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 Stromversorgung BRD komplett aus erneuerbarer Energie Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Rio
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Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 1015
Wohnort: Kleve (NRW)

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 18:18 Nach oben

http://photon.de/photon/pd-2007-11.pdf

Gruß Rio

_________________
6,16 kWp 28 Module Suntechnics STM 220
Wechselrichter Suntechnics 4600 E
Dachneigung 45° Ausrichtung 220°
Gestellsystem Suntechnics STG 80
Standort Kreis Kleve (NRW)
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Verfasst am: Nach oben

Wiese
Forumsinventar
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Angemeldet: 28.01.2007
Beiträge: 1738
Wohnort: 76297

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 19:26 Nach oben

dass sowas möglich ist war doch klar, man muss es nur tun. Und da sind noch nicht mal die neu geplanten Gezeitenkraftwerke dabei, die Wetterunabhängig Strom produzieren können.

Wir brauchen keine Kernkraftwerke!

Peter

_________________
5,8 kWp laut Flashliste
32 Sharp Mono 180 Watt SolarMax 6000 C
Ausrichtung 170 Grad Süd 45 Grad Dachneigung
Anlage läuft seit 01.03.2007
http://www.solarlog-home3.de/wiesenmaier

Wo ich nicht bin, da ist das Glück.
- Christa Wolf -
Eberhard
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Angemeldet: 19.02.2006
Beiträge: 1630
Wohnort: D 95233 Helmbrechts

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 19:30 Nach oben

Das einzige Problem was ich darin sehe sind die Deutschland fehlenden Pumpspeicherkraftwerke. Für Komplettversorgung ungeeignet eher für Spitzenlast. Grundlast sollte durch kontinuirlich laufende Kraftwerke erzeugt werden, jedenfalls die Mehrheit.
Mit sonnigem Gruß
Eberhard

_________________
meine Anlage http://www.ebi-mueller.de jetzt auch mit Tagesgverlauf.
SUNNY WebBox mit Sensorbox auf Sunny Portal, Link über meine Homepage.
WR 2x SB5000 TL HC ESS Sanyo 10,08kWp 1xSB4200 TL HC Sanyo 4,24kWp
http://www.sonnenertrag.eu/detail.php?pk=253
JSES
.


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Angemeldet: 09.03.2007
Beiträge: 790

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 19:57 Nach oben

Das funktioniert schon ganz gut.

Nur PV macht an der ganzen Sache nur 14% aus, weil zu unstetig und zu teuer.
Die unverzichtbaren Komponenten sind Windenergie und Biogas.

_________________
Mitsubishi PV-MF 180TD4 (34.02kW)
Wiese
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Angemeldet: 28.01.2007
Beiträge: 1738
Wohnort: 76297

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 20:36 Nach oben

Ich habe es an anderer Stelle schon "gesagt": PV sehe ich nur als kleine Beigabe bei den EE. Mit PV können bereits vorhandene überbaute Flächen sinnvoll für die Energieerzeugung genutzt werden. Mehr sollte man gar nicht machen, sonst müssten wir ja Quadratkilometerweise Wiesen und Äcker zupflastern. Ich glaube, dass PV immer die teuerste EE sein wird, aber für den Endverbraucher zählt der Gesamtpreis incl. Netzgebühren und Steuern. Und in den Bersich werden die PV-Anlagen bald kommen, so dass sich eine Anlage für den Eigenverbrauch bald rechnen wird.

Peter

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- Christa Wolf -
poseido1
Stammmitglied
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Angemeldet: 26.05.2007
Beiträge: 52
Wohnort: nähe Ulm/Donau

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 22:07 Nach oben

Es ist sehr fraglich,ob der Strom aus PV mittelfristig teurer ist als der aus Biogas.Wenn man die Entwicklung der Rohstoffpreise sieht könnte man einen anderen Eindruck kriegen.SOLL die Biogassparte weiter wachsen ,ist eine Anhebung der Einspeisungstarife unumgänglich,was dann wieder die Nahrungsmittelpreise in die Höhe treiben könnte.Änderungen am EEG haben gewaltige wirtschaftliche Konsequenzen,die jeder zu spüren bekommt,ob er nun davon profitiert oder nicht.Die Gesellschaft-vertreten durch die Politik-muss entscheiden,wie hoch der Anteil der ´grünen Energie´werden soll,muss aber dann auch realistisch mit den Folgen leben.Als ´Agrarier´profitiere ich derzeit direkt und indirekt vom EEG,auch wenn hier manche meinen,ich wäre gegen die alternativen Energien-ganz im Gegenteil.Allerdings versuche ich hier etwas Realismus in die Sache zu bringen.Die Wahrheit zu verbreiten ist immer ein dornichter Weg........
Zehsar
Stammmitglied
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Angemeldet: 22.08.2007
Beiträge: 105

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 22:42 Nach oben

Ist schon eine feine Sache das Ganze und ein wirklich anschauliches Modell.

Wenn sich nun noch die beiden wesentlichen Simulationen (Pumpspeicherkraftwerk und Biogaskraftwerk) auch praktisch einbeziehen lassen, braucht das Ganze nur noch mit 10.000 (zehntausend) multipliziert werden, um den Elektroenergiestatus von 2010 zu erreichen,
von den anders gearteten Anforderungen an Netz und Netzmanagement mal nicht zu reden.
Letzteres könnte sich auf ein lösbares Softwareproblem reduzieren, wie beim Modell schon angedeutet.

Für Photovoltaik müssten dafür in Deutschland nur noch 5,5 MW * 10.000 = 55.000 MW gebaut werden…

Wie hoch war gleich die weltweite Jahresproduktion an Modulen, Wechselrichtern usw.?

Nun ja, bei aller Euphorie sollte man genau hingucken und Augenmaß bewahren!
Immerhin ist dieses Kombikraftwerk ein Ansatz für eine nationale Lösung.
Ein Ansatz – mehr nicht.
Leider!

Aber vielleicht genügt als Multiplikator auch schon 100, zumindest für die Stadt Hannover.
Das läge dann genau auf der Linie vom umweltpolitischen Sprecher der Grünen, Michael Dette.
Die dortige politische Mischung aus roter und grüner Opposition hat nämlich ein hochexplosives 47-Punkte-Programm für die nächsten dreizehn Jahre erarbeitet.
Wenn dieses Programm verwirklicht würde, dürfte es Hannover kommunalpolitisch zerreißen. Wenn es beispielgebend für ganz Deutschland werden sollte, können wir uns schon mal warm anziehen!

So soll die Nutzung von Fernwärme in Vorranggebieten mit einem Anschlusszwang für Privathaushalte durchgesetzt werden. Der Anteil der Stadtwerke am Steinkohlekraftwerk Mehrum soll durch regenerative Energien ersetzt werden – was langfristig wohl eine Abschaltung des 700 Megawatt Kraftwerks zur Folge hätte.
So weit so gut. Aber jetze kömmts:


Nach und nach sollen in bestimmten Gebieten die Gasanschlüsse abgeschafft
und die Küchenabfälle über die Abwasserleitungen entsorgt werden!
Die Betroffenen müssen als Voraussetzung nichts weiter machen, als nur ein bisschen umdenken!


Und auch die neue Pelletheizung oder den Fernwärmeanschluss müssen sie bezahlen.
Das ist ohne besonderen Hinweis natürlich selbstverständlich.


Ohne Gasanschluss kein Gasherd.
Aber auch das ist nicht weiter schlimm, weil man die letzten Dosen mit der Erbsensuppe oder den Linsen
auch noch mit dem alter Campingkocher warm machen kann.
Der läuft mit Biosprit und dieser ist bekanntlich sogar 100% erneuerbare Energie.
Notfalls geht auch ein Teelicht oder ein kleines Holzfeuerchen auf dem Grillrost
von dem ohnehin sonst zu nichts mehr nützlichen Gasherd.
Oder man nimmt den Sprit gleich an Stelle der Erbsen ein.

Auf diese Weise schafft Hannover locker die 40% CO² Einsparung bis 2020.

Beim Thema Klimaschutz spiele Hannover im europäischen Städtevergleich eine führende Rolle,
„und da wollen wir auch bleiben“, sagte SPD-Umweltexperte Müller.


Glaubste nicht? Guckste hier:
http://www.haz.de/newsroom/regional/art185,162774

Geht`s noch?

Sad Mad



Ähm, wo ist mein Pass?
I-V
Vielschreiber
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Angemeldet: 11.02.2007
Beiträge: 204

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 22:51 Nach oben

Hallo,
ich finde man sollte auch künftig stärker auf die Flächeneffizienz bei der PV schauen und nicht nur auf den Preis. Wenn ich einen elektrischen Verbraucher wie z.B ein Radio (oder-MP3 Player) betreiben will und ich werde vor die Entscheidung gestellt, die dazu benötigte elektrische Energie einem Acker mittels Anbau von Biomasse abzuringen oder ein 5 Watt PV-Modul einfach "faul" in die Sonne zu legen, muss ich doch nicht lange überlegen, oder?
In leicht grösserem Maßstab realisiert versorgt unser Einfamilienhaus durch PV heute schon 2 Standardhaushalte mit elektrischer Energie für hoffentlich mehr als 20 Jahre...zum Preis eines neuen Mittelklassewagens, der nach einem Jahr nur noch die Hälfte wert ist...auch hier fiel eine Entscheidung relativ leicht Wink
Ciao
I-V
stromar
Stammmitglied
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Angemeldet: 22.10.2007
Beiträge: 60
Wohnort: Allgäu

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 23:05 Nach oben

Na klar und das Christkind gibt es auch!!! Wie soll es dann um dies Uhrzeit aussehen? dann gute Nacht. Und im übrigen hat meine Anlage die ganze letze Woche keine einzige kWh erzeugt weil alles zugeschneit ist. Und die paar Windkraftanlagen in der Nachbarschaft stehen auch die meiste Zeit....

_________________
11,36 kWp, 68x Conergy C167P, 2x SB3800, 1x SB 2100TL, WebBox mit SensorBox
http://www.sunnyportal.com/Templates/PublicPageOverview.aspx?plant=4fb0a0f6-2dc9-4b86-bb27-07c2292692cc&splang=
I-V
Vielschreiber
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Info: Betreiber
Angemeldet: 11.02.2007
Beiträge: 204

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 23:17 Nach oben

stromar hat Folgendes geschrieben:
Na klar und das Christkind gibt es auch!!! Wie soll es dann um dies Uhrzeit aussehen? dann gute Nacht. Und im übrigen hat meine Anlage die ganze letze Woche keine einzige kWh erzeugt weil alles zugeschneit ist. Und die paar Windkraftanlagen in der Nachbarschaft stehen auch die meiste Zeit....

na klar gibt es das Christkind...wer bringt denn sonst an Weihnachten die Geschenke? Shocked
Du musst es mal so sehen, wir leben ja nicht alle auf einem verschneiten Punkt in Deutschland, sondern auf der Erde...und an anderen Stellen scheint gerade die Sonne. Ich will aber auch nicht das Biomassepotenzial schlecht machen, man sollte es nur richtig einsetzen, z.b. zum Verheizen im Winter im verschneiten Deutschland und gleichzeitig Strom erzeugen im BHKW.
Bis dann
I-V
solerling
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Angemeldet: 01.03.2006
Beiträge: 635
Wohnort: 85

BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 23:56 Nach oben

poseido1 hat Folgendes geschrieben:
Es ist sehr fraglich,ob der Strom aus PV mittelfristig teurer ist als der aus Biogas.Wenn man die Entwicklung der Rohstoffpreise sieht könnte man einen anderen Eindruck kriegen.SOLL die Biogassparte weiter wachsen ,ist eine Anhebung der Einspeisungstarife unumgänglich,was dann wieder die Nahrungsmittelpreise in die Höhe treiben könnte.Änderungen am EEG haben gewaltige wirtschaftliche Konsequenzen,die jeder zu spüren bekommt,ob er nun davon profitiert oder nicht.Die Gesellschaft-vertreten durch die Politik-muss entscheiden,wie hoch der Anteil der ´grünen Energie´werden soll,muss aber dann auch realistisch mit den Folgen leben.Als ´Agrarier´profitiere ich derzeit direkt und indirekt vom EEG,auch wenn hier manche meinen,ich wäre gegen die alternativen Energien-ganz im Gegenteil.Allerdings versuche ich hier etwas Realismus in die Sache zu bringen.Die Wahrheit zu verbreiten ist immer ein dornichter Weg........


Daher bin ich der Meinung ,dass Sonne und Wind doch die billigsten "Rohstofflieferanten" zur Stromerzeugung sind ?

Gruß Josef
solarzwerg
Stammmitglied
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Angemeldet: 21.07.2007
Beiträge: 54
Wohnort: Kleinmachnow

BeitragVerfasst am: 22.11.2007, 18:13 Nach oben

Es ist ja auch immer eine Frage, wieviel Strom wir wann brauchen. Durch geschicktes "Hantieren" wäre es sich möglich, z.B. im Haushalt die besonders problematischen Spitzenlasten (am Morgen und abends) deutlich abzumildern. Es müssen ja nicht immer alle Geräte gleichzeitig laufen (Kaffee, Mikrowelle, Toaster, Wasserkocher usw.). Da kommt schnell eine Spitzenbelastung von mehreren kw zusammen. Verteilt auf einige Minuten sinkt die Spitzenbelastung auf vielleicht 1-2 kw. Mit sog. "intelligenten Stromzählern" (EnBW testet sowas gerade), wird z.B. die aktuelle Belastung in der Wohnung an einem Display angezeigt. Vielleicht könnte man so der Sache (Vollversorgung durch EE) schneller näher kommen? Was meint Ihr?

_________________
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Wiese
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Angemeldet: 28.01.2007
Beiträge: 1738
Wohnort: 76297

BeitragVerfasst am: 22.11.2007, 19:07 Nach oben

Das Problem an der Sache ist, dass man tagsüber arbeitet, und wenn man Abends nach Hause kommt gehts rund. Der Herd brutzelt den Schweinebraten, die Waschmaschine und die Spülmaschine werden angeworfen und nebenbei läuft auch noch der Fernseher. Man könnte natürlich die Waschmaschine auch morgends einschalten bevor man geht, aber im Falle eines Wasserschadens wäre das dann grob fahrlässig, und die Versicherung würde sich weigern zu zahlen.

Also alles nicht so einfach.

Peter

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- Christa Wolf -
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Angemeldet: 22.08.2007
Beiträge: 105

BeitragVerfasst am: 22.11.2007, 19:37 Nach oben

solarzwerg hat Folgendes geschrieben:
...Durch geschicktes "Hantieren" wäre es sich möglich, z.B. im Haushalt die besonders problematischen Spitzenlasten (am Morgen und abends) deutlich abzumildern...


Darüber habe ich auch schon mal nachgedacht.
So eine Art intelligentes Netzmanagement für den Haushalt sollte dabei herauskommen.
Da sollte etliches machbar sein.

Kühlschrank und Kühltruhe müssen nicht gleichzeitig mit anderen Verbrauchern laufen.
Waschautomat und Geschrirrspüler können auch in der Nacht arbeiten, wenn sie leise genug sind,
oder dann, wenn die Sonne scheint und PV-Strom reichlich vorhanden ist.
Staubsaugen geht auch, wenn die anderen Großverbraucher gerade nicht in Betrieb sind
und muss nicht zwingend parallel zur eingeschalteten Backröhre sein.
usw.

Für linear denkende Männer ist das alles kein Problem. Very Happy
Für das komplexe Wesen Hausfrau jedoch weder vorstellbar noch zumutbar Mad

Bis auf Ausnahmen natürlich...
Und Versuch macht kluch...

Mr. Green
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1135
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 22.11.2007, 21:21 Nach oben

stromar hat Folgendes geschrieben:
Na klar und das Christkind gibt es auch!!! Wie soll es dann um dies Uhrzeit aussehen? dann gute Nacht. Und im übrigen hat meine Anlage die ganze letze Woche keine einzige kWh erzeugt weil alles zugeschneit ist. Und die paar Windkraftanlagen in der Nachbarschaft stehen auch die meiste Zeit....


Geh auf www.kombikraftwerk.de und sieh Dir den Jahresverlauf an. Das ist ja auch nix total neues, nur weils die Photon jetzt erst im Artikel gebracht hat.

Das funktioniert v.a. deswegen, weil die Biomasse nicht Grundlast deckt, sondern bedarfsgeführt produziert, was aber derzeit so nicht gemacht wird, da es unter dem aktuellen EEG wirtschaftlicher Unsinn für den Betreiber wäre.

Probleme bei der Skalierung auf Gesamtdeutschland sehe ich v.a. im Bedarf an Regelenergie durch Biomasse, soviel haben wir nämlich nicht davon.
Aber notfalls gäbs auch noch weitere Speichermöglichkeiten, wenn auch verlustreich und zumindest in der Übergangszeit auch noch Erdgas.

Gezeitenkraftwerke funktionieren an Deutschlands Küsten nicht, aber Geothermie könnte längerfristig noch eine Rolle spielen, die hier noch nicht berücksichtigt wurde. (genauso wie die ~4% Strom aus Laufwasserkraftwerken)

mfg

_________________
24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp
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