Inselanlage aus 91V / 62W Zellen möglich?

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: Inselanlage aus 91V / 62W Zellen möglich?

Beitragvon Gremlin » 22.07.2012, 18:58

Ich konnte mir am Samstag noch mal 8 Module holen, die aber auch alle einen Riss in der oberen Glasscheibe haben.
Ich denke, dass ich die Risse evtl. mit UV-Glaskleber versiegeln kann.

Beim Prüfen haben sie bei bedecktem Himmel um die 82 - 88V gebracht.

Die Verschattung durch das Nachbarhaus habe ich mir bisher noch nicht bewusst angeschaut, jedoch könnte ich die Module auch auf dem Dach des Gartenhauses montieren, wobei ich dort eine Maximale Modulfläche von 10m2 unterbringen kann, aber keine Verschattung habe.

Dort wäre die Ausrichtung aber 50Grad Südwest und das Dach hat eine Neigung von 30Grad.
Den Anstellwinkel oder die Ausrichtung könnte ich aber auch mittels Konsolen verstellen.

Auf dem Dach der Terrasse kann ich aber auch nicht mehr als 10m2 unterbringen.

Und auf dem Dach des Hauses Ausrichtung 50Grad Südost und einer Neigung von 30 Grad bringe ich bedingt durch Gaube und Dachfenster noch weniger unter, habe aber auch keine Verschattung.

Was wäre dein Rat zur Aufstellung der Module?

Weißt du einen bezahlbaren Netzstrom Umschalter?
Ich habe zwar einen gefunden, aber der soll 440€ kosten.

Gruß und noch einen schönen Sonntag.
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Re: Inselanlage aus 91V / 62W Zellen möglich?

Beitragvon Gremlin » 22.07.2012, 19:01

Sorry, doppelt gepostet.
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Re: Inselanlage aus 91V / 62W Zellen möglich?

Beitragvon Gerold G » 22.07.2012, 21:41

Vorweg: Eventuell könnte uns doch einer der Moderatoren in den Inselbereich verschieben?

Gremlin hat geschrieben:Ich konnte mir am Samstag noch mal 8 Module holen, die aber auch alle einen Riss in der oberen Glasscheibe haben.
Ich denke, dass ich die Risse evtl. mit UV-Glaskleber versiegeln kann.

Ich hoffe, dass da noch jemand Tipps zu geben wird. Ich wüßte ebenfalls keine bessere Reparaturmethode.

Da du die Module aber parallel schaltest,werden die Auswirkungen der defekten Module nicht so dramatisch, wie bei in Reihe geschalteten Modulen. Es bricht dir die Leistung eines Moduls weg, nicht die Leistung vieler.
Ich würde die reparierten Module als letztes befestigen, so dass du ggf. später am leichtesten dran kommst um sie zu kontrollieren.

Dort wäre die Ausrichtung aber 50Grad Südwest und das Dach hat eine Neigung von 30Grad.

Ich habe jetzt mal mit diesen Werten gerechnet: 18 Module a 62,5Wp = 1125Wp, Dünnschicht. Ort Baiersbronn und oben genannten Ausrichtungen.
Das Ergebnis ist okay: Anfang März 3kWh, Ende März bereits 4kWh. Ab Anfang September noch 3kWh, danach wird es nicht mehr genügen.

Den Anstellwinkel oder die Ausrichtung könnte ich aber auch mittels Konsolen verstellen.

Das habe ich mal durchgesehen. Du könntest etwa 10 Tage im Herbst gewinnen bei Südausrichtung und 40° Aufstellung. Ob das die Kosten und Mühen lohnt?
Dabei musst du auch beachten, dass aufgrund der Eigenverschattung sich die nutzbare Fläche noch wesentlich verringert.

Auf dem Dach der Terrasse kann ich aber auch nicht mehr als 10m2 unterbringen.

Mach dir da mal am besten eine Zeichnung. Eventuell musst du die Module dann auf zwei Dächern verteilen.

Was wäre dein Rat zur Aufstellung der Module?

Garage und Terassendach, wenn das passt. Beides mal aber 'flach', also nicht aufgeständert.
Alle reparierten Module dann zusammen auf ein Dach, wo du am leichtesten heran kommst.

Weißt du einen bezahlbaren Netzstrom Umschalter?
Ich habe zwar einen gefunden, aber der soll 440€ kosten.

Ich dachte da an einen Wechselrichter, der eine solche Umschaltung bereits integriert hat.
Studer Xtender oder Victron Multiplus.
Bei diesen Geräten kannst du einstellen, bei welcher Akkuspannung / Kapazität der Wechselrichter auf Netz umschaltet oder sogar nur zur Unterstützung der Leistung verwendet (Xtender).

Falls du aber bereits einen Wechselrichter ins Auge gefasst hast oder gar dein Eigen nennst, schreibe mal welchen. Es gibt dann auch externe Umschaltmöglichkeiten um die 50,00 €, bzw. 'Marke Eigenbau' noch wesentlich günstiger.
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Re: Inselanlage aus 91V / 62W Zellen möglich?

Beitragvon sundevil » 24.07.2012, 16:00

INteressantes Projekt. Ist es sicher gestellt, das die "Großgeräte" nie aprallel laufen. Allein bei der Waschmaschine wird ja vom Wechselrichter einiges gefordert. Wenn dann gleichzeitig während max Last. WM die Gefriertruhe noch anspringt, brauchst Du kurzzeitig 5-6KW

Wenn Du mutig bist oder wenig parallel läuft: XTM 3500-24
Der packt dann 30min 3,5 KW und kurzzeitig (5s) 9KVA
Wenn vieles gleichzeitig läuft: XTH 5000-24

Bei den Preisen könnte man dann schon ins Grübel kommen, ob ein Einspeisung mittels kleinerem WR mehr sinn ergibt.

@Gerold Welche Probleme sind zu Erwarten, wenn die Module die Ladespannung bei fast vollen Akkus nicht packen?
Für 48V gäbe es noch den XTM 4000-48
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Re: Inselanlage aus 91V / 62W Zellen möglich?

Beitragvon Gremlin » 24.07.2012, 17:39

Wenn ich durch exakte Südausrichtung nur 10 Tage gewinnen kann, dann lohnt sich der Aufwand wirklich nicht.

Ich bin jetzt auf die Idee gekommen, dass ich das Dach des Gartenhauses noch um 1,30m verlängere um somit alle Module auf diesem Dach unterzubringen.

Der Nebeneffekt ist dann noch, dass ich etwas mehr Stauraum im Garten habe.

Die reparierten Module kann ich dann Außen und Unten montieren.

Als Laderegler hatte ich eigentlich den Morningstar TriStar MPPT 45 ins Auge gefasst, aber jetzt sind es ja 8 Module mehr geworden.
Dann hat die Leitung vom Gartenhaus bis ins Haus zum Laderegler eine Länge von ca. 16m.
Und als Akku hatte ich an 4 HAMMERtec PREMIUM SHD 230Ah zum Stückpreis von 280€ gedacht.

Die Halten zwar keine 20 Jahre, wie die Angabe bei den 7 OPzS 490 ist, aber die Entwicklung der Akkus geht immer weiter und evtl. gibt es in 6 Jahren Akkus mit Doppelter Leistung zum halben Preis.
Meine teuren NGK LPG Zündkerzen sollten auch 60.000 Km halten und nach 32.000 Km waren sie fertig.
Jetzt habe ich welche von Beru drin, die 20.000 Km halten sollen, aber nur einen Bruchteil der NGK Kosten.

Für die externe Umschaltmöglichkeiten um die 50,00 € oder den Eigenbau würd ich mich schon interessieren.

Kann es da wirklich zu Problemen kommen, wenn die Akkus die Ladespannung nicht packen, wie es sundevil schreibt?
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Re: Inselanlage aus 91V / 62W Zellen möglich?

Beitragvon Gerold G » 24.07.2012, 20:40

Gremlin hat geschrieben:Als Laderegler hatte ich eigentlich den Morningstar TriStar MPPT 45 ins Auge gefasst, aber jetzt sind es ja 8 Module mehr geworden.

1125W/24V = 46,875A
Der Passt also noch. Das ist eine leicht Überdimensionierung, die diesem Laderegler nicht schadet, dir aber auch 'nicht wirklich' Verluste einbringt. Die 'Idealbedingungen' erreichst du nur sehr selten.
Bei 48V würde der Laderegler noch wesentlich mehr vertragen.

Dann hat die Leitung vom Gartenhaus bis ins Haus zum Laderegler eine Länge von ca. 16m.

Da komme ich gleich noch zu.

Und als Akku hatte ich an 4 HAMMERtec PREMIUM SHD 230Ah zum Stückpreis von 280€ gedacht.

Mach es nicht. Generell: Niemals Akkus kaufen, zu denen du kein Datenblatt mit Angabe der Zyklenzahl findest!
Eine Aussage wie 'Zyklenfest' oder 'geeignet für Solaranlagen' kannst du gleich als 'Werbe-Bla-Bla' abtun.
Wenn dir die 2V-Zellen zu teuer erscheinen, nimm wenigstens Batterien, bei denen du verlässliche Angaben hast:
http://www.bleiakku.info/AGM-Batterien- ... --568.html
So sollte ein Datenblatt zu einer ordentlichen Batterie mindestens aussehen:
http://www.zelltronik.de/datenblatt/lon ... LC-225.pdf
Fehlen diese Angaben, kaufst du 'die Katze im Sack'.

Für die externe Umschaltmöglichkeiten um die 50,00 € oder den Eigenbau würd ich mich schon interessieren.

Schauen wir erstmal, welcher Wechselrichter da in die engere Wahl kommt. Hier gibt es ähnlich gravierende Qualitätsunterschiede wie bei der Batterie. Wobei ich eher hier Kompromisse eingehen würde, als beim 'Herzstück' der Anlage, nämlich der Batterie.
Kann es da wirklich zu Problemen kommen, wenn die Akkus die Ladespannung nicht packen, wie es sundevil schreibt?

Nun ja, ich hatte das ja vorausgesagt, muss das aber noch mal nachrechnen, da ich nicht mit dem besseren Temperaturkoeffizienten der Dünnschicht-Module gerechnet habe.
Ideal wäre aber, wenn du mal den Hersteller und die genaue Typenbezeichnung der Module nennst, damit das ggf. nochmal gegen gerechnet werden kann.

Bei Dünnschicht gehen wir von einem Temperaturkoeffizienten von 0,3% pro °K aus. Die Zelltemperatur veranschlagen wir mit 50°C, also 25°K höher als unter Standardtestbedingungen:
25*0,3=7,5%. 7,5% aus 64V sind 4,8V. Die MPP-Spannung der Module liegt bei diesen Modultemperaturen also bei 59,2V.

57,6V müssen am Laderegler mindestens ankommen, um eine 48V-Batterie voll zu laden. Es bleiben also noch 1,6V die Maximal an den Leitungen und am Regler abfallen dürfen.

Rechnen wir jetzt vorsichtig mit 0,2V am Regler, bleiben 1,4V 'Reserve'.
Verkabelung der Module zum Klemmkasten:
8m Leitung 2,5mm². 60W Leistung bei 59V - Spannungsabfall 0,06V
1,3V dürfen maximal an der Leitung vom Klemmkasten zum Laderegler abfallen.
1125W Leistung bei 59V. Am 10mm² Kabel fallen hier über 32m 1,09V ab.

Das würde also 'gerade so' hinhauen. Führt aber auch zu etwa 19W Verlust bei Vollleistung.

Empfehlen würde ich daher mindestens 16mm²: Verlust maximal 13W
Besser noch 25mm². Hier liegt der Spannungsabfall nur bei 0,43V, was mehr Spielraum und noch weniger Verlust bedeutet. (8W).
Deine Angabe '16m' hatte ich dabei als Weg interpretiert, also tatsächlich benötigtes Kabel 32m.

Langer Rede kurzer Sinn: Ja. Auch 48V sind bei diesen Modulen möglich.
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Re: Inselanlage aus 91V / 62W Zellen möglich?

Beitragvon Gremlin » 26.07.2012, 18:27

Ich wollte bei den 4 Batterien eigentlich jeweils 2 parallel verdrahten, damit ich die doppelte Ah bei 24V erhalte, oder liege ich da falsch?

Wenn die von dir vorgeschlagene Longex besser ist, würde ich natürlich die nehmen nur ist da die Frage ob ich da mit 2 Batterien hinkomme oder 4 brauche, denn die sind ja gut 100€ teurer.

Wenn mindestens 57,6V am Laderegler ankommen müssen, um eine 48V-Batterie voll zu laden müssten bei 2x 12V Batterien bzw. 24V ja entsprechend weniger ankommen.

Dann muss ich ja auch damit rechnen dass nicht alle Module die angegebene Leistung bringen bzw. mir mal eines oder zwei flöten gehen und ich denke dass ich dann bei 48V ein Problem bekommen könnte.

32m Kabel brauche ich dann auf jeden Fall, denn das ist Luftlinie gemessen und ich weiß jetzt noch nicht wie ich unter der Terrasse und Birko Rinne durchkomme, also könnten es schon im schlimmsten Fall 10m mehr werden.

Nach MPPT Wechselrichtern habe ich schon Ausschau gehalten, aber da ich nicht weiß auf was ich alles da achten muss konnte ich mich für keinen entscheiden.

Da gibt es zwar günstige mit 60A , einstell und ablese Möglichkeiten aus Taiwan, aber wenn da was kaputt geht oder er durch den Zoll wandert ist der Preisvorteil dahin.

Da verlass ich mich doch lieber auf jemanden wie dich, der sich schon mit dem Metier auskennt.

Nur wäre mir solch eine Anzeige, auf der ich sehen kann, was ich mit der Anlage erwirtschaften kann schon lieb.
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Re: Inselanlage aus 91V / 62W Zellen möglich?

Beitragvon Gerold G » 26.07.2012, 19:52

Gremlin hat geschrieben:Ich wollte bei den 4 Batterien eigentlich jeweils 2 parallel verdrahten, damit ich die doppelte Ah bei 24V erhalte, oder liege ich da falsch?

Nee, ist Richtig.

Am einfachsten rechnest du aber in Wattstunden um, damit machst du 12V, 24V und 48V System vergleichbar.

4x12V*230Ah=11.040Wh, bzw 11,04kWh
Da ist dann die Systemspannung aussen vor.

Wenn die von dir vorgeschlagene Longex besser ist, würde ich natürlich die nehmen nur ist da die Frage ob ich da mit 2 Batterien hinkomme oder 4 brauche, denn die sind ja gut 100€ teurer.

Auf die Nutzungsdauer sind diese wesentlich günstiger. Rechne den Preis auf die Zyklenzahl um.
Du kannst (wenn du unbedingt initiale Kosten einsparen möchtest) bei diesen Akkus auch den nächst kleineren Typ nehmen.
http://www.bleiakku.info/AGM-Batterien- ... --567.html
Damit erreichst du dennoch eine höhere Nutzungsdauer und nutzbare Kapazität, als mit den 'Hammerwurf'.

Wenn mindestens 57,6V am Laderegler ankommen müssen, um eine 48V-Batterie voll zu laden müssten bei 2x 12V Batterien bzw. 24V ja entsprechend weniger ankommen.


Ja. Aber es reicht fürs 48V-System. Dazu kommt auch, dass selbst bei leichtem Überschreiten der MPP-Spannung die Leistung ja nicht völlig zusammenbricht und die Leistung bei vollgeladener Batterie auch kaum noch benötigt wird.
Sobald du eine größere Last einschaltest, sinkt die Batteriespannung wieder und die Leistung der Module würde auch wieder Steigen.

Aber wie bereits beschrieben hatte ich mich mit dem Temperaturkoeffinzienten vertan und würde dir jetzt tatsächlich zu 48V raten.

Dann muss ich ja auch damit rechnen dass nicht alle Module die angegebene Leistung bringen bzw. mir mal eines oder zwei flöten gehen und ich denke dass ich dann bei 48V ein Problem bekommen könnte.

Die Module sind alle parallel geschaltet. Bricht eins weg, wird der Strom geringer. Die Spannung bleibt auf gleichem Niveau.

32m Kabel brauche ich dann auf jeden Fall, denn das ist Luftlinie gemessen und ich weiß jetzt noch nicht wie ich unter der Terrasse und Birko Rinne durchkomme, also könnten es schon im schlimmsten Fall 10m mehr werden.

Miss mal bitte genau aus.
Bei 25mm² sind aber auch die 10m mehr kein Problem, im Zweifel halt 35mm². Das können wir ja nochmal genauer betrachten, wenn die genaue Länge feststeht.
So groß ist der Preisunterschied nun auch nicht:
http://www.elektroversand-schmidt.de/in ... _2510_2929

Als Laderegler würde ich bei dem Morningstar Tristar Mppt 45 bleiben. Auf das Display kannst du ggf. verzichten, wenn du z.B. einen Batteriemonitor wie den von Victron einsetzt.
http://www.victronshop.de/de/Victron-En ... puter.html
Das hat den Vorteil, dass du damit alles ws in die Batterie rein- und rausgeht überwachen kannst und nicht nur die momentane PV-Leistung siehst.

Apropos Victron. Deren Wechselrichter haben sich seit Jahren bewährt und sind dabei recht preiswert:
http://www.burmeister-elektronik.com/MultiPlus.html
Diese kannst du auch so konfigurieren, dass das interne Ladegerät aus bleibt und der Netzeingang nur dann durchschaltet, wenn zu wenig Akkukapazität gegeben ist.

Bei den Studer Xtender hast du den Vorteil, dass das Netz nicht nur durchgeschaltet wird, sondner auch ab einer gewissen Akkukapazität zur Unterstützung der momentanen PV-Leistung genutzt werden kann.
http://www.esomatic.de/Xtender.asp

Natürlich geht es immer billiger, aber nicht wirklich besser.
http://www.ebay.de/itm/Wechselrichter-S ... 4603cba0d4
Dieses Gerät wurde hier vom Forenmitglied Sonnentau bereits getestet und als gut befunden.

Eine Umschaltung auf Netzstrom müsste man sich aber hier noch selbst realisieren. Z.B. mittels Relais, das vom Laderegler geschaltet wird und den Wechselrichter abschalten. Fällt die Spannung des Wechselrichters weg, wird ein 230V-Umschaltrelais geschaltet, welches wiederum die Verbraucher auf Netzstrom umlegt.
Das ist dann aber leider nicht unterbrechungsfrei, wie bei den teuren Lösungen und daher durchaus 'spürbar'.

Ein weiterer Nachteil ist, dass diese Geräte nicht parallel geschaltet werden können. Du kannst also die Leistung nicht erhöhen und solltest vorher den Bedarf deiner Geräte genau kennen.
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Re: Inselanlage aus 91V / 62W Zellen möglich?

Beitragvon einstein0 » 26.07.2012, 20:59

Zum Betrieb der paar Module würde ich Dir eine einfache Netzverbundanlage empfehlen, mit einem etwa 500 W Wechselrichter.
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Re: Inselanlage aus 91V / 62W Zellen möglich?

Beitragvon Gerold G » 26.07.2012, 23:31

einstein0 hat geschrieben:Zum Betrieb der paar Module würde ich Dir eine einfache Netzverbundanlage empfehlen, mit einem etwa 500 W Wechselrichter.

Naja, Das dürfte bei 18x62Wp mehr als leicht unterdimensioniert sein.
Ein 1000W Netzwechselrichter sollte es dann schon sein.

Aber was spart man damit?
Etwa 1.500 € Wechselrichterkostendifferenz, 1.500 € Batterie und Monitor, 500 € Laderegler und Sicherungen, Trennschalter, etc. Also zusammen 3.500 €

Auf der anderen Seite kommen aber noch die Kosten für eine Elektrofachkraft, AC-Verkabelung, Sicherungen, etc. hinzu. Also auch mind. 500 € bis die Anlage dann angeschlossen und angemeldet ist.

Differenz also 3.000 €. Bei der Netzverbundanlage dürfte der Eigenverbrauch bei max. 30% liegen. Bei der Inselanlage etwa bei 80%. Mehr ist bei intelligenter Überschussregelung möglich.
Der Unterschied liegt dann hier bei ein bis zwei Kilowattstunden am Tag zu Gunsten der Inselanlage.

Aber der größte Nachteil einer Netzverbundanlage: Man hat keine Insel! :D
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