PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....
Moderator: Mod-Team
von thinobo » 08.11.2011, 15:18
Hola, ich bin gerade dabei den Einstieg in die Photovoltaik zu wagen. Im Moment hänge ich aber noch auf dem Papier und versuche das alles zu verstehen  Meine Frage wäre nun, ob es möglich ist einen Lithium Ionen Akku (8 Ah, 36 Volt, 288 Wh) mit einem Panel (15 Volt, 1800 mA, 27 W) zu laden? Würde das ganze gern mobil haben, weshalb ich grade bei diesen flexcells angekommen bin. Is das ein völlig utopisches Vorhaben oder ist das machbar? Vielleicht hat ja jemand eine Idee wie ich das ding mobil voll kriege...
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von Nokost » 08.11.2011, 16:04
Hola dir auch
Ich denke da wirste leichte Probleme bekommen denn ein Lithium Ionen Akku wird ja mit einem Balancer geladen, heist: das alle Zellen immer genau gleichmäßig geladen werden müssen sonst ist der nach kurzer zeit platt. Ich kenne jetzt keinen Laderegler der das kann. desweiteren hat dein Akku ja eine spannung von 36V umd um ihn laden zu können musst du jetzt über 36V kommen damit du im Ladestrom bereich bist. selbst mit Mppt wird das mit 15V und 1800mA nicht hinhauen.
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von thinobo » 08.11.2011, 16:29
Hi, vielen dank erstmal für deine rasche Antwort. Dann müsste ich also nach einem Laderegler ausschau halten, der mit lithium-ionen akkus klar kommt? Hilft das Ding hier irgendwas? --> http://www.pedelecforum.de/forum/showth ... PraxistestWieviel müsste denn das Panel leisten damit das mit den 36+Volt realistisch wird?
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von Nokost » 08.11.2011, 17:03
thinobo hat geschrieben:Wieviel müsste denn das Panel leisten damit das mit den 36+Volt realistisch wird?
Das Solar Modul soll schon den Strom von 2.5A in dem Arbeitspunkt liefern, dh bei horizontal montiertem Modul, soll es min 50W haben
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von Retrerni » 08.11.2011, 21:25
Hm, also der Akku sollte wohl schon 0,8 A Ladestrom abbekommen, nach Möglichkeit wohl auch mehr. Das Ganze dann bei 36 und mehr Volt, d.h. 30 W sollten wohl öfter als nur unter maximal optimierten und dennoch seltenen Bedingungen anliegen. D.h. das Modul sollte wohl etwas mehr Leistung haben. Nur liefert Dein Modul nicht einmal die halbe benötigte Spannung, d.h. Du mußt hier einen Hochsetzsteller verwenden, der zum Einen das Modul quasi in den MPP Punkt bringt und zum Anderen die für den Akku benötigten Ladekennlinien beherrscht. Das wirst Du wohl erst noch entwickeln müssen.
Ciao
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von kalle bond » 09.11.2011, 11:43
Hallo thinobo,
Wenn du in die PV einsteigen willst, solltest du mit einer einfachen Anlage beginnen, die auch funktioniert und mit Komponenten, die zusammen passen. Dafür sollte man überlegen, was man eigentlich mit der Anlage anfangen will, zB nur experimentieren oder für eine bestimmte Anwendung. 12 V Anlage: Modul mit 36 Zellen, zB 50 bis 140 Wp, Laderegler mit Display, zB Steca PR2020, Batterie 12 V, 50 Ah. Wenn du erweitern willst, kannst du noch ein gleiches Modul parallel schalten und auch noch eine zweite Batterie. 24 Volt: Zwei von den vorher genannten Modulen in Reihe schalten und auch zwei Batterien. Erweiterung: Zweiter String parallel, jeweils Module und Batterien. (Ist nur ein Beispiel)
Bei deinen Komponenten passt noch nicht so viel zusammen. Grüße Kalle Bond
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von Harald 49 » 09.11.2011, 12:48
Hallo Nokost,
diese Akkus benötigen meines Wissens spezielle Ladegeräte zumal wenn sie schnell in 1-2 Std. volgeladen werden sollen. Da die PV Leistung je nach Einstrahlung stark schwankt ist nach meiner Meinung eine direkte Akkuladung dieser Zellen nicht- oder nur ungenügend möglich. Mir fällt nur der Umweg über eine Pufferbatterie mit angeschlossenem kleinen Sinuswechselrichter ein. Diese Kombination kann wohl auch Portable gemacht werden. In diesem Fall ist man auch eine Zeitlang etwas unabhängig wenn die PV Leistung mal nicht ganz genügt. Gewisse Mindestleistung von PV und Akkus sind aber schon notwendig. Das ganze Gebilde wird wohl nicht im Mobilen Miniformat zu machen sein.
Harald
Gruß
Harald
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