Auslegungsvergleich Modulstrom und Akkugröße

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Auslegungsvergleich Modulstrom und Akkugröße

Beitragvon sonnentau » 05.01.2012, 09:55

Liebe Mitstreiter der Zukunftsenergie.Da immer wieder die Diskusion entsteht welches das richtige Verhältniss von Modulstrom und Akkugröße ist möchte ich gerne mal eine Diskusion eröffnen,wie man bei sinkenden Modulpreisen eine Anlagenplanung auslegen kann wo der Akku mit mehr wie C10-20geladen werden kann.In Verbindung mit einem Laderegler der in der Lage ist die Energie umzuleiten,Z.B. Umwelzpumpe Pool,Kühlung von Lebensmittel.

Als Größe würde ich mal einen Akku von 250Ah bei 12 Volt ansetzen.Die Entladung sollte beim herkömmlichen Akku nicht mehr wie 30% betragen.Der Spezialakku sollte nicht tiefer wie 90 % entladen werden.

Hat jemand dazu eine Idee?
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Re: Auslegungsvergleich Modulstrom und Akkugröße

Beitragvon mike 850T » 05.01.2012, 21:33

ich versehe dien frage nicht.............. ich will nicht rum stinken aber
Liebe Mitstreiter der Zukunftsenergie(schlechte tag gehabt oder habe ich was verpasst?)richtige Verhältniss von Modulstrom und Akkugröße

am anfang/basic sehe ich die batterie nur als parrallel puffer(nächste wolke kommt), lassen alles laufen wenn Sonne da ist,
wenn es dunkel ist wurde die wandler abgeschaltet oder die batterie gibt energy ab .
da nach mit erfahrung komt die teuere schnicknack vom energy speichen.
deine frage "sollte nicht tiefer wie 90 % entladen werden?"
nach die erste tag an fangt batterien an zu alten!
ist es verscheinlich billiger alle parr jahre neuer batterien zu kaufen als unbenutzt veralten lassen.
grüße mike
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Re: Auslegungsvergleich Modulstrom und Akkugröße

Beitragvon Michael04 » 05.01.2012, 23:45

mike 850T hat geschrieben:ich versehe die frage nicht...


Hallo
ich versteh zwar die frage aber das problem nicht :wink:
dann stellt man am laderegler den maximal zulässigen ladestrom des akkus ein fertig
ich habe schon 2 kwp und 7,2 ah ausprobiert , solange sonne da ist kein problem

Michael
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Re: Auslegungsvergleich Modulstrom und Akkugröße

Beitragvon wieso » 06.01.2012, 00:23

nur was ist der zulaessige Ladestrom ?

Ich hatte mal abgespeichert im Hinterkopf so ca 10 % der Batteriekapazitaet , also bei meiner 1600 ah Batterie nur max 160 Amp ranhaengen , jedoch nach lezten Recherchen, koennte ich waehrend der Hauptlade phase mehr dran haengen

Hoffe mehr Laderegler zu sehen in Zukunft, die mit einer Ueberdimensionierung umgehen koennen , und den Ueberschuss, den die Batterie nicht abkann , weiterleitet
Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf
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Re: Auslegungsvergleich Modulstrom und Akkugröße

Beitragvon sonnentau » 06.01.2012, 19:08

Michael04 hat geschrieben:
mike 850T hat geschrieben:ich versehe die frage nicht...


Hallo
ich versteh zwar die frage aber das problem nicht :wink:
dann stellt man am laderegler den maximal zulässigen ladestrom des akkus ein fertig
ich habe schon 2 kwp und 7,2 ah ausprobiert , solange sonne da ist kein problem

Michael


Es geht mir einfach darum,das man für eine Inselanlage die am Wochenende genutzt wird eine große Energie zur Verfügung stehen sollte.Allein die Tatsache des Wechselrichterstromes erfordert doch normalerweise sehr große Akkukapazitäten.Durch eine große Modulfläche läßt sich am Tag sehr viel Energie erzeugen,die ein normaler Akku nicht verarbeiten kann.Wenn ich zum Beispiel die Lifeline AGM Batterie anschaue,dann sehe ich das ich enorm hohe Lade und Entladeströme fahren kann.Die Akkugröße kann daher sehr verringert werden.
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Re: Auslegungsvergleich Modulstrom und Akkugröße

Beitragvon kalle bond » 06.01.2012, 20:03

Hallo Sonnentau,

deine Frage kann man sicher nicht einfach pauschal beantworten.
Ich ziehe immer eine individuelle Auslegung vor, bei der Standort (wg Einstrahlung), Verbrauch (Tag / Nacht), täglicher Verbrauch oder Wochenendanlage, oder Sommerhaus, DC oder AC oder gemischt berücksichtigt werden.
Dabei entstehen auch immer unterschiedliche Anforderungen an die Batterie und ich muss den Batterietyp berücksichtigen.
Weiterhin kommen noch Wünsche nach größeren Solargeneratoren/kleineren Batterien uvam dazu.
Am Schluß werden die Kosten addiert und dann möchte jemand doch lieber die etwas billigere Batterie Variante mit weniger Zyklen.
Da fällt mir keine einfache Antwort ein und deshalb freue ich mich auch künftig über Herausforderungen in der Auslegung von Inselanlagen.

Grüße Kalle Bond
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Re: Auslegungsvergleich Modulstrom und Akkugröße

Beitragvon Michael04 » 06.01.2012, 20:57

wieso hat geschrieben:nur was ist der zulaessige Ladestrom ?

Ich hatte mal abgespeichert im Hinterkopf so ca 10 % der Batteriekapazitaet , also bei meiner 1600 ah Batterie nur max 160 Amp ranhaengen , jedoch nach lezten Recherchen, koennte ich waehrend der Hauptlade phase mehr dran haengen


Hallo
die 10 % sind eher der wald und wiesen richtwert für eine normalladung 20 % sind stark / schnell ladung
wobei ich bei einer pzs die 20 % als normal ansehen würde
einige hersteller geben als begrenzung für den ladestrom auch die akku temperatur an 50 grad zb und da muss schon ordentlich strom rein das der akku so warm wird

@sonnentau
du bist ja fan von agm :wink: ich habe zwar inzwischen auch welche an der insel , die werte sind zwar toll aber leider sind sie schneller trocken wie einem lieb ist , deshalb kaufen würde ich mir die nicht

hier mal einer ohne begrenzung beim ladestrom

http://www.bae-berlin.de/doku/bae_pvs_z ... lar_de.pdf

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Re: Auslegungsvergleich Modulstrom und Akkugröße

Beitragvon Bastl » 06.01.2012, 22:05

Hallo zusammen,

grundsätzlich gilt bei Bleibatterien keine Begrenzung des Ladestromes bis 2,4 V / Zelle. Ab dieser Spannung muss begrenzt werden. Findet man so ziemlich in allen Bedienungsanleitungen der Hersteller da diese fast alle auf einen Grundentwurf vom ZVEI / DKE basieren.

ABER: bei hohem Strom wird mehr Energie in Wärme umgewandelt als bei niedrigeren Strömen und es bringt Sicherheit für die Anlage.

Beispiel: Anlage mit 12 Zellen in Reihe. Laderegler auf 27,6 V eingestellt. Eine Zelle bekommt einen Kurzschluss --> ~0V, Anlagenspannung von 27,6 V verteilt sich auf die restlichen 11 Zellen was einer Spannung von 2,5 V / Zelle entspricht bevor der Laderegler den Strom begrenzt. Zellen erwärmen sich stark, sind voll im Gasungsbereich, laufen trocken und und und .... Betreiber kommt nach 2 Wochen Urlaub in den Keller und findet 1 Zelle mit Kurzschluss und 11 Zellen als kochenden Haufen Kernschrott da der Laderegler nicht oder zu spät inn die Strombegrenzung gegangen ist.

Gruß Bastl
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Re: Auslegungsvergleich Modulstrom und Akkugröße

Beitragvon Michael04 » 07.01.2012, 00:14

Hallo bastl
der beitrag passt so garnicht zu deinen anderen
Bastl hat geschrieben:grundsätzlich gilt bei Bleibatterien keine Begrenzung des Ladestromes bis 2,4 V / Zelle. Ab dieser Spannung muss begrenzt werden. Findet man so ziemlich in allen Bedienungsanleitungen der Hersteller da diese fast alle auf einen Grundentwurf vom ZVEI / DKE basieren.

grundsätzlich würde ich nicht sagen weil 1. habe ich es schon in datenblättern gesehen 2. ist eine 1 C ladung für einen blei akku sicher nicht gut, möglich ist das innerhalb der spannung grenze
Bastl hat geschrieben:
ABER: bei hohem Strom wird mehr Energie in Wärme umgewandelt als bei niedrigeren Strömen und es bringt Sicherheit für die Anlage.

da hast du recht auser man hat einen supraleitenden akku 8) aber was ist denn besser etwas mehr verlust beim laden oder den strom ungenutzt auf dem dach lassen ?
Bastl hat geschrieben:Beispiel: Anlage mit 12 Zellen in Reihe. Laderegler auf 27,6 V eingestellt. Eine Zelle bekommt einen Kurzschluss --> ~0V, Anlagenspannung von 27,6 V verteilt sich auf die restlichen 11 Zellen was einer Spannung von 2,5 V / Zelle entspricht bevor der Laderegler den Strom begrenzt. Zellen erwärmen sich stark, sind voll im Gasungsbereich, laufen trocken und und und .... Betreiber kommt nach 2 Wochen Urlaub in den Keller und findet 1 Zelle mit Kurzschluss und 11 Zellen als kochenden Haufen Kernschrott da der Laderegler nicht oder zu spät inn die Strombegrenzung gegangen ist.

wieviele ersatz räder hast du denn im auto dabei ? 3 oder 4 ? :wink:
ich habe schon viele defekte akkus geprüft aber es war noch keiner dabei mit einem satten kurzschluss
die anlage darauf auslegen das eine zelle einen kurzschluss bekommt halte ich für naja, dann brauchen wir auch bypass dioden fals eine zelle ausfällt oder besser gleich eine einzelzellen überwachung
und wie es zu den von dir beschriebenen folgen kommen soll must du mal im praktischen versuch zeigen , wenn mein akku voll ist nimmt er noch knapp 50 watt auf egal ob bei 14,4 .... 15 oder 16 volt , und mit 50 watt bekommt man keine 500 kg akku zum kochen. auser eine gel die kann natürlich thermisch durchgehen

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Re: Auslegungsvergleich Modulstrom und Akkugröße

Beitragvon sonnentau » 07.01.2012, 10:55

@ Michael
Ich bin kein Freund von AGM Akkus !Es wird damit zu viel betrogen!Die einzige AGM Spezailbatterie ist für mich die Lifeline AGM.Allein 5 Jahre Garantie schafft Planungssicherheit.Da dieser mit der Säurekennlinie geladen werden kann wird da nichts austrocknen.Wie Stark darf den eine BAE Zelle entladen werden?Habe da nichts gefunden.Bei der Lifeline sind es bis zu 1900A.Da geht auch eine kleine an einem großen Wechselrichter.Bei meinen Moll darf ich eigendlich nur 80 A bei 480 AH laut Hersteller entnehmen.

@Kalle

Es nützt doch nichts wenn man eine Auslegung nach alter Art rechnet wo Module noch 7 Euro pro Watt gekostet haben.Ich bin immer mehr der Meinung das mit genügend Modulfläche der Akku auf ein Minimum reduziert werden kann.Die meisten Konsumerakkus sind doch einfach nur Schrott für viel Geld! In meinem Fall zum Beispiel habe ich sehr viel Modulfläche weil meine Anlage im Tal liegt und die Sonne auf wenige Stunden begrenzt ist.Bei der richtigen Komponentenwahl kann ich mir eine Anlage leisten,die billiger ist wie manche super gerechnete Standardberechnung.Strom ohne Ende !
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