Inselanlage 24V Modul / PR 1010 Laderegler

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: Inselanlage 24V Modul / PR 1010 Laderegler

Beitragvon Gerold G » 05.07.2012, 18:54

SB hat geschrieben:- ZB die IVT MPPT - Regler die wir verkaufen, arbeiten bei Modulspannungen von 5V - 60V.
Die Ladung der Akkus beginnt bzw läuft bis 5V Modulspannung. Das bringt zwar in % fast nichts, weil ein Modul bei so kleiner Spannung (dicke Wolken) kaum Leistung hat. Aber die Energie zu solchen Zeiten ist im Zweifel viel mehr wert, weil man sonst gar nichts hat.

Aus der Anleitung:
Anleitung IVT MPPT-Ladereger hat geschrieben:Step-up Funktion
Der MPPT Solarregler ist mit einer Step-up Funktion ausgestattet. D.h. Der Solarregler lädt auch dann, wenn die Solarspannung geringer ist als die Batteriespannung. Hier beträgt der maximale Ladestrom 1A.
Hinweis: Beachten Sie, dass diese Funktion dann nicht gegeben ist, wenn die Solarspannung geringer ist als der
Eigenstromverbrauch des Solarreglers.

Gemeint ist sicher 'Leistung' nicht 'Spannung'. Was soll's: ist ja nur die Anleitung.
Bei einem Eigenverbrauch von 130mA, was bei 12V 1,56W ergibt, wird diese Funktion wohl eher selten bis nie gegeben sein.
- bessere Regler sind besser abgesichert die IVT ZB gegen Verpolung geschützt und rauchen nicht ab wenn ein Fehler passiert. Das ist auch was wert.

Das ist mittlerweile selbst bei sehr preiswerten China-Reglern der Fall.
- Unsere MPPT Regler von IVT kosten kaum mehr als die PWM PR Regler von Steca ... !

10 A:
Steca Solsum 10.10F: 35,00 €
IVT MPPT 10A 104,00 €
20 A:
Steca Solarix PRS2020: 66,40 €
IVT MPPT 20A: 127,00 €
30 A:
Steca Solarix PRS3030: 88,00 €
IVT MPPT 20A: 150,00 €

Wenn du unter kaum mehr 100-300% verstehst, dann ist das wohl so. Die PR-Serie weist umfangreiche Einstell- und Anzeigemöglichkeiten auf. Das macht Laderegler wesentlich teurer und du würdest Äpfel mit Birnen vergleichen. Daher obiger Vergleich zwischen Reglern mit gleichen Anzeigemöglichkeiten!
- Mit einem MPPT -Regler ist man mit den Modulen flexibler. Ein 36V Modul kostet weniger, als eines mit weniger Spannung aus kleineren Serien. Und man kann ZB 24V Module in Serie schalten.

Das ist richtig.
Warum du aber gerade den IVT erwähnst, will sich mir nicht erschließen.
Mit der maximalen Eingangsspannung von 60V ist der Anwendungsbereich doch sehr begrenzt. Es lassen sich bei 24V eben keine zwei '24-Volt-Module' in Reihe schalten (MPP-Spannung 2x36V = 72V, Leerlaufspannung noch wesentlich höher!)
Der Regler lässt sich nicht 'überbelegen'. Eine Überdimensionierung der Modulleistung erhöht die Ausbeute bei schlechten Witterungsverhältnissen. Gute Mppt-Regler wie die von Morningstar, Outback oder der Soltronic MPPT7520 bieten teilweise 100% oder höhere 'Überbelegungsmöglichkeiten', was gerade bei den fallenden Modulpreisen interessant ist.

Das einzig Attraktive ist der Preis, der im Vergleich zu anderen MPPT-Reglern niedrig ist. Dafür ist die Ausstattung, die Leistung und der Funktionsumfang mager.
Bei 24V-Systemen würde ich von diesen Reglern generell abraten.

Bei 12V kommst du mit dem Steca Solsum 10.10F günstiger und leistungsfähiger weg:
Max. Modulleistung am Steca 10.10F: 160Wp
Max. Modulleistung am IVT MPPT 10A: 120Wp

Bei beiden Reglern beträgt der maximale Ladestrom nun 10A. Dank der größeren Modulfläche des 160Wp Moduls am Steca wirst du eine hohe Leistung früher am Tag erreichen und länger am Abend halten können.
Preise:
Steca 35,00 € + 160Wp-Modul ~ 160,00 € = 195,00 €
IVT 104,00 € + 120 Wp Modul ~ 120,00 € = 224,00 €

Du hast also knapp 30,00 € mehr für das schlechtere System bezahlt.
Dieser Beitrag wurde aus 100% Recycling-Photonen erstellt
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