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 PV-Anlage ökologischer Irrsinn ?? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Betatester
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 1952
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 14:39 Nach oben

Wiese hat Folgendes geschrieben:
Eine Frage bleibt für mich:
Wieviel Energie ist nötig, um den Abfall und auch die verstrahlten Bauteile eines Kraftwerkes zu "entstrahlen"?

Es gibt Berechnungen, die vom Bau, bis zur Entsorgung eines AKW kein gutes Haar an der wirtschaftlichkeit eines AKW lassen. Ich kann aber nicht mit entsprechenden links dienen.

Ich bin kein Fachmann, aber alleine der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass Atomkraft ein wirtschaftlicher und ökologischer Wahnsinn ist. Auch ein Fussionskraftwerk, wenn es jemals funktionieren sollte, erzeugt radioaktive Abfälle und die Entwicklung schluckt Milliarden für die man hunderte Solar und Gezeitenkraftwerke bauen könnte.

Hätten wir die Milliarden, die für die Atomforschung ausgegeben wurden, und noch ausgegeben werden, in regenerative Energien gesteckt, gäbe es heute keine Probleme mit der Energieversorgung. Öl- und Gaspreise könnten uns egal sein.

Tatsache ist, dass Europa sehrwohl allen Strom aus regenerativer Energie gewinnen könnte.

Peter


Nunja Wiese,

die Atomkraft ist natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss, genauso wenig die ganze Energie ausschließlich über regenerative Energien zu erzeugen.
Aber der Atomenergie in Deutschland keinerlei Zukunft zu geben empfinde ich als absolut fahrlässig.

Ich habe KEINE LUST in absehbarer Zeit horrende Energiepreise zu zahlen, wenn dies auch anders möglich ist.....natürlich ohne die Natur grob fahrlässig zu schädigen.

Beta

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Verfasst am: Nach oben

Bill_Tecker
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 05.04.2007
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 14:46 Nach oben

In der Atomkraft liegt die Zukunft der Energieversorgung
und die Sonne kreist wieder um die Erde.







Alles andere sind sowieso Ketzer.


Grüße
Bill
filou
Stammmitglied
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 14.07.2007
Beiträge: 73
Wohnort: Münsterland

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 15:40 Nach oben

Da alle fossilen Energieträger incl.Uran ENDLICH sind,sollten wir unsere AKW so sicher wie möglich weiter betreiben (KLIMASCHUTZ). Die enormen Gewinne daraus sollten nicht bei den Energiekonzernen bleiben sondern in die Weiterentwicklung der regenerativen Energie investiert werden.
Es scheint im übrigen so als wenn die Rohstoffe auf der Erde viel schneller zu neige gehen als prognostiziert wurde Exclamation
Nicht nur die Energie auch die Lebensmittelpreise werden wesentlich steigen.Die Weltgetreidevorräte haben mittlerweile nur noch das Niveau von 1975/76(auch eine Folge der Erderwärmung).Damals mußten aber wesentlich weniger Menschen ernährt werden.

Meine Meinung ...als Laie der schon seit 20 Jahren vom Wetter abhängig ist und dieses beobachtet hat. Rolling Eyes

Gruß filou


Ps.sehr interessante Beiträge hier Very Happy

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2007 Erweiterung: 8,8 kwp Trina 185D,1X SMA 8000TL; 1,32 kwpTrina 165 D,1X SMA 1100
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1119
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 15:45 Nach oben

Betatester hat Folgendes geschrieben:
...
die Atomkraft ist natürlich nicht der Weisheit letzter Schluss, genauso wenig die ganze Energie ausschließlich über regenerative Energien zu erzeugen.
Aber der Atomenergie in Deutschland keinerlei Zukunft zu geben empfinde ich als absolut fahrlässig....


welche Rolle kann denn die Kernernergie künftig in Deutschland spielen?

Wenn heute der Bau eines neuen Kernkraftwerks beschlossen wird (und das wäre dann mit größter Wahrscheinlichkeit ein mit U235 befeuerter EPR wie in Finnland), dann wird für diesen Reaktor während seiner angenommenen Lebensdauer mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nicht mal genügend Brennstoff zur Verfügung stehen.

Das wären dann nicht die ersten Reaktoren, die vorzeitig abgeschaltet werden müssen.

Zitat:

Ich habe KEINE LUST in absehbarer Zeit horrende Energiepreise zu zahlen, wenn dies auch anders möglich ist.....natürlich ohne die Natur grob fahrlässig zu schädigen.


Ich persönlich habe ALLERGRÖSSTE Zweifel, dass Strom aus neuen U235 Reaktoren zur Senkung der Kosten beeitragen kann, das genaue Gegenteil erscheint mir wahrscheinlich.
Selbst wenn man die Tonne CO2 mit 70€ ansetzt würde ich die Kohle für die Übergangszeit für deutlich sinnvoller und preisgünstiger halten.

Gas können wir in 20 Jahren wahrscheinlich auch nicht mehr bezahlen, das wird dann maximal zur Spitzenlast taugen.

Im Grunde genommen haben wirs wahrscheinlich eh schon vergeigt.

In den kommenden Jahrzehnten wird die Welt unter Energieknappheit leiden und das ist wohl nicht mehr änderbar (es sei denn es käme vorher aus anderen Gründen zu einer globalen Rezession, aber das wollen wir ja auch nicht)

Die größte Chance sehe ich für Deutschland bei der Steigerung der Energieeffizienz (mit steigenden Kosten wird das immer interessanter werden, wartet mal ab, wenn die Leute die Nebenkostenabrechnung für diesen Winter bezahlen müssen!) und eben im rapiden Ausbau der EE.
Photovoltaik wird dabei eine wichtige Rolle bei der Stromversorgung spielen müssen, anders geht es in Deutschland nun mal nicht, es sei denn man würde Strom importieren.

Die Laufzeit bereits vorhandener Kernkraftwerke wird ggfls unter neuen Bedingungen angepasst werden müssen, das wird sich zeigen. Derzeit haben wir ja noch eine deutliche Überkapazität in Deutschland, vor ein paar Wochen waren ja mal fast die Hälfte der verbliebenen deutschen KKW vom Netz und keines hat's gemerkt.

Allgemein zum Thema Energie.

Die Energy Watch Group (eng verknüpft mit der ASPO) hat vor ein paar Wochen eine Studie veröffentlicht, wonach der Peak Oil im Jahr 2006 war. Von nun an gehts laut dieser Studie bergab.
Die IEA, eigentlich seit Jahrzehnten mit die größten Optimisten überhaupt, sieht mittlerweile gravierende Engpässe schon in wenigen Jahren.

Peak Gas wird für ~2015 erwartet, davor sind wir aber (wie übrigens auch beim Erdöl) ganz erheblich auf das Wohlwollen Russlands angewiesen, da von dort das meiste kommt. Die europäischen Öl- und Gasfelder sind schon seit einiger Zeit im rapiden Decline.

Neufunde gibts schon seit Jahren keinen nennenswerten mehr trotz teilweise enormer Ausgaben für die Suche, die meisten wurden um 1960 herum gefunden, derzeit wird für jedes gefundene barrel (das erst noch gefördert werden will) ca. 5 barrel verbraucht.

In Frankreich und Holland ist derzeit der Diesel knapp, Frankreich hat einen Teil der strategischen Rohölreserven frei gegeben, der Wirtschaftsminister rät seinen Landsleuten, doch bitteschön zu Fuß zu gehen.
In den USA sind die Lager leer, in Deutschland die Heizöltanks, in China kommt es ebenfalls zu Versorgungsengpässen beim Treibstoff...

Man geht davon aus, dass dieser Winter, sofern er denn kalt wird den sozial schwächern in unserem Land bereits das finanzielle Genick brechen wird können.

Das mag sich zwischendurch durchaus wieder entspannen, aber mittelfristig ist das in meinen Augen nur der Anfang vom Ende.

Ich würde keinen einzigen cent auf diesen "Öl reicht noch 40 Jahre und Kohle für ein paar tausend Jahre"- Quatsch wetten.
(Deutschland hat seine Steinkohlereserven in 2004 um sage und schreibe 99(!)% zurück gestuft, nur mal so am Rande).

Vielleicht ein etwas extremer Standpunkt, aber meiner Einschätzung nach durchaus realistischer als diese "Energie gibts genug"-Prognosen von den Leuten, die den Rohölpreis in 2007 vor drei Jahren bei 20$ gesehen haben.

http://energiekrise.de/

Speziell zur Kernenergie:

http://energiekrise.de/uran/intro.html
http://energiekrise.de/uran/status2006.html
http://energiekrise.de/uran/docs2006/REO-Uranium_5-12-2006.pdf

Das Wohl unserer Gesellschaft und somit quasi unsere Existenz würde -ich- auf die Kernenergie nicht verwetten wollen. Du schon?

mfg

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Zuletzt bearbeitet von cephalotus am 04.11.2007, 15:59, insgesamt einmal bearbeitet
phenning
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Wohnort: Weingarten/Baden

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 15:51 Nach oben

@Wiese: Hm, der gesunde Menschenverstand hat auch gesagt, dass Eisenbahnen nicht schneller als 30 km/h fahren dürfen. Dem ist also nicht so recht zu trauen.

Die Milliarden für die Fusionsforschung sind übrigens im Wesentlichen in die Industrie geflossen - für Hochtechnologieprodukte. Ich wüsste wenige Möglichkeiten, dieses Geld besser auszugeben. Ich deshalb auch Zweifel, dass mit diesem Geld in der Forschung an z.B. Windenergiekraftwerken mehr erreicht worden wäre - denn die dort verwendeten Technologien sind eben nicht so teuer - und es bringt nichts, tausende von Wissenschaftlern parallel arbeiten zu lassen. Sieht man an Brennstoffzellen.

@firestarter: Man kann ganz harmlose Stoffe zur Beschleunigung auswählen - und alles außerhalb des Targets sehr gut abschirmen. Radioaktive "Betriebsmittel" fallen daher fast gar nicht an.
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1119
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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 15:52 Nach oben

filou hat Folgendes geschrieben:
...
Es scheint im übrigen so als wenn die Rohstoffe auf der Erde viel schneller zu neige gehen als prognostiziert wurde :!:...


das faszinierende ist, dass zwar die Daten teilweise bekannt sind, diese Tatsache im öffentlichen Bewusstsein nach wie vor keine Rolle spielt.
Die meisten glauben immer noch, Energie sei erst ein Problem der nächsten Generation.
In meinen Augen ein fataler Irrtum.

Zitat:

Nicht nur die Energie auch die Lebensmittelpreise werden wesentlich steigen.Die Weltgetreidevorräte haben mittlerweile nur noch das Niveau von 1975/76(auch eine Folge der Erderwärmung).Damals mußten aber wesentlich weniger Menschen ernährt werden.


wenn ichs recht im Kopf habe sind die Getreidevorräte in der EU von 14 Mio t in 2006 auf 1 Mio t in 2007 geschrumpft.

mfg

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cephalotus
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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 15:55 Nach oben

Das Kernproblem mit Fusion ist, dass sie, sofern sie tatsächlich funktioniert und bezahlbar ist (beides noch keineswegs gewiss) selbst im optimistischten Fall viel zu spät kommen würde.
Selbst die Optimisten sprechen von weiteren 50 Jahren und soviel Zeit haben wir schlichtweg nicht mehr, um die Energieprobleme in den kommenden Jahren in den Griff zu bekommen...

mfg

phenning hat Folgendes geschrieben:
@Wiese: Hm, der gesunde Menschenverstand hat auch gesagt, dass Eisenbahnen nicht schneller als 30 km/h fahren dürfen. Dem ist also nicht so recht zu trauen.

Die Milliarden für die Fusionsforschung sind übrigens im Wesentlichen in die Industrie geflossen - für Hochtechnologieprodukte. Ich wüsste wenige Möglichkeiten, dieses Geld besser auszugeben. Ich deshalb auch Zweifel, dass mit diesem Geld in der Forschung an z.B. Windenergiekraftwerken mehr erreicht worden wäre - denn die dort verwendeten Technologien sind eben nicht so teuer - und es bringt nichts, tausende von Wissenschaftlern parallel arbeiten zu lassen. Sieht man an Brennstoffzellen.

@firestarter: Man kann ganz harmlose Stoffe zur Beschleunigung auswählen - und alles außerhalb des Targets sehr gut abschirmen. Radioaktive "Betriebsmittel" fallen daher fast gar nicht an.

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Betatester
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Beiträge: 1952
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 16:02 Nach oben

cephalotus hat Folgendes geschrieben:
filou hat Folgendes geschrieben:
...
Es scheint im übrigen so als wenn die Rohstoffe auf der Erde viel schneller zu neige gehen als prognostiziert wurde Exclamation...


das faszinierende ist, dass zwar die Daten teilweise bekannt sind, diese Tatsache im öffentlichen Bewusstsein nach wie vor keine Rolle spielt.
Die meisten glauben immer noch, Energie sei erst ein Problem der nächsten Generation.
In meinen Augen ein fataler Irrtum.


Die Frage ist halt welche Quelle ist glaubwürdig und welche pickt nur das raus was derren Interessen nützt bzw. wichtige Daten einfach weglässt.

Darum ist es immer sehr schwer irgend einer Quelle/Meinung zu vertrauen.

Ich bin der Meinung es sollten immer alle Optionen offen bleiben, das ist bei der Atomenergie in Deutschland nicht gegeben.

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cephalotus
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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 16:04 Nach oben

Betatester hat Folgendes geschrieben:
Sehr interessant :o

Für alle die den Link nicht gelesen haben hier nochmal das Fazit:



Transmutation ist derzeit ein weitgehend tehoretsiche Konstrukt das (noch?) nicht funktioniert und falls doch möglicherweise alles andere als billig sein wird...

Wollt ihr Euch wirklich an solche Versprechungen klammern?

Wann kommt der nächste, der die Methanhydrate abbauen will?

Die erneuerbaren Energien bieten doch heute schon eine real funktionierende Option, deren Kosten sehr wohl abzuschätzen sind (inkl der externen Kosten) und die nicht wieder eine Übergangslösung sind, sondern tatsächlich langrsitig funktionieren können.

Mir kommt es ein bißchen vor wie diese Geiz-ist-Geil Mentalität, wo man sich auf irgendeinem dubiosen Markt ein ganz neues exklusives Wundermittel für "nur" ein paar Euro andrehen lässt, dass einem dann ganz tolle Eigenschaften verspricht...

mfg

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phenning
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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 16:08 Nach oben

Vor ein paar Jahren habe ich einen Aufsatz veröffentlicht, in dem das Fehlen des in "Die Grenzen des Wachstums" vorhergesagten Zusammenbruchs auf die Entwicklung der Informationstechnologie zurückgeführt wird - die im Weltmodell des Club of Rome nicht auftaucht. Wenn ich mir die aktuellen Daten ansehe, habe ich auch heute noch keinen Grund anzunehmen, dass eine industrialisierte Weltzivilisation ihre eigenen Probleme lösen kann (siehe dazu auch Lomborg, B.: "Apocalypse No! Wie sich die menschlichen Lebensgrundlagen wirklich entwickeln").

Das Öl wird irgendwann ganz sicher alle sein. Die Frage ist nur, ob wir uns die Alternativen dann noch leisten können. Und das wird sicher nicht der Fall sein, wenn wir mit der Forschung aufhören, nur weil ein paar unwissende Randalierer zuwenig Naturwissenschaft in der Schule gehabt haben.
Wiese
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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 16:09 Nach oben

Sorry Betatester, aber ich kann der Argumentation der AKW Beführworter nicht folgen. Der Mond wird die Erde auch in 1 Million Jahre noch umkreisen und Gezeiten verursachen, und wenn die Sonne mal nicht mehr scheinen sollte, haben wir sowieso verloren.
Sonne und Mond produzieren unvorstellbar viel Energie, millionenfach mehr als wir verbrauchen können.
Warum sollten wir von endlichen Energiequellen abhängig bleiben, die auch noch unsere Gesundheit gefährden? Wem ist damit gedient?

Peter

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32 Sharp Mono 180 Watt SolarMax 6000 C
Ausrichtung 170 Grad Süd 45 Grad Dachneigung
Anlage läuft seit 01.03.2007
http://www.solarlog-home3.de/wiesenmaier
phenning
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BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 16:17 Nach oben

Hm, jetzt rauscht es aber wirklich - ich kann gar nicht so schnell schreiben, wie hier die Dinge einlaufen Smile)

"Optionen" ist genau das Thema. Kernenergie ist zu wichtig, um sie aus den möglichen Zukunftsszenarien auszuschließen. Ich habe genau wie alle anderen meine Zweifel an der Sicherheit gegenwärtiger Kernkraftwerke. Ich habe aber auch meine Zweifel an der Sicherheit des Straßenverkehrs, und nehme jeden Tag daran teil.

Und darum ganz eindeutig: Ich lebe lieber im Vorgarten eines Schnellen Brüters, als ganz ohne Strom.

Europa ließe sich vielleicht bereits mit gegenwärtigen Technologien aus regenerativen Energien versorgen. Wenn ich auf "Landschaft" verzichte und zusätzlich noch Marokko mit Zellen zupflastere. Wo aber sollten die Chinesen ihre Module hinstellen, und was passiert, wenn jeder Marokkaner ein eigenes Auto fahren möchte ?

"Optionen" also. Und darum wäre es am Besten, wenn wir alle existierenden KKW so lange weiter laufen ließen, wie dies aus Sicherheitsgründen vertretbar ist. Und die eingesparten Millarden nutzen, um z.B. unsere Module weiter zu entwickeln.
firestarter
Vielschreiber
Vielschreiber



Angemeldet: 24.06.2007
Beiträge: 215

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 16:42 Nach oben

Zitat:
"Optionen" also. Und darum wäre es am Besten, wenn wir alle existierenden KKW so lange weiter laufen ließen, wie dies aus Sicherheitsgründen vertretbar ist. Und die eingesparten Millarden nutzen, um z.B. unsere Module weiter zu entwickeln.

Ich bin kein Atom-Hasser,
aber als ich mal die internen Kritiker (gibt doch da ehemalige Sicherheis-Ing's, die sich outeten) hörte, da hab ich an der Sicherheit auch deutscher AKW's sovile Zweifel, dass ich einen Betrieb jetzt schon für nicht mehr vertretbar halte.

nochmal zur Abschirmung,
hasst Du da Quellen wie das genau aussehen soll/könnte?
Ich denk da nicht an Probleme, das etwas ausserhalb strahlt, sonder an der technischen Umsetzung der Randgruppen. Also das Blei muss ja igendwo drin schwimmen...wie sieht es mit den Behältnissen aus? bisherige Stahlbehälter haben in klassischen AKWs doch auch ein Problem der Versprödung aufgrund der erhöhten Dosen.... und strahlen ja irgendwann auch selber (siehe Druckbehälter der letzte Woche aus Rheinsberg abgefahren wurde)
Holter
Stammmitglied
Stammmitglied



Angemeldet: 24.01.2007
Beiträge: 143
Wohnort: Niederrhein

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 16:50 Nach oben

phenning hat Folgendes geschrieben:
Hm, jetzt rauscht es aber wirklich - ich kann gar nicht so schnell schreiben, wie hier die Dinge einlaufen Smile)


Dann solltest Du vielleicth mal kurz innehalten und dich etwas beruhigen Smile
Deine Argumentation weicht nämlich langsam von "Die Option der Kernenergie wahren" in Richtung "immer drauf auf erneuerbare Energien und Ökospinner".
Wenn Du im Vorgarten eines Brüters wohnen möchtest und gleichzeitig erneuerbare Energien mit Landschafts"verzicht" beschreibst, dann war wohl spätestens das das Ende der Diskussion. Von Ergebnisoffen müssen wir hier ja sowieso nicht sprechen Smile

Grundlagenforschung ist wichtig, keiner ist gegen Forschung am "Atom", auch wenn du hier einigen die Bildung absprechen möchtest.

Eingesparte Milliarden landen übrigens wohl kaum bei der Fotovoltaik, sondern in den bekannten (oder auch nicht bekannten) Taschen, womit wir beim Hauptproblem wären...

Das "Argument" mit Chinesen und Marokkanern ist übrigens eher in die andere Richtung zu gebrauchen: Willt du denen sagen, dass sie sich gefälligst keine Atomreaktoren hinsetzen sollten (für die es ja bei entsprechender Laufzeit der westlichen Reaktoren ja sowieso keine Rohstoffe mehr gibt)? Da ist erschwinglichere Windkraft und Fotovoltaik wohl eher geeignet, auch in diesen Ländern die Energieversorgung zu gewährleisten.

bis dann
Christian
Betatester
Moderator


Info: Betreiber
Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 1952
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 04.11.2007, 17:01 Nach oben

Holter hat Folgendes geschrieben:

Grundlagenforschung ist wichtig, keiner ist gegen Forschung am "Atom", auch wenn du hier einigen die Bildung absprechen möchtest.

bis dann
Christian


Zweifel ich an !

Es gibt viele die die Gelder für die Forschung in Atomenergie lieber wo anders sehen würden.

Beta

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