Hallo Sonnentau,
die Strangdiode (n) sind zurzeit nur als Rückstromschutz gegenüber noch weitere an anderer Stelle montierte (n)
Module (n) angeschlossen. Die schon im Vorfeld auf dem Puldach meiner Insel montierten vier Poly 50 Wp Kyocera Module sind mit ca. 35 Grad nach SSO in einer Reihe ausgerichtet. Vor den ersten zwei Modulen steht eine hohe Doppeleiche, was den Strom aus diesen Modulen je nach Sonnenstand etwas beeinträchtigt. In der Vergangenheit waren noch zwei 50 WP Module mit durchsichtigen Einzelzellen (Typ nicht bekannt) am Kamin in Richtung West montiert und an die nächsten zwei Kyocera Module angeschlossen. Bei einer Änderung der Leitungsquerschnitte hatte ich mal die Spannungen der einzelnen Module gemessen und festgestellt, dass die nach Westen ausgerichteten Module nur noch die halbe Spannung abgegeben haben. Je eine Hälfte (immer die gleiche Seite) war ohne Spannungsabgabe. Mehrere einzelne Zellen waren verfärbt. Aus diesem Grund oder der negativen Erfahrung sind mir die Strangdioden sehr angenehm weil noch andere Module von unterschiedlichen Herstellern und unterschiedlichem Silizium (die neuen= Mono) an noch anderen Örtlichkeiten dazukommen und wieder durch Strangdioden getrennt werden. Die verwendeten Shottky Doppeldioden mit 45 V Sperrspannung und für 30 A sind aus einem Schaltnetzteil entnommen. Für den genauen Typ, wenn gewünscht müsste ich nachsehen. Den geringen Spannungsabfall mit max ca. 0,4 V pro Diode kann ich verschmerzen, der Verluststrom ist kaum auf dem Amperemeter zu erkennen. Die Shunt- und Längs- Laderegler nutzen sowieso die höhere Modulspannung im MPP Punkt (17, XX V) nicht aus. Mit den Strangdioden fühle ich mich bei den doch unterschiedlichen neu hinzukommenden (immer 2x 50 Wp Mono Module) doch wohler.
Gebranntes Kind scheut bekanntlich das Feuer.






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