Greenhorn mit neuer PV Anlage

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Greenhorn mit neuer PV Anlage

Beitragvon Don Capole » 24.08.2011, 14:14

Als absoluter Neuling in der PV Szene habe ich doch einige Fragen an die Profis hier.

Mein Name ist Don und ich besitze ein relativ großes Wohnmobil dessen internes System über 24 Volt Bordnetz läuft,
bis jetzt konnten wir unabhängig von Landstrom mit unserer Batteriekapazität von 230 Ah 3 Tage autark stehen,
bevor wir über den Stromgenerator und Ladegerät wieder min. 5 Stunden laden mussten,
was nicht immer von Vorteil war, da der Generator nicht gerade sehr leise läuft.
Deswegen haben wir uns jetzt für eine PV Anlage entschieden.

Ich habe also folgende Bauteile für die Inselanlage gekauft:

2 x PV Module Hareon HR-190W Panel monokristallin mit jeweils 190 Wp

Leistung pro Modul

Leerlauf offen 45,2 Volt
Lastlauf belastet 36,5 Volt
Strom 5,21 Amp.


1 x STECA 2010 MPPT Laderegler mit 20 Amp.

Ich möchte nun die Module Parallel an den Regler anschließen um so einen höheren Ladestrom zu bekommen
also an die 10 Amp. ich erhoffe mir dann in Verbindung mir dem MPPT Regler nochmals eine Steigerung,
vor allem bei diffusem Licht.

Meine Frage ist:
Kann ich ohne weitere Bauteile den Regler einfach an die Batterien anklemmen?

Was passiert wenn ich fahre und die Batterien über die Fahrzeuginterne Lichtmaschine geladen werden,
oder wir am Landstrom angeschlossen sind und das Ladegerät sich einschaltet, schadet diese Schaltung irgendwelchen Bauteilen.

Können sich MPPT Regler, Batterieladegerät oder gar die Lichtmaschine gegenseitig zerstören oder Schaden zufügen.

Ich habe dieses Fraron Ladegerät verbaut.

Ich möchte die Bauteile nicht ohne eure Infos anschließen, um sicher zu gehen das ich nichts zerstöre.

Vielen Dank für eure Hilfe
Gruss Don
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Re: Greenhorn mit neuer PV Anlage

Beitragvon Positronius » 24.08.2011, 14:33

Die Module sind eine gute Sache dafür. Was Du auf jeden Fall benötigst, ist ein qualitativ hochwertiger Laderegler.
An dem kommen die Module dran und der kümmert sich um den Ladezustand Deiner Akkus.
Willst Du das alles selbst verkabeln? Bräuchte man eigentlich für den Betrieb eine "Allgemeine Betriebserlaubbnis" oder einTÜV-Zertifkat?
Ich drück Dir alle Daumen, gutes Gelingen,
Rüdiger
:) :) :)
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Re: Greenhorn mit neuer PV Anlage

Beitragvon Don Capole » 24.08.2011, 17:32

Hallo Rüdiger,

einen Laderegler habe ich ja schon, das ist der Steca MPPT 2010 ich denke der ist gut,
den kann man bei Bedarf mit einer Fernbedienung ja noch feinjustieren bzw. umprogramieren.

Aber für den ersten Versuch sollte der erstmal so wie ab Werk geliefert angeschlossen werden.

Die Verkabelung stellte kein Problem da, ich habe alle Kabel im Fahrzeug selbst schon bei dem
Aufbau komplett verlegt, die liegen von den Batterien schon bis zum Dach, da brauche ich nur noch ne
Dachdurchführung. Die Kabel und die Stecker mit Y-Verteiler habe ich auch schon auf dem Dach verlegt,
das sind genormte Verbinder der Marke Weidmüller passend zu den Steckern an den Modulen.

ABE oder TÜV-Zertifikat ?????

Keine Ahnung, ich sehe nur das alle möglichen Wohnmobilhändler und Womo-Hersteller PV-Anlagen als
Zubehör anbieten, deswegen mache ich mir wegen TÜV keine Sorgen, schau mal wie viele Leute irgendwelche
Anbauteile an so ein Wohnmobil bauen, SAT Schüssel, PV-Anlagen, Markiesen, usw.

Gruss
Don
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Re: Greenhorn mit neuer PV Anlage

Beitragvon sonnentau » 24.08.2011, 18:46

Hallo,schöne Idee und gute Modulgröße!Wichtig zu wissen ist,das der Laderegler max 100 Volt Modulspannung verträgt.Ich würde die Module parallel verschalten um Teilverschattungen zu minimieren.Danach gehst Du einfach mit dem Laderegler auf die Versorgungsbatterie.Wichtig ist,das kein Trennrelais mit schwacher Leistungsaufnahme verwendet wurde.Besser wäre ein Trennmosfet.Ich gehe davon aus das alles schon vorbereitet ist.Die Klebeecken haben die Zulassung mit dem Spezialkleber Silkaflex.Der Laderegler muß auf die Batterie eingestellt werden. Regler an die Batterie und danach das Modul anklemmen.Fertig!!!Sehr wichtig ist auch die richtige Batteriegröße und die Quallität.
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Re: Greenhorn mit neuer PV Anlage

Beitragvon Don Capole » 25.08.2011, 07:40

Hallo Sonnentau,
vielen Dank für deine Infos.

Module Parallel, genau so wollte ich es machen dann bleibt es ja bei der Voltzahl der Module
nur die Ampere verdopplen sich, richtig ?
Also kein Problem für den Regler denn 100 Volt werden so ja nie erreicht.

Kann ich nun einfach mit dem Regler an die Batterien, oder muss so ein Trennmosfet dazwischen ?

Thema Kleber, früher habe ich auch mit Sikaflex gearbeitet, mittlerweile mache ich aber alles mit
einem MS-Polymere Kleber TIKAFLEX contact 12
der Vorteil:
Läßt sich deutlich besser verarbeiten, ist schrumpffrei, ist UV Beständig
und nach dem aushärten sogar schleifbar und überlackierbar.

Der Laderegler ist laut Hersteller auf Bleisäure Batterien eingestellt und genau solche verwende ich, es sind Banner Energy Bull
Versorgerbatterien 2 Stück Parallel mit jeweils 12 Volt und 230 Ah (K20)

Gruss
Don
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Re: Greenhorn mit neuer PV Anlage

Beitragvon wieso » 25.08.2011, 07:58

Hallo
eventuell noch einen Temperatursensor an den Laderegler zur Batterie ,
fals Temperaturen an der Batterie sehr schwanken
Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf
Irland ;
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Re: Greenhorn mit neuer PV Anlage

Beitragvon Don Capole » 25.08.2011, 08:08

Ja sehr gute Idee, ich glaube es git so einen Fühler für diesen Regler als Zubehör.
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Re: Greenhorn mit neuer PV Anlage

Beitragvon sonnentau » 25.08.2011, 15:54

Mit demLaderegler direkt auf die Batterie.Sicherung nicht vergessen!!!Der Trennmosfet muß zwischen Lichtmaschine und Versorgungsbatterie.Wenn die Versorgungsbatterie wärend der Fahrt nicht geladen werden soll braucht man keinen Trennmosfet,Trennrelais oder Trenndiode.Ein Polymerkleber geht natürlich auch.Silkaflex hat halt die Zulassung .Bei den Modulen würde ich aber noch die Verbindungshalter verwenden.Also vier Ecken +Zwischenstück für die lange Seite.Die Durchschwingung ist bei großen Modulen nicht zu unterschätzen.
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