Hallo sonnentau,
eine wirklich glaubhafte "Bibel" über Bleiakkus ist bestimmt schwer zu finden!
Ich vertrete im Prinzip auch die Meinung, dass man nur geschlossenen Säure (flüssige Elektrolyt) Bleiakkus zu gleichartigen schalten sollte bzw. verschlossene zu ihresgleichen.
Bis zur Hauptladung sollte es dennoch möglich sein, die Nachladung dann nur unter Aufsicht!
Gewisse eigene Kenntnisse sind immer notwendig um bei allen Berichten die Spreu vom Weizen zu trennen.
Zurzeit mache ich ein paar Experimente mit älteren, gebrauchten verschlossenen Hawker 50 Ah Reinbleiakkus.
Ich nehme an dass diese in Notstromanlagen zig Jahre ihren Dienst ohne arbeiten zu müssen getan haben. Besagte Akkus wurden von Poll… verkauft. Die Kapazität dieser wohl ausgetrockneten Akkus lässt zu wünschen übrig. Sollten sich meine Wiederbelebungsversuche mit diesen vorab als Schrott anzusehenden Akkus als positiv herausstellen, werde ich mal darüber berichten.
http://www.elweb.info/dokuwiki/doku.php ... kkumulatorAuszug aus oben genantem Link:
"Bei Überladung der verschlossenen Bleibatterie (d.h. wenn die Spannung zu hoch ist) wird ein Überschuss an Sauerstoff erzeugt, der nicht mehr rekombinieren kann. Im gleichen Maße wird an der negativen Elektrode Wasserstoff erzeugt. In diesem Fall entweichen die Gase durch das Überdruckventil und die Batterie kann mit der Zeit austrocknen. Da ein Nachfüllen des Elektrolyten nicht möglich ist, erfordern verschlossene Bleibatterien ein angepasstes Ladeverfahren. Es muss vermieden werden, dass die Batterie über längere Zeit bei einer zu hohen Spannung geladen wird, die mit starker Gasung verbunden ist".
Hier noch ein weitere interessanter Link zum Thema:
http://www.basytec.de/pbbatterie/Bleibatterie.htmlGrüße
Harald