Inselanlage für Garagentankstelle

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: Inselanlage für Garagentankstelle

Beitragvon s0525866 » 12.09.2011, 08:17

So hat sich nun ein bisschen getan:
Die Fachliteratur ist da und ich hab mich schonmal ein wenig einlesen können.
Parallel dazu werde ich 1600 m² Hallendach miteindecken
Die Garagentankstelle soll einen Batterie und eine Netzkopplung bekommen. (Okay wirtschaftlich jetzt nicht die ideale Lösung aber es soll so kommen)

Ich vermute mal ich brauch einen programmierbaren Microcontroller oder ähnliches dazu, da der 'Verbraucher' bis auf Stecker reinstecken nichts tun soll. Ich brauche also eine Intelligenz, die
1. die Batterie lädt
2. überschüssige Energie ins Netz speist
3. verhindert das die Batterieenergie ins Netz gespeist wird wenn die Module nichts mehr liefern
4. beim Ladevorgang primär die Energie aus der Batterie entnimt und erst bei unterem Ladezustand der Batterie auf Netz umschaltet

Auf das Sach der Garage werden ca. 3 kWp kommen, auf die Hallendächer grob über den Daumen 70 kWp. Auf das Hallendach hinter einer Baumreihe soll eine Testanlage für neue Dünnschichtmodule installiert werden die Leistung ist noch unbekannt.

Hat jemand eine Idee für die Hybridanlage? Eine komplette SPS wollte ich jetzt nicht hinstellen.

Grüße
Sebastian
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Re: Inselanlage für Garagentankstelle

Beitragvon Arlen » 12.09.2011, 13:55

s0525866 hat geschrieben:Ich brauche also eine Intelligenz, die
1. die Batterie lädt
2. überschüssige Energie ins Netz speist
3. verhindert das die Batterieenergie ins Netz gespeist wird wenn die Module nichts mehr liefern
4. beim Ladevorgang primär die Energie aus der Batterie entnimt und erst bei unterem Ladezustand der Batterie auf Netz umschaltet


Da fällt mir spontan victron energy ein. Allerdings weiß ich nicht ob es immer noch unmöglich ist diese parallel zum dt. netz zu betreiben.
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Re: Inselanlage für Garagentankstelle

Beitragvon ASU » 12.09.2011, 14:15

Hallo Arlen,
so etwas in der Richtung gibt es z.B. auch von Steca oder Studer:
http://www.stecasolar.com/index.php?Steca_solUse_de
Hier liegt der Schwerpunkt beim Optimieren des Eigenverbrauchs. Aber die Geräte lassen sich der Anwendung entsprechend auch anpassen.
Gruß, asu
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Re: Inselanlage für Garagentankstelle

Beitragvon Arlen » 13.09.2011, 14:23

ASU hat geschrieben:Hallo Arlen,
so etwas in der Richtung gibt es z.B. auch von Steca oder Studer:
Gruß, asu


Dürfen die in Dt. parallel zum netz betrieben werden? Der solarswitch von victron hat zb in dt keine zulassung.
(verhinderung der einspeisung wenn das netz zusammen bricht)
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Re: Inselanlage für Garagentankstelle

Beitragvon ASU » 13.09.2011, 14:45

Hallo Arlen,
die Inselwechselrichter dürfen nie im normalen Netz betrieben werden, egal von welchem Hersteller. Sie haben keine Abschaltvorrichtung, wenn das äußere Netz fehlt. Im Steca SolSafe System gibt es daher auch einen Umschalter vom Inselnetz auf daa normale Netz.
Was erlaubt ist wäre die Einspeissung über einen normalen Netzeinspeisser in ein laufendes Inselnetz. Dazu sollte aber ein Inselwechselrichter mit AC-Batterieladefunktion verwendet werden, der dann überschüssigen Strom übernehmen kann.
Gruß, asu
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Re: Inselanlage für Garagentankstelle

Beitragvon Arlen » 14.09.2011, 20:08

ASU hat geschrieben:Hallo Arlen,
die Inselwechselrichter dürfen nie im normalen Netz betrieben werden, egal von welchem Hersteller.
Gruß, asu


Ich hab nie behauptet das NUR der inselwechselrichter eingesetzt wird...
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Re: Inselanlage für Garagentankstelle

Beitragvon wesozell » 12.10.2011, 18:48

s0525866 hat geschrieben:Begründung für diejenigen, die sich permanent gegen eine Inselanlage sträuben:
Die Inselanlagen ohne Netzanbindung sind für einen anderen Standort auf einem einstelligen Breitengrad ohne 'Winter' gedacht. Dort ist eine Anbindung an das öffentliche Stromnetz zwar möglich jedoch gibt es 1. keine erhöhte Einspeisevergütung 2. ein stark schwankendes Netz mit einem Spannungsband von +- 50% 3. sehr häufige Netzausfälle.

Zwecks der Anlage, die in Deutschland gebaut wird ist es noch nicht ganz raus ob ich die Anlage auch als Eigenverbrauchsanlage gänzlich ohne Puffer realisieren darf. Würde sich für mich natürlich einiges vereinfachen.

Was meine Qualifikation als ET-Student angeht, so braucht Ihr euch da schon keine Gedanken machen. Mein Studium zielte bisher auf Automatisierungstechnik, auch wenn dies als Energietechnik betitelt ist. Von Batterietechnik und dessen Einheiten habe ich keine Ahnung, von Solarmodulen ebensowenig. Mag ja dem einen oder anderen spanisch vorkommen aber diese Dinge sind nicht Bestandteil des Studiums, auch braucht man in der Planung keine Ahnung über solche Dinge haben, die Betrachtung ab WR ist völlig ausreichend zur Planung und Dimensionierung des kompletten Parks. Nächste Woche kommt die Fachliteratur und dann wird sich schon etwas Licht ins Dunkle bringen lassen.

Gruß
Sebastian

Sebastian, wenn du im letzten Semester nicht mal die Gundlagen der 10 Klasse beherrschst, ist das schon schlimm genug, aber wenn du auch noch in Abrede stellst, sie bei der
Planung zu brauchen, dann solltest du hoffen, dass dein Brötchengeber hier nicht reinschaut.
Diese einfachen Grundlagen sind doch unabdingbares Handwerkszeug jedes Ingenieurs. Also setze dich bitte auf den Hosenboden und plamiere nicht unsere ganze "Innung".
Ich habe selbst viele Jahre an einer Hochschule unterrichtet, und weiß wovon ich rede.
Übrigens kann man sich heute auch bestens im Internet weiterbilden. Ich habe jedenfalls meinen Studenten immer versucht zu vermitteln, wie man sich selbst Wissen aneignet,
und es dann zielgerichtet anwendet.
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