibt ein gutes Preis-Leistungsverhältnis
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon LAN-Opfer » 23.11.2011, 11:06

...ich hab jetzt ein Angebot für PV-Module erhalten: 2 mal Solon P220/6+/07 215Wp (Umpp = 28,5V / Impp = 7,55A */ U0 = 36,3V) für 2 x 215€ = 430€
Ich würde die Module dann in Reihe schalten - dazu einen MPPT-Regler (ecs) - sollte doch passen?
Mir fehlt nur noch ne passende Befestigung -> http://www.photovoltaikforum.com/montagesysteme-f4/windlasten-bei-verschiedenen-systemen-fuers-flachd-t71579-s10.html
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon Retrerni » 23.11.2011, 21:19

LAN-Opfer hat geschrieben:- zum anderen muß ich mit der Dachlast aufpassen: es handelt sich um eine von vielen aneinandergereihten Garagen (Eigentümergemeinschaft - andere Eigentümer hab ein Modul drauf, Autoreifen ausbetoniert und Mast drin) - mit Flachdach und Kies drauf - ich möchte da keine 500kg draufstellen und je Modul muss ich mit Beschwerung ca 100kg rechnen - die Wanne soll dann auf die bestehende Schüttung drauf, um möglichst wenig zu ändern (also jederzeit rückgängig zu machen und Dachhaut unberührt zu lassen)

Also ich würde jetzt eher die Schüttung entferne, eine Bautenschutzmatte unterlegen, Wanne drauf und Schüttung in die Wanne (u.U. mit weiterem Gewicht).

Ciao

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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon Berndte » 23.11.2011, 21:27

Hallo,

nur mal kurz als Anregung. Ich habe in meiner entfernten Garage auch keinen Elektroanschluss (der nächste ist gut 300m entfernt).
Zusammengebastelt ist eine Uralte 1500VA USV (0,-€) als Wechselrichter (Sinus?). Die Gel-Batterien mussten mit Hammer und Meißel entfernt werden.
Diese sind auch nicht nötig, da diverse zusammengewürfelte LKW Batterien (6x 12V auf 24V geschaltet) dran hängen. Laut Aufdruck sollten also 360Ah bei 24V rauskommen (8,6Kwh).
Das habe ich weder getestet noch gemessen, sind halt gebrauchte Batterien vom Iveco Händler... sind aus Bussen des Stadtverkehrs und müssen alle x- Jahre getauscht werden und sollen noch "gut" sein.
Schrottpreis 20€ in die Kaffeekasse. An der USV hängt die Elektroinstallation der Garage mit 2x58W LS-Lampe, Werkbanklampe 11W (Ikea Schreibtischlampe). Das ganze ist vernünftig installiert mit festen Schaltern und Steckdosen überall.
Leider hat die USV einen gigantischen Eigenverbrauch von 55W ohne Last! Ich hatte mal vor die Außenleuchte mit Bewegungsmelder darüber dauerhaft, auch in Abwesenheit (gegen "Streuner"), zu betreiben.
Jetzt gibt es einen extra "Hauptschalter" an der Tür, welcher den ON-Button der USV fernsteuert.

Die USV versorgt also bei Anwesenheit (total unterschiedlich, Bastelgarage eben... also jeden Tag 3h, auch mal Sa+So 10h oder wochenlang nur ab und zu nach dem Rechten sehen):
230V:
2x58W Werkstattleuchte
11W Werkbanklicht
750W Kompressor (ab und zu mal aufpumpen)... dann flackert aber schon das Licht und die USV scheint sich beim Anlaufen ordentlich zu quälen
360W Standbohrmaschine (wenn gebohrt wird dann aber zwischen 35W Leerlauf und 250W normalem Bohren)
... die andern Werkzeuge (Stichsäge, kleine Flex, Multischleifer, Akkulader für Schrauber, etc gehen ohne Probleme)

Große Flex und Handkreissäge kann ich vergessen... brauch ich auch nicht wirklich
Auf 12V dudelt nur mein Autoradio im Holzkasten.
Kühlschrank brauch ich nicht... das Bier nehm ich kalt mit.

Soooo... und wie werden die Batterien jetzt voll?
Am Anfang per Fahrradanhänger und zuhause laden -> das macht man 3x und dann hat man keinen Bock mehr. Das ewige umgestöpsel nervt noch mehr als das Gewicht beim Fahren. Und mit dem vorhandenen 6A 12V Lader brauchen die Batterien mehr als die Nacht zum Nachladen.
Also einen kleinen Stromerzeuger bei Obi geholt: Güde 650W für 79,-€ im Angebot mir Coupons und so.
Dann noch Batterieladegerät 12/24V von ATU (Preis weiß ich leider nicht mehr genau .. ca. 100€?)... steht 15A bei 24V drauf -> lädt aber mit Spitzen 18A in die "Batteriebank".
Diese Kombination funktioniert eigentlich ganz gut. Wenn ich das Ladegerät anschalte knattert der Billigmoppel ordentlich los.
Der Stromerzeuger lärmt wie sau, steht aber hinter der Garage und die Nachbarn in diese Richtung sind sehr weit weg.
Diese Kombination ist natürlich Energetischer Horror! Ich streube mich noch mal zu messen wieviel Benzin da durch geht.
Ich weiß, ist ja hier das Photovoltaikforum, aber wie ihr erkennt ist mein Budget sehr begrenzt und außerdem sind ringsum sehr viel Bäume!
Der Moppel läuft auch nur wenn die Batterien zur Neige gehen und speist auch durch die USV durch die Verbraucher direkt ohne Umweg über die Batterie.
Die Grundlast beim kleinen Basteln ist eher gering, wenn ich weiß, dass ich in den nächsten 3-4h wieder komme lass ich den Moppel durchlaufen.

Als Anzeige der Batteriekapazität ist ein kleines Display von Conrad verbaut, was 10 LEDs hat und so eigentlich ganz gut den Ladestatus angibt.

Geplant ist irgendwie was Hybridtechnisches um die Leistung der Anlage zu erhöhen.
Aber ich versuche erst gar nicht den Stromerzeuger am 230V Ausgang der USV anzuschließen... irgendwas raucht bestimmt!
Die Leistung des Gesamtsystems wäre damit eh noch zu gering für´s Schweißgerät -> das ist das einzige was zZ noch nervt, weil vorhanden, aber nicht nutzbar!

Sorry für das Abschweifen aber ich will auch noch aufrüsten und lese deshalb hier mit. Leider sind die bisherigen Vorschläge nicht einmal annähernd in meinem finanziellen Rahmen.
Kurze Frage: wie groß schätzt ihr die Maximale Leistung, welche ich über einen neuen 24V Wechselrichter anschließen kann, ohne die Batterien zu sehr in die Knie zu zwingen:
http://www.ebay.de/itm/SPANNUNGSWANDLER ... 3a65a2b15f
Wird aber wohl auch kaum mit meinem Schweißgerät 230V 3600W richtig funktionieren, oder?
Schweißgerät ist halt ne andere Liga!

Gruß Bernd
Meine Anlage im SunnyPortal
- 53x Schott Mono 190W an SMA Tripower STP 10000TL
- Neigung 26°, Ausrichtung -10°
Das erste komplette Jahr mit 946 kWh/kWp.
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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon LAN-Opfer » 23.11.2011, 22:14

Retrerni hat geschrieben:Also ich würde jetzt eher die Schüttung entferne, eine Bautenschutzmatte unterlegen, Wanne drauf und Schüttung in die Wanne (u.U. mit weiterem Gewicht).

Ciao

Retrerni
...wäre auf alle Fälle das beste bzgl. der Dachlast. Ich hoffe aber, daß das Dach (Beton - ca 50 Jahre alt) die zusätzliche Last von zwei Wannen trägt, auch wenn ich diese auf die bestehende Schüttung draufstelle. Die Wannen sollen nicht in der Dachmitte, sondern möglichst weit vorne rechts gestellt werden. Da tragen ja auch die Wände.
Ich habe mal etwas gesucht - die Wannen sorgen wohl auch für eine Belüftung und es soll zu keinem Leistungsverlust durch Erwärmung kommen (lt. einer Untersuchung).

LG

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Re: Konzeptfragen: Inselanalge für Garage

Beitragvon LAN-Opfer » 23.11.2011, 22:28

Berndte hat geschrieben:Aber ich versuche erst gar nicht den Stromerzeuger am 230V Ausgang der USV anzuschließen... irgendwas raucht bestimmt!
...da kannst drauf wetten! Das geht nur, wenn beide AC-Quellen die selbe Kurvenform (idealerweise Sinus) haben und synchron (eine Quelle muss sich auf die andere aufsynchronisieren) sind - sonst gibts nen lauten Knall! Zwei 50Hz-Quellen laufen nicht in der gleichen Phasenlage, wenn sie nicht synchronisiert sind.

Das Schweißgerät ist ne harte Nuß, denke ich. Wenn es so ein alter, schwerer Eisenhaufen ist (also mit einem konventionellen Trafo - nicht die modernen in Schaltnetzteiltechnology) reicht ihm auch so ein Trapezwechselrichter. Das Ding brummt dann mehr und hat mehr Verluste (wird wärmer - sollte also nicht knapp an der Leistungsgrenze betrieben werden). Ich fürchte aber, daß der Einschaltstrom den Umrichter in die Knie zwingt. Vielleicht hilft da ein Einschaltstrombegrenzer.

Aber bemerkenswert, was du da so machst - es geht also auch anders. Deine Batterien brechen vermutlich keinen Lebensdauerrekord, aber es geht doch was 8)

LG

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