ich möchte etwas unabhängiger vom Stromnetz werden, d.h. zumindest Wohnzimmer und Garten selbst versorgen und diverse Kleingeräte-Akkus aufladen. Finanziell wird sich mein Projekt niemals rentieren, mir geht es mehr um Unabhängigkeit, Umweltgewissen und Spaß an High-Tech auf der Terrasse. (Das Jahr geht zu Ende und es ist noch Geld auf dem Konto...
Daher wäre ich sehr dankbar entweder fürs Ausreden dieser Idee oder für Hinweise was ich selbst installieren bzw. welches Unternehmen (bei Hannover) ich beauftragen sollte.
Umgebung: Eigentumswohnanlage, Erdgeschosswohnung mit Terrasse und sonnigem Grünstreifen-Gärtchen an der Südseite. Der Hausverwalter lehnt eine gemeinsame Dachinstallation kategorisch ab, weil sie juristisch zu kompliziert wäre.
Idee: Ein Modul wird auf einem Mast im Grünstreifen verankert bzw. auf einem Boden-Ständer mit den Terrassenfliesen verschraubt oder in einer Flachdach-Wanne aufgestellt.
Schwierigkeit: Keine Idee für Kabeldurchführung in die Wohnung. Unter den Fenstern gehen bereits einige Koax-Kabel durch (angehender Funkamateur), ein Stromkabel möchte ich nicht unbedingt dazu quetschen. Deshalb wird es wohl auf 2 Akkus hinauslaufen, von denen jeweils einer draußen steht, während der andere drinnen genutzt wird.
Zu versorgende Geräte:
Raumbeleuchtung: 10W, 4h/Tag = 40Wh/d
Computer: 50W, 4h/Tag = 200Wh/d
Diverse Kleingeräte: 20Wh/d
---------------------------------------------------
Summe ohne Funkgerät: 260Wh/d
Plus 10% Ladeverlust-Zuschlag: 286Wh/d
Angenommen, ein Akkus ist jeweils zwei Tage im Garten und zwei in der Wohnung. Da man Akkus nur zu 50% entladen soll, erfordert das 12V-Akkus mit 2*2*286/12 = 95Ah.
Dazu kommen ein passender Laderegler und - für Geräte mit eingebautem Netzteil - ggf. ein Wechselrichter.
Ist das halbwegs realistisch?
Viele Grüße aus Hannover,
coco






0.00 (0 Bewertungen)
| 

