Hallo zusammen,
da mich alles reizt was mit Technik zu tun hat, wie Elektrik, Verbrennungsmotore, Pyrotechnik usw. bin ich oft dazu geneigt auch einige Versuche in diesen Bereichen zu machen.
Vor geraumer Zeit hatte ich mir bei Poll.. einige gebrauchte verschlossene 51 Ah 12V Hawker Reinblei Fließakkus zugelegt um meine Inselanlage in Richtung "mehr" Kapazität etwas aufzustocken. Leider stellte sich heraus dass die noch brauchbare Restkapazität um mehr als 50% gesunken war. Ein einzelner Akku schaffte über einen kleinen Trapezwechselrichter den Absorberkühlschrank gerade mal 2 Std mit einem Laststrom von 9,x A auf der DC Seite in Betrieb zu halten, also nicht die Welt. Da diese bestimmt in USV Anlagen trocken gekocht wurden kam ich auf die Idee die oberen Verschluss- mit darunterliegenden Gummistopfen zu öffnen um mal 1,28er Schwefelsäure in die 6 Zellen zu füllen, mehr wie total defekt konnte dieser Akku ja nicht werden.
Die weiteren Tests zeigten danach ein positives Ergebnis, die Standzeit war auf fast 5 ½ Std. angestiegen bis sich der Wechselrichter abgeschaltet hatte. Bei Gelegenheit werde ich die anderen, im Moment noch zwei dieser Akkus auch so behandeln. Für einen noch nicht gefundenen Zweck sollten diese dann mal eingesetzt und getestet werden. Die Ladespannung halte ich aber bei Max 14,2 V um einer Gasung entggenzuwirken.
Wenn ich mal von C10 mit 4,5 A Last ausgehe, schaffen diese dann fast ihre Kapazität wieder. Das ganze betrachte ich natürlich als eine Spielerei mit neu gemachten Erfahrungen.
Ich warne aber jeden vor Nachahmung mit der Gefahr einer Verätzung! http://de.wikipedia.org/wiki/Schwefels%C3%A4ure
Bericht Ende.
Harald






0.00 (0 Bewertungen)
| 

