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Autor
K 73
Stammmitglied
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Angemeldet: 04.05.2007
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 19:10 Nach oben

Wer kennt Sparkassen oder Reifeisen - Volksbanken , Genossenschaften
die in Eigenregie Photovoltaikanlagen planen, bauen,
betreiben und verkaufen .
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Verfasst am: Nach oben

das399igste
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BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 19:58 Nach oben

Da wird es wohl kaum welche geben. Banken zählen das Planen, Bauen und Vermarkten nicht zu ihren Kerngeschäft.

Auch wenn es den Eindruck erweckt, das sie z.B. reichlich Häuser bauen und verkaufen, so beschränken sie sich immer nur auf die Finanzierung der Objekte, der Planung und der Ausführung, aber am Ende hast Du immer einen Kredit am Hals und einen Kaufvertrag mit einem anderen Unternehmen - allein schon wegen der Haftung. Die Banken wollen Geld und keine Mängelrügen Wink

Sonnige Grüße
Harald

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Alles meine persönliche Meinung. Ohne Gewähr für Vollständigkeit oder Richtigkeit.

Dachneigung 32°, Süd, 26 Ersol/aimex Ganymed225M mono (5,85kWp) SMA SB5000TL HC MS, SL 800e
Der Anlagenvergleich unter http://www.solarlog-home.de/das399igste/
ariba
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Angemeldet: 31.10.2005
Beiträge: 745
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BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 20:22 Nach oben

Die Banken sollen erst mal lernen ihre Geschaefte richtig zu fuehren, bevor sie sich an schwierigere Dinge wagen.

Adios
juergen
Photonator
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Angemeldet: 05.10.2007
Beiträge: 100
Wohnort: Ostwestfalen

BeitragVerfasst am: 02.11.2007, 21:16 Nach oben

Na ja, meine VoBa (Schwäbisch Hall) hat planen mir, bauen meinem Solarteur überlassen, aber finanziert haben sie mir einen Teil der bestellten Anlage heute, über einen Bausparvertrag. Das ist doch auch schon mal was! Smile
Nur leider konnte mir (bin kein Kaufmann) keiner einen echten Effektivzins nennen, also die Summe aus Gebühren, höheren Zinsen des Tilgungsaussetzungsdarlehens und niedrigen Zinsen des Bausparkredites nach Zuteilung. Wenn ich allerdings Gesamtkosten über die Laufzeit wie ein echtes Annuitätendarlehen betrachte (ich weiß das schönt das Ergebnis um ein paar Zehntel) komme ich auf 4,43% effektiv. Da kann ich gut mit Leben! Smile

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Photonator
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ariba
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Angemeldet: 31.10.2005
Beiträge: 745
Wohnort: 88521 Ertingen

BeitragVerfasst am: 03.11.2007, 11:59 Nach oben

Photonator hat Folgendes geschrieben:
Na ja, meine VoBa (Schwäbisch Hall) hat planen mir, bauen meinem Solarteur überlassen, aber finanziert haben sie mir einen Teil der bestellten Anlage heute, über einen Bausparvertrag. Das ist doch auch schon mal was! Smile
Nur leider konnte mir (bin kein Kaufmann) keiner einen echten Effektivzins nennen, also die Summe aus Gebühren, höheren Zinsen des Tilgungsaussetzungsdarlehens und niedrigen Zinsen des Bausparkredites nach Zuteilung.


Hola,

ich sage ja die sollen erst mal ihre Arbeit richtig lernen, aber dies finde ich dann schon beaengstigend wenn dir deine Bank nicht mal den Effektivzins nennen kann.
So darf kein Kredit verkauft werden, denn somit kann der Kunde nicht real unter verschiedenen Krediten vergleichen.


sonnige Gruesse aus Mallorca
juergen
Photonator
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Angemeldet: 05.10.2007
Beiträge: 100
Wohnort: Ostwestfalen

BeitragVerfasst am: 03.11.2007, 20:05 Nach oben

Ich hätte das ´können´ in Brackets setzen müssen, einzeln hört sich das Angebot (also ohne Gebühr, niedrige Verzinsung in der Ansparphase doch sehr viel besser an! Ist also mehr ein dumm stellen. Nichts desto, in Summe ist es besser als KFW. Smile

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BeitragVerfasst am: 03.11.2007, 21:51 Nach oben

Bei uns in "Norddeutschland" projektieren die Banken eigene Winparks.
Hat eigentlich nichts mit dem Kerngeschäft zu tun, aber nichts desto trotz..


Mfg

Heinz Cool

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50,70 Kw/p bestehend aus 230 KC130GTH-2 sowie 114 KC 200 GTH-2; Solarmax WR
das399igste
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BeitragVerfasst am: 03.11.2007, 22:41 Nach oben

luckshome hat Folgendes geschrieben:
Bei uns in "Norddeutschland" projektieren die Banken eigene Winparks.
Hat eigentlich nichts mit dem Kerngeschäft zu tun, aber nichts desto trotz..


Haste da mal einen Link oder so dazu? Ich glaube es nämlich nicht wirklich. Da mag zwar groß Bank drüber stehen, aber dahinter verbirgt bestimmt eine andere Gesellschaft die das ganze Abwickelt - natürlich finanziert und protegiert von der Bank. Wenn das ganze dann aber den Bach runtergeht taucht die entsprechende Bank nicht als Schuldner sondern als Gläubiger ganz weit vorne auf, wenn sie ihr Risiko nicht schon an andere verhökert haben.

Sonnige Grüße
Harald

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Beiträge: 229
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BeitragVerfasst am: 03.11.2007, 23:45 Nach oben

http://www.raiffeisenbank-lorup.de/


mfg

Heinz Cool

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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 00:17 Nach oben

Moin Moin,

Meldung aus der Ostfriesen-Zeitung (www.ostfriesen-zeitung.de) von heute, die Raiffeisen-Volksbank (RVB) Wittmund gründet eine Genossenschaft zur Solarstromerzeugung, beteiligen kann sich jeder, Einlagen sind von 1.000 bis 10.000 € geplant.

Gruß von der Küste
Roman

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18 Aleo S16-175 Wp = 3,15 KWp, Kaco Powador 2500xi, Schletter Montagesystem, SolarLog 100e, Dachneigung 42 Grad, Azimut 182Grad.

www.ostfriesenstrom.de
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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 03:56 Nach oben

luckshome hat Folgendes geschrieben:
http://www.raiffeisenbank-lorup.de/



ich habe das gelesen

Die Bank sollte als Partner tätig werden.

Die Bank hat eine Tochtergesellschaft gegründet (wer die wohl finanziert und an wen dann wohl Zahlungen fließen?)

Die Tochter produziert erst Mal Kosten (Planung, Konzept etc)

Ein Generalunternehmer baut schlüsselfertig.

Doch wem gehört die Anlage?


Sonnige Grüße
Harald

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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 14:27 Nach oben

Ostfriesenstrom hat Folgendes geschrieben:

Meldung aus der Ostfriesen-Zeitung (www.ostfriesen-zeitung.de) von heute, die Raiffeisen-Volksbank (RVB) Wittmund gründet eine Genossenschaft zur Solarstromerzeugung, beteiligen kann sich jeder, Einlagen sind von 1.000 bis 10.000 € geplant.


Bank gründet Genossenschaft und verkauft die Anteile. Eigentümer und Betreiber sind die Genossen, Management-Gebühren etc gehen an die Bank, Risiko liegt bei den Genossen. Frage ist nun, wie viele Anteile an der Genossenschaft hält die Bank?

Und wenn ein neuer Genosse seine Anteile mit Fremdkapital kaufen will, von wem wird da wohl das Geld kommen?

Sonnige Grüße
Harald

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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 15:09 Nach oben

Moin Harald,

kenne keine Vertragsdetails nur die Zeitungsmeldung. Das die Bank daran verdienen will, denke ich ist klar aber auch legitim.
Wenn durch diese Angebot weitere PV Anlagen gebaut werden können die es sonst vielleicht nicht gäbe wäre das positiv und solange das investierte Geld eine faire Rendite bringt ist es für die Genossen auch OK.

Klar gibt es solche Angebote auch von privater Seite als Bürgergenossenschaften oder wie auch immer und geht es auch ohne Bank als Initiator.

Man muss bei solchen Angeboten halt immer die Vertragsetails genau lesen bevor man sich beteiligt, egel ob privat oder über eine Bank vermittelt.

Gruß von der Küste
Roman

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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 15:42 Nach oben

Ich wollte nicht den Eindruck erwecken, das es weniger gut ist wenn eine Bank die Finger im Spiel hat. Es ging ursprünglich um die Aussage, das eine Bank eine PV-Anlage in Eigenregie plant, baut, betreibt und verkauft. Und nur das habe ich angezweifelt. Hinter dem Bankenlogo findet sich immer eine "Bauentwicklungsgesellschaft", die den Zweck hat etwas zu bauen und zu vermarkten.

Machen wir uns nichts vor, soviel Eigenkapital hat fast keiner, um ohne Hilfe einer Bank ein solches Projekt zu stemmen. Selbst unsere "Minianlagen" hier sind wohl überwiegend mit Fremdmitteln realisiert worden.

Banken vermitteln und finanzieren, versuchen aber tatsächliche Tätigkeiten oder Besitzungen zu vermeiden. Sie begnügen sich mit den Sicherheiten. Genau sowenig übernehmen die Banken ein Eigenheim in ihren Besitz und/oder treten als Vermieter auf wenn ein Eigentümer seine Raten nicht mehr zahlen kann, sie betreiben nur den Verkauf/Versteigerung.

Nun könnte man sagen, eine Bank tritt doch auch als "institutioneller Investor" auf, was aber auch nicht stimmt. Das sind dann von der Bank verwaltete Fondsgesellschaften, die wiederum im Besitz der Anteilseigner stehen und die Anteilseigner sind häufig kleine Leute wie Du und ich, die irgendwo einen Fonds-Sparplan o.ä. haben.

Auch solche Heuschrecken wie z.B. Blackstone (Telekom) arbeiten mit fremden Geld (Pensionsfonds, Beteiligungsgesellschaften etc.) und somit wieder mit dem Geld der kleinen Leute, nur das es halt etwas mehr kleine Leute sind Wink

Etwas anders sieht es bei Versicherungen aus. Diese versuchen ihr Kapital, das sie zur Deckung der Risiken benötigen, langfristig in wertstabile Anlagen zu investieren, z.B. Immobilien oder Beteiligungen an renommierten Unternehmen. Denn Notfalls müssen sie diese Investitionen kurzfristig ohne große Verluste in bares Geld umwandeln um einen eingetretenen (Groß-)Schadenfall bezahlen zu können.

Sonnige Grüße
Harald

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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 21:25 Nach oben

Hallo Gemeine,

Jaaaa - das mit den Banken, da könnte ich so richtig loslegen ...
mit "günstig hohen" Zinsen haben sie es ja alle.

Aber wenn dann doch so "kleine" Projekte selbst angefasst werden,
ist es wohl meist so, dass ein bisschen der Vorstand dahinter steht, dessen
Bekannte (meist ein Elektriker, Dachdecker und der Bürgermeister usw.) dann das Ding irgendwie planen. Nachdem Sie jetzt (nachdem der Hype fast "game over" meldet, so langsam schnallen, das Sie da sonst etwas verpassen ...
Dann wird noch die örtliche Zeitung eingeschaltet und schon liest man etwa : "unsere Region geht voran" richtig was zum lachen wenn es nicht so traurig wäre ....

Nur mal um klarzustellen: ich rede nicht von echten Vorreitern die schon vor Jahren es gewagt haben oder eben mit Kalkulation anderen voraus waren ...

Was mir noch aufgefallen ist bei machen grösseren Projekten so mit
170 Millionen Euro, da wird von günstigen Zinssätzen gesprochen bei 6,1 %
wer sich da wohl die ca 2 % Provison einsteckt ?

Merke: je grösser das Projekt um so grösser der Sumpf ...


schönen Abend noch
Hermann

_________________
mit sonnigen Grüssen aus Fuerte
Hermann

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