PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....
Moderator: Mod-Team
von Helpless » 27.06.2012, 21:25
kalle bond hat geschrieben:Anbei die Bedienungsanleitung: Siehe Kapitel 7.0 Kenngrößen, max Eingangsspannung 150 V (bei der tiefsten Temperatur gerechnet), 24 V DC System - max 1600 Watt. Bei 48 V DC System - max 3200 Watt
Hmm ja, die hab ich auch gelesen. kalle bond hat geschrieben:Da die Module in DE die 1600 W im täglichen Leben kaum erreichen werden (wg Kabelverlust, Sonnenstand über den Modulen), ist das Risiko hinnehmbar. Bitte genau nachrechnen wg der Eingangsspannung, Überspannung ist nix für den Regler.
Ahh, genau das wollte ich hören, ich kann also die 1600W ausschöpfen. kalle bond hat geschrieben:Bei einem 48 V System hättest du keine Rechenprobleme wg der Wattzahl
Vielleicht würde ich ja gerne mehr anschließen?
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von kalle bond » 28.06.2012, 00:15
Ja, bei einem 48 V System kannst du noch ausbauen! Bis zu 3.200 Wp! Bei der Verkabelung geringerer Querschnitt. Sonnige Grüße ........... Kalle Bond
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von Helpless » 28.06.2012, 05:47
rofl. Nein, ich habe bereits die Teile für ein 24V System (Wechselrichter und C5 24V/250AH Akku).
Ich könnte ja auch noch schlicht einen 2. Laderegler nehmen und mit dem ersten in Master/Slave schalten. Ich frage mich nur, ob das mit dem Akku überhaupt noch gehen würde.
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von Bastel » 28.06.2012, 06:56
Helpless hat geschrieben:Ich könnte ja auch noch schlicht einen 2. Laderegler nehmen und mit dem ersten in Master/Slave schalten. Ich frage mich nur, ob das mit dem Akku überhaupt noch gehen würde.
Hab gestern auch mal gesucht. Nach DIN 41773 ist zumindest bei PzS beim Laden nach UI Kennlinie eine Begrenzung des I nicht erforderlich. Ob das für deine Apparate auch gilt - müsste der Hersteller wissen. Viele Laderegler erlauben es trotzdem. Macht durchaus Sinn, eine wesentlich größere PV Leistung zu installieren, wenn an sonnenschwachen Tagen was rum kommen soll, erst recht im Winter...
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von Helpless » 28.06.2012, 07:20
Ich hätte noch Platz für weitere 1200Wp (Süd 45° Neigung). Die würden genau zu einem Tristar MPPT 45 passen, den ich mit dem Tristar MPPT 60 (1600Wp Süd 40° Neigung) verschalten könnte, den ich schon habe. Da kämen dann 2800Wp zusammen. Der MPPT 60 würde dann als Master den MPPT 45 beim Laden mit steuern. Wenn ich das richtig verstehe wie so ein Laderegler auf Batterieseite arbeitet, dürfte eine Überbelastung des Akku eignetlich nicht passieren.
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von wieso » 29.06.2012, 01:41
ist pippi normal , mehrere Laderegler an einer Batterie , und keine Religion
Eher wie Geschwister , der/die eine gibt halt ein wenig frueher nach ....
Inselanlage 1.6 kw PV und 2.4 KW PV , Outback MX60 und FM80 MPPT , 6 kw Victron Wechselrichter 1600 ah 24 volt Gabelstaplerbatterie , 1.6 kw Windkraftanlage ,1 kw Wasserturbine mit Speichersee bei Bedarf Irland ;
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von Helpless » 04.07.2012, 22:35
wieso hat geschrieben:ist pippi normal , mehrere Laderegler an einer Batterie , und keine Religion
Eher wie Geschwister , der/die eine gibt halt ein wenig frueher nach ....
rofl. Die TriStar MPPTs lassen sich über Modbus koppeln, dann arbeiten die sauber zusammen. Der Studer hat den selben Bus und kann (im Handbuch explizit erwähnt) ebenfalls mit den TriStars "harmonisch" zusammen arbeiten. Braucht allerdings einen zusätzlichen Hub, der mal wieder 100,- extra kostet... And now something completely different. Ich hab mir jetzt die Wand ausgesucht (muss noch verputzt werden), wo die ganzen Komponenten unter kommen sollen, und mir die Wege der Kabel heraus gesucht. Außer den Modulen (und dem Dach wo sie eigentlich drauf sollen) ist ja auch schon alles da. Jetzt bin ich am suchen nach den ganzen Kleinteilen. Also Kabel, Sicherungen, Schalter, Schaltkästen, Stecker und dergleichen. Mit DC und hohen Stromstärken ist das nicht so ganz einfach für mich, meine Quellen decken zwar den Haus AC-Bereich ab, aber auf der DC-Ebene haben die wenig und mir fehlt die Erfahrung aus all dem Mist den es im Netz gibt, die Teile heraus zu picken, die etwas taugen. Zumal es wohl teilweise auch schlicht am Wissen mangelt, wie das eine oder andere Teil eigentlich richtig heißt. Hier im Forum hab ich zwar tolle Bilder von abgebrannten Steckern gesehen und gelesen, dass man besser die Finger von billig China Teilen lässt. Aber so richtig umfassend was die Verkabelung betrifft, war das nicht (aber vielleicht bin ich ja mal wieder blind?) Also, ich habe Module mit MC4 Stecksystem. Die müssen zusammen geführt werden und dann mit 16mm² weitergeleitet werden. Wie heißt das Teil richtig? Empfehlungen? Händler? Vor dem Laderegler brauch ich auf jeden Fall eine Sicherung und einen Schalter. Zwischen Laderegler und Batterie ebenfalls eine Sicherung und einen Schalter. Ebenso zwischen Batterie und Wechselrichter. Der AC-Teil vor und nach dem Wechselrichter ist kein Problem. Ich habe bisher nur Schmelzsicherungen für DC mit den entsprechenden Ampere gefunden, Schalter noch gar keine. Gibt es bei DC keine Kombi aus Schalter+Sicherung? Händlerempfehlung? An den Akku kommen ja Laderegler und Wechselrichter. Beide brauchen eine Sicherung (möglichst nah) am Minuspol. Ich hätte jetzt ein kurzes Kabel (5-10 cm) zu einer Kontaktschiene gelegt und da jeweils die Beiden mit ihren Sicherungen angeschlossen? Gibt es so etwas wie Verteilerkästen speziell für DC? Eine gute Quelle für die Kabel könnte ich auch noch brauchen... Es wurde hier im Forum schon mal diskutiert, einen Kondensator zwischen Akku und Wechselrichter zu klemmen. Wenn ich mich recht erinnere, ist das etwas ergebnislos im Sande verlaufen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass es Sinn macht, einen mit hoher Kapazität (24V/20F bis 30F sind gar nicht so teuer) ein zu setzen, vor allem wenn Geräte wie Kühlschränke, Mikrowellengeräte, WP Wäschetrockner oder Induktionsplatten mit angeschlossen werden. Meinungen? 
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von dridders » 04.07.2012, 23:03
ein Kondensator bringt nur was wenn der Strom aus dem Akku nicht reicht aufgrund vom zu hohen Innenwiderstand. Das dürfte aber wohl nur bei mickrigen Akkus der Fall sein, bei denen man eigentlich gar nichts speichern braucht. Ansonsten ist bei den Geräten dein Wechselrichter die Schwachstelle, der dann mal eben die 5-10fache Leistung aufbringen muss, meist mit Glück aber gerade mal das 2-fache seiner Dauerlast als Spitzenlast liefern kann. Und bei Schaltorganen hat DC halt den Nachteil der nicht selbstverlöschenden Lichtbögen. Ergo sind die notwendigen Schutzmaßnahmen hier wesentlich höher. Normale AC-Leitungsschalter gehen wohl bis zu gewissen Spannungen und Strömen, haben aber eine andere Auslösecharaktaristik bei DC. Bei höheren Strömen spricht aber doch nichts gegen Schmelzsicherungen im Lasttrenner. Aber wozu brauchst du die Sicherung zwischen Modulen und Laderegler? Dein Laderegler sollte doch den vollen Strom abkönnen, genauso deine Kabel. Dann brauchts auch keine Absicherung. Und wenn der LR geschützt werden sollte müsste die Sicherung eh flink sein. Beim Akku ist das natürlich was anderes, da der Ströme liefern kann die die Leitungen nicht auf Dauer packen.
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von Helpless » 04.07.2012, 23:11
Aus dem Handbuch des TriStar MPPT (Seite 27 oben): Circuit breakers or fuses must be installed in both the batterie and the solar circuits.
Ich wäre da auch nicht unbedingt drauf gekommen.
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von dridders » 04.07.2012, 23:17
Ja, Lasttrenner ODER Sicherungen... in dem Fall sollen letztere als Lasttrenner agieren. Im Falle des Akkus braucht es eine Sicherung, das das Zeug nicht eigensicher ist. Im Falle der Module reicht auch einfach ein Lasttrenner.
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