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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
29.10.2007, 18:27 |
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| Boelckmoeller3 hat Folgendes geschrieben: |
wenn man nachrechnet wieviel Erdgas oder ErdÖl benötigt wird um 1. kwh Strom zu produzieren stimmt die Relation zu dem 3 Cent allerdings nicht mehr. 1 Liter Öl hat etwa 10kwh Heizwert der nochmals erheblich gemindert wird durch den Wirkungsgrad der Kraftwerke, des Verteilnetzes usw... |
völlig korrekt.
Aus diesem Grund wird in Deutschland auch keine (nennenswerte) Menge an Strom durch Heizölkraftwerke gewonnen (ein gewisser Anteil ergibt sich durch BHKWs, wo man dann in die Wirtschaftlichkeit kommt, wenn zum einen der Strom überwiegend den teuren Bezugsstrom aus dem Netz substituiert, der eingespeiste Anteil zusätzlich den KWK Bonus erhält, die Abwärme ebenfalls genutzt wird und schlussendlich eine Rückerstattung der Mineralölsteuer eine weitere "Einnahmequelle" darstellt).
Strom aus Gas deckt die Spitzenlast und darf daher auch deutlich teurer sein.
mfg |
_________________ 24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp |
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Verfasst am:
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
29.10.2007, 18:36 |
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cephalotus
Moderator

Angemeldet: 06.04.2006
Beiträge: 1165
Wohnort: Niederbayern (PV-Anlage)
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Verfasst am:
29.10.2007, 18:47 |
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Ich gönne EON den Anteil, erwarte aber dafür, dass der Großteil des Geldes auch investiert wird.
Die Energieversorgung und somit auch die Stromversorgung wird in den nächsten Jahrzehnten einem gravierendem Wandel unterzogen werden MÜSSEN und dazu braucht es erhebliche Investitionen.
Also rein mit den Milliarden in den Ausbau der Netze, in die Entwicklung von Speicher und Lastmanagement Systemen.
Wir werden das dringenst brauchen.
In meinen Augen ist es geradezu fahrlässig naiv, anzunehmen, dass wir in 20 Jahren noch genug Energie haben, um auch dann noch so weiter machen zu können wie derzeit.
Erneuerbare Energien sind weder Luxusspielerei noch Ökospinnerei sondern vermutlich die einzige Chance auf eine Zukunft mit gewohntem Lebensstandard, die wir überhaupt haben.
Laut aktuellen Energy watch report war peak oil in 2006, laut internationaler Energie Agentur kommt es "erst" in 5 Jahren zu einer signifkanten Verknappung... Wir werden's sehen. Auf alle Fälle bleiben nur noch wenige Jahre, aber auf gar keinen Fall noch Jahrzehnte.
Im Frühjahr 2003 hatte man noch einen Rohölpreis von über 30 US$/barrel durc den Irakkrieg gefürchtet, derzeit geht's rasant über die 90 US$ hinweg, was wäre denn, wenn der Preis in weiteren vier Jahren nochmal um den Faktor 3 steigt?
Auf Strom hat der Ölpreis indirekt ebenfalls einen Einfluss, da bei einer Verknappung des Ölangebots (und der ist unausweichlich und nicht mehr so fern, wie man bis vor kurzem noch dachte, nur 5% "zuwenig" Öl hat übrigens zu den Ölkrisen geführt!) Öl in einigen Fällen durch andere Energieträger substituiert werden wird und dazu gehört dann auch Strom.
Außerdem sind in Zeiten von Energieknappheit (und gnau darauf steuern wir zu) die Energiepreise diverser Energeiträger über Marktmechanismen eh relativ gut miteinader gekoppelt.
Ich wette, dass sich die Leute in wenigen Jahren bereits nach den heutigen "Spottpreisen" für Energie zurück sehnen werden. Es kann zwischendurch auch mal runter gehen, aber über die Jahre gemittelt sehe ich für die kommende Zukunft erstmal einen steilen Anstieg und das wird auch weh tun.
mfg
| deba hat Folgendes geschrieben: |
So, nun wissen wir warum der Strom so viel "kostet":
E.ON-Chef Bernotat sagte gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Focus":
"... Wir leben in einer Energiewelt, in der die weltweite Nachfrage permanent steigt, aber das Angebot nicht entsprechend mitwächst ..."
und weiter
"... Trotz aller Bemühungen wird Energie deshalb knapper und folglich teurer ..."
Zum Schluß meinte Bernotat "... Niemand ist ausgeliefert, jeder kann problemlos wechseln ..."
Ja, nee, is' klar, ne! Man wechselt zu einem anderen Anbieter, der 3 Monate später seine Preise erhöht. Genau wie beim Sprit ist es fast jedesmal ein Anderer, der an der Preisschraube dreht und somit eine neue "Preisrunde" einläutet. Aber gedreht wird immer und zwar nur in eine Richtung: nach oben!
Also ran an die Dächer und PV-Anlagen installieren, dann steigt das Angebot an Energie wieder. :D
Ach ja, die nächste Ausrede hat Herr Benotat auch schon parat:
Im Vergleich zu Großbritanien (wo der Strompreis viel niedriger sei) haben wir hier in Deutschland eine hohe staatliche Abgabelast (in Englnad: 9% in Deutschland: 41%). Herr Bernotat: "... Das allein macht den Unterschied..."
Wie Blockmoeller schon schrieb: Wir werden hier in Deutschland ordentlich verar....t!
Man liest sich ...
deba |
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deba
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.04.2007
Beiträge: 123
Wohnort: Raum Mannheim/Heidelberg
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Verfasst am:
29.10.2007, 20:28 |
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Hallo Cephalotus,
bis auf den ersten Satz stimme ich dir 100%-ig zu.
Die Investition, die E.ON tätigt, beschränkt sich doch meist auf den Aufkauf von anderen Versorgungsunternehmen. Vielleicht habe ich aber auch das eine oder andere nicht mitbekommen und ich tue E.ON unrecht.
Man liest sich ...
deba |
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2,07 kWp- 9 IBC 230-SB2100TL-107° Ost-DN:18°
2,07 kWp- 9 IBC 230-SB2100TL-287° West-DN:18°
http://www.solarlog-home.de/debastiani/ |
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Atommafia
Forumsinventar

Angemeldet: 28.08.2005
Beiträge: 636
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Verfasst am:
29.10.2007, 23:25 |
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Tach
| cephalotus hat Folgendes geschrieben: |
Also rein mit den Milliarden in den Ausbau der Netze, in die Entwicklung von Speicher und Lastmanagement Systemen.
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dank der Bundesnetzagentur wurden die Netznutzungsentgelte erheblich gekürzt und werden auch zukünftig weiter gekürzt.
Geld ins Netz investieren und damit eine börsengenehme Rendite erwirtschaften ist nicht mehr drin.
Und für Sparbuchzinsen tut man sich das nicht an, immer mit dem Risiko wirtschaften auf politischer Ebene enteignet zu werden usw.
Es kommt auf die politischen Rahmenbedingungen an, für irgendwelche Träumer ist da absolut kein Platz, wie sagte schon vor langer Zeit
der damalige Bundeskanzler Schmidt: wer Visionen hat soll zum Arzt gehen.
MfG |
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Zehsar
Stammmitglied

Info: Interessent
Angemeldet: 22.08.2007
Beiträge: 113
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Verfasst am:
30.10.2007, 13:57 |
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| Atommafia hat Folgendes geschrieben: |
Tach
... dank der Bundesnetzagentur wurden die Netznutzungsentgelte erheblich gekürzt und werden auch zukünftig weiter gekürzt.
Geld ins Netz investieren und damit eine börsengenehme Rendite erwirtschaften ist nicht mehr drin.
Und für Sparbuchzinsen tut man sich das nicht an, immer mit dem Risiko wirtschaften auf politischer Ebene enteignet zu werden usw.
...
MfG |
Oh Mann, es nicht zu fassen. Ich erlaube mir deshalb mein tiefstempfundes Bedauern auszudrücken.
Noch nie habe ich von größeren Schwierigkeiten der EVU und der Netzbetreiber gehört.
Ich werde deshalb hier eine Sammlung anregen, damit Aktionäre und Management im Winter nicht frieren und hungern müssen.
Undenkbar, was das für Folgen hätte.
Und was die politischen Rahmenbedingungen angeht, da sieh mal hier nach: http://www.stern.de/blog/index.php?op=ViewArticle&articleId=1286&blogId=6
Aber es gibt Hoffnung.
Man glaubt es kaum – der Biosprit ist billiger geworden!
Die 0-7er Flasche kostet nur noch 3,29 Euro bei Aldi-Nord.
Na siehste, geht doch.
bye  |
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Zehsar
Stammmitglied

Info: Interessent
Angemeldet: 22.08.2007
Beiträge: 113
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Verfasst am:
30.10.2007, 19:52 |
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Vorhin hat @atommafia die unerträglich niedrigen Netzdurchleitungsgebühren als Entschuldigung für die Weigerung der Netzbetreiber zukünftig zu investieren in den Ring geknallt. Angeblich, weil wegen der Knebelung durch die Politik im Mantel der Netzagentur damit eine börsengenehme Rendite nicht mehr zu erwirtschaften sei.
Ja, das könnte schon stimmen. Genauso tönte seinerzeit ein gewisser Ron Sommer, bis tatsächlich die Preise in die Regionen kamen, in die sie hingehören. Gut Ding will halt Weile haben.
Es wird also nicht lange dauern, dann da schmeißt jemand dann jemand die überalterten Hoch- und Mittelspannungsnetze auf den gleichen Haufen und bei der Gelegenheit die alten und uralten Atom- und Kohlekraftwerke gleich mit dazu. Und die CO²-Zertifikate werden sicherlich nicht fehlen.
Ich komme nicht umhin, mich nochmals zu diesen Aspekt zu ereifern, weil
1. Die Rendite eines Netzbetreibers oder eines Versorgers interessiert mich als Verbraucher nicht die Bohne!
Aber es passt schon in den Grundton dieser Zeit, dass alle und alles an den Energiepreisen in Deutschland Schuld ist, was zwischen SPD und katholische Kirche angesiedelt ist und wie man es inzwischen aus winterlicher Erfahrungen eines schnee- und eisbedeckten Münsterlandes weiß.
Sicherheitshalber ergänze ich um der menschlich verursachten Klimawandel, damit sich hier auch wirklich niemand zurücklehnen kann.
Ein Blick in die Historie ergibt, dass die Versorgung der Bevölkerung u. a. mit Energie, Wasser und Transportdienstleistungen ursprünglich hoheitliche Aufgabe des Staates bzw. der Länder war. Dies war so seit der Zeit der Postkutsche. (Beispielhaft heute noch in Frankreich u. a. SCNF, EdF, FT und andere.)
2. Netzbetreiber und Versorger haben in Deutschland seinerzeit die ursprüngliche hoheitliche Verpflichtung von Staat und Ländern übernommen bzw. seinerzeit übertragen bekommen und haben dies zu realisieren.
Auch wenn es aktuell nicht den Anschein hat, muss es dazu Verträge geben. Vielleicht im Bundesarchiv. Diese müssten sich auch heute noch ausgraben lassen, wenn sie nicht rein zufällig verschwunden sind, wie so maches andere wichtige Dokument der neueren Zeit.
3. Der übergroße Anteil der Strom- und Gasnetze in Deutschland stammt aus Zeiten vor deren Privatisierung.
Zum großen Teil waren sie sogar schon seit seligadolfs Zeiten, wenn nicht sogar schon bei Kaiserwillem in Betrieb oder geplant und die Trassen und Grundstücke gesichert.
Auch in Ostdeutschland gab es 1990 schon Strom. Diese Netze sind auch nicht neu, bloß jünger und weniger überlastet wegen der Deindustrialisierung und der Ausdünnung der Bevölkerung dort.
Diese Netze wurden gehackschnitzelt und weil sie angeblich keiner so richtig haben wollte, quasi für einen Apfel und drei Eier von der Treuhand an die Versorger westlich von Elbe und Werra verschenkt.
Auch das nannte man seinerzeit Privatisierung.
4. Das man auch bei Netzen und Erzeugern ab und zu etwas ersetzen oder erneuern muss scheint nun ein absolutes Novum sein,
weil dafür angeblich nie und nimmer Geld da sein soll.
Die Lösung und die Prognose infrastruktureller Aufgaben ist für diese Unternehmen ebenfalls so etwas von neu, wie auch die urplötzlich hervortretenden Engpässe.
Das kann ich einfach nicht glauben!
Alternativ ist selbstredend undenkbar, dass so die Unfähigkeit zur Lösung dieser Probleme durch diese Unternehmen nachgewiesen wird.
Die Rückführung in staatliche Einflussnahme, vergleichbar Frankreich, wird sich in Deutschland kein Politiker jemals aufbürden lassen.
(Siehe Link in meinem vorhergehenden Post).
Diese Frage muss folglich erlaubt sein:
Wer hat die Netznutzungsgebühren aus all diesen Netzen all in den vielen Jahren eingesteckt, verfrühstückt, an der Börse verzockt oder mit südamerikanischen Nutten durchgebracht (halt, letzteres nicht. War eine andere Branche *g*.), so dass die Energieversorger und Netzbetreiber heute und quasi über Nacht angeblich vor dem Ruin stehen?
Dabei weiß wohl jeder Insider oder der konzessionierte Elektriker um die Ecke, dass in die Netze erst neu investiert wird, wenn bei der nächsten oder übernächsten Belastungswelle vor dem Auslösen der Sicherung die Isolierung der Kabel weich wird oder gar weg zu schmelzen droht.
Fazit: Es war Jahrzehnte lang, d.h. also immer möglich für prognostizierbare Vorhaben Kapital einzusammeln und zurückzulegen.
Unter diesem Aspekt wird das bemitleidenswerte Jammern der Netzbetreiber zum unerträglichen Gejaule.
Wenn das Ergebnis des Unternehmenserfolgs allein dem Aktionär zu gute kommen soll, bleibt den Unternehmen ja gar nichts weiter übrig, als laufend die Preise zu erhöhen. Und dort, wo das nicht geht, gilt es die Karre soweit wie möglich in den Dreck zu schieben, bis die Politik wegen der strukturellen Bedeutung wieder mit staatlichen Hilfen eingreift.
Das hat bis jetzt immer und vorbildlich geklappt - siehe bei Holzmann vor wenigen Jahren - siehe bei Airbus vor wenigen Monaten
und aktuell sehr schön bei der Bahnprivatisierungkomödie zu verfolgen.
Für die es neu ist: Strukturelle Hilfen sind Gelder aus vom Bürger vorher eingetriebenen Steuern.
Hier mal noch das Beispiel von E.dis (Ähm, wer ist „großesEPonkt“? Noch ein Bruder oder eine Tochter?), die wegen der Windkraftanlagen in der märkischen Heide und dem EEG im Netz investieren MUSSTEN! Mann war das ein Getöse in den Medien! Probleme ohne Ende! Obwohl man spätestens seit 1999 wusste, woher der Wind weht.
Damit steht wohl auch fest: Das EEG stört!
Ohne EEG keine Stromabnahmeverpflichtung.
Ohne diese Verpflichtung ist eine Investition obsolet.
Investition sparen zwar Steuern mindern aber die Rendite.
Aber das ist Aktionären unmöglich zuzumuten. Dem Verbraucher aber kann man mindesten die Differenz über den Strompreis locker aufdrücken, so dass dem Aktionär die Freude erhalten bleibt und er bei der nächsten HV den Vorstand entlastet.
Das EEG stört dabei sogar ungemein und muss deshalb weg, oder wenigstens zum zahnlosen Tiger verkommen!
Schuld ist also der Ökostrom im allgemeinen und der PV-Strom im besonderen – zumindest vorläufig.
Ähm - mein Bioschprit is alle.
bye  |
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Landhaus
Öfters hier

Angemeldet: 02.11.2007
Beiträge: 22
Wohnort: Würzburg
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Verfasst am:
08.11.2007, 20:48 |
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Hallo an alle.
also wenn ich das hier so lese wird mir ganz mulmig. Weiß man denn ob sich PV_technik bald überhaupt noch lohnt? mal abgesehen was die Umwelt angeht.
Ich werde anfang 2008 mit unserem Neubau beginnen und hatte eine 4Kwp Anlage geplant. Ich bin jetzt, nachdem ich das hier gelsen habe ehrlich gesagt unsicher ob ich das machen soll???
Was meint ihr? Passt zwar grad nicht zu eurem "experten gespräch" aber war mir auf dem herzen gelegen....
Mfg aus Würzburg |
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Boelckmoeller3
Forumsinventar


Angemeldet: 23.03.2006
Beiträge: 3685
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Verfasst am:
08.11.2007, 21:09 |
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Hallo Landhaus,
in 2008 müsst es auf jeden Fall noch gehen. Danach ??
Musst halt genauso rechnen wie jeder Unternehmer (obwohl einige könnens auch nicht) und sehen was dabei rauskommt.
Wenn Du dir eine Anlage zu teuer aufschwätzen lässt hast im Prinzip schon verloren.
Meistens finanziert man ja mit Fremdkapital und wenn die Anlage die Zinsen und Tilgung trägt, was will man mehr. Am Ende der Tilgung bleibt schon noch was übrig. Besser wie ein Dach leer lassen. Reich davon werden ist aber schwer.
Viele Grüße:
Klaus |
_________________ Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,sondern auch für das, was man nicht tut.
[Laotse, chin. Philosoph, 4-3 Jhd. v. Chr.] |
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Landhaus
Öfters hier

Angemeldet: 02.11.2007
Beiträge: 22
Wohnort: Würzburg
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Verfasst am:
08.11.2007, 22:04 |
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Reich davon werden ist auch nicht mein Ziel. Mein Ziel ist es mein Haus so zu bauen das ich nahezu frei von Fremdenergie bin.
Heißt ich möchte soviel Strom produzieren und verkaufen das mein Strombedarf gedeckt ist. Momentan ist das evtl. noch machbar, hoffe ich doch aber in 20 Jahren wird wahrscheinlich ein Inselbetrieb von nöten sein und das heißt dann mehr Module aufs dACH denn bei mir ist nur eine bis max 4kwp anlage geplant....was ja dann wieder mehrkosten in 20Jahren bedeutet...(investition in neue module)
entweder denke ich jetzt falsch oder ich steh aufm schlauch...  |
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solarzwerg
Stammmitglied


Angemeldet: 21.07.2007
Beiträge: 54
Wohnort: Kleinmachnow
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Verfasst am:
09.11.2007, 17:38 |
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Das es auch anders geht, zeigt in diesen Tagen naturstrom. Ich glaube der einzige (Öko-)Anbieter, der seine Preise bis Ende 2008 NICHT erhöhen wird...vergleicht mal mit den neuen Preisen von Lichtblick (20,25 statt 18,98 ab 1.1.2008) |
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