Halb Insel, halb Netz

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: Halb Insel, halb Netz

Beitragvon peds » 26.02.2012, 18:51

Batterie: http://www.ebay.at/itm/48V-20AH-LiFePO4-VPOWER-Akku-E-Bike-Scooter-Charger-fs-/260948736519?pt=Sport_Radsport_Fahrr%C3%A4der&hash=item3cc1c1ba07 ein paar von denen in reihe schalten oder ist das nix?
wo gibt es bessere akkus?
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Re: Halb Insel, halb Netz

Beitragvon Michael04 » 26.02.2012, 19:03

sonnentau hat geschrieben:Das von mir vorgeschlagene System funktioniert wie folgt: Die Module liefern Strom zum Netzwechselrichter .Dieser liefert 230 Volt in dein Haussystem.Der Inselwechselrichter ist ein besonderer Wechselrichter der in der Lage ist aus dem Netzstrom Akkustrom zum aufladen der Akkus umzuwandeln.Dies erspart Dir einen Laderegler.dessweiteren ist der Inselwechselrichter in der Lage den Akku nach Kennlinie zu laden.Die Entladeschwelle sollte sehr gering gewählt werden um auf eine ordendliche Zyklenzahl zu kommen.Wenn der Lader der Meinung ist der Akku ist voll,kann man ja anstatt ins Netz zu speisen einen Heizstab im Warmwasserboiler aktivieren.Durch die Netzsicherheit kann der Akku eigendlich sehr klein gewählt werden.

Hallo
man kann es natürlich auch schön reden wenn man möchte :wink: aber wirkungsgrad mäsig ist es der gau
im übrigen ist ein wichtiger betriebszustand laut dem blockschaltbild nicht möglich, und zwar was ist wenn nur geringer verbrauch ist und viel sonne dann speist der netz wr ein aber der akku kann nicht geladen werden

aber möglicherweise bekommt man ja wenn man das ganze paket kauft ein paar starthilfekabel dazu dann kann man noch was brücken 8)
beim backup sollte der akku immer voll sein, bei eigenverbrauchs erhöhung sollte er immer leer sein .... also ist blei nicht so geeigent dazu

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Re: Halb Insel, halb Netz

Beitragvon wieso » 26.02.2012, 20:30

Peter es gibt intresannte LiFePO4 Akkus von THUNDER SKY / WINSTON

Jedoch ist diese Technik noch recht neu als Batteriespeicher für Solaranlagen ( deshalb kann ich sie nicht empfehlen weil Erfahrungswerte fehlen ) auch sind sie im Moment ca 3 mal teurer pro speicherbare Kwh als manch ander gute Bleibatterie
Sie haben natürlich gewisse Vorteile , jedoch wenn man Kosten Nutzen anschaut , dann haben gute Bleibatterien die Nase vorne :juggle:

Ich würde mich mit so einem Anblick anfreunden , das ist meine ca 1200 kg schwer , jedoch müssen diese in einem gut belüfteten Raum stehen

batterie.jpg


Oder halt OPzS bzw "Rolls Surette"
Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf
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Re: Halb Insel, halb Netz

Beitragvon peds » 26.02.2012, 20:59

würde volgender akku passen Hoppecke OPzS Panzerplattenbatterie
Batterietyp: 24 OPzS 3000

und wie sieht das aus wenn ich 2 wochen auf urlaub bin und die pv hat die akkus voll geladen und wohin mit der Überschüssigen Energie?
ins Netz liefern?

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Re: Halb Insel, halb Netz

Beitragvon sonnentau » 26.02.2012, 21:08

Michael04 hat geschrieben:
sonnentau hat geschrieben:Das von mir vorgeschlagene System funktioniert wie folgt: Die Module liefern Strom zum Netzwechselrichter .Dieser liefert 230 Volt in dein Haussystem.Der Inselwechselrichter ist ein besonderer Wechselrichter der in der Lage ist aus dem Netzstrom Akkustrom zum aufladen der Akkus umzuwandeln.Dies erspart Dir einen Laderegler.dessweiteren ist der Inselwechselrichter in der Lage den Akku nach Kennlinie zu laden.Die Entladeschwelle sollte sehr gering gewählt werden um auf eine ordendliche Zyklenzahl zu kommen.Wenn der Lader der Meinung ist der Akku ist voll,kann man ja anstatt ins Netz zu speisen einen Heizstab im Warmwasserboiler aktivieren.Durch die Netzsicherheit kann der Akku eigendlich sehr klein gewählt werden.

Hallo
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Michael
Laut der Beschreibung schaltet der Wechselrichter erst auf Einspeisung um,wenn der Akku voll ist.Natürlich verstehe ich was Du damit meinst!? Wenn der Akku in die Vollladung geht reduziert der Lader den Strom.Die Anlage bringt aber viel mehr.Ich möchte es auch nicht schön reden! Es hat mir aber bis jetzt noch keiner eine bessere Lösung vorgeschlagen!
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Re: Halb Insel, halb Netz

Beitragvon wieso » 26.02.2012, 21:16

Ja OPzS Akku ist gut nur diese sind 2 Volt zellen und um eine 48 Volt Batterie daraus zu erstellen brauchst Du 24 Stück also eher zb 24 Stück mit 800 AH (C10 ) ( ca 38 kwh Speicher )

Jedoch ehrlich bevor wir hier ans Akku suchen gegen , erzähl noch mal was deine Verbraucher so im Haus sind und stimmt dies , dass Du ca 14 kwh am Tag brauchst ?

Wenn die AKKUs voll sind würde ich das programierbaren Relais im Victron so programieren , dass ein Heitzstab oder eine Brauchwasserwärmepumpe anspringt und Warmwasser zu machen

Wenn Du im Urlaub bist wird der überflüssige Sonnenstrom nicht weiter genutzt und bleibt so zu sagen in den Modulen o

Einspeisen willst Du ja nicht soweit ich verstanden habe


Gruss Lars
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Re: Halb Insel, halb Netz

Beitragvon sonnentau » 26.02.2012, 21:26

k-DSCF8345.JPG
Mein neuer Liebling :mrgreen: Für eine Eigenverbrauchsoptimierung sehr gut geeignet.
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Re: Halb Insel, halb Netz

Beitragvon sonnentau » 26.02.2012, 21:41

peds hat geschrieben:Batterie: http://www.ebay.at/itm/48V-20AH-LiFePO4-VPOWER-Akku-E-Bike-Scooter-Charger-fs-/260948736519?pt=Sport_Radsport_Fahrr%C3%A4der&hash=item3cc1c1ba07 ein paar von denen in reihe schalten oder ist das nix?
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Re: Halb Insel, halb Netz

Beitragvon kalle bond » 27.02.2012, 01:16

peds hat geschrieben:Ich kenn mich aber trotzdem noch nicht ganz aus.
welche Module? Normale Netz module oder 12V ?
Dann also eine phase vom netz in den WR, der WR ist mit den Modulen und Batterie und einer Netzphase angeschlossen. aber wie kommt jetzt der pv strom von den Batterien in die Stekdose?


Hallo Peter,
für deine Anlage wären sicher Module mit einer Größe von 240 Wp (oder ähnlich) von Vorteil.
Um überhaupt etwas quantifizieren zu können: Kannst du mal schreiben, mit welchen Tagesverbrauch du rechnest, wo dein Standort ist in Austria und wo du die Module aufbauen könntest. ZB auf einem Süddach mit Neigungswinkel ... Grad.
Bei deiner Anlage handelt es sich wahrscheinlich um eine Hybridanlage, dh speziell in den einstrahlungsarmen Monaten wirst du einen Teil deiner elektrischen Energie nach wie vor aus dem Netz beziehen, bzw die Batterie mit Netzstrom laden.
Bin mal auf deine Daten gespannt.

Grüße Kalle Bond
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Re: Halb Insel, halb Netz

Beitragvon dridders » 27.02.2012, 10:40

Also die SMA haben auch die Moeglichkeit lediglich den Ueberschuss ins Netz einzuspeisen, bzw. nur das was weder Akkus noch PV liefern kann aus dem Netz zu beziehen. Ggf. sogar Ueberschuss auf der DC-Seite (z.B. durch einen Laderegler entstanden) ins Netz einzuspeisen. Wenn eine Einspeisung aber nicht gewuenscht ist spielt das eigentlich alles keine Rolle.

Ob die Module via Laderegler an den Akku oder via Netz-WR an die Insel sollen kommt auf das Verbrauchsprofil an. Wer viel direkt dann verbraucht wenn es erzeugt wird, der sollte Netz-WR nutzen. Wer hingegen seinen Verbrauch hauptsaechlich zu Zeiten hat zu denen die PV zu wenig oder nichts bringt sollte Laderegler nutzen.

Bei Stecca und Victron muss soweit mir bekannt ist dann auch alles was aus den Akkus versorgt werden soll an dieser Phase haengen. Die Backup-Systeme von SMA sind da wohl was faehiger, wenn ein saldierender Zaehler verbaut ist. Die Insel klemmt z.B. auf Phase 1, auf Phase 2 laeuft aber der Herd. Dann speist das Backup-System auf Phase 1 einfach die Stromaufnahme von Phase 2 ins Netz als Ausgleich ein. Physikalisch zwar voellig getrennt, abrechnungstechnisch durch den saldierenden Zaehler dann aber neutral. Faellt das Netz aus werden dann alle Verbraucher per Relais auf Phase 1 umgeschaltet, mit Ausnahme der Drehstromverbraucher, die dann ausfallen.
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