Größe eines Dieselgenerators bestimmen, autarke PV-Anlage

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: Größe eines Dieselgenerators bestimmen, autarke PV-Anlag

Beitragvon Tamara » 18.09.2011, 20:19

@ BRJ
Die ganze Anlage ist (zunächst noch) rein fikiv!

Natürlich weiß ich das dies für die "Normalen" Haushaltsgeräte nicht reichen wird. Alle Angaben zu den Verbrauchern sind ebenfalls fikiv, heizen möchte ich mit der Inselanlage auch nicht...

[quote="BRJ"]Warum soll das Backup auf die Gesamtleistung der Geräte festgelegt werden?

Genau um diese Frage geht es mir. Ich weiß leider nicht genau wie ich den Back Up dimensionieren sollte, die Aufsummierung der Einzelleistungen war nur mein Einfall dazu.
Ich möchte halt wissen nach welcher Gesetzmäßigkeit oder Schätzung man die Backupgröße bestimmen kann/sollte dass dieser zur meiner (noch) fiktiven Anlage mit 6kWh/d Verbrauch passt :cry:
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Re: Größe eines Dieselgenerators bestimmen, autarke PV-Anlag

Beitragvon sonnentau » 18.09.2011, 21:21

Tamara hat geschrieben:@ BRJ
Die ganze Anlage ist (zunächst noch) rein fikiv!

Natürlich weiß ich das dies für die "Normalen" Haushaltsgeräte nicht reichen wird. Alle Angaben zu den Verbrauchern sind ebenfalls fikiv, heizen möchte ich mit der Inselanlage auch nicht...

BRJ hat geschrieben:Warum soll das Backup auf die Gesamtleistung der Geräte festgelegt werden?

Genau um diese Frage geht es mir. Ich weiß leider nicht genau wie ich den Back Up dimensionieren sollte, die Aufsummierung der Einzelleistungen war nur mein Einfall dazu.
Ich möchte halt wissen nach welcher Gesetzmäßigkeit oder Schätzung man die Backupgröße bestimmen kann/sollte dass dieser zur meiner (noch) fiktiven Anlage mit 6kWh/d Verbrauch passt :cry:


In der Vergangenheit wurde immer wieder die Frage gestellt lohnt es sich mit meiner Anlage auf dem Dach völlig autark zu sein?Meistens wird den Leuten klar das es mit enormen Kosten verbunden ist.Durch die fallenden Modulpreise kann man ein System jetzt anders auslegen ,wie es noch vor Jahren üblich war.Als Backup System wird eine Anlage bezeichnet die an einem on Grid Netz hängt und bei Stromausfall puffert.Ein System mit verschiedenen Ladespannungen ist ein Hybridsystem.Ein Inselsystem ohne Gleichstromladung nennt man AC Coupled System.Der Wechselrichter muß so ausgelegt werden ,das der stärkste Verbraucher am System läuft.Sollen mehrere Geräte gleichzeitig betrieben werden wird es immer teurer.Die Kunst ist es eine Generatorgröße zu finden,wo Preis Leistung in einem guten Verhältniss steht.Da heist der Generator muß viele Jahre funktionieren.Ist er zu groß läuft dieser zwar kürzer kostet in der Anschaffung richtig viel Geld.Ist er zu klein läuft er zu lange,was auf den Verbrauch und die Maschienenlebensdauer geht.Wenn man das Glück hat und ein Simulationsprogramm Z.B.PV sol besitzt kann man die verschiedenen Größen eintragen und die Parameter verändern.Experten auf diesem Gebiet sind Mastervolt,Studer,SMA,und Victron.Einfach mal ausrechnen lassen.
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Re: Größe eines Dieselgenerators bestimmen, autarke PV-Anlag

Beitragvon sonnentau » 19.09.2011, 05:26

Habe mal eine schöne Seite gefunden für alle die mit diesem Gedanken spielen.http://www.generator-de.de/stromerzeuge ... ilent.html Und neuer Stoff für Diskusionen http://www.victronenergy.com/upload/doc ... rStrom.pdf
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Re: Größe eines Dieselgenerators bestimmen, autarke PV-Anlag

Beitragvon Tamara » 19.09.2011, 09:32

Ok, danke Sonnentau und allen anderen!
Dies war mein erster Eintrag den ich je in einem Forum gestellt habe. Ich finde es klasse das sich viele so große Mühe geben jemandem zu helfen.
Nur in meinem Fall war es demnach so, dass je mehr user Antworten umsomehr Dinge dazu erfunden werden. Somit geht die die eigentliche Fragestellung unter....
Ich befasse mich noch nicht lange mit dem Thema (ca. 1 Woche) und muss demach zunächst theoretische Gedankenmodelle verstehen eh ich in die Praxis einsteigen kann.
Was mir am besten geholfen hat war die Abschätzung mit den 2kW, jedoch verstanden habe ich - wie sonnentau es gemacht hat - immer noch nicht 100%. Aber ich taste mich ran :-) so wie ich mich an das ganze Thema zunächst rantasten musste :)
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Re: Größe eines Dieselgenerators bestimmen, autarke PV-Anlag

Beitragvon Solarm » 19.09.2011, 11:12

Du bist der Moderator deines Themas und musst es immer wieder in die richtige Richtung bringen.
z.B: Frage
1
2
3...
Nicht mehr als 5, sonst Antwortet niemand darauf
Ich denke das dein Akku für 15KW Spitzenlast um die Hälfte zu klein ist
Auch solltest du nicht 24 sondern 48 Volt verwenden
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Re: Größe eines Dieselgenerators bestimmen, autarke PV-Anlag

Beitragvon BRJ » 19.09.2011, 11:23

Um eine Ausgangsfrage richtig beantworten zu können, muß man auf Gegenfragen und Argumente eingehen.

Das Gesamtsystem muß betrachtet werden.
Hier sind Dauerbelastung und Spitzenlast zu beachten.

Hier im Inselanlagenbereich sind einige Leute die seit Jahren nichts anderes als ihre Inselanlage haben.
Diese Leute sind durch langes testen, vergleichen, kalkulieren zu Ihren jetzigen Systemen gekommen.
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Re: Größe eines Dieselgenerators bestimmen, autarke PV-Anlag

Beitragvon sonnentau » 19.09.2011, 16:27

Tamara hat geschrieben:Ok, danke Sonnentau und allen anderen!
Dies war mein erster Eintrag den ich je in einem Forum gestellt habe. Ich finde es klasse das sich viele so große Mühe geben jemandem zu helfen.
Nur in meinem Fall war es demnach so, dass je mehr user Antworten umsomehr Dinge dazu erfunden werden. Somit geht die die eigentliche Fragestellung unter....
Ich befasse mich noch nicht lange mit dem Thema (ca. 1 Woche) und muss demach zunächst theoretische Gedankenmodelle verstehen eh ich in die Praxis einsteigen kann.
Was mir am besten geholfen hat war die Abschätzung mit den 2kW, jedoch verstanden habe ich - wie sonnentau es gemacht hat - immer noch nicht 100%. Aber ich taste mich ran :-) so wie ich mich an das ganze Thema zunächst rantasten musste :)


Ich versuche es noch mal zu erklären.Im Winter oder bei sehr schlechtem Wetter muß der Generator den fehlenden Strom ersetzen.Das bedeutet der Generator braucht bei einer gewissen Leistung eine gewisse Zeit um die Accus so voll zu laden,das es für diese Tage reicht.Um den Verschleiß und die Kosten und die Akkugröße in Grenzen zu halten muß die Größe so gewält werden,das der Generator die fehlende Kappazität in 3-4 Stunden einläd.Steuerungstechnisch kann man es so lösen,das der Generator immer dan Läuft wenn gerade große Verbraucher benutzt werden.Wichtig ist eine Generatordrehzahl von 1500 u.M.Wenn ich also einen Tagesverbrauch von 6 KWh habe bedeutet das 6/3=2KW.Die Art des Generators entscheidet dann wie effektiv geladen wird.Es ist wie mit einem Auto auf 100 Km.Du kannst es mit 6 Litern schaffen oder auch mit 12.Auch die Zeit spielt eine Rolle.Hast Du viele Wandlungsverluste braucht der Generator halt etwas länger um die selbe Energie einzuladen.Lese doch noch mal den Victron Link durch.Da siehst Du auch ,das ich mit der Größe richtig liege.
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Re: Größe eines Dieselgenerators bestimmen, autarke PV-Anlag

Beitragvon wieso » 19.09.2011, 19:37

Ich denke das dein Akku für 15KW Spitzenlast um die Hälfte zu klein ist


Hallo Solararm , hab ich was überlesen ? Ich kann in Tamaras Posts nichts finden von 15 kw ,

auch den hier angesprochenen Elektroherd wurde so weit ich sehe, nicht von ihr erwähnt

Jedoch wäre mir eine 600 ah Batterie auch ein wenig zu klein , nicht wegen der Belastung , eher wegen der fehlenden Kapazität die PV watts zu absorbieren, wenn die PV powert ( und diese Tatsache führt dann dazu , das der Generator dann öfter laufen muss)

Eventuell sollte man mal schauen für welches Budget man was an Batterie bekommen kann !

Gruss Lars
Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf
Irland ;
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Re: Größe eines Dieselgenerators bestimmen, autarke PV-Anlag

Beitragvon GAST » 22.09.2011, 19:44

Hallo,
es gibt doch heute viele Haushaltsgeräte die man auf Gas(Propan/Butan) betreiben kann, angefangen beim Kühlschrank (Campingbereich, unser braucht 18,2gr/h) über den Herd inkl. Backofen...Die Säge könnte man auch per Verbrenner betreiben.
Dann bleibt nur noch die Beleuchtung, kleinere Haushaltsgeräte wie Mixer usw. und die Unterhaltungselektronik wie TV, Receiver, PC.

Selbst die verschiedensten Werkzeuge wie Bohrmaschine, Stichsäge usw. könnte man auch per Notstrom betreiben wenn die Leistung der Pufferakkus nicht ausreicht....und nebenbei die Akkus aufladen.
Wobei ein Kühlschrank ja auch nicht permanent 80W zieht, im Jahresschnitt braucht ein Standartkühlschrank weniger als 180kWh, das ist ein halbes KW am Tag, wobei der Verbrauch im Sommerhalbjahr bestimmt höher liegt wie im Winterhalbjahr.

gruß
Jörg
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Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !!
Zitat von eggis!!
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