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Zirkon
Vielschreiber


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Angemeldet: 24.05.2007
Beiträge: 246
Wohnort: 76356 Weingarten(Baden)
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Verfasst am:
22.11.2007, 14:24 |
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| phenning hat Folgendes geschrieben: |
Und weil die dann auch (jedenfalls, wenn wir nicht endlich aufwachen) über billige wiederverwendbare Raumschiffe verfügen, können sie z.B radioaktiven Restmüll auf den Merkur entsorgen. |
Mit Fluchtgeschwindigkeit ungezielt irgendwohin schießen würde ja schon reichen. Allerdings glaube ich nicht, daß irgend eine Versicherung das Risiko eingehen würde, einen solchen Transport zu versichern. Gelegentlich geht halt beim Start eines Raumschiffes etwas schief, und wenn dabei der Behälter beschädigt oder zerstört wird... |
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Verfasst am:
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RichardN
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 17.05.2007
Beiträge: 458
Wohnort: München
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Verfasst am:
23.11.2007, 00:17 |
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Hallo zusammen,
ich glaube bei Einigen ist der Glaube an die Beherrschbarkeit der Risiken der Kernenergienutzung zu ausgepraegt. Er kommt in immer anderen Spielarten daher, uebersieht in meinen Augen aber die Fehlbarkeit des Menschen, und das immense Risikopotential bei noch so kleiner Eintrittswahrscheinlichkeit. Natuerlich ist es sehr unwahrscheinlich den Jackpot im Lotto zu gewinnen, aber es passiert immer wieder. Deswegen kann in meinen Augen die Antwort nur sein, den Ausstieg aus der Kernenergienutzung fortzusetzen und auf andere Energieformen umzusteigen deren GAU wesentlich unkritischer ist. Dies sind wir meines Erachtens unseren Nachfahren schuldig, und wenn das partiell auch Energieverzicht bedeutet, ist das auch zu akzeptieren.
Bei dem Vorschlag der Entsorgung des radioaktiven Abfalls auf dem Merkur moechte ich an die folgenden beiden Daten erinnern, 28. Januar 1986 und 1. Februar 2003. Ein Transport von Isar 2 zum Muenchner Flughafen per Transrapid eskortiert von einem Tornadogeschwader mit anschliessendem Abflug ins All mit der Challenger299 vom Terminal 2 ist zwar in mancher Augen die Inkarnation des HighTech Standorts Deuschland, aber nicht verhaeltnismaessig um ein wenig Strom zu produzieren, auch nicht ganz oben auf meiner persoenlichen Wunschliste.
Fuer mich kommt in diesem Zusammenhang das Wort bedenken von denken, und das scheint mir a priori erst mal ein guter Ansatz zu sein.
Die Vorstellung, dass dann jemand anders (China...) die Fehler macht, die ich (Deutschland...) nicht bereit war zu begehen, finde ich in Anbetracht der globalen Bedrohlichkeit zwar beaengstigend, aber leider ausserhalb meines Einflussbereiches, und zudem ein sehr schlechtes Argument dafuer den Fehler selbst zu begehen. Wir sollten unseren Politikern klar machen, dass wir am Ausbau der EE interessiert sind, und unser eigenes 'Risiko'kapital darin einbringen, um damit auch einen Schritt weit dafuer zu sorgen, dass diese Technologien fuer andere Nationen erschwinglich werden.
Auch finde ich die reflexartige Forderung nach neuen Technologien zum Stillen des Energiehungers erst den zweiten Schritt, der Erste muss sein den Hunger zu hinterfragen und Einsparpotentiale zu suchen.
Wir brauchen mE Energieumwandlungsformen die wir dezentral in der Mitte der Menschen mit vertretbaren Einfluss auf die Umwelt nutzen koennen. Der Strom aus meiner PV Anlage hat meine Strasse wahrscheinlich nie verlassen (die letzten Tage hat er kaum den Zaehler passiert). Es muss angestrebt sein, dass diejenigen die den Nutzen haben, auch die Last unmittelbar spueren, das schaerft Bewusstsein.
Wenn es dazu Subventionen (ja der Bogen zum Ursprungsthema ist geschafft) bedarf, ist das vertretbar. Damit, dass die Redakteure von Report Bayern die 300 Yingli Mitarbeiter in China mit schlafwandlerischer Sicherheit finden, und unterschwellig in den Raum stellen, dass dies so nicht ok ist (warum eigentlich), die 1200 Mitarbeiter allein von SMA (+ PingSlammy, Lehmann, E&U, PZM, Xam etal) aber nicht erwaehnen, bleiben sie sich auch treu.
Das das EEG mit garantierter Verguetung ein rueckgekoppeltes System ist, bei dem von Zeit zu Zeit nachjustiert werden muss, sollte Niemanden verwundern. Jetzt muss so gehandelt werden, dass die Degression noch fuer attraktiven Renditen auf allen Seiten fuehrt, ohne den Ausbau des Anteils der EE abzuwuergen. Die Einsparung der Differenz zu den externen Kosten der konventionellen Energierzeugung bekommen wir dann umsonst dazu. |
_________________ Mit sonnigem Gruss,
RichardN
Eigene Anlage: 4.14 kWp aus 22 Schott ASE-190-GT-FT/TF an SB 4200TL HC. Zwei Strings mit Süd-Nord Ausrichtung, seit 11.07.2007. |
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Wiese
Forumsinventar


Info: Betreiber
Angemeldet: 28.01.2007
Beiträge: 1641
Wohnort: 76297
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Verfasst am:
23.11.2007, 07:35 |
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... ein excelenter Beitrag.
Peter |
_________________ 5,8 kWp laut Flashliste
32 Sharp Mono 180 Watt SolarMax 6000 C
Ausrichtung 170 Grad Süd 45 Grad Dachneigung
Anlage läuft seit 01.03.2007
http://www.solarlog-home3.de/wiesenmaier |
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JSES
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Angemeldet: 09.03.2007
Beiträge: 790
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Verfasst am:
23.11.2007, 11:48 |
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@ Richard
Also kommst Du doch auch zu dem Schluss, dass das EEG nachgearbeitet werden muß?
Sprich Degradation auf 7/8/9??? erhöhen. |
_________________ Mitsubishi PV-MF 180TD4 (34.02kW) |
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MonoPoly
Fleißiges Mitglied

Angemeldet: 10.07.2007
Beiträge: 309
Wohnort: Do Süd
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Verfasst am:
23.11.2007, 13:51 |
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| RichardN hat Folgendes geschrieben: |
| Jetzt muss so gehandelt werden, dass die Degression noch fuer attraktiven Renditen auf allen Seiten fuehrt, ohne den Ausbau des Anteils der EE abzuwuergen. Die Einsparung der Differenz zu den externen Kosten der konventionellen Energierzeugung bekommen wir dann umsonst dazu. |
Welche Branche hätte nicht gerne attraktive Renditen um sich zurücklehnen zu können
Wie hoch sind denn die externen Kosten der konventionellen?
Kernenergie nach Gau in Krü.. oder anderen: Wie rechnet sich den das nicht nutzbare "verseuchte" Hektar in D? Was kostet denn ein Menschenleben? Welche Kosten verursacht denn eine Tonne CO2 ....
Die Wertung wird je nach Auftraggeber einer Studie zu dem Thema entsprechend ausfallen!
Einzig eindeutig bewertbar ist m.E., dass jede regenerative kWh eine gute kWh ist!!!!!
Gruß MonoPoly |
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phenning
Forumsinventar

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Angemeldet: 11.09.2007
Beiträge: 661
Wohnort: Weingarten/Baden
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Verfasst am:
24.11.2007, 23:43 |
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Nochmal zum Thema "Entsorgung ins All": Sehe ich durchaus nicht als Witz. Bedenkt bitte, dass bei der Challenger-Explosion (eine der größten jemals künstlich ausgelösten konventionellen Explosionen) das Kommandomodul (mit den lebenden Astronauten darin !) weggesprengt wurde und hinterher weitgehend in einem Stück im Meer gefunden wurde. Ein Castor-Behälter hätte das locker überstanden...
@RichardN: Ich gebe zu, dass ich als Wissenschaftler an Fortschritt glaube, denn eine statische Gesellschaft ist nicht stabil. Ich bin auch bereit, über die Richtung des Fortschritts zu diskutieren - aber alleine in "Verzicht" und "Bedenken" kann dieser nicht liegen, denn das ist der Weg in die Stagnation.
Die Vokabel "bedenken" ist eben auch im "Bedenkenträger" vorhanden. Und Bedenkenträger haben wir in Deutschland eindeutig zu viele (oder zu laute ?)
Betreffend "die Chinesen": Wo bitte habe ich behauptet, weil "die" irgendetwas tun, müssten wir etwas auch tun ? Die Fähigkeit Einzelner, Textinhalte zu erfassen, verblüfft mich aber spätestens seit PISA nicht mehr.
Es geht mir in Bezug auch China darum, sich die GRÜNDE anzusehen, warum solche Länder eine hohe Entwicklungsdynamik haben: Weil man dort Fortschritt als Chance zur Verbesserung der eigenen Lebensumstände begreift - und nicht als Bedrohung und Risiko. Diese Idee müssen wir uns wieder (!) zu eigen machen - und nicht das chinesiche Meenschenbild, auch nicht den Umgang mit Landschaft und politischen Oppositionellen. |
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RichardN
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 17.05.2007
Beiträge: 458
Wohnort: München
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Verfasst am:
25.11.2007, 01:12 |
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Hallo zusammen,
@phenning
Aus Deinen Formulierungen erkenne ich, dass Du es nicht als Witz meinst, deswegen finde ich es ja beunruhigend. Solche Transporte wuerden dann wohl eher unter dem Zwang der Wirtschaftlichkeit durchgefuehrt, (irgendwie muessen die Kosten pro kWh unter dem EEG Preis bleiben) und nicht als Forschungsfluege, bei dem der Ruf der amerikanischen Wissenschaft und das nationale Selbstbewusstsein eine sehr grosse Rolle spielen, und Geld eine eher untergeordnete.
Bei meiner Bemerkung ueber die Fehler der Chinesen bezog ich mich auf:
| phenning hat Folgendes geschrieben: |
Glaubst Du denn ernsthaft, Wissenschaftler seien für Probleme beim Brüterbau blind ? Darum muss doch in Kernkraftwerke mehr Forschung hineingesteckt werden, damit sie besser, sicherer und handhabbarer sind ! Nur werden das eben Chinesen und Inder tun.
Und weil die dann auch (jedenfalls, wenn wir nicht endlich aufwachen) über billige wiederverwendbare Raumschiffe verfügen, können sie z.B radioaktiven Restmüll auf den Merkur entsorgen.
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Nun, Du sagst, dass Du erwartest, dass die Chinesen die Kernkrafttechnologie weiterentwickeln werden. Da ich die Weiterentwicklung dieser Technologie fuer nicht richtig halte, und ich, "wenn wir nicht endlich aufwachen", als "wir sollten das aber doch tun" interpretiere, ergibt sich meine Schlussfolgerung.
Es ist immer gut, den Blick auch auf andere Nationen zu richten und davon zu lernen wie die ihre Probleme angehen. Ob die Chinesen, die sich in einer doch sehr anderen Situation als wir befinden, fuer uns das passende Beispiel sind, glaube ich eher nicht. Ich denke, dass unser Hauptziel nicht sein muss unsere Lebensumstaende zu verbesseren, sondern wohl eher, darauf zu achten, dass wir sie durch unser Tun nicht verschlechtern.
Ich bin auch Wissenschaftler und ich glaube an moegliche Verbesserungen durch technische Weiterentwicklungen, nur ist fuer mich das Fortschreiten kein Wert an sich. Fortschreiten in die falsche Richtung ist eben kein Fortschritt, sondern ein Rueckschritt, den es zu vermeiden gilt, ob der nun in Pisa, Shanghai, Beijing oder Muenchen vorangetrieben wird. Deswegen muss er bedacht und moeglichst bis zu Ende durchdacht werden, und das nicht nur physikalisch sondern auch gesellschaftlich.
Ich denke auch, dass wir ueber den richtigen Weg diskutieren sollen, aber was ich nicht gut finde ist, dass hier Leuten vorgehalten wird, Sie wuerden damit, dass sie einen propagierten Weg nicht mitgehen wollen, den Fortschritt aufhalten.
Ich bin fuer den Ausbau der EE und den Rueckbau der Kernenergie. Das ist in meinen Augen das genaue Gegenteil von Stagnation. |
_________________ Mit sonnigem Gruss,
RichardN
Eigene Anlage: 4.14 kWp aus 22 Schott ASE-190-GT-FT/TF an SB 4200TL HC. Zwei Strings mit Süd-Nord Ausrichtung, seit 11.07.2007. |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1119
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
25.11.2007, 03:11 |
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| phenning hat Folgendes geschrieben: |
Nochmal zum Thema "Entsorgung ins All": Sehe ich durchaus nicht als Witz. Bedenkt bitte, dass bei der Challenger-Explosion (eine der größten jemals künstlich ausgelösten konventionellen Explosionen) das Kommandomodul (mit den lebenden Astronauten darin !) weggesprengt wurde und hinterher weitgehend in einem Stück im Meer gefunden wurde. Ein Castor-Behälter hätte das locker überstanden...
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Was wiegt ein leerer Castor?
Was wiegt ein voller Castor?
Welche Nutzlast kann eine aktuelle Trägerrakete ins All befördern?
Was kostet ein solcher Transport?
Wieviel Energie wird dazu benötigt, welche Auswirkungen aufs Klima entstehen.
Wieviel solcher Müll fällt pro kWh an?
Was passiert, wenn der Transport nicht bodennah verglüht, sondern die Bruchstücke nach der Explsosion erst einmal einen glühenden Weg durch die Atmosphäre zurück legen um anschließend z.B. nicht aufs Wasser, sondern z.B. auf Felsen aufzuschlagen. |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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phenning
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Angemeldet: 11.09.2007
Beiträge: 661
Wohnort: Weingarten/Baden
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Verfasst am:
25.11.2007, 07:55 |
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@RichardN: Das Erstaunliche ist, dass Du einerseits die existierende Kerntechnologie als gefährlich ansiehst - und andererseits ihre Weiterenwicklung als "nicht richtig" bezeichnet. Es ist dieses Festhalten daran, dass irgendetwas negativ, pfui, falsch oder gar verwerflich sein muss, das ich als Blockade bezeichne.
Natürlich nicht grundsätzlich. Denn es gibt sicher Dinge, deren "Falschheit" bewiesen wurde - etwa das Führen von Angriffskriegen, um eines der noch relativ klaren Beispiele zu nennen. Doch für die Kernenergie per se ist dieser Beweis eben NICHT erbracht - sondern nur für ihre gegenwärtige Handhabung.
Und hier genau scheiden sich die Geister: Ich halte die gegenwärtige Technologie für verbesserungsfähig und will dies tun - während Du eher die Haltung einnimmst, auf Kosmetika verzichten zu wollen, weil Tierversuche unethisch sind (die Analogie sei mir verziehen).
"Ethos" ist hier übrigens eine weitere entscheidende Sache. Denn obwohl ich den so genannten "Atomkraftgegnern" mangelnde Sachkenntnis und Behinderung bis zur Nötigung vorwerfe, werde ich mich für ihr Recht auf dieses Verhalten immer einsetzen. Denn ich halte es in der Tat für ein sicheres Warnzeichen.
Umgekehrt aber soll mir der Versuch untersagt werden, den Weg des Fortschrittes zu gehen, wollen die penetranten Kernenergiegegner sogar Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet verhindern und verbieten. Das ist, um es in aller Deutlichkeit zu sagen, unethisch. |
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hofbauer51
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Verfasst am:
04.03.2008, 14:47 |
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SZ vom 4.März 2008 Seite9
Namibia plant Atomkraftwerk + Anlagen zur Urananreicherung
Da kommt Freude auf.
Aber wir freuen uns, wenn wieder ein AKW zwangsabgeschaltet wird  |
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phenning
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Verfasst am:
05.03.2008, 10:26 |
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Nicht alle.
Ich vergieße bittere Tränen darüber, dass wir Biblis nicht so lange laufen lassen dürfen, wie es technisch (und damit meine ich auch sicherheitstechnisch) vertretbar ist. |
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pv-jr
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Verfasst am:
05.03.2008, 10:40 |
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Und ich hoffe nur, dass du nicht irgendwann mal erklären musst, was sicherheitstechnisch falsch gelaufen ist. |
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phenning
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Verfasst am:
05.03.2008, 11:55 |
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No risk, no fun.
Die Schäden (nicht nur an Bauwerken) und Kosten (alleine im Ruhrgebiet geschätzte 50 Milliarden Euro) als Spätfolge des Kohleabbaus zeigen, dass bisher KEINE Technologie folgen- und risikofrei ist. |
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pv-jr
Vielschreiber

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Angemeldet: 12.11.2006
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Verfasst am:
05.03.2008, 12:06 |
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| phenning hat Folgendes geschrieben: |
No risk, no fun.
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Auch wenn ich mir diesen Spruch öfters zu eigen mache - allerdings nur, wenn nicht andere unter dem Risiko leiden müssen - kann ich mit dem Motto in Bezug auf Biblis, etc. nichts anfangen. |
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phenning
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Verfasst am:
05.03.2008, 12:27 |
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Wieso andere ?
Wir alle verbrauchen Strom - Du auch.
Wir alle fahren zur Arbeit (ob mit Auto, Bus, Bahn oder Fahrrad).
Damit tragen wir alle die Risiken, die sich für das Leben in der modernen Zeit ergeben. Wir können (tun wir ja auch...) darüber streiten, wie hoch, wie lange und welche Risiken - aber nicht über die Tatsache an sich.
Und unbestreitbar ist auch, dass heute unsere Lebensrisiken um einen erheblichen Faktor geringer sind, als noch vor wenigen Jahrzehnten. Oder als sie beispielsweise ein Bauer in Bangladesh hat. Oder - um beim Thema zu bleiben - in Namibia.
Dem Bauern in Namibia wird es nämlich als "Gelobtes Land" erscheinen, wenn er nahezu unbegrenzt Strom aus der Steckdose beziehen kann und damit endlich auch eine Küchenmaschine, einen Kühlschrank und einen Computer betreiben kann. |
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