PV-Anlagen die nicht in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wie Berghütte oder Wohnmobil ....
Moderator: Mod-Team
von repo » 06.10.2011, 16:16
Hallo Zusammen, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich plane gerade ein kleines Solarprojekt. Es geht darum eine kleine Batterie 8A/12V das ganze Jahr über per Solarstrom zu laden, eine größere Batterie kann ich nicht verwenden. Die Batteriekapazität sollte dabei 50% nicht unterschreiten und die an die Batterie angeschlossene Verbraucher benötigen 740ma/24h. Die Verbraucher sind 24h und 365 Tage/Jahr aktiv. Dementsprechend benötige ich ein Solarpanel das auch beispielsweise im Dezember bei schlechtem Wetter groß genug ist um die Batterie laden zu können. Damit die Batterie nicht überladen wird plane ich einen Solar Charger Controller zu verwenden. Der Standort ist in der Nähe von Frankfurt an der Oder und die Globalstrahlung lag dort bei 16-20 kwh/m2 für den letzten Dezember. http://www.globalstrahlung.solar-wetter ... hlu11.htmlDas Solarpanel kann südlich ausgerichtet in einem Idealwinkel von 30° montiert werden und würde nicht im Schatten stehen. Laut meinen Berechnungen müsste ein 10W Solarpanel (324x292mm) genügen um auch bei einem miesen Tag im Dezember die Batterie mit den notwendigen 740ma/24h laden zu können. Evtl. liege ich falsch und es kann ein kleineres oder es muss ein größeres Panel verwendet werden. Am liebsten würde ich ein möglichst kleines Panel verwenden. Ich hoffe deshalb ihr könnt mir helfen und ich würde es begrüßen falls ihr eure Berechnungen posten könntet damit ich das ganze nachvollziehen kann.
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von GAST » 06.10.2011, 16:50
Hallo hast du den Verbrauch des Laderegelers berücksichtigt??
Welche Art von Verbraucher ist es, ziehen sie kontinuierlich den Strom, oder intervallartig??
Wir haben Rollowickler mit PV, da ist ein 6V ~3AH Akku dabei, das Pannel ist etwa 40cm lang und 10cm hoch...und ist an dem Rollokasten montiert, also 90°...
Laut Anbieter reicht eine Straßenlaterne zum Betrieb aus
Zu deinem Modul... Für dich ist 30° Neigung suboptimal, im Sommer hast du jede Menge Energie die du nicht nutzen kannst und im Winter fehlt diese dann...ich denke für dein Vorhaben sind ~60° Neigung besser geeignet da dann im Winter ein größerer Ertrag ansteht. Zudem sollte Schnee besser von einer 60° Neigung rutschen als von einer 30°Neigung.
Wie oft kommst du an dem Modul im Winter vorbei?? Bei deiner Akkukapazität hättest du bei 25°C max. 5Tage die du ohne Nachladen überstehst...wenn Schnee liegt könnte es sein das du diesen dann regelmäßig entfernen musst.. Wenn der Akku in einem ungeheizten Raum steht verringert sich die Zeit ohne nachladen, genauso wenn der Laderegler und sonstige Bauteile noch einen Standbyverbrauch haben.
Gruß Jörg
"Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, und dann gewinnst du." Mahatma Gandhi Die FDP hat nur 3% Befürworter in Deutschland verursacht aber 50% der Kosten im Bundeshaushalt !! Zitat von eggis!!
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von repo » 06.10.2011, 17:41
GAST hat geschrieben:Hallo hast du den Verbrauch des Laderegelers berücksichtigt??
Welche Art von Verbraucher ist es, ziehen sie kontinuierlich den Strom, oder intervallartig??
Wir haben Rollowickler mit PV, da ist ein 6V ~3AH Akku dabei, das Pannel ist etwa 40cm lang und 10cm hoch...und ist an dem Rollokasten montiert, also 90°...
Laut Anbieter reicht eine Straßenlaterne zum Betrieb aus
Zu deinem Modul... Für dich ist 30° Neigung suboptimal, im Sommer hast du jede Menge Energie die du nicht nutzen kannst und im Winter fehlt diese dann...ich denke für dein Vorhaben sind ~60° Neigung besser geeignet da dann im Winter ein größerer Ertrag ansteht. Zudem sollte Schnee besser von einer 60° Neigung rutschen als von einer 30°Neigung.
Wie oft kommst du an dem Modul im Winter vorbei?? Bei deiner Akkukapazität hättest du bei 25°C max. 5Tage die du ohne Nachladen überstehst...wenn Schnee liegt könnte es sein das du diesen dann regelmäßig entfernen musst.. Wenn der Akku in einem ungeheizten Raum steht verringert sich die Zeit ohne nachladen, genauso wenn der Laderegler und sonstige Bauteile noch einen Standbyverbrauch haben.
Gruß Jörg
Hallo Jörg, es sind drei Verbraucher angeschlossen und ziehen den Strom kontinuirlich. Der Akku ist wetterfest verbaut, ist aber sonst direkt allen Temperaturschwankungen ausgesetzt wegen der Außenmontage. Ich kann auch problemlos alle paar Tage Schnee entfernen falls dies notwendig sein sollte. Danke für den Tipp mit dem Neigungswinkel, 60° scheinen für mein Vorhaben wohl tatsächlich besser geeignet zu sein. Den Verbrauch des Ladecontrollers habe ich nicht berücksichtigt, der Hersteller gibt 6mA an. Ergo steigt mein täglicher Verbrauch auf 740ma + 144ma (Ladecontroller) = 884mA/Tag/24h Gruß, Alex
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von Solarm » 06.10.2011, 17:46
Ich würd da schon ein 30 Watt benutzen, kostet nicht mehr die Welt http://www.ebay.at/itm/250903945492?ssP ... 1423.l2649
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von repo » 06.10.2011, 18:12
Ich würde ungern überdimensionieren da ich das Solarpanel wahrscheinlich auf einem ~3m Pfosten montieren werde und diesen nur ungerne umfliegen sehen würde (Windfang). Der Preisunterschied zwischen einem 10W und 30W Panel beträgt außerdem ~23,00 EUR, ich würde das ganze gerne so günstig wie möglich realisieren.
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von GAST » 06.10.2011, 19:07
repo hat geschrieben:Ich würde ungern überdimensionieren da ich das Solarpanel wahrscheinlich auf einem ~3m Pfosten montieren werde und diesen nur ungerne umfliegen sehen würde (Windfang). Der Preisunterschied zwischen einem 10W und 30W Panel beträgt außerdem ~23,00 EUR, ich würde das ganze gerne so günstig wie möglich realisieren.
Hallo, ich habe ein einfaches Gewächshaus mit Stegplatten, das ist über 2m hoch und etwa 2,5m breit und steht im WInd, da gibt der Hersteller an das das Haus bei Windstärke 11 vom TÜV getestet ist und bei dieser Windstärke nichts passiert. Da machst du dir dann sorgen um eine Fläche von ~30x30cm fürs 10W und ~50x30cm fürs 20W Modul... Wenn du ein 1,5 oder 2 zölliges verzinktes Rohr (Wasserrohr z.b.) mind. einen halben Meter tief einbetonierst und eine ordentliche Mastbefestigung verwendest, dann geht auch bei einem neuen "Kyrill" nichts fliegen. Im Rohr könntest du dann die Kabel verlegen. 20W Modul oder 10W Modul hast recht sind kanpp18 Unterschied...aber 18€ mehr dafür die doppelte Sicherheit...mir wär es das Wert Ein kleiner Laderegler kostet etwa 20€ bei diesem Anbieter.... Zudem solltest du bedenken das es passieren kann das trotz Sonne bei dem 10W Modul nichts geladen wird, während bei 20W Modul schon ausreichend gelanden wird. Gruß Jörg
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von Michael04 » 06.10.2011, 20:47
Hallo eine frage du schreibst was von einem 12 volt akku und einem verbrauch von 0,74 A auch bei 12 volt ??? das wären dann ca. 200 wh pro tag also kommst du mit einem 10 watt modul nicht weit es müsten eher 200-300 Wp sein wenn das ganze über den winter laufen soll und der akku wenn 8 Ah stunden gemeint sind übersteht der ja nicht mal die nacht bis er ganz leer ist also besser nochmal rechnen Michael
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von Solarm » 06.10.2011, 21:12
Michael04 hat geschrieben:Hallo eine frage du schreibst was von einem 12 volt akku und einem verbrauch von 0,74 A auch bei 12 volt ??? das wären dann ca. 200 wh pro tag also kommst du mit einem 10 watt modul nicht weit es müsten eher 200-300 Wp sein wenn das ganze über den winter laufen soll und der akku wenn 8 Ah stunden gemeint sind übersteht der ja nicht mal die nacht bis er ganz leer ist also besser nochmal rechnen Michael
0,8 pro Tag; Wenn das Modul zu klein ist sparst du auf Kosten des Akkus, was kostet der, was ist billiger (Reserve für Ausbau) ?
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von repo » 06.10.2011, 22:51
Solarm hat geschrieben:Michael04 hat geschrieben:Hallo eine frage du schreibst was von einem 12 volt akku und einem verbrauch von 0,74 A auch bei 12 volt ??? das wären dann ca. 200 wh pro tag also kommst du mit einem 10 watt modul nicht weit es müsten eher 200-300 Wp sein wenn das ganze über den winter laufen soll und der akku wenn 8 Ah stunden gemeint sind übersteht der ja nicht mal die nacht bis er ganz leer ist also besser nochmal rechnen Michael
0,8 pro Tag; Wenn das Modul zu klein ist sparst du auf Kosten des Akkus, was kostet der, was ist billiger (Reserve für Ausbau) ?
Der Akku kostet ca. 50,00 EUR. Mit einem Reserveakku wollte ich eigentlich ungern rumhantieren, ansonsten könnte ich mir die Solaranlage ja sparen und einfach nur jeden ~ 5 Tag den Akku gegen einen geladenen austauschen. Gibt es denn keine Möglichkeit "in etwa" zu berechnen welche Leistung/Größe das Solarpanel denn haben muss? Ich bekomme hier zwar direkte Ratschläge für ein 20W oder 30W Panel aber würde gerne noch eine Berechnungsgrundlage sehen falls sich irgend etwas am geplanten System ändern sollte.
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