Inselanlage - Testerweiterung mit Riesenbattrie sinnvoll?

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Inselanlage - Testerweiterung mit Riesenbattrie sinnvoll?

Beitragvon wickiw » 24.09.2011, 09:14

Hallo,

ich habe fuer meine Testanlage (24V/380Ah - aber etwas schlappe Batterie. hat effektiv
noch ca. 30% der Kapzitaet) eine gebrauchte Staplerbattrie mit 24V/1200Ah angeboten
bekommen.
(Vom Haendler mit Garantie)

Die soll rund 1000EUR kosten. Mir scheint das ein interessantes Angebot zu sein
und ich tendiere dazu, sie zu nehmen. (z.Zt. lade ich mit rund 800Wp), wuerde
dann aber bei der Gelegenheit auch auf ca. das doppelte aufruesten)
1200Ah-Batterien gibts ja nicht sooo haeufig...

Oder sammel ich lieber noch weiter Daten und entscheide im Fruehjahr?
Was meint Ihr dazu?


Munter bleiben
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Re: Inselanlage - Testerweiterung mit Riesenbattrie sinnvoll

Beitragvon wieso » 25.09.2011, 09:03

Hallo , wenn die Batterie in Ordnung ist , dann wurde ich nicht zoegern

Meine 1660 ah. 24 Volt stapler Batterie war eine gute Entscheidung und hat eine sündhaft teure zu kleine gelbatterie ersetzt und das gesparte Geld hat mir mehr Pv geschenkt :mrgreen:
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Re: Inselanlage - Testerweiterung mit Riesenbattrie sinnvoll

Beitragvon wickiw » 25.09.2011, 21:12

was hast du denn fuer deine 1600Ah bezahlt? wie schwer ist sie?
(die mir angebotene 1200Ah wiegt fast ne tonne)
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Re: Inselanlage - Testerweiterung mit Riesenbattrie sinnvoll

Beitragvon wieso » 25.09.2011, 21:38

Hallo meine hat 1300 euro gekostet und wiegt mehr als eine Tonne . soweit ich weiss ist der Altmetallwert der Batterie bei ca 600 Euro :D

die Batterie testen vor dem Kauf würde Sinn machgen
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Re: Inselanlage - Testerweiterung mit Riesenbattrie sinnvoll

Beitragvon Tommmi » 26.09.2011, 12:08

mit ner gebrauchten wäre ich aber sehr vorsichtig.
Ich habe am Haus eine nagelneue, die nimmt Strom auf wie blöd und gibt es auch wieder wunderbar ab, ohne Wasserverlust.
Meine gebrauchte mit 1200ah will bei knapp über 14 Volt nix mehr aufnehmen, blubbert schön vor sich hin und verschlingt unmengen an Energie und Wasser.
Schätz mal sulfatiert oder Bleisumpf am Boden.
Säurewert kaum über 1,25 zu bekommen.
Ne gebrauchte kannst nicht einfach mit Multimeter und Säureheber überprüfen, da brauch man schon etwas mehr Werkzeug und ne tagelang geladene Batterie (als Vorbereitung zum testen).

Ich habe ein großes Dusel gehabt und habe nagelneue Staplerbatterie trocken vorgeladen für 285 euro incl. Spedition bekommen :)
Sind allerdings Bj. 97 :D , hab se vor 2 Wochen befüllt, 120kilo Säure und heute zum ersten mal angeglichen oder wie man sagt balanciert bekommen.
Das ging nur bei sagenhaften 16Volt auf a 6Zellen.
Säurewert war vorher unterschiedlich, jetzt alles piccobello und Ladespannung wird heute abend umgestellt auf 15,4.
Wichtig ist halt zu bedenken das ein Staplerakku mindestens c10 beim laden braucht, also 1200ah 120ampere Ladestrom.
Ansonsten hast immer ne halbvolle Batterie die irgendwann sulfatiert
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Re: Inselanlage - Testerweiterung mit Riesenbattrie sinnvoll

Beitragvon Harald 49 » 26.09.2011, 12:27

Hallo Tommmi,

wenn meine LKW NKW Säureakkus mal den Geist aufgeben, will ich auch auf Staplerakkus bei meiner Insel umsteigen. Welche Anforderungen an den Ladestrom stellen diese Akkus, wie soll das Verhältnis PV zu Ah bei diesen Akkus sein um lange zu halten.

Harald
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Re: Inselanlage - Testerweiterung mit Riesenbattrie sinnvoll

Beitragvon Tommmi » 26.09.2011, 12:36

es kommt ein wenig darauf an, was Du in der nicht Sonnenzeit aus dem Akku herausnimmst.
Ein nur 30-40% beanspruchter akku wird Dir 20-25 Jahre erhalten bleiben.
Dann mußt nur demensprechend rechnen, das Du reinbekommst was vorher genommen wurde.
Wenn Du noch keinen MPPT Lader hast, hol dir den dringend. Habe 2 neue 40a Toyo Laderegler gekauft pro stk. 138 euro, die Dinger sind der Hammer und man brauch nicht rumlöten wie bei den IVT Dingern das die richtig laufen.
Habe hier für 1200ah 10stk BP Solar 85w, für meine Bedürfnisse 100% ok.
Um 13 Uhr hatte ich hier einen Ladestrom von ca 70 Ampere, kommt aber daher das ich hier 12 Volt habe.
Wie man jetzt sieht reicht auch mein Ladestrom eigendlich nicht für die Ampereleistung aus, geht aber ganz gut.
Das leidige wird immer bleiben, bei einem gutem Ladestrom mit nem Haufen Zellen, verschenkt man irgendwann Energie wenn der Akku voll ist.
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Re: Inselanlage - Testerweiterung mit Riesenbattrie sinnvoll

Beitragvon sonnentau » 26.09.2011, 13:30

Tommmi hat geschrieben:es kommt ein wenig darauf an, was Du in der nicht Sonnenzeit aus dem Akku herausnimmst.
Ein nur 30-40% beanspruchter akku wird Dir 20-25 Jahre erhalten bleiben.
Dann mußt nur demensprechend rechnen, das Du reinbekommst was vorher genommen wurde.
Wenn Du noch keinen MPPT Lader hast, hol dir den dringend. Habe 2 neue 40a Toyo Laderegler gekauft pro stk. 138 euro, die Dinger sind der Hammer und man brauch nicht rumlöten wie bei den IVT Dingern das die richtig laufen.
Habe hier für 1200ah 10stk BP Solar 85w, für meine Bedürfnisse 100% ok.
Um 13 Uhr hatte ich hier einen Ladestrom von ca 70 Ampere, kommt aber daher das ich hier 12 Volt habe.
Wie man jetzt sieht reicht auch mein Ladestrom eigendlich nicht für die Ampereleistung aus, geht aber ganz gut.
Das leidige wird immer bleiben, bei einem gutem Ladestrom mit nem Haufen Zellen, verschenkt man irgendwann Energie wenn der Akku voll ist.


Toyo höre ich heute zum ersten Mal!Wenn ich den richtigen gefunden habe steht da Weltweit namenhafter Hersteller????Abgesehen von der Moduleingangsspannung klingt es nicht schlecht!Wer ist denn der Hersteller?
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Re: Inselanlage - Testerweiterung mit Riesenbattrie sinnvoll

Beitragvon Inselaner » 26.09.2011, 14:18

mal einwerf, wird so ein großen Akku mit den paar Panelen überhaupt geladen?
Kenne das von Nutzfahrzeugen... mit den kleinen Baumarkt-Batterieladern tut sich
einfach null. "Die kitzeln" den Akku etwas aber kein echter Ionentransport, kannst
laden solange Du willst, da gibts wohl eine Ampere-Schwelle, die zuerst überwunden
werden muß?
tuuut mir soooo leid liebe Maroni, ich muß Dir schon wieder einen Ast absägen, aber
Du verdeckst mit Deinen Blättern meine Module... und ich will heute Abend fernsehen.
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Re: Inselanlage - Testerweiterung mit Riesenbattrie sinnvoll

Beitragvon wickiw » 26.09.2011, 14:48

Habe 2 neue 40a Toyo Laderegler gekauft pro stk. 138 euro, die Dinger sind der Hammer und man brauch nicht rumlöten wie bei den IVT Dingern das die richtig laufen.


also der Toyo-Regler war genau das Problem: den habe ich nach ein paar Tagen rausgeworfen.
Weil er
a) 150mA Ruhestrom zog
b) auch bei einem 40V/5A-Modul an einer 12V-Batterie im vollen Sonnenlicht niemals den
Nennstrom des Moduls uebertraf

Hier ganz deutlich zu sehen:

30V Modul an 12V Batterie:
http://erste.de/SOLAR/ut61.2011.09.02.png
Ladestrom ist immer PV-Strom -150mA

40V Modul an 12V Batterie:
http://erste.de/SOLAR/ut61.2011.09.03.png
Sieht zwar toll aus, wenn vom Modul 2.5 kommen und
5A in die Batterie gestopft werden - aber der Nennstrom
von 5.5A des Moduls wuerde auch ganz ohne Regler fliessen.

Habe noch ne Anfrage bei Steca laufen. Gerade ist ne Antwort gekommen.
Allerdings beantwortet sie meine Frage nicht - oder doch?

Ist es also wirklich nur ein Ammenmaerchen, dass man mit MPPT-Reglern
mehr Strom laden kann, als den Nennstrom des Moduls?

----- hier abbeissen ---------------------------------------
Sehr geehrter ...........................

Der Ladestrom beim MPPT Regler ist maximal 20A. Wir haben natürlich auch Laderegler, die höhere Ströme können. Hier wäre zB der PowerTarom 2140 zu nennen, der bei 12/24V bis zu 140 A Modulstrom verkraftet - der Modulstrom ist hier dann auch der Ladestrom. Allerdings ist dieses Gerät kein MPPT Regler und kann nur bis zu 50V Leerlaufspannung am Moduleingang.

Mit freundlichen Grüßen / Best Regards,
Customer Support
Solar Electronics
Steca Elektronik GmbH

___________________________________________________________
----- Ursprüngliche Nachricht-----
Betreff: Anfrage: MPPT-Regler >50A - und technische Fragen zu Ihren MPPT-Reglern


Guten Tag,

wir haben seit rund 2 Monaten eine Solaranlage im Testbetrieb.
Hier wird u.A. ein PRS3030 Laderegler verwendet.
Zwischenzeitlich war auch ein China-MPPT-Regler im Test, den wir aufgrund der enttaeuschenden Ergebnisse wieder entfernt haben.

Meine Frage zu Ihren MPPT-Reglern:

Wenn man mit einem Modulverbund von 760Wp (4 x 40V/5A) eine 24V Batterie laedt, wird dann bei voller Sonneneinstrahlung ein Ladestrom von >20A erreicht? (bei dem China-Regler lag der Ladestrom zwar ueber dem Ausgangsstrom des Moduls, aber _immer_ unter dem moeglichen Nennstrom des Moduls - obwohl die Ladespannung ja mehr als 30% unter der Nennspannung des Moduls liegt. Ganz zu schweigen vom Ruhestrombedarf von 150mA.)

Gibt es eine Satistik oder Grafik, der sich der reale Nutzen Ihrer MPPT-Regler entnehmen lassen?

Unsere Testanlage soll von 400Ah auf 1600Ah erweitert werden.
Bieten Sie Laderegler an, mit dem sich 1200Ah Batterien mit mehr als 30A laden lassen? (100A Ladestrom waeren eine gute Groessenordnung)

Im Voraus vielen Dank fuer Ihre Bemuehungen.
--------------------------------------------- hier abbeissen ----------------------------

Munter bleiben

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