Erdung Inselanlage - Hilfe notwendig

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: Erdung Inselanlage - Hilfe notwendig

Beitragvon Uli_bw » 11.10.2011, 20:51

Erde ist gut, der Elektriker hat alles abgenommen.
Auslösung FI auf Erde 27 ms muss ist 200 ms...
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Re: Erdung Inselanlage - Hilfe notwendig

Beitragvon Herrvolt » 12.10.2011, 18:18

Gut mit den 27ms. Das ist Schutz durch Abschaltung bei Erdschluss.
Ok, das ist gelöst.

Wie hat dein Elektriker den Schutz durch Überlastung gelöst, damit nicht mal was brennen kann?
Kann das der WR erledigen? Wenn die Leitungen den max. WR-Strom führen können, dann ist auch das in Ordnung.
Denn eine Sicherung ist sicherlich nicht zum Auslösen zu bewegen und der FI löst bei reinem Kurzschluss auch nicht aus.

Es ist zwar mit Kanonen auf Spatzen geschossen worden, aber was solls. Ich sagte nie dass es nicht aufwändig geht, ich sagte immer es geht auch ohne Erdung, genau so sicher und ausfallsicherer.
Ein Gerät hätte einen Erdschluss angezeigt, die Anlage wäre noch weitergelaufen, bis man den Fehler behebt.
So wird es auch in OP`s gemacht.
Dort wäre es dumm wenn der FI auslösen würde und der Patient stirbt.

Im OP sind auch keine andern Trafos usw. verbaut. Es ist einfach nur ein anderer Netzaufbau und ein anderes Sicherheitskonzept verwendet worden.
Auch eine VDE schreibt nicht generell eine Erdung vor. Es gibt auch keine Vorgabe für den Erder wieviel Ohm der haben muss.
Es muss halt einfach der Nachweis der Sicherheit geführt werden. Damit haben viele ein Problem und sagen sich:
Ich mache es wie es Beispielhaft in der VDE steht, dann bin ich sicher. Stimmt bis auf einige Ausnahmen.
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Re: Erdung Inselanlage - Hilfe notwendig

Beitragvon Uli_bw » 12.10.2011, 20:53

Schutz gegen Überlast:
FI Sicherung
Victron löst auch aus.

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Re: Erdung Inselanlage - Hilfe notwendig

Beitragvon Herrvolt » 13.10.2011, 20:15

Uli_bw hat geschrieben:Schutz gegen Überlast:
FI Sicherung
Victron löst auch aus.

ULI
Das hast du falsch verstanden.
Ein FI kann niemals eine Überlast oder einen Kurzschluss erkennen. Dafür ist dás Ding nicht konzipiert.
Ein FI ist ein zusätzlicher Schutzfaktor, wenn alle anderen Dinge versagen.

Aber ich würde mir an deiner Stelle keine Sorgen machen. Dein Elektriker hat Dir ja ein Prüfprotokoll gegeben, dass alles in Ordnung und Sicher ist.
Darauf ist ja vermerkt, dass die Anlage Sicher betrieben werden kann, mit den ausgeführten Schutzmaßnahmen.
Damit kannst du gut leben. Die Fragen von HerrVolt sind ja in den Wind geblasen wordén, nun siehe zu wie Du gebacken bekommst.
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Re: Erdung Inselanlage - Hilfe notwendig

Beitragvon sonnentau » 14.10.2011, 09:27

Damit kannst du gut leben. Die Fragen von HerrVolt sind ja in den Wind geblasen wordén, nun siehe zu wie Du gebacken bekommst.


Lieber Meister Herrvolt Du hast recht und verstehst die Thematik.Erkläre uns doch mal bitte wie eine sichere Anlage aussieht!Ich denke nämlich das es auch nicht ausreicht bei Fahrzeugen die Erde mit dem Erdanschluß des Wechselrichters zu verbinden.
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Re: Erdung Inselanlage - Hilfe notwendig

Beitragvon Harald 49 » 14.10.2011, 11:45

Hallo zusammen,

da ich selbst zwei Trapez Wechselrichter an meiner Inselanlage durch doppelte Erdung geschossen hatte bin ich in dieser Hinsicht jetzt vorsichtiger geworden. Die dazu geführten blöden Umstände will ich hier nicht benennen. Die recht preisgünstigen DC- AC Trapez Inselwechselrichter lassen eine 100% sichere Erdung nach meiner Ansicht nicht zu. Über Kondensatoren, Spulen und Schaltmosfets liegt ein Bein oft auf der DC Seite des Akkus. Durch widrige Umstände über den Laderegler, 12 V Verbraucherleitungen und sogar über die Module ist die AC Seite nicht immer potenzialfrei, ist dem so, raucht es.
Für mich persönlich wäre ein gute Galvanische Trennung über einen Trenntrafo von Vorteil, ein Erdpotenzial einer AC Phase gäbe es somit nicht und dementsprechend keine Stromableitung im Fehlerfall "Mensch".
Das gleiche würde auch auf den Betrieb im PKW zutreffen, auch hier Wandler mit Trenntrafo alles andere dürfte nach meiner Ansicht nicht zugelassen werden. Berichtigungen erwünscht!
Anmerkung:

Schmelzsicherungen, Leistungsschalter sind als Schutz vor Überlast der el. Leitungen, sprich Band usw. einzubauen und schützen keine angeschlossnen Geräte oder nur indirekt den Menschen.

Fehlerstromschutzschalter, sprich FI (30 mA) für Personenschutz usw. löst nicht bei Kurzschluss oder Überlast aus, Anlagenerdung notwendig. Gibt es auch als Kombination Leitungs- und Fehlerstrom zu kaufen.

Elektronische Sicherung, schützt Bauteile in diversen el. Geräten und reagiert super schnell um Bauteildefekte zu vermeiden.

Galvanische Trennung, Primärspannung hat keine Verbindung zur Sekundärspannung, wie schon angesprochen für diverse Anwendungen, finde ich selbst als sehr sicher.

Kleinspannungen mit Temperaturschutz bzw. Abschaltung.

Fehlerspannungsschutz, FU wurde vor 50 Jahren an Elektroherden angewendet.

Erdschlussüberwachung, oft im DC Versorgungsbereich (60 V) der Industrie usw. eingesetzt.

Weitere Schutzmaßnamen fallen mir auf die schnelle nicht ein.

Harald
Gruß
Harald
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Re: Erdung Inselanlage - Hilfe notwendig

Beitragvon Herrvolt » 14.10.2011, 20:22

sonnentau hat geschrieben:Lieber Meister Herrvolt Du hast recht und verstehst die Thematik.
Hallo Sonnentau, woher weist Du dass ich auch Meister bin?
sonnentau hat geschrieben:Erkläre uns doch mal bitte wie eine sichere Anlage aussieht!I
Es gibt einfach keine Ausage nach dem Motto: Man erdet, dann ist es sicher.
Das muss ein Fachmann immer von Fall zu Fall entscheiden.
sonnentau hat geschrieben:ch denke nämlich das es auch nicht ausreicht bei Fahrzeugen die Erde mit dem Erdanschluß des Wechselrichters zu verbinden.
Ne, ließ bitte meine Anwort davor. Es gibt keine Pauschale Ausage, wie in einem Kochbuch. Man nehme Zucker und Zimmt und alles ist in Butter.
Es tut mir Leid, was ich hier oft lese, da wird mir :juggle:
Es gibt keine "ich erde dann ist es sicher"
Das haben wir schon immer so gemacht.
Die andern machen es auch so
Was soll passieren, die andern machen es auch so
Oder Sprüche: (habt Ihr alle schon gehört)
Wasserkraft, Energie welche wohl als erste die Stromerzeugung ermöglichte
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