'ne Insel im Netz

PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....

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'ne Insel im Netz

Beitragvon Helpless » 06.06.2012, 16:34

Hallo.

Ich stell mich dann mal kurz vor... Ich bin Mitte 40, Senior Software Developer (Enterprise Search Solutions). Als Hobby und zum Geld sparen renoviere ich meinen Altbau selber.

Bisher habe ich einiges an Arbeit ins Energie sparen gesteckt, aber meiner Frau ist das nicht genug, sie will "was mit Sonne und so". Hier auch gleich vorweg, ich bin mir bewusst, das eine Insel bei vorhandenem Netzanschluss eigentlich ziemlich idiotisch ist, aber meine Frau würde am liebsten das Kabel vom Energieversorger kappen... :? Nun, bei 4000kwh im Jahr wäre das sogar noch machbar, falls der Strompreis so steigt wie die letzten Jahre sogar mit einer schwarzen Null am Ende, aber meine Frau will sich eigentlich nicht umstellen müssen (14kw peak wenn'se ihren rappel kriegt :roll: ) und dann geht's eben nicht mehr, zumindest derzeit nicht.
Trotzdem möchte ich ihr eine Freude machen und habe deshalb mal all die Verbraucher zusammen gesucht, die eben nicht eine extreme Peak-Leistung benötigen und die mit einer kleinen Anlage so halbwegs wirtschaftlich (teil-) betrieben werden können. Da ich in jeden Raum 2-4 (Küche 14) Kabel gezogen habe, kann ich auch überall nur einige Dosen umstellen und diese z.B. auch sehr niedrig absichern.

Liste der "sinnvollen" Verbraucher:
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Verbraucher   Watt-Peak   Tag      Nacht   Watt/Tag   Watt/Nacht

Wohnzimmer
-Fernseher         160W      10       6         1600    960
-Licht             15W       0       6            0     90

Papa Raum   
-Licht             22W       4       6        88       132
-Computer         100W       8       0       800         0

Misc.
-Küche Licht           24W       0       6         0       144
-Schlafzimmer       10W      12      12       120       120
-Treppe/Flur          24W       0       6         0       144
-NAS aktiv          20W       2       2        40        40
-NAS standby          4W      10      10        40        40
-DSL/Telefon          20W      12      12       240       240

Kind1
-Nachtlicht           2W       0      12         0        24
-Licht             24W       0       1         0        24
-Radio/Kasette/CD    10W       0       1         0        10

Kind2
-Nachtlicht            2W       0      12         0        24
-Licht             21W       0       1         0        21
-Radio/Kasette/CD    10W       0       1         0        10
-BabyPhone           5W       0      12         0        60

Kurzzeit Beleuchtung    60W       0.5       0.5        30        30
------------------------------------------------------------------
               547W                  2982   2953


Die Liste basiert auf dem Worst Case. Abends wird im Normalfall so um die 250 Watt für 6 Stunden (1,5KWh) benötigt.

Ich hab mir so folgende Gedanken gemacht.
Echte Vollversorgung ist bei Netz Blödsinn. Maximiert werden sollte der Winterertrag. Bei einer kleinen Anlage lohnt der Anschluss für die Einspeisung nicht. Muss ich das Hausdach benutzen (60° Süddach), kommt das Gerüst bald teurer als die Module. Ich mache gerade sowieso ein kleines Terrassendach, also muss dessen Fläche (3,3m bis 3,7m mal 2,45m bei 45° Neigung bei perfekter Südausrichtung) langen.

Nach langen hin und her rechnen kam ich auf folgende Komponenten:
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                                          Preis in €   Transport in €
Akku 4*240A 6V SemiTraktion    (C20/240, C5/195)             676          50
Victron - Phoenix Multi Plus C 24/800/16                       722           7
Morningstar Laderegler TriStar MPPT TS 45 inkl. Temperatursensor     475           5
12 First Solar FS-385 (85/1020)                            880         ???
-------------------------------------------------------------------------------------------------
                                             2753


Der Wechselrichter wird so eingestellt, dass der Akku um max. 33% (1900 Wh nutzbar) entladen wird. Er ist groß genug um den normalen Verbrauch mit seiner C20 Leistung ab zu decken (24*12=288) und selbst beim Peak des Wechselrichters innerhalb seiner C5 Grenzen zu bleiben. Trotzdem gehen ich davon aus, dass der Akku vielleicht 4 Jahre hält. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es dann bessere Speicherlösungen geben könnte.
Außer im Hochsommer sollte nahezu alles was die Module erzeugen können auch verbraucht werden können.

Bin ich da komplett auf dem Holzweg, oder könnte das passen?
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Re: 'ne Insel im Netz

Beitragvon kalle bond » 06.06.2012, 18:06

Hallo Helpless,

willkommen im Forum.
Warum sich in letzter Zeit alles auf die Idee, eine Inselanlage zu errichten, stürzt, weiß ich nicht genau.
Du hast dir schon einige gute Gedanken gemacht. Ganz prima ist die Auflistung der Verbraucher mit Anschlusswert (ist das auch der tatsächliche Verbrauswert?) und täglichen Betriebsstunden.
Wenn ich das interpretiere, suchst du eine Hybrid Lösung, bestehend aus PV und Netzstrom?
Wichtig für eine Auslegung ist der Standort, den könntest du bitte noch angeben.
Deine eigene Zusammenstellung der Komponenten erschließt sich mir noch nicht, aber das wird sich im Laufe der Diskussion hier schnell klären. Erst einmal einen guten Start und viel Erfolg bei deinem Projekt.

Sonnige Grüße ............ Kalle Bond
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Re: 'ne Insel im Netz

Beitragvon Helpless » 06.06.2012, 19:45

Hallo Kalle.
In der Liste sind alle Verbraucher der Stränge die ich dranhängen will. Die Werte sind der tatsächliche Verbrauch und der "Worst Case" der Stunden.

Ja genau, ein PV/Netz System. Unter dimensionierte PV und Netz als erforderlicher Fallback.

Meine Frau ist eine seltsame. Ihr wäre es am liebsten eine reine Insellösung zu haben. Ich hab auch die letzten Monate einiges an Zeit investiert um genau so ein System zu ent- und verwerfen. Das Argument, dass der "Eigenverbrauch" schließlich aus der PV kommt hat bei ihr nicht gezogen.

Die Komponenten.
MPPT Laderegler und Dünnschichtmodule um den Ertrag bei schlechten Verhältnissen zu optimieren. Ich hatte deshalb auch in Betracht gezogen mein 60° dafür zu benutzen, war aber zu teuer. die 1020Wp sind das Maximum was ich auf das kleine Dach bekomme. Mit Mono Modulen wären 1200Wp drin, aber dann ganz erheblich teurer. Das ganze steht und fällt ja mit den kosten (sollen ja irgendwann zumindest halbwegs wieder reinkommen) mehr als 45° krieg ich mit dem Dach nicht hin. Weniger wäre möglich, aber dann bekomme ich Verschattung.
Der Akku ist ein Kompromiss. C10 OPsZ sind zu teuer. Die Traktionsbatterien können mit ihrer C5 Auslegung kleiner gewählt werden. Kleiner ist billiger...

Standort ist 91056

So, jetzt müssen die Kinder ins Bett. Mal sehen ob mir später mehr einfällt.

Grüße
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Re: 'ne Insel im Netz

Beitragvon kalle bond » 06.06.2012, 20:12

Hmm ... DS und das berühmte Schwachlichtverhalten :( Mit mono oder poly bekommst du mehr Wp aufs Dach, mit höherem WG und vor allem mehr Ertrag. Die Einstrahlung im Winter ist so gering, dass du mit 1.2 kWp nicht weit kommen wirst.
Vielleicht ist eine Anlage für den Eigenverbrauch ohne Speicher am Besten, da sparst du dir die Batterien.
100 % PV Versorgung schaffst du eh nicht und die Batterieauslegung muss auch noch optimiert werden.

Sonnige Grüße .... Kalle Bond

Privater Tipp: Negative Äußerungen über die holde Angetraute ... oh, oh :(
Denk daran: Das Imperium schlägt zurück :mrgreen:
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Re: 'ne Insel im Netz

Beitragvon Bastel » 06.06.2012, 21:45

Hallo Helpless,

schöne Idee - damit bist du in bester Gesellschaft. So bzw. so ähnlich betreibe ich auch meine Insel :lol:

Der Victron Multiplus ist super - habe meinen auch gerade in Betrieb genommen. Sehr solide und technisch raffiniert.
Eventuell wäre eine Nummer größer ratsam. Wenn du ganze Stränge inkl. Steckdosen dran hängst könnte jemand auf die Idee kommen, die Steckdosen für Unvorhergesehenes zu nutzen, und dann soll ja nicht gleich überall das Licht aus gehen.

Besonders gut gefällt mir bei dem WR die Möglichkeit, bei niedrigem Ladezustand (= Sonnenmangel) automatisch auf Netzstrom umzuschalten. Ich musste eine Weile suchen bis ich raus hatte wie das geht (danke Lars :lol: ).

Damit das nicht zu oft passiert solltest du zusehen, so viel PV wie möglich zu bauen. Wenn du sowieso gerade am Terrassendach schraubst - mach es doch gleich etwas größer! Gerade im Winter wirst du sonst ganz überwiegend am Netz hängen müssen.

Für einen geplanten Tagesbedarf von 2 kWh sind 6 kWh Akku auch recht knapp. Wenn es nur einen Tag mal trüb ist hängst du sofort wieder am Netz. Alternativ bzw. sogar in erster Linie solltest du mal die Verbraucher checken. 24 Watt für Licht pro Raum sind in Zeiten von LED Beleuchtung schon recht viel. Moderne LED E27 Leuchtmittel stehen 60 Watt Birnen in nichts nach. Außer im Preis...

Zu den anderen Komponenten kann ich nicht viel sagen...

Bastel
1560 Wp + 2340 Wp Inselanlage, Akku 24V/480Ah SPzS, Laderegler Outback FX60, Wechselrichter Victron Multiplus 1200/25
2340 Wp per AC-Coupling über Sunny Boy SB 1600TL-10
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Re: 'ne Insel im Netz

Beitragvon Helpless » 06.06.2012, 23:04

Nö, ich hab (3,30m bis) 3,70m mal 2,45m. Die 120x60 cm von den FS-385 passen da ganz genau 6 mal nebeneinander und 2 mal übereinander.
Alle Module mit mehr als 100W sind höher. Normale 230-250 Wp haben z.B. 158 cm bis 165 cm auf 80,8 cm bis 101 cm. Da passen dann also maximal 4 Module drauf und das sind unter 1KWp. Das Maximum was ich heraus holen konnte, war 12 Mono mit 100Wp, zusammen also 1200 Wp. Diese 180 Wp mehr kosten dann aber (selbst bei billigst China) über 500,-€ mehr! Wir wollen doch wirtschaftlich bleiben.

Ohne Akku ins eigene Stromnetz geht nicht. Da muss man dann normal einspeisen und Eigenverbrauch geltend machen. Mag meine Frau nicht und lohnt sich auch erst ab deutlich mehr Wp, da dafür Kosten anfallen (Umbauten, Gebühren, Geräte) die bei den derzeitigen (worst case) Vergütungen (schwebt ja im Moment alles) genauso nicht wieder reinkommen.

Akku
Ich weiß nicht wie man den groß anders dimensionieren will. Wie gesagt, normale Solar Akkus mit ihren C100 Auslegungen gehen ja mal so gar nicht. Die OPzS mit C10 müssen auch schon doppelt so groß werden wie die C5 Traktions Teile. Es wäre eine 340AH OPzS notwendig (für 800W innerhalb der C10 Specs.) die fast 3 mal soviel kostet und zur Lebensverlängerung nur zu 20% entladen werden darf (1632 Wh).
Der Akku war das günstigste was ich finden konnte, was innerhalb der Spezifikation (C5) die 800W schafft und bei C20 Betrieb mit 288W den Normalfall meines Verbrauchs packt. Als Antriebsbatterie sind die ähnlich den Staplerbatterien, also optimiert für deep cycle Anwendungen, allerdings bei höherer Selbstentladung als z.B. OPzS (Faktor 10 oder so). Sollten eigentlich 8 Jahre bei mir halten (ich denk mal 250 20%-40% Entladungen pro Jahr sind realistisch).

Um es klar zu sagen, der Akku ist da, damit der Wechselrichter läuft. Die Energie die entzogen werden kann langt außerdem für meine Abendstunden aus. Ich schätze mal, dass ich in der Hälfte des Jahres einen ganzen Tag mit der Leistung der Module schaffe, und im restlichen halben Jahr im Schnitt zumindest die Hälfte. Die knapp 6KWh Tagesbedarf sind wie gesagt der Worst case. Normal wird wohl eher 3 bis 4 KWh Bedarf da sein. Womit ich freilich an guten Tagen wohl 3+KWh verliere. Aber wie oft kommt das tatsächlich vor? Und falls doch mal Stromausfall ist, komme ich ohne Fernseher und alten Rechner dann selbst bei durchschnittlich 1,5KWh Ertrag am Tag noch locker durch die Woche ohne den 2KW Generator aus der Garage zu holen.

Den MPPT könnt ich von Westech nehmen, wäre 200€ günstiger. Wenn der irgendwo lieferbar ist, dann ich den.
Wo wir bei dem Thema sind, 45A bei 24V langen im allgemeinen nicht bei 1200Wp, da müsste man dann auf ein 60A Gerät ausweichen, dass auch noch mal mehr kostet.

Die FS-385 Module hatten bei der Fläche das beste Preis/Leistungs-Verhältnis. Wenn da wer was besseres weiß, bin froh über jede Anregung.


@Lars
:lol: Ich hab mindestens 2 Kabel in jeden Raum gezogen. Eines bekommt Solarstrom und die Dosen werden gekennzeichnet. Ich hoffe mal die Familie ist halbwegs lernfähig.
Die Terasse ist eigentlich ein halber Balkon, will heißen ist über 1m hoch (Haus liegt am Hang). Wenn ich mehr als 40cm raus gehe müsste ich Pfosten in den Beeten meiner Frau setzen. Vieleicht im Frühling bevor was wächst sowas wie ein Vordach setzen. Ist aber auch schwierig, weil an meiner 15cm Neopor Dämmung (entspricht ca 18,5cm Styropor ist aber nochmal weicher) nichts hält. Aber vielleicht komme ich dazu das Dach vom Anbau zu machen, das wären so 4,2m breite mal 5m bei 60°, damit könnte man dann was machen). Oder der Schuppen mit 3,8m mal 8m bei 20°(weiß aber nicht ob mich die Frau die Bäume wegmachen lässt), beides perfekt Süden.
Ich hatte es mir überlegt, dass eigentliche Hausdach mit auf zu rüsten. Da würde ich 4KWp FS-385 drauf bekommen(oder 6KWp mit 100Wp Monos für das Doppelte). Auch hier perfekt Süd mit größtenteils 60° Neigung. Als Insel dank meiner Frau nicht bezahlbar (wie erwähnt, ich hab in der Küche schon mal 14KWp gemessen!). Um nur Teilweise auf zu bauen kommt das Gerüst zu teuer. Wäre die alte Einspeiseregelung nicht hinfällig, hätte ich es wahrscheinlich sogar gemacht. Hätt ichs mir vor 3 Jahren leisten können, hätte ich's gleich mit Solarmodulen gedeckt.

Die Verbraucher sind schon optimiert. 20m² brauchen halt 22W ESL, die 2W mehr sind dem schöneren Licht geschuldet. Die LEDs sind tatsächlich nicht besser derzeit und kosten ein vielfaches ohne den Preis über Lebensdauer wieder herein zu bekommen. Ich habe LEDs an Stellen, wo viele Schaltzyklen auf kurze Dauer treffen. Die Flure haben z.B. LEDs. Gekocht wird mit Induktionsplatten, der Trockner ist A+++ (draußen trocknen ist dank Nachbars Schweinestall keine gute Idee und drinnen Aufhängen beisst sich mit der Dämmung). Tatsächlich denke ich, dass ein 4 Personenhaushalt mit 4000KWh Jahresverbrauch schon echt gut ist. Weniger ginge nur mit Wechsel auf Gas (kein Anschluss da, sonst hätten wir's so gemacht) und Wechsel der Waschmaschine und des Geschirrspülers auf Warmwasseranschluss. Oder zulasten des Luxus und das wird wohl nicht passieren.
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Re: 'ne Insel im Netz

Beitragvon kalle bond » 07.06.2012, 00:51

Mit deinen Batterien bringst du einiges durcheinander.
Entscheide dich für poly oder mono Solar Module und Qualitätskomponenten.
Was meinst du damit ... ich hab in der Küche schon mal 14 kWp gemessen?
60° wäre super gewesen, da hätte man etwas draus machen können.
Sonnige Grüße ..... Kalle Bond
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Re: 'ne Insel im Netz

Beitragvon wieso » 07.06.2012, 01:28

@Lars
:lol:
ich glaub Du meintest Bastel ( der mich hier erwähnt hat )
Ich hab zwar noch nicht hier gepostet , aber schick Deine Frau mal hier vorbei , mit der werd ich mich blendend verstehen ..... :mrgreen:

Alles hab ich noch nicht heute Abend so auf die schnelle begriffen , nur ,
Victron - Phoenix Multi Plus C 24/800/16
, da geb ich Bastel schonmal recht , wär mir eventuell auch zu klein

Batterie musst schon nennen den TYP , denn
Akku 4*240A 6V SemiTraktion (C20/240, C5/195)
kann auch ein Reifall sein , ernsthaft , den "semitraktion" kann auch "halbscheisse" heissen

Gruss
Lars
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Re: 'ne Insel im Netz

Beitragvon Helpless » 07.06.2012, 05:00

Das ich von Batterien keine Ahnung hab ist richtig. :mrgreen:
http://www.winnerbatterien.de/autobatterien/Traktionsbatterien-Blockbatterie/Antriebsbatterie-6V-240Ah-Blockbatterie::175.html
Ich bin ursprünglich davon ausgegangen, dass das Ding zumindest 4 Jahre durch hält bis es ganz zusammenbricht.

Echt, ich habe für das Dächlein nichts mit einem besseren Kosten/Nutzen Verhältnis als die FS-385 gefunden.Der Sprung von 1020Wp auf 1200Wp sind fast 600€ und würden dann noch einen größeren Laderegler brauchen. Ich bin der erste der lieber was gescheites kauft, aber nicht um jeden Preis.

Der kleine Anbau mit 60° steht als nächstes auf der Liste. Aber man ist halt auch nur ein Mensch. Danach kommt der Hof und dann der "Schuppen" mit 20°. In dem Zug kommen dann entweder gleich Module auf's Dach oder es wird zumindest dafür vorbereitet. Das Dach vom Haus ist erst 3 Jahre alt, bevor ich da wieder was mache muss der Rest außen herum fertig sein, oder es muss sich schon erheblich lohnen, dann lass ich es vielleicht zwischendurch machen. Dazwischen hab ich nun wirklich genug im Haus zu tun...

14000Wp in der Küche.
Eine Spitzenlast von 14000W in der Küche (eben peak) die zumindest länger als 30 Minuten gedauert hat. Für solche extreme lässt sich schlicht nichts mehr auch nur andeutungsweise bezahlbares entwerfen.

Der kleine Wechselrichter ist absichtlich so gewählt. Erstens wollte ich die Kosten niedrig halten, zweitens sollte er für den Zweck locker langen, ist immerhin 3 mal größer als der Normalverbrauch verlangt und die Anlaufströme sollten sich in Grenzen halten. Bringt ja nichts, wenn der Staubsauger dran läuft und dann halt nach dem halben Zimmer der Akku leer ist. Ich bezweifle irgendwie auch, dass der Akku sowas wirklich gut verkraften würde. In der nächsten Ausbaustufe kann ja ein anderer den Teil vom Netz übernehmen und der kleine andere Aufgaben wahrnehmen.

Ehrlich, die Module sind ja inzwischen bezahlbar, aber der Rest ist noch zu teuer. Diese minimal Lösung ist der Versuch etwas zu bauen, bei dem man am Ende zumindest nicht draufzahlt. Und auch als "Lernmittel" dient, damit man Fehler schon mal im kleinen Machen kann und nicht erst wenn es so richtig teuer wird...
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Re: 'ne Insel im Netz

Beitragvon Solarm » 07.06.2012, 08:41

Ja, der Herd macht alleine 16 A x 3 x 230 V = 11Kw
Was die Frauen so alles wollen...vielleicht ist sie lernfähig wenn bei Überlast alles finster wird.

Am besten wäre wohl nur eine Phase an einen Victron zu hängen (ohne Küche)
schau mal hier
inselanlagen-f57/inselwechselrichter-alternative-zu-sma-island-t71418-s20.html
inselanlagen-f57/pv-notstromanlage-ohne-dieselgenerator--t74120-s50.html
inselanlagen-f57/speichersystem-fuer-20-30kwh-t78902-s30.html
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