Einstellung des Ladereglers i.O. ?

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Re: Einstellung des Ladereglers i.O. ?

Beitragvon tamtam » 09.06.2012, 12:23

Quasi der Umkehrschluss, auch ne gute idee. Ich habe zwar keinen wechselrichter aber ich werde mal alles was ich mit Dc versorgen kann anschließen.
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Re: Einstellung des Ladereglers i.O. ?

Beitragvon Gerold G » 09.06.2012, 14:30

tamtam hat geschrieben:Danke für den Tip mit den 14,8V für die Verbraucher, werde das im Auge behallten. Die Alternative wäre dann die Ladeschlussspannung herabzusetzen ?

Beim Steca PR3030 kannst du nur zwischen Gel/AGM oder Flüssig wählen. Hier sind die Werte der Ladeendspannung also fest vorgegeben.
Bei EInstellung GEL/AGM ist bei 14,4V schluss. Diese 14,4V werden auch nur für max. zwei Stunden gehalten, dann wird auf Erhaltungsspannung (13,8V) heruntergefahren.
Bei Einstellung 'flüssig' wird für zwei Stunden 14,7V gehalten und anschließend auf 13,8V runtergefahren.

Dieses Verhalten soll bewirken, dass dein Akku zwar richtig vollgeladen wird, aber auf Dauer nicht 'vertrocknet'.
Leider ist dem Hadbuch deines Ladereglers nicht zu entnehmen, wie dieser sich verhält. Hält er die 14,8V dauerhaft oder auch nur für max. zwei Stunden (boost)?
Falls dauerhaft, würde ich die Spannung absenken (14,4V). Falls nur für ~ zwei Stunden, würde ich die Spannung bei 14,8V belassen, da der Akkuhersteller das ja freigegeben hat.

Bei den Verbrauchern immer die zugehörigen Datenblätter ansehen. Hier sollte ein zulässiger Spannungsbereich angegeben sein. Liegt dieser unterhalb der 14,8V solltest du dich nach Alternativen umsehen.
ESL von Steca z.B. sind bis 15V zugelassen. LED bekommst du auch mit Spannungsbereichen von 8V bis 24V. Gehe aber nicht davon aus, das das bei allen 12V ESL oder bei allen 12V LED so ist! Ganz im Gegenteil sind gerade LED sehr empfindlich gegen zu hohe Spannungen.

Elektronische Geräte (Router, Accesspoints, etc.) die im Haushalt über 12V Netzteile betrieben werden sind sehr mit Vorsicht zu behandeln. Diese Vertragen in der Regel nicht mehr als +/- 10% Spannungsunterschied. Da kann dir dein teurer Router schon bei knapp über 13,0V 'abrauchen'.
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Re: Einstellung des Ladereglers i.O. ?

Beitragvon tamtam » 09.06.2012, 17:18

Hi,
danke für die Tips was die elektronischen Verbraucher angeht.
Mein Bisheriges Problem mit der hohen Ladeschlussspannung war, das die Batterie nicht voll wurde. Setze ich die Schlussspannung auf z.b. 13 V runter schaltet er sofort auf erhaltungsladung um da er die Spannung schon erreicht hat.
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Re: Einstellung des Ladereglers i.O. ?

Beitragvon sonnentau » 09.06.2012, 21:20

Der Laderegler ist ein chinesicher Juta Regler.Ich mag diese Dinger einfach nicht.Ein Steca Solarix oder PR3030 wäre da eine echte Alternative.

Selbst ein Regler wie der Wellsee ist wahrscheinlich mehr mit sich selbst beschäftigt? :mrgreen:
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Re: Einstellung des Ladereglers i.O. ?

Beitragvon Hubutz » 09.06.2012, 21:42

Hallo, wenn der Akku bei Inbetriebnahme neu war, würde ich von einer ca. 70% Vorladung ausgehen.
Wenn der Laderegler jetzt die durch Ihn geladene Energie zählt, kann er natürlich nur diese anzeigen.
Ein Rückschluss über den Spannungswert auf die gespeicherte Kapazität ist nicht sinnvoll möglich.

Die Spannung des Ladereglers kann für manche Bleibatterie schon etwas zu viel sein, besonders bei den Wartungsfreien ist hier Vorsicht geboten. Das einmal entwichene Wasser bekommt man leider nicht mehr rein. Ich kenne von Fa. Sonnenschein und Bosch von deren Ladetechnik eine Ladespannung von 2,35 Volt pro Zelle für Wartungsfreie Bleibatterien. Mit dieser Spannung bin ich auch bei Yuasa Batterien im Modellbau und Notstromversorgungen gut gefahren.

Damit der Laderegler die korrekte Kapazität anzeigen kann, müsste die Batterie einmal leer werden und dann wieder aufgeladen werden. Die für den Leerzustand maßgebliche Entladeschlussspannung schwankt etwas nach Akkutyp und Hersteller. Bei einer Bleibatterie würde ich hier 1,8V pro Zelle im Leerlauf ansetzen. Hat der Akku diese Spannung erreicht ist baldiges aufladen ratsam.

Viel Erfolg
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Re: Einstellung des Ladereglers i.O. ?

Beitragvon tamtam » 10.06.2012, 06:04

sonnentau hat geschrieben:Der Laderegler ist ein chinesicher Juta Regler.Ich mag diese Dinger einfach nicht.Ein Steca Solarix oder PR3030 wäre da eine echte Alternative.

Ich ärgere mich etwas, hatte genau diesen mir eigentlich ins Auge gefasst, aber laut verkäufer wäre der chinesische neben 50 € günstiger besser einzustellen und Qualitativ gleichwertig...... naja wenn es sich nochmal rgibt geht der griff wohl zum Deutschen Produkt.

Hubutz hat geschrieben:
Die Spannung des Ladereglers kann für manche Bleibatterie schon etwas zu viel sein, besonders bei den Wartungsfreien ist hier Vorsicht geboten. Das einmal entwichene Wasser bekommt man leider nicht mehr rein. Ich kenne von Fa. Sonnenschein und Bosch von deren Ladetechnik eine Ladespannung von 2,35 Volt pro Zelle für Wartungsfreie Bleibatterien. Mit dieser Spannung bin ich auch bei Yuasa Batterien im Modellbau und Notstromversorgungen gut gefahren.

Damit der Laderegler die korrekte Kapazität anzeigen kann, müsste die Batterie einmal leer werden und dann wieder aufgeladen werden. Die für den Leerzustand maßgebliche Entladeschlussspannung schwankt etwas nach Akkutyp und Hersteller. Bei einer Bleibatterie würde ich hier 1,8V pro Zelle im Leerlauf ansetzen. Hat der Akku diese Spannung erreicht ist baldiges aufladen ratsam.
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DAs würde dann bedeuten Ladespannung von 14,1 V und Tiefentladeschutz bei 10,8V einstellen ?
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Re: Einstellung des Ladereglers i.O. ?

Beitragvon Sonnenstudio » 10.06.2012, 07:53

tamtam hat geschrieben:Der Support vom Batteriehersteller sagte mir die Batterie wäre bei 12,65 V voll.... da läge ich ja deutlich drüber mit 13,1

Wenn ich sowas schon höre... Die haben keine Ahnung. Eine Blei-Säure-Batterie ist niemals bei 12,65 V voll. In meiner Anleitung steht auch, bei >12,8 V = 100%. Dabei gibt es eine große Bandbreite. Die Batterie kann bei 12,8 V schon 15% der Ladung abgegeben haben. Von der Spannung allein kann man normalerweise nur schlecht auf den Ladezustand schließen. Von richtig voll kann man erst bei 13 V im mehrstündigen Ruhezustand sprechen.
Hier entsteht in Kürze eine Signatur
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Re: Einstellung des Ladereglers i.O. ?

Beitragvon Tommmi » 10.06.2012, 09:14

12,9 die er nach der Nacht gemessen hat dürfte auch voll sein.
Und wenn tamtam schon schreibt das er nur Kleinverbraucher und keinen Wechselrichter hat, dürfte der Akku lange leben.
Ich würde wie schon geschrieben auf 14,2-4 Volt gehen um sicher zu gehen das der Akku nicht austrocknet.
Meine Akkus werden immer sehr alt, aber ne Entladespannung von 10,8 erscheint mir zu niedrig.
Unter Last höre ich schon bei 11,8 spätestens auf, aber das muß jeder für sich selbst entscheiden.
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Re: Einstellung des Ladereglers i.O. ?

Beitragvon Hubutz » 13.06.2012, 14:09

Hallo, die 10,8 Volt Entladeentspannung sind auch unterste Grenze und baldiges wiederaufladen ist angesagt.
Der Akku sollte ohnehin nicht entladen längere Zeit stehen, Lagerung verträgt der Bleiakku besser in vollem Zustand.

Und wenn ich nicht auf die letzten % der Akkukapazität anwiesen bin bleib ich im Normalbetrieb etwas von der Entladeentspannung weg. Die Genauen Werte lassen sich aus den Lade und Entladekurven des Herstellers ersehen.

Damit die Kapazitätsanzeige "justiert" werden kann, müsste der Akku vermutlich einmal am Laderegler in die Nähe der Entladeentspannung des Akkus entladen werden. Vermutlich gibt es beim Regler auch einen Spannungswert einzustellen,der dem Regler sagt wann der Akku ganz leer ist (Tiefentladeschutz) . Wird dieser bei der Entladung erreicht, kann dann die eingeladenen / entnommene Kapazität vom Regler sinnvoll gezählt werden.

Allgemein kann mein bei einem Akku von der aktuellen Spannung nur sehr wage auf den tasächlichenLadezustand schließen !
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