PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....
Moderator: Mod-Team
von phil30 » 02.10.2011, 15:04
Hallo zusammen,
wir haben ein Vereinsheim, außerhalb des Öffentlichen Netzes und sind Modellbauer, nun möchten wir zum Akkuladen eine PV Anlage Installieren mit 600W und 2 Wechselrichtern die einmal 12V und einmal 24V liefern, gepuffert wird das ganze aus 4 12V200aH Batterien.
Das ganze Konzept sieht so aus:
Erweiterbares Komplettpaket für die vom öffentlichen Versorgungsnetz unabhängige Stromversorgung System mit Wechelspannungsversorgung AC 230V/50Hz /2200W Bestandteile: 8 x GeneCIS Solarmodul 75 Wp 2 x Wechselrichter Steca Solarix PI 1100 Steca Solarladeregler Tarom 235 & Parallelschaltbox PA-X4 4 x wartungsfreie Solarbatterie a200 Ah Verschaltung seriell Kabelset Montageset für Ziegeldach mit Dachhaken (STARfix>) 4.918,19 € 1 Stk Transportkosten 95,00 € Netto 5.013,19 € 19% Mwst 952,51 € Endbetrag 5.965,70 €
Was haltet ihr davon?? Findes es etwas happig für die ollen Würth Module... Verbauen werden wir es selber.
Vielen Dank im Vorraus für eure Mühe..
Gruß Philipp
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von Mühli » 02.10.2011, 15:12
Ich frag nur: Für welche Verbraucher ist AC? Die Akkus kann man doch auch per 12V-Ladegeräten laden, oder lieg ich da falsch? So ziemlich alles sonstige lässt sich in der heutigen Zeit sogar mit 12V betreiben.
Teuer ist das ganze auf jeden Fall. Ist die Frage, ob ihr so viel Speicherkapazität braucht. Wenn ihr am fliegen seid, ist es sicher kein so schlechtes Wetter.
Sag doch mal genauer an, was ihr womit bezwecken wollt, wieviel ihr verbraucht etc
Gruß
6,6kWp West 92°, DN30°; 30xSolon Blue 220 an SB4000TL und 2100TL; 2008 16,92kWp, davon 5,64kWp Ost 88°, DN30°;24xSchott Poly 235; 11,28kWp Süd -10°, DN10° 48xSchott Poly 235 an STP 15; 2011 2,35kWp Südwest 72°, DN42°; 10xSchott Poly 235 an SB2100TL; 2011
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von sonnentau » 02.10.2011, 16:23
Der Teufel liegt wie immer im Detail.Als erstes liefert ein Wechselrichter keine 12 oder 24 Voltspannung ,sondern benötigt diese.Das 2. wäre zu überlegen ob die Ladegeräte 12 volt oder 24 Volt vertragen.Meistens sind es 12 Volt.Bei 600 Watt Modulleistung ist 12 Volt noch akzeptabel.Die Würth Module sind meines Wissens nach für 24 Volt Systeme ausgelegt.Ein Mpp Regler könnte da aber Abhilfe schaffen.Wichtiger Punkt sind die Akkus .Ihr braucht einen Akku der mindest 1500 Zyklen bei 50% Entladung schafft.Die genaue Bezeichnung wäre Opzs oder spzs.Das wichtigste ist eine Lösung zur Abschaltung des Systems ab einer bestimmten Akkukapazität.Oder eine Pufferungszuschaltung über einen Generator. Worauf ich noch achten würde wäre eine Diebstahlhemmung des Systems,falls das Gebäude abgelegen ist.
P.S. Falls auf das Dach mehr Modulfläche passen soll könnte man auch Hochleistungsmodule wie Sunnpower oder Sanyo verwenden.
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von CarstenBunzel » 02.10.2011, 16:29
Pauschal ganz schwer zusagen.... Solarakkus gibts in der Klasse von 180 bis 790 Euro. Was sind denn die Solarakkus genau. Braucht Ihr eine echte Sinuswelle für euer AC Verbraucher? ich finde 8 75W Module irgendwie Blödsinn. Lieber 190W und dafür halt nur 4 Stück .. Kosten 1000,-Euro Steca Solaris und Wechselrichter absolut ok, verbau ich auch gerne! Wo die restlichen 4000,-Euro herkommen. ich vermute mal es sind die Akkus. Was für Verbraucher betreibt Ihr an 230V
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von CarstenBunzel » 02.10.2011, 16:32
Noch ein Nachtrag zu meinem Vorredner. Er hat a mit den Modulen Recht und B: mit der Diebstahl Sicherung, fragt lieber einen ortsansässigen Solarmufti nach Einschlagsicherungen. Gibts von Schletter zum Beispiel , da wird eine "Kugel" in die Schrauben geschlagen,, sonst könnte eure Anlage schnell den Besitzer wechseln. 
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von Solarm » 02.10.2011, 16:41
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von phil30 » 02.10.2011, 16:53
Danke schonmal für eure Ausführungen.
Nun warum er 2 Wechselrichter angeboten hat weiß ich auch nicht.
Wir haben schon ein kleines Panel auf dem Dach mit einem Wechselrichter um den Kuhlschrank zu betreiben ( Camping Gas/12V)
Die Anlage soll nun eigentlich rein für unsere Lader sein.
Wir setzen 12V Technik ein die max. 40A ziehen und 24V Technik die ebenfalls 40A ziehen...
Sprich an einem Wochenend Tag Sa und So werden im Durschnitt etwa 4h 2000W gezogen...
Am liebsten wären mir Hawker oder Hoppecke Akkus, da weiß ich was ich hab.
Ebenfalls empfand ich die Module als zu klein, würde auch lieber Polykristalle mit jenseits der 200W nehmen. Wenn sie auch teurer sind.
Ich möchte eben das beste für das ausgebene Geld ( will ja jeder)
Was noch fehlt im Konzept, aber eingebaut werden muss ist eine Relais geschaltete Laststromschutzschaltung, die für jeden Akku einzeln überwacht wird.
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von phil30 » 02.10.2011, 17:02
Danke schonmal für den Einschlagmuffen Tip, Diebstahlsicherung muss aufjedenfall sein..
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von sonnentau » 02.10.2011, 17:02
CarstenBunzel hat geschrieben:Pauschal ganz schwer zusagen.... Solarakkus gibts in der Klasse von 180 bis 790 Euro. Was sind denn die Solarakkus genau. Braucht Ihr eine echte Sinuswelle für euer AC Verbraucher? ich finde 8 75W Module irgendwie Blödsinn. Lieber 190W und dafür halt nur 4 Stück .. Kosten 1000,-Euro Steca Solaris und Wechselrichter absolut ok, verbau ich auch gerne! Wo die restlichen 4000,-Euro herkommen. ich vermute mal es sind die Akkus. Was für Verbraucher betreibt Ihr an 230V
@Carsten:Einen trapez oder cosinus Wechselrichter vorzuschlagen hätte ich jetzt nicht erwartet  Geräte die der Sinuskurve nahe kommen kosten ja auch schon ordendlich Geld.Von Störsignalen will ich mal gar nicht reden.Was den Preis betrifft kann man nur etwas darüber sagen, wenn man jede Schraube und jede einzelne Sicherung kennt.Wenn es nur darum geht Anlagenkosten runter zu bringen könnte ich Dinge und Preise nennen, die keinem guten Spezialisten gefallen.Da rede ich aber nicht von Knall Peng Ware.
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von CarstenBunzel » 02.10.2011, 17:04
Jep,,, gute Einsicht
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