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 PV-Anlage ökologischer Irrsinn ?? Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Kowalsky
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Angemeldet: 05.08.2007
Beiträge: 80
Wohnort: Oberpfalz

BeitragVerfasst am: 13.11.2007, 23:46 Nach oben

Photonator hat Folgendes geschrieben:
@kowalski:
Määähhh! (und jetzt nicht gleich wieder ideologisch ´losnageln´, sondern dreimal TOLERANZ und anschließendes ´Oooohhhmmmm´ (dabei tief ausatmen) Wink


100%ige zustimmung, selbstverständlich konnte man was lernen....wen´s interessierte (aber doch mehr unter wissenschaftlichen als ökologischen gesichtspunkten...)

bin auch kein kein "öko-aktivist"- mehr breites "spektrum"
hast ja recht mit "dreimal toleranz". - diese materie ist halt nicht mein fall.
sorry und
gruß
kowalksy Cool

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..die KW´s von 27 Stück 215er Sanyos über Mastervolt QS 6400 ab in´s Netz!
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Verfasst am: Nach oben

phenning
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Angemeldet: 11.09.2007
Beiträge: 728
Wohnort: Weingarten/Baden

BeitragVerfasst am: 15.11.2007, 14:57 Nach oben

Hm, wenn ich nach der Hitliste gehe, ist es keineswegs so, dass dieser Thread niemanden interessiert. Auch wenn wir über Astrophysik noch nicht gesprochen haben....

Dabei fällt mir ein, Wheeler hat in den 80ern eine fortgeschrittene Zivilisation beschrieben, die ihre Energie dadurch gewinnt, dass sie ihren Müll in ein schwarzes Loch kippt. Funktioniert echt !

@Holter: Auch für Dich noch einmal - auch Kohlekraftwerke arbeiten mit Atomen. Bevor Du Dich deswegen schnell "wech"-duckst, solltest Du vielleicht den Thread auch lesen.

Kommen wir mal auf das Thema "Ökologischer Irrsinn" zurück. Ca. 65% des Energieaufwandes für die Produktion eines Solarmoduls gehen in das Aluminium (Quelle: Untersuchung an meiner Hochschule). Das bedeutet, dass schon alleine das Aluminium in 20 Jahren einen erheblichen Wertzuwachs erfahren wird Auch das Silizium ist gut recycelbar. Wie hoch ist also der Materialwert der Module nach 25 Jahren, wenn wir nur die wertvollen Anteile Aluminium, Glas und Silizium betrachten.

Noch'n Bit: Interessantes Stück in der heutigen Zeit, Wirtschaftsteil. Quintessenz in einem Satz: "Energie muss noch teurer werden, weil sonst die Chinesen auf die Idee kämen, sie könnten die westliche Lebensart kopieren." So ein Walmist !
solarfrischling
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Angemeldet: 24.03.2007
Beiträge: 70
Wohnort: Münchsmünster

BeitragVerfasst am: 15.11.2007, 17:16 Nach oben

Also
die ganze Diskussion läuft ja meistens auf der Sicherheitsbedenken hinaus.
Theoretisch sind die meisten Anlagen sicher zu betreiben.
In der Praxis kommen aber noch andere (menschliche) Faktoren ins Spiel.

Geldgier.. Aus Rendite-Geilheit wird an Personal und Wartung gespart
Fehleinschätzungen/Dummheit. Der Mensch glaubt immer, er hat alles Menschenmögliche bedacht, das ist aber leider viel zu wenig. z. Bsp. Medizinskandale, Umweltschäden, andere Katastrophen welche erst viel zu spät bemerkt und nicht mehr korrigiert werden können.
Terrorismus. z. B. Wenn auf eine PV-Anlage ein Flugzeug gesteuert wird, dann ist das für einigen hundert Menschen schrecklich. Ist eine Atomanlage betroffen, reden wir von einigen hunderttausende Menschen die davon betroffen sein werden.
Mensch. mit allen seinen Fehlern, ist wahrscheinlich das größte Problem, ohne Menschen keine Probleme auf diesen Planet.

Ich möchte dazu sagen, das ich bis 1989 in verschiedenen deutschen AKW tätig war (Nekarwestheim 1+2, Würgassen, Obrichheim, Landshut 1+2)
und nun in einer Chemieanlage arbeite. Nach meiner Meinung sind diese Anlagen sicher, mit den oben genanten Einschränkungen.
Die frage ist ob man für den Profit von wenigen, das Risiko für viele eingehen will.

Endlich wieder Sonne aus euer Dach

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Betatester
Moderator


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Angemeldet: 09.01.2006
Beiträge: 2318
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 15.11.2007, 21:18 Nach oben

>Mal wieder Gedankenzüge von mir<

In dem Zusammenhang mit der "Report-Sendung" stell ich mir gerade die Frage wie lang wir das EEG noch brauchen ?
Ab wann kann die Photovoltaikindustrie wirklich auf eigenen Beinen stehen oder ist dieses staatliche Instrument (ist es) auf sehr lange Sicht mit Photovoltaik verbunden ?
(Die PV-Industrie wird dieses komfortable Gesetz nicht ohne Kampf hergeben!!!)

Bisher wurde immer darüber Diskutiert wann es die Photovoltaik schafft sich den Strompreisen (Verbraucher) anzugleichen.
Da aber der Strompreis nicht der Preis ist welcher zur Herstellung anfällt, steht ein noch viel weiterer Weg der PV bevor.
Image
(Quelle: Wikipedia)

Nach dieser Grafik sind gerade mal 23% der Strompreise die unsereiner Zahlt wirkliche Herstellungskosten.
Bei 20Cent/kWh (eher etwas weniger) aktueller Strompreise sind das 4,6 Cent/kWp für die Herstellung Shocked
Also da hat die Photovoltaikindustrie doch noch määächtig viel Weg vor sich !

Die Netznutzung wird als Kostenfaktor so bleiben, eher sogar noch höher werden damit die Netzschwankungen welche durch das EEG entstehen ausgeglichen werden können.

Ich frag mich gerade ist das EEG längerfristig wirklich der richtige Weg oder haben wir uns da evtl. sogar einen Bumerang frapreziert und sind nun dem Diktat der Solarlobby die von Jahr zu Jahr stärker wird unterstellt.

Wie gesagt...wieder ein paar Gedanken ..

..Beta

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solerling
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Angemeldet: 01.03.2006
Beiträge: 673
Wohnort: 85

BeitragVerfasst am: 15.11.2007, 22:37 Nach oben

Halloo Betatester
Bei Deiner Rechnung fehlt zB.der Vorteil von PV-Anlagen durch weniger Leitungsverluste als bei herkömmlicher Stromerzeugung. Habe mal irgendwo gelesen,dass 1/3 des erzeugten Stromes im Kraftwerk durch Leitungsverluste verloren geht.

Und nicht zu vergessen der Profit wenn man das so nennen darf wird auf uns,das heisst auf viele verteilt und ich denke das ist gut so ?

meine Meinung
Josef
cephalotus
Moderator



Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)

BeitragVerfasst am: 15.11.2007, 23:13 Nach oben

Betatester hat Folgendes geschrieben:


Ich frag mich gerade ist das EEG längerfristig wirklich der richtige Weg oder haben wir uns da evtl. sogar einen Bumerang frapreziert und sind nun dem Diktat der Solarlobby die von Jahr zu Jahr stärker wird unterstellt...


Wenn man ins Ausland blickt, dann erkennt man dort oftmals blanken Neid beim Blick aufs deutsche EEG. (und das nicht bei den Häuslebesitzern, sondern aus Wirtschaft und Politik)

Das ist die höchstmögliche Form der Anerkennung.

Deutschland fördert nicht PV übers EEG, um damit den Strompreis kurz- oder mittelfristig zu senken, das funktioniert nicht und sit auch nicht das Ziel.

Man fördert damit eine Technologie, mit der es Deutschland möglich sein wird, auch in 30-40 Jahren noch Strom in ausreichender Menge erzeugen zu können, denn dieses Potential haben nur noch sehr wenige Alternativen und fast alle dieser Alternativen haben einen gravierenden Haken. (den hat die PV auch, nämlich Material/Kostenaufwand und Speicherbedarf)

Außerdem fördert man eine Industrie im Land, die einen absehbaren enormen globalen Nachfrageboom nach Solarmodulen mit der Produktion im eigenen Land beliefern wird können.
In 10 Jahren haben wir vermutlich 90% Exportrate bei PV-Modulen made in germany. Für jede Milliardem die heute hinein gesteckt wird winken zig Milliarden Erlöse in den kommenden Jahrzehnten.
Die Farbriken dazu müssen aber heute aufgebaut werden, in 10 Jahren ist es zu spät.
Die meisten Länder haben den Zug schon verpasst, Deutschland ist dabei.

Nr. 2 bei Windkraftanlagen, Nr. 2 bei PV und auch vorne dabei bei Biomasse und Solarthermie.

Wenn wir da jetzt nicht ganz dämlich sind und uns noch auf der Zielgeraden selber ins Bein schießen, dann wird das eine enorme Chance bietet 1000nde gut bezahlter und hochwertiger Jobs für die Zukunft zu sichern...

Es gibt übrigens wenige Gesetze, die in der deutschen Politik überparteilich weniger umstritten sind als das EEG.
Auch das kann man als Zeichen dafür nehmen, wie überaus erfolgreich es ist.

mfg

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BeitragVerfasst am: 16.11.2007, 08:42 Nach oben

solerling hat Folgendes geschrieben:
Und nicht zu vergessen der Profit wenn man das so nennen darf wird auf uns,das heisst auf viele verteilt und ich denke das ist gut so ?


schau Dir mal die Wirtschaftsnachrichten dieser Woche an - die Profite machen andere, wir arbeiten ++/- kostendeckend & haben ein gutes Gewissen ... Sad

Sonnenfinsternis

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am Netz seit 17.10.2007 mit 6,3 kWp
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Kowalsky
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BeitragVerfasst am: 19.11.2007, 01:11 Nach oben

[quote="cephalotus"]
Betatester hat Folgendes geschrieben:



.....Es gibt übrigens wenige Gesetze, die in der deutschen Politik überparteilich weniger umstritten sind als das EEG.
Auch das kann man als Zeichen dafür nehmen, wie überaus erfolgreich es ist.

mfg


genau. dieses regelwerk ist beispielhaft! aus sicht der gesetzesdogmatik und -systematik. kein bumerang oder lobbyismus. die förderung der pv-technologie ist im sinne des gemeinwohls, also verhältnismäßig (i.s.d. gg -"prakt. konkordanz") und umweltfreundlich= ersparte co2-emmission.

gruß
kowalsky

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BeitragVerfasst am: 19.11.2007, 08:30 Nach oben

Ich halte einen anderen Aspekt für noch wichtiger: Es legt eine Degression für Subventionen fest, die eine sinnvolle Investitionsplanung möglich macht.
Wiese
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BeitragVerfasst am: 19.11.2007, 18:19 Nach oben

@ phenning

Wiese hat Folgendes geschrieben:


Ich würde aber von Dir gerne wissen, wovon Du in den nächsten 50 bis 100 Jahren unseren Strom erzeugen würdest, bis der "BIG-ITER" in Massenproduktion geht.

Peter


ich warte immer noch auf Deine Antwort ...

Peter

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5,8 kWp laut Flashliste
32 Sharp Mono 180 Watt SolarMax 6000 C
Ausrichtung 170 Grad Süd 45 Grad Dachneigung
Anlage läuft seit 01.03.2007
http://www.solarlog-home3.de/wiesenmaier

Wo ich nicht bin, da ist das Glück.
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phenning
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BeitragVerfasst am: 20.11.2007, 21:59 Nach oben

Schnelle Brüter.
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BeitragVerfasst am: 20.11.2007, 22:04 Nach oben

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Gestellsystem Suntechnics STG 80
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Kowalsky
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BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 02:10 Nach oben

phenning hat Folgendes geschrieben:
Ich halte einen anderen Aspekt für noch wichtiger: Es legt eine Degression für Subventionen fest, die eine sinnvolle Investitionsplanung möglich macht.


für dich ein anderer aspekt..., -für mich läüft es auf das gleiche hinaus:gesetzesmäßiger ausdruck der verhältnismäßigkeit- in diesem fall der praktischen konkordanz:abwägung der rechte einzelner zu den rechten vieler (gemeinwohl), ermöglicht durch gesetzgebung: eeg.

gruß
kowalsky Cool

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BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 06:13 Nach oben

@Rio: Das Besondere an Kernie’s Familienpark ist die All-inclusive Formel, d.h. alle Attraktionen, Pommes, Eis, Kaffee und Erfrischungsgetränke sind im Eintrittspreis enthalten.
Wiese
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BeitragVerfasst am: 21.11.2007, 06:20 Nach oben

Für mich ist das nicht akzeptabel.

Sicherheitstechnische Besonderheiten des S.:

Das Kühlmittel
Leichtmetall, das an feuchter Luft sofort oxidiert. Natrium stellt eine besondere Gefahr als Störfallauslöser dar, da es mit Wasser und Luft heftig reagiert.
Bei einem Störfall mit Kühlmittelverlust zeigt der S. im Gegensatz zum LWR keine Selbststabilisierung, vielmehr steigt seine Leistung sogar an. Es bleibt erheblich weniger Zeit, um den Reaktor mittels Schnellabschaltung abzuschalten.
Wegen der hohen Plutoniumkonzentration kann es beim S. im Gegensatz zum LWR zu einer begrenzten nuklearen Explosion (atombombenähnlich) kommen. Ob der Reaktordruckbehälter dem standhält, ist umstritten.
Der größtmögliche Störfall tritt ein, wenn die Kühlung ausfällt und die Reaktorschnellabschaltungen versagen. Folge: Leistungs- und Temperaturanstieg, Schmelzen der Brennelemente. Dabei kann es mehrfach zur Bildung einer kritischen Masse (Bei der Spaltung schwerer Atomkerne in zwei leichte Kerne werden große Mengen Energie in Form von Wärme frei. Kernspaltung), nuklearen Explosionen mit evtl. Bersten des Reaktordruckbehälters und Freisetzung extrem großer Mengen Radioaktivität kommen.

... vor allem deshalb weil man Strom auch gefahrlos erzeugen kann ...

Peter

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