Anpassung der Module an die Batterie

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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Anpassung der Module an die Batterie

Beitragvon Toni1965 » 21.06.2012, 18:50

Hallo.
Ich verwende eine NiCd Industriebatterie mit 24V 1000Ah als Speicher. Die angeschlossenen Module haben eine MPP Spannung von 29V und 7,7A. Diesen Ladestrom erreiche ich nicht, ich komme da auf höchstens auf 6A pro Modul. Jetzt habe ich einen 60 Volt Wechselrichter bekommen und möchte die Batterie von 24V auf 60V umschalten und dann 3 Module in Serie schalten. Wird sich die Leistung pro Modul auf die Nenndaten steigern oder ist das keine gute Idee? 3x29V MPP=87V, die Ladespannung der NiCd Batterie wäre 72V. Als Laderegler verwende ich bisher eine Schützschaltung welche die Module bei Überspannung abschaltet. Schadet es den Modulen, da sie ja eine weit höhere MPP haben?
Grüße Toni.
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Re: Anpassung der Module an die Batterie

Beitragvon Tommmi » 21.06.2012, 19:12

Die MPP Spannung und damit gerechnete Modulleistung bekommst Du nicht, da die Zellenspannung bei Deiner Ladevariante auf Akkuspannung heruntergezogen wird.
Umso weiter von MPPT Spannung weg, umso höher der Verlust.
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Re: Anpassung der Module an die Batterie

Beitragvon Michael04 » 21.06.2012, 21:45

Hallo
netter akku neid .... also deine umstellung in der spannung bringt nichts , es kann natürlich verschiedene gründe haben das du die spannung nicht erreichst
erst mal ist der akku etwas gross für die modulleistung oder andersrum du hast zu wenig module , ich denke mal das du 20 zellen in reihe hast dann solltest du die 29 -30 volt erreichen um die zellen auszugleichen
ein nicd sollte man auch nicht zu langsam laden das erhöht den innenwiderstand ...100 A wären nicht schlecht du erreichst aber vermutlich gerade mal 50 A
wie alt ist denn die lauge ?

Michael

die leistungsdaten der module sind bei stc erreicht man in der praxis eher selten da die zellen warm werden
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Re: Anpassung der Module an die Batterie

Beitragvon Gerold G » 21.06.2012, 22:15

Mal ins Blaue:
'Fehlt' ein Modul komplett? Rechnerisch ergibt sich in etwa ein fehlendes Modul.
Dieser Beitrag wurde aus 100% Recycling-Photonen erstellt
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Re: Anpassung der Module an die Batterie

Beitragvon Toni1965 » 22.06.2012, 07:31

Hallo, Danke für die Antworten.
Ich habe insgesamt 7 Module parallel geschaltet und mit 16 Quadrat vom Dach zur Batterie verschaltet. Mein gesamter Wirkungsgrad gemessen mit DC Stromzähler Ladung und AC Stromzähler nach dem WR beträgt rund 80%, also nicht so schlecht. Die Nicd sind nicht neu, ein Laugentausch wäre sicher überlegenswert. Ich lade 1x pro Monat stark, d.h. 20 Zellen auf 32V damit es zu keiner allzu großen Laugenschichtung kommt. Da ich jetzt zu einem 60V Industriewechselrichter gekommen bin möchte ich umstellen und die jetzt vorhandenen Module (ca.1,5kW) natürlich nutzen, auch möchte ich noch Module zukaufen. Meine Frage war nur, schadet es den Modulen wenn ich 3Stk in Serie an die 50Zellen hänge, die Ströme werden bei einer Erweiterung auf ca. 3kW dann im 24V System schon etwas groß?
Grüße Toni.
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Re: Anpassung der Module an die Batterie

Beitragvon Michael04 » 22.06.2012, 10:26

Hallo
wie weit ist es denn vom dach bis zum akku bei 10 meter einfach hat man bei 16 mm2 fast 1 volt verlust
mit dem richtigen kabel geht das schon bei 24 volt mit den strömen , die frage ist wie gut ist der 60 volt wr lohnt sich die umstellung
problem wird sicher der laderegler der sollte dann bis 80 volt gehen welchen spannungsbereich verträgt der 60 volt Wr ?

eine laugenschichtung gibt es nicht bei nicd die lauge verändert sich nicht beim laden und entladen die leitet nur den strom

Michael
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Re: Anpassung der Module an die Batterie

Beitragvon kalle bond » 22.06.2012, 10:49

Toni1965 hat geschrieben:Hallo, Danke für die Antworten.
Ich habe insgesamt 7 Module parallel geschaltet und mit 16 Quadrat vom Dach zur Batterie verschaltet. Mein gesamter Wirkungsgrad gemessen mit DC Stromzähler Ladung und AC Stromzähler nach dem WR beträgt rund 80%, also nicht so schlecht. Die Nicd sind nicht neu, ein Laugentausch wäre sicher überlegenswert. Ich lade 1x pro Monat stark, d.h. 20 Zellen auf 32V damit es zu keiner allzu großen Laugenschichtung kommt. Da ich jetzt zu einem 60V Industriewechselrichter gekommen bin möchte ich umstellen und die jetzt vorhandenen Module (ca.1,5kW) natürlich nutzen, auch möchte ich noch Module zukaufen. Meine Frage war nur, schadet es den Modulen wenn ich 3Stk in Serie an die 50Zellen hänge, die Ströme werden bei einer Erweiterung auf ca. 3kW dann im 24V System schon etwas groß?
Grüße Toni.


Um welche NiCd Batterie handelt es sich eigentlich? Was steht auf dem Datenblatt zur Ladespannung?
Hast du dich schon mal nach einem Laderegler umgesehen, um die Batterie zu laden?
Mit der Schützschaltung - gehst du, wenn die Sonne scheint, immer mit vollem Strom in die Batterie oder gibt es abhängig von der Batteriespannung, so eine Art PWM Regelung?
Wie schon geschrieben, die meiste Zeit erreichst du nicht die Modulströme bei STC (1000 W Einstrahlung senkrecht aufs Modul, 25°C), sondern abhängig vom Winkel - Sonne / Modul, von der aktuellen Einstrahlung und von der Temperatur viel weniger.

Sonnige Grüße .................. Kalle Bond
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Re: Anpassung der Module an die Batterie

Beitragvon Toni1965 » 22.06.2012, 16:05

Hallo Kalle
Eine Saft SBL102 sollte im Bufferbetrieb 1,5-1,6V haben. Eine Überladung und somit eine Abschaltung der Module kommt bei mir nur vor wenn ich mehrere Tage nicht zu Hause bin, ich muss auf alle Fälle noch erweitern damit ich die Bufferspannung auch nur annähern halten kann. Einen PWM Regler hatte ich schon gebaut, dieser hat aber bei 50A Ladestrom erheblche Verluste, den habe ic dann wieder kübliert, einen MPP Regler mit integriertem DC-DC Wandler traue ich mir nicht zu selbst zu bauen. Gekaufte MPP Regler für meine Anwendung sind viel zu teuer und würden sich erst nach einigen Jahren selbst verdienen, also Schütze und SPS vom Schrott.
http://www.saftbatteries.com/doc/Docume ... 7c26dc.pdf
Grüße Toni.
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