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 ARD Report: Subventionssumpf Solarstrom Nächstes Thema anzeigen
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lehmann28
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BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 09:51 Nach oben

Zitat:
KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN


MITTEILUNG DER KOMMISSION
AN DEN RAT UND DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT

Kurs auf eine Zukunft mit CO2-armen fossilen Brennstoffen
Der Klimaschutz verlangt eine möglichst effiziente Nutzung der uns zur Verfügung stehenden Energiequellen. Das Potenzial für eine höhere Effizienz bei der Umwandlung von Kohle zu Strom muss daher in Europa und weltweit ausgeschöpft werden. Auch die Technologien für die Abscheidung und langfristige Speicherung des von Kraftwerken ausgestoßenen Kohlendioxids müssen weiter entwickelt und intensiver genutzt werden. Im Rahmen ihrer Energiepolitik für Europa hat die Europäische Kommission heute eine Mitteilung zu der Frage verabschiedet, wie Energie aus fossilen Brennstoffen nachhaltig erzeugt werden kann – dabei stehen Technologien für eine nachhaltige Nutzung der Kohle im Vordergrund, die es ermöglichen werden, dass die Kohle auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren und wettbewerbsfähigen Energieversorgung Europas leisten kann.

Kohle und Gas, aus denen über 50% des Stroms in der EU erzeugt werden, werden auch in Zukunft einen wichtigen Anteil in unserem Energiemix ausmachen. Will die EU ihre langfristigen Klimaziele erreichen, sind wesentlich schadstoffärmere Kohletechnologien und eine erhebliche Verringerung der CO2-Emissionen erforderlich. Auch die Entwicklung sauberer Technologien für die Kohlenutzung und für die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff ist international von zentraler Bedeutung: voraussichtlich wird bis zum Jahr 2030 doppelt so viel Strom aus Kohle erzeugt wie derzeit. Daraus werden aber auch Chancen für die europäische Exportwirtschaft entstehen.

Damit die nachhaltige Nutzung fossiler Brennstoffe nach 2020 Wirklichkeit werden kann, muss die EU einen günstigen Regelungsrahmen für die Entwicklung dieser neuartigen Technologien schaffen, mehr und effizienter in die Forschung investieren und auf internationaler Ebene aktiv werden. In das Emissionshandelssystem der EU müssen künftig auch die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff einbezogen werden.

Die Kommission wird 2007 folgende Arbeiten in Angriff nehmen:

* Konzeption eines Mechanismus zur Förderung der Errichtung und des Betriebs von bis zu 12 großmaßstäblichen Demonstrationsanlagen für Technologien zur nachhaltigen Nutzung fossiler Brennstoffe bei der kommerziellen Stromerzeugung in der EU bis 2015;
* Entwicklung klarer zeitlicher Vorgaben, wann Kohle- und Gaskraftwerke über Einrichtungen für die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff verfügen müssen. Derzeit vertritt die Kommission den Standpunkt, dass alle neuen Kohlekraftwerke bis 2020 mit solchen Technologien ausgerüstet sein sollten und dass bestehende Anlagen dann schrittweise ihrem Beispiel folgen sollten.

Fossile Brennstoffe sind ein wichtiges Element im Energiemix der Europäischen Union und vieler anderer Wirtschaftsräume. Dabei ist Kohle traditionell der wichtigste fossile Brennstoff bei der Stromerzeugung und bei weitem der kohlenstoffintensivste. Kohle kann in der EU und weltweit nur dann zur Sicherheit der Energieversorgung und zum Funktionieren der Wirtschaft beitragen, wenn Technologien zum Einsatz kommen, die ihre umweltschädlichen Auswirkungen drastisch reduzieren.

Saubere Kohletechnologien mit höherer Effizienz und geringeren Schadstoffemissionen werden heute bereits von den am weitesten fortgeschrittenen Ländern in der Stromerzeugung verbreitet eingesetzt. Bis 2020 ist mit weiteren Fortschritten bei der Entwicklung neuer technischer Lösungen zu rechnen, die bei der Kohleverstromung auch Konzepte für die Abscheidung und Speicherung von CO2 umsetzen, so dass nach 2020 eine nahezu emissionsfreie Stromerzeugung in der EU und weltweit systematisch möglich sein dürfte.


Das hat die Europäische Komission auch gesagt. Ist sie durch deinen Beitrag irgendwie glaubwürdiger geworden? Oder stecken hinter den 27 Mitgliedern der Kommission doch nur wieder Leute aus der Wirtschaft die die Strippen ziehen? Unser deutscher Vertreter in dem oben genannten Gremium hat zumindest nur Geschichte, Soziologie und Politische Wissenschaften studiert.

Achja, nochwas. Wenn Du als PIN-Mitarbeiter billigen Strom haben möchtest, dann ist der Bau von Atomkraftwerken die teuerste Möglichkeit. Laughing


Der Tom Cool

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Rio
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BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 10:30 Nach oben

lehmann28 hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN


MITTEILUNG DER KOMMISSION
AN DEN RAT UND DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT

Kurs auf eine Zukunft mit CO2-armen fossilen Brennstoffen
Der Klimaschutz verlangt eine möglichst effiziente Nutzung der uns zur Verfügung stehenden Energiequellen. Das Potenzial für eine höhere Effizienz bei der Umwandlung von Kohle zu Strom muss daher in Europa und weltweit ausgeschöpft werden. Auch die Technologien für die Abscheidung und langfristige Speicherung des von Kraftwerken ausgestoßenen Kohlendioxids müssen weiter entwickelt und intensiver genutzt werden. Im Rahmen ihrer Energiepolitik für Europa hat die Europäische Kommission heute eine Mitteilung zu der Frage verabschiedet, wie Energie aus fossilen Brennstoffen nachhaltig erzeugt werden kann – dabei stehen Technologien für eine nachhaltige Nutzung der Kohle im Vordergrund, die es ermöglichen werden, dass die Kohle auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren und wettbewerbsfähigen Energieversorgung Europas leisten kann.

Kohle und Gas, aus denen über 50% des Stroms in der EU erzeugt werden, werden auch in Zukunft einen wichtigen Anteil in unserem Energiemix ausmachen. Will die EU ihre langfristigen Klimaziele erreichen, sind wesentlich schadstoffärmere Kohletechnologien und eine erhebliche Verringerung der CO2-Emissionen erforderlich. Auch die Entwicklung sauberer Technologien für die Kohlenutzung und für die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff ist international von zentraler Bedeutung: voraussichtlich wird bis zum Jahr 2030 doppelt so viel Strom aus Kohle erzeugt wie derzeit. Daraus werden aber auch Chancen für die europäische Exportwirtschaft entstehen.

Damit die nachhaltige Nutzung fossiler Brennstoffe nach 2020 Wirklichkeit werden kann, muss die EU einen günstigen Regelungsrahmen für die Entwicklung dieser neuartigen Technologien schaffen, mehr und effizienter in die Forschung investieren und auf internationaler Ebene aktiv werden. In das Emissionshandelssystem der EU müssen künftig auch die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff einbezogen werden.

Die Kommission wird 2007 folgende Arbeiten in Angriff nehmen:

* Konzeption eines Mechanismus zur Förderung der Errichtung und des Betriebs von bis zu 12 großmaßstäblichen Demonstrationsanlagen für Technologien zur nachhaltigen Nutzung fossiler Brennstoffe bei der kommerziellen Stromerzeugung in der EU bis 2015;
* Entwicklung klarer zeitlicher Vorgaben, wann Kohle- und Gaskraftwerke über Einrichtungen für die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff verfügen müssen. Derzeit vertritt die Kommission den Standpunkt, dass alle neuen Kohlekraftwerke bis 2020 mit solchen Technologien ausgerüstet sein sollten und dass bestehende Anlagen dann schrittweise ihrem Beispiel folgen sollten.

Fossile Brennstoffe sind ein wichtiges Element im Energiemix der Europäischen Union und vieler anderer Wirtschaftsräume. Dabei ist Kohle traditionell der wichtigste fossile Brennstoff bei der Stromerzeugung und bei weitem der kohlenstoffintensivste. Kohle kann in der EU und weltweit nur dann zur Sicherheit der Energieversorgung und zum Funktionieren der Wirtschaft beitragen, wenn Technologien zum Einsatz kommen, die ihre umweltschädlichen Auswirkungen drastisch reduzieren.

Saubere Kohletechnologien mit höherer Effizienz und geringeren Schadstoffemissionen werden heute bereits von den am weitesten fortgeschrittenen Ländern in der Stromerzeugung verbreitet eingesetzt. Bis 2020 ist mit weiteren Fortschritten bei der Entwicklung neuer technischer Lösungen zu rechnen, die bei der Kohleverstromung auch Konzepte für die Abscheidung und Speicherung von CO2 umsetzen, so dass nach 2020 eine nahezu emissionsfreie Stromerzeugung in der EU und weltweit systematisch möglich sein dürfte.


Das hat die Europäische Komission auch gesagt. Ist sie durch deinen Beitrag irgendwie glaubwürdiger geworden?Ist diese Komission durch deinen Beitrag auch nur ansatzweise unglaubwürdiger geworden? Oder stecken hinter den 27 Mitgliedern der Kommission doch nur wieder Leute aus der Wirtschaft die die Strippen ziehen?Deine üblichen Vermutungen die wie so oft nicht zu beweisen sind? Aber DU weißt natürlich mehr als so eine Komission und entsprechende Wissenschaftler sowie weiter Fachleute erarbeitet haben! Laughing Unser deutscher Vertreter in dem oben genannten Gremium hat zumindest nur Geschichte, Soziologie und Politische Wissenschaften studiert. Zumindest hat er studiert Wink Mir ist es auch absolut neu das unser Mitarbeiter in der Komission diese Studie selber ausgearbeitet haben soll Laughing .

Achja, nochwas. Wenn Du als PIN-Mitarbeiter billigen Strom haben möchtest, dann ist der Bau von Atomkraftwerken die teuerste Möglichkeit. Laughing Na lehmann28 dann erzähle uns mal allen was ein kw/h aus Atomstrom kostet im Vergleich zu der Stromerzeugung aus Kohle. Und psssssssst lehmann28 ich habe (natürlich) nie behauptet ich sei bei PIN beschäftigt.

Der Tom Cool

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BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 11:34 Nach oben

Rio hat Folgendes geschrieben:

Das hat die Europäische Komission auch gesagt. Ist sie durch deinen Beitrag irgendwie glaubwürdiger geworden?Ist diese Komission durch deinen Beitrag auch nur ansatzweise unglaubwürdiger geworden?

Eine Frage durch eine Gegenfrage zu beantwortet ist nicht gerade hilfreich. Aber so kann man sich wenigstens davor schützen eine Stellungnahme zu äußern. Mal ganz davon abgesehen das beide Berichte der Kommission nur mal wieder zeigen, daß die Ausarbeitung nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entstanden ist und nicht soviel mit der CO2-Problematik zutun hat. Obwohl hier könnte man wieder den Bogen spannen zur Subvention des Stroms.

Rio hat Folgendes geschrieben:
Oder stecken hinter den 27 Mitgliedern der Kommission doch nur wieder Leute aus der Wirtschaft die die Strippen ziehen? Deine üblichen Vermutungen die wie so oft nicht zu beweisen sind? Aber DU weißt natürlich mehr als so eine Komission und entsprechende Wissenschaftler sowie weiter Fachleute erarbeitet haben! Laughing

Guck Dich mal um wo unsere Politiker am Ende ihrer politischen Karriere landen, da braucht es kein Doktortitel um die Zusammenhänge zu verstehen. Ich sage nur mal Ex-Kanzler Schröder, Ex-Wirtschaftsminister Müller oder Ex-Wirtschaftsminister Clement. Seltsam, oder? Aber da ich ja sowieso keine Ahnung habe, kannst Du uns sicher erzählen wer die Ausarbeitung für unsere Politiker getätigt hat. Bitte nicht Namen, Bildungsstand, Parteiangehörigkeit,...etc. vergessen.

Rio hat Folgendes geschrieben:
Unser deutscher Vertreter in dem oben genannten Gremium hat zumindest nur Geschichte, Soziologie und Politische Wissenschaften studiert. Zumindest hat er studiert Wink Mir ist es auch absolut neu das unser Mitarbeiter in der Komission diese Studie selber ausgearbeitet haben soll

Laut deinem Smilie stellst Du alle die nicht studiert haben als nicht so fähige Mitbürger hin. Eine etwas seltsame Art um einen Menschen zu beurteilen. Aber hierfür wirst Du sicher auch wieder eine entsprechende Antwort haben.

Rio hat Folgendes geschrieben:
Achja, nochwas. Wenn Du als PIN-Mitarbeiter billigen Strom haben möchtest, dann ist der Bau von Atomkraftwerken die teuerste Möglichkeit. Laughing Na lehmann28 dann erzähle uns mal allen was ein kw/h aus Atomstrom kostet im Vergleich zu der Stromerzeugung aus Kohle. Und psssssssst lehmann28 ich habe (natürlich) nie behauptet ich sei bei PIN beschäftigt.

Was es kostet kW/h aus Atomstrom herzustellen weiß ich nicht. Das geht irgendwie nicht. Aber das kann man sicher bei Spiegel-Online nachlesen. Und (natürlich) darfst Du wieder das letzte Wort haben. Wink

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BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 12:24 Nach oben

lehmann28 hat Folgendes geschrieben:
Rio hat Folgendes geschrieben:

Das hat die Europäische Komission auch gesagt. Ist sie durch deinen Beitrag irgendwie glaubwürdiger geworden?Ist diese Komission durch deinen Beitrag auch nur ansatzweise unglaubwürdiger geworden?

Eine Frage durch eine Gegenfrage zu beantwortet ist nicht gerade hilfreich. Aber so kann man sich wenigstens davor schützen eine Stellungnahme zu äußern.lehmann28 ist es bei dir selber nicht üblich, gerade in diesem Thread, mehr Fragen zu stellen als zu beantworten? Außerdem ist hier irgend jemand gezwungen auf deine öfters "witzigen" Fragen zu Antworten? Ich denke jeder kann hier erkennen das ich deine Behauptung (welche Du ja nicht belegen kannst) mit meiner Gegenfrage schon richtig beantwortet und eingeschätzt habe!Mal ganz davon abgesehen das beide Berichte der Kommission nur mal wieder zeigen, daß die Ausarbeitung nur nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entstanden ist und nicht soviel mit der CO2-Problematik zutun hat.lehmann28 Du erkennst die Zusammenhänge nicht? Wirtschaftliche Gesichtspunkte werden hier in VERBINDUNG gebracht mit der CO2 Problematik! Aber schön das Du den KKW weder die CO2 freie Stromerzeugung noch die Wirtschaftlichkeit auch nur das geringste entgegenstellen kannst!! Obwohl hier könnte man wieder den Bogen spannen zur Subvention des Stroms.

Rio hat Folgendes geschrieben:
Oder stecken hinter den 27 Mitgliedern der Kommission doch nur wieder Leute aus der Wirtschaft die die Strippen ziehen? Deine üblichen Vermutungen die wie so oft nicht zu beweisen sind? Aber DU weißt natürlich mehr als so eine Komission und entsprechende Wissenschaftler sowie weiter Fachleute erarbeitet haben! Laughing

Guck Dich mal um wo unsere Politiker am Ende ihrer politischen Karriere landen, da braucht es kein Doktortitel um die Zusammenhänge zu verstehen. Ich sage nur mal Ex-Kanzler Schröder, Ex-Wirtschaftsminister Müller oder Ex-Wirtschaftsminister Clement. Seltsam, oder? Aber da ich ja sowieso keine Ahnung habe, kannst Du uns sicher erzählen wer die Ausarbeitung für unsere Politiker getätigt hat. Bitte nicht Namen, Bildungsstand, Parteiangehörigkeit,...etc. vergessen. lehmann28 ist es für dich nicht normal,das Menschen die ihren Job nicht mehr ausüben sich eine andere Tätigkeit suchen? Du stellst gerade jeden Politiker unter Generalverdacht?

Rio hat Folgendes geschrieben:
Unser deutscher Vertreter in dem oben genannten Gremium hat zumindest nur Geschichte, Soziologie und Politische Wissenschaften studiert. Zumindest hat er studiert Wink Mir ist es auch absolut neu das unser Mitarbeiter in der Komission diese Studie selber ausgearbeitet haben soll

Laut deinem Smilie stellst Du alle die nicht studiert haben als nicht so fähige Mitbürger hin. Eine etwas seltsame Art um einen Menschen zu beurteilen. Aber hierfür wirst Du sicher auch wieder eine entsprechende Antwort haben.lehmann28 auf deine haltlosen Unterstellungen, ich würde Menschen die nicht studiert haben als nicht so fähige Mitbürger hinstellen, braucht keiner zu antworten. Die sprechen für sich! Ich rate dir allerdings nochmals lehmann28 deine Unterstellungen zu unterlassen!

Rio hat Folgendes geschrieben:
Achja, nochwas. Wenn Du als PIN-Mitarbeiter billigen Strom haben möchtest, dann ist der Bau von Atomkraftwerken die teuerste Möglichkeit. Laughing Na lehmann28 dann erzähle uns mal allen was ein kw/h aus Atomstrom kostet im Vergleich zu der Stromerzeugung aus Kohle. Und psssssssst lehmann28 ich habe (natürlich) nie behauptet ich sei bei PIN beschäftigt.

Was es kostet kW/h aus Atomstrom herzustellen weiß ich nicht. Das geht irgendwie nicht. Das weißt Du nicht? Warum behauptest Du denn dann es sei, mit AKW, die teuerste Möglichkeit Strom zu erzeugen? lehmann28 Du stellst hier etwa Behauptungen auf die keinen Wert besitzen?Aber das kann man sicher bei Spiegel-Online nachlesen. Und (natürlich) darfst Du wieder das letzte Wort haben. Wink

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BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 13:28 Nach oben

Zitat:
lehmann28 Du erkennst die Zusammenhänge nicht? Wirtschaftliche Gesichtspunkte werden hier in VERBINDUNG gebracht mit der CO2 Problematik! Aber schön das Du den KKW weder die CO2 freie Stromerzeugung noch die Wirtschaftlichkeit auch nur das geringste entgegenstellen kannst!!

Belastung des Atomstroms mit 65 g CO2/kWh
http://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=725&Itemid=187

Wenn überhaupt, dann wird Kernkraft aufgrund ihrer niedrigen variablen Kosten in der Grundlast eingesetzt werden, d. h. mit Benutzungsstunden von rund 7600 h pro Jahr. So hoch war auch die durchschnittliche Benutzungsdauer der deutschen Kernkraftwerke in den letzten Jahren. In diesem Lastsegment sind aber die Gestehungskosten für Strom aus Kernenergie höher als die Kosten von Kohlestrom - solange CO2-Kosten nicht berücksichtigt werden(extra dick geschrieben !!!). D. h. unter den derzeitigen Rahmenbedingungen – ausgegangen wird hier von aktuellen Angaben zu Investitions- und Betriebskosten sowie den jahresmittleren Brennstoffpreisen in 2005 – wäre der Bau neuer Kernkraftwerke unwirtschaftlich.
http://www.energiemix-zukunft.de/energiepolitik/startseite/weber/index.html

Zitat:
...kannst Du uns sicher erzählen wer die Ausarbeitung für unsere Politiker getätigt hat. Bitte nicht Namen, Bildungsstand, Parteiangehörigkeit,...etc. vergessen.

Gibt es hierzu irgendwelche Infos?

Zitat:
lehmann28 auf deine haltlosen Unterstellungen, ich würde Menschen die nicht studiert haben als nicht so fähige Mitbürger hinstellen, braucht keiner zu antworten.
Wozu dann einen zwinkernden Smilie setzen wenn es garkeinen Sinn macht bzw. keine Bedeutung hat? *grübel*

Zitat:
Was es kostet kW/h aus Atomstrom herzustellen weiß ich nicht. Das geht irgendwie nicht.

Ich soll einen Quotienten bilden aus einer Leistung und einer Zeit? Was soll dabei rauskommen?

Ein paar Infos zu den Kosten:

Baukosten:

Kohlekraftwerk ca.800,-€/kW

Kernkraftwerk ca. 2000,-€/kW


Energieentstehungskosten:

Kohlekraftwerk ca. 3-4 cent/kWh

Kernkraftwerk ca. 3-4 cent/kWh


Rückbaukosten und Entsorgung:

Kohlekraftwerk ca. 1000,-€/kW

Kernkraftwerk unendlich €/kW


Jetzt möchte ich aber endlich mal wieder aufs Thema zurückkommen. Ich halte nichts von Kernkraftwerken und auch nichts von Kohlekraftwerken. Dann doch lieber "angebliche" 4,4Mrd.€ Subventionskosten, statt den hunderten von Milliarden die in den letzten 50 Jahren in die Atomenergie gepumpt wurden. Von den noch zu erwartenden Milliarden die niemand absehen kann will ich erst gar nicht sprechen.

Der Tom Cool

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Rio
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BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 14:11 Nach oben

...lehmann28 gib doch mal die url für diese deiner Auflistung an Wink (<----was sagt der nun aus?)


Baukosten:

Kohlekraftwerk ca.800,-€/kW

Kernkraftwerk ca. 2000,-€/kW


Energieentstehungskosten:

Kohlekraftwerk ca. 3-4 cent/kWh

Kernkraftwerk ca. 3-4 cent/kWh


Rückbaukosten und Entsorgung:

Kohlekraftwerk ca. 1000,-€/kW

Kernkraftwerk unendlich €/kW


Wenn überhaupt, dann wird Kernkraft aufgrund ihrer niedrigen variablen Kosten in der Grundlast eingesetzt werden, d. h. mit Benutzungsstunden von rund 7600 h pro Jahr. So hoch war auch die durchschnittliche Benutzungsdauer der deutschen Kernkraftwerke in den letzten Jahren. In diesem Lastsegment sind aber die Gestehungskosten lehmann28 das Wort "Gestehungskosten" wollen wir aber mal eben allen erklären!b]Der Begriff Gestehungskosten ist im Prinzip NUR(!!!!)gleichzusetzen mit den Anschaffungs-, Fertigungs- oder Herstellungskosten.[/b]. für Strom aus Kernenergie höher als die Kosten von Kohlestrom - solange CO2-Kosten nicht berücksichtigt werden(extra dick geschrieben !!!). D. h. unter den derzeitigen Rahmenbedingungen – ausgegangen wird hier von aktuellen Angaben zu Investitions- und Betriebskosten sowie den jahresmittleren Brennstoffpreisen in 2005 – wäre der Bau neuer Kernkraftwerke unwirtschaftlich.

Also die Kosten für die Klimakatastrophe.....den eingesparten CO2-Ausstoß lassen wir bei den KKW außen vor. Dieses Argument wenden wir nur an wenn wir die PV-Anlagen bewerben wollen? Wink

Und siehe unten..........Na welcher Strom ist der günstigste?


Image



Diese Betrachtung vernachlässigt aber die externen Effekte der Stromerzeugung, insbesondere die durch CO2-Emissionen wesentlich verursachte globale Erwärmung. Geht man von den aktuellen Kosten für CO2-Zertifikate aus, nämlich rund 15 €/t CO2 (Stand 15.6.2006), so ist die Stromerzeugung aus Kernkraft rund 15 % günstiger als die Erzeugung mit Kohle- oder Gaskraftwerken. Die Windenergie, als die wirtschaftlichste unter den neuen Erneuerbaren Energien, weist ebenfalls höhere Gestehungskosten auf. Dies gilt sogar wenn man, wie hier geschehen, einen guten Küstenstandort mit 2500 Benutzungsstunden im Jahr zugrunde legt – der Durchschnitt aller deutschen Anlagen lag 2005 bei rund 1500 h.

Gruß Rio
Achja, kann es sein das DU ein gespanntes Verhältnis zu "studierten" Menschen besitzt? Den Eindruck (meine persönliche Meinung Wink ) könnte man hier ab und an gewinnen?

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bereil
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Angemeldet: 06.11.2005
Beiträge: 1498
Wohnort: Ostfriesland

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 14:15 Nach oben

@RIO und Lehmann28,

könnt ihr es nicht lassen?

Ihr geht einen sowas von auf den Keks.
Evil or Very Mad Evil or Very Mad Evil or Very Mad

Trotzdem ein schönes neues Jahr,

bereil

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Man muß nach NORDEN gehen um Photovoltaik zu sehen. Eindeutig zweideutig.
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PV-Harry
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Angemeldet: 24.04.2006
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 14:41 Nach oben

Ich wünsche Euch auch ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2008.

Möchte mich der Meinung von bereil ausdrücklich anschließen.

Es gibt sogar Menschen, die zu dieser jahreszeit Ski laufen!!!

Nur so als Freizeittipp.

SERVUS
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 16:04 Nach oben

Die spezifischen Baukosten für Großkraftwerke haben sich durch gestiegenen Preise für Stahl, Beton, usw. angeblich signifikant(!) erhöht.

Brennstoffkosten bei Aotomkraftwerken sind mittlerweile mit großen Unsicherheitsfaktoren versehen, aktuell hat man's wohl mit eher langfristigen Lieferverträgen zu tun, doch am Spotmarkt ist der Preis für Uranoxid in den letzten Jahren wie wild geloppiert, da war der Öl- bzw Strompreis geradezu fix dagegen.

Sowohl bei Kohle als auch bei AKW treten weiterhin Ewigkeitskosten auf ebenso andere externe Kosten, die natürlich auch die erneuerbaren haben. Bei AKW müssten man theoretsich noch Versicherungskosten mit einrechnen.

Je nachdem, wie man rechnet kann man also völlig unterschiedliche Diagramme aufstellen, dessen sollte man sich bewusst sein.

Ich glaube gerne, dass aktulle AKW Strom recht preiswert erzeugen (ohne Berücksichtigung einiger Folgekosten, die die Betriber derzeit auch nicht tragen müssen), bei neu zu bauenden AKW sollte man sich aber schon fragen, ob das noch renatbel sein kann.
Die Kraftwerke werden deutlich teurer als die alten (Materialkosten, Verfahren und Verzögerung von Baugenehmigungen), eine laufzeit von 40 Jahren kann überhaupt nicht als gesichert gelten (Brennstoffe!), die Preise für Brennstoffe sind absolut nicht kalkulierbar (bisher haben die pro kWh fast garnichts gekostet), die Möglichkeit der Kühlung ist angesichts der Klimaerwärmung mit Sommertrockenheit nicht garantiert (in Frankreich teils heute schon ein Problem!) und mit dem zunehmenden Anteil fluktuiernder EE wird die Auslastung der AKW sinken, was die Kosten weiter erhöht.

Ein AKW, das 2015 in betrieb genommen wird wird daher wahrscheinlich völlig andere Stromerzeugungskosten aufweisen als ein AKW, das 1975 in Betrieb genommen wurde.

Ansonsten noch ein kurzer Rückblick auf 2007 im Vergleich zu 2006:

Strom aus AKW in D: -16%
Strom aus Wind in D: +30%

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Energie;art271,2442804

mfg

PS: moderne hohe(!) Windkraftanlagen sollten die 2.200-2.500 Volllaststunden im Schnitt eigentlich schon knacken können, die besten Anlagen in Sachsen (Binnenland!) haben 2007 sogar fast 3.000 Vollaststunden erreicht.

Alte kleine Anlagen sind aber wesentlich schlechter und drücken den Schnitt.

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cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 16:27 Nach oben

Rio hat Folgendes geschrieben:
... Aja und bitte so kostengünstig das sich diesen Strom auch der "unter Mindestlohn PIN-Mitarbeiter" leisten kann!


Es ist in meinen Augen ein ganz fataler Irrtum, Energiepreise zu fordern, die sich am Mindestlohn orientieren. Dies fördert nur die Verschwendung von Energie und behindert energieeffiziente Verfahren, was bei weiter steigenden Rohstoffpreisen (zweifelt da irgendjemand daran?) dann zu enormen volkswirtschaftlichen Belastungen führt.
Energiekrisen treffen immer die Länder ganz besonders hart, die an niedrige Energiepreise gewöhnt sind.

Selbstverständlich bin ich auch dafür, dass billig = besser (unter Berücksichtigung aller Faktoren), aber eine künstliche Verbilligung bei langfristig zu erwartenden Preissteigerungen kann nur in die Katastrophe führen.

Der richtige Ansatz ist daher nicht Energiepreise zu subventionieren (ohen Aussicht darauf, dass diese Subventionierung eines tages entfallen könnte), sondern der sozial gerechte Ansatz muss lauten, niedrige Einkommen zu verhindern bzw. zu stützen, so dass sich jeder ein Mindestmaß an Energie sowie Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung leisten kann, auch wenn diese unaufhaltsam die nächsten Jahrzehnte immer teurer werden wird.

mfg

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sammy
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BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 18:22 Nach oben

@Rio
sammy ich kann dich beruhigen wir (Deutschen) sehen nicht dem "Untergang" entgegen wir forcieren den !
Generell denke ich das es in Deutschland schwierig ist eine Meinung die seit über 20 Jahren jedem Kleinkind eingebläut wurde (Atomenergie nein danke) zu überdenken!

Rio ich kann dich beruhigen,
mir hat niemand etwas eingebläut,aber ich denke wenn man vor
25 Jahren umgedacht hätte wären wir schon weiter.

Der Deutsche hält an seinem Weg fest und glaubt dann mehr an Wunderwaffen (die komplette Energieversorgung CO2 frei sowie Kernenergie frei, jetzt und Heute,herzustellen)!

Ich glaube nicht an jetzt und heute.
Die einzige wirkliche Wunderwaffe ist in meinen Augen:Energiesparen!

Wenn ich mich nicht irre ist DIE Gefahr der Menschheit der Klimawandel...verursacht durch CO2 Ausstoß! Nun hat er Deutsche ein Problem........25 Jahre wurde ihm vom "bösen Atomstrom" erzählt.....vom CO2 Problem weiß er erst seit kurzem! So, der Deutsche möchte keinen Atomstrom...darum werden in den nächsten Jahren 20 neue Kohlekraftwerke in der BRD gebaut! Ohaaaaa und die Kohlekraftwerke stoßen was denn aus? Das ganz böse CO2!!! Und die bisherigen Kohlekraftwerke....die stoßen was an CO2 aus? Auch da sind wir Europameister!!! Wink

Ich schrieb nicht über Atomstrom sondern über fossile Energien.

So...und in den nächsten Jahren kommen 20 weitere dazu!!! Hmmmm und nun? Der Deutsche geht keinen Schritt zurück.......die AKW werden abgeschaltet...aber die Kohlekraftwerke???

Nicht vor oder zurück,sondern auf einen anderen Weg.

Die auch abschalten wegen dem CO2 und "Wunderwaffen" einsetzen!Wink Schade das der Deutsche nicht in der Lage ist umzudenken. ""Wir gehen mit neuen Atomkraftwerken lieber ein Risiko ein um eine Katastrophe (Klimawandel) zu verhindern! Wir setzten CO2 freie AKW ein für die nächsten 50 Jahre und in dem Zeitraum ist die Forschung soweit uns Alternativen zu bieten!

Wir können nicht umdenken,genau das habe ich gemeint.
Wir denken erst um,wenn es fast zu spät ist.Solange man noch mit Kohlekraftwerken billig Strom erzeugen kann(200-300Jahre),wer es genau weiß verbessere mich bitte,wird kein großer Energiekonzern
ernsthaft umdenken.


Und wer jetzt damit kommt diese Alternativen gibt es Heute schon ....... Rolling Eyes Aja und bitte so kostengünstig das sich diesen Strom auch der "unter Mindestlohn PIN-Mitarbeiter" leisten kann!

Da sind wir wieder bei der Wunderwaffe: Energiesparen.
Wie war doch das gleich mit dem Standby,alleine dafür brauchen wir
2 AKW's Shocked

Gruß sammy
der gar nicht wußte das Atomstrom Co2 frei ist Wink

natürlich nur meine Meinung

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Giuseppe Mazzini
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BeitragVerfasst am: 03.01.2008, 21:21 Nach oben

@cephalotus & sammy:

"Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" ist keineswegs ein Nazi-Spruch. Er entstammt dem Gedicht "Deutschlands Beruf" des Lyrikers Franz Emanuel August Geibel aus dem Jahr 1861 und wurde von den Konservativen des deutschen Kaiserreichs herangezogen, um deutschen Kolonialismus zu begründen.

Und genau das sehe ich in der Ansicht, Deutschland müsse Vorreiter beim Klimaschutz werden.Nachdem wir unser Land mit Straßen zugepflastert haben, wollen wir den Schwellenländern erklären, wo es lang geht ?

@Wiese:

Schade, dass Du so über Politiker denkst. Ich kenne viele Berufspolitiker, und nicht nur aus meiner Partei. Glaub mir, da sind auch nicht weniger Sachverstand und Guter wille versammelt, als hier im Forum zu finden sind.
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BeitragVerfasst am: 03.01.2008, 21:48 Nach oben

@sammy: CO2-frei ist gar nix - auch Du atmest. Somit ist es Unsinn, den nur den CO2-Ausstoß eines Prozesses zum Hauptmerkmal zu machen.

Auf die Frage, welchen langfristigen Folgen sich für das Klima ergeben, wenn wir tatsächlich den CO2-Ausstoß auf das Niveau von 1970 einfrieren, gibt es keine Antwort, die man als wissenschaftliche Mehrheitsmeinung bezeichnen kann. Man bedenke: Bereits 1970 wuchs der CO2-Gehalt in der Atmosphäre rapide an. Sicher ist nur, dass dieses Einfrieren KEINE Lösung ist.
MonoPoly
Fleißiges Mitglied
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Angemeldet: 10.07.2007
Beiträge: 314
Wohnort: Do Süd

BeitragVerfasst am: 03.01.2008, 22:56 Nach oben

phenning hat Folgendes geschrieben:

... Deutschland müsse Vorreiter beim Klimaschutz werden.Nachdem wir unser Land mit Straßen zugepflastert haben, wollen wir den Schwellenländern erklären, wo es lang geht ?


a) E..sparen, Dämmen, ... is mühsam und wenns sich nich rechnet mach ich´s auch nicht, brauch jetz erst nen neuen Protzhobel -
b) Lass uns neue Kernkraftwerke bauen! ... - kriegt bei uns eh nu keiner mehr hin, is gefährlich und wohin mit dem Müll-
c) Lass uns neue hocheffiziente Kohlekraftwerke bauen bis die Erneuerbaren relevant kompensieren können und die alten Schleudern abschalten! ... - nee sind doch auch nur CO2-Schleudern lieber die alten weiterbetreiben bis die Erneuerbaren die schnöden 50% der dt. Stromerzeugung abgelöst haben...
d) Lass uns Biogasanlagen bauen! Nee is unethisch, nachher müssen wir noch wegen Strom hungern!
e) Lass uns an der Loreley eine Staumauer bauen und den Rhein bis Basel zurückstauen ...kein Kommentar ... Das wäre Strom aus Wasserkraft Laughing
f) Lass uns Windenergieanlagen bauen! Willst doch wohl nicht die Lanschaft weiter verspargeln, Strobo.....

Trotz aller Widerstände muß m.E. Deutschland ein Vorreiter im Klimaschutz sein, nicht kompromisslos aber zielstrebig. Erfolgsstorys gibt´s inzwischen viele Very Happy

Hey, wir sind mit über 20.000 MW Windweltmeister, haben einen Stromerzeugungsanteil beim Wind von etwa 7% (Hier ein Dank an alle Stromendkunden die sich am EEG beteiligen müssen) haben eine booomende Branche mit allen positiven Nebeneffeken und exportieren wie die Wilden Very Happy


Schwellenländer hinken häufig ein paar Dekaden hinterher, die wollen aufholen ... wir sollten dabei helfen ...
Frag doch mal einen Kraftwerksbauer aus einem Schwellenland nach einer Rauchgasentschwefelungsanlage! Wofür denn, Strom macht das doch auch ohne, oder?
Die sog. Schwellen- und Entwicklungsländer fordern inzwischen Kompenstion für Schäden, die aus unseren CO2-produzierenden Energiehunger resultieren. Das schreit doch geradezu nach JI mit deutscher "Klima"-Technik.

Vorreiterrollen haben uns im Übrigen in der Historie bereits einige Vorteile beschert! ... ok meistens ...


@cephalotus:
KKW-Strom -16% in 2007: Brunsbüttel, Krümel, Biblis A + B hatten alle so Ihre längeren Stillstände aus diversen Gründen in 2007. Übrigens -16% bedeutet immer noch grob geschätzt 23% Erzeugungsanteil in D.
Wind +30% in 2007: Hmmm ... "DANKE oh EEG dass du uns so viele neue Anlagen beschert hast" Laughing
Die Regelkraftwerke wird der gestiegene Peakpreis auch freuen Wink

PV dürfte doch auch wieder im deutlich zweistelligem Zuwachsbereich liegen, oder? Hmm +xx Prozent von 1% ..... Shocked

Grüße MonoPoly

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BeitragVerfasst am: 04.01.2008, 08:33 Nach oben

phenning hat Folgendes geschrieben:
@sammy: CO2-frei ist gar nix - auch Du atmest. Somit ist es Unsinn, den nur den CO2-Ausstoß eines Prozesses zum Hauptmerkmal zu machen.

Auf die Frage, welchen langfristigen Folgen sich für das Klima ergeben, wenn wir tatsächlich den CO2-Ausstoß auf das Niveau von 1970 einfrieren, gibt es keine Antwort, die man als wissenschaftliche Mehrheitsmeinung bezeichnen kann. Man bedenke: Bereits 1970 wuchs der CO2-Gehalt in der Atmosphäre rapide an. Sicher ist nur, dass dieses Einfrieren KEINE Lösung ist.


phenning gibt es denn eine Antwort auf die Frage was passiert wenn wir (die Menschheit ) weiterhin in dem Maße CO2 ausstoßen bzw den Ausstoß noch steigern? (Zumindest meint es die "Bild" bis Spiegel" zu wissen Wink )Wenn wir dieses wissen ist es dann nicht ratsam den CO2 Ausstoß massiv zu drosseln OHNE dann zu wissen was diese Drosselung langfristig "bringt"?

Gruß Rio

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