Hallo zusammen,
wir hatten am Wochenende das "Vergnügen" eines 15-stündigen Stromausfalls. 5 Stunden war eine Phase weg und danach alles. Auch wenn das vermutlich in den nächsten 100 Jahren nicht wieder passiert, ist es für mich Anlass nun mal ernsthaft über eine Backup-Lösung nachzudenken.
Was bräuchte man denn alles, um auf Akkubasis einen Notstrombetrieb mit 500W Dauerlast und 10KWh Kapazität zu ermöglichen. Was für Varianten gibt es da? Was würde das ungefähr kosten.
Wir haben aktuell gut 12 KW PV mit normalen Netzwechselrichtern (SMA) auf dem Dach. (siehe http://schoene-aussicht.solardach-dresden.de). Diese möchte ich im Falle des Stromausfalls natürlich für das Backupsystem verwenden. Ein paar Hundert Watt kommen da ja bei der Größe quasi bei jedem Wetter vom Dach. Damit sollte man dann im Notbetrieb ja dauerhaft 500W, nachts gepuffert durch den Akku, zur Verfügung haben. Bei Sonne sollte es damit möglich sein, die Kühltruhe zu betreiben und gegebenenfalls auch mal Wäsche zu waschen.
Ist sowas mit überschaubarem Aufwand möglich? Was für Komponenten bräuchte ich, um die PV-Anlage entsprechend einzubinden? Mir geht es im Moment ausdrücklich nicht um Eigenverbrauchsoptimierung, sondern um den Notfall. Das Szenario, dass ich in 17 Jahren PV-Strom selber verbrauchen können möchte, würde ich nur soweit im Auge behalten wollen. als das man sich mit einer möglichen Lösung dort nicht massiv etwas verbauen sollte.
Und gleich noch zwei Detailfragen:
Ist es sinnvoll und möglich eine automatische Netzausfallerkennung einzusetzen, oder ist der manuelle Weg der bessere/sicherere?
Kann man das ganze System 3-phasig aufbauen, oder müsste man die im Notfall zu betreibenden Verbraucher auf eine Phase klemmen? Ist 1- zu 3-phasig finanziell ein sehr großer Unterschied? Ich würde auf der PV-Seite ja auch ungern auf 2/3 verzichten wollen.
Danke für alle Tipps und Anregungen.
Alex.






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