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oli_b.
Stammmitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 06.07.2007
Beiträge: 43
Wohnort: 36179 Bebra
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Verfasst am:
12.09.2007, 10:32 |
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So,
die Anlage ist auf dem Dach. Heute Mittag soll Inbetriebnahme sein.
Eben war ich noch mal auf dem Dach und habe mir die Montage angesehen.
Insgesamt habe ich 3 Zweifelsfälle, zu denen ich dem Solateur nachher Fragen stellen möchte (und dazu möchte ich nicht ganz unvorbereitet sein):
1) Bei dem ersten Modul der obersten von drei Reihen zeigt die "Elektronikbox" der IBC 220TS auf der Rückseite mit den Kabelanschlüssen nach unten, statt nach oben (Kabel zum WR war knapp zu kurz für eine Montage in der "richtigen" Richtung). Sind die Boxen so dicht, dass kein Wasser an dem Kabel in die Box fließen kann? Das Modul daneben ist "richtig" herum und so läuft direkt ein Kabel von oben nach unten wo sich das Wasser direkt zu Box seinen Weg suchen kann.
2) das o.g. Montagesystem ist bei mir zum Einsatz gekommen.
Auf Seite sieben der Montageanleitung
http://www.solon-pv.de/service/pdf/montagehinweise_2007.pdf
ist erklärt, dass es wg. Temperaturschwankungen zu Ausdehnungen kommen kann und ein Mindestabstand von 20mm zw. den Modulen eingehalten werden soll. Dem ist auch so. Allerdings beläuft sich der Abstand zw. Trägerprofil und den Modulen ganz aussen auf einer Seite lediglich auf wenige mm. Wenn sich die Module nun ausweiten ..... kann die Halterung den Modulas dann aus der Trägerprofil springen?
3) an den untersten Modulen ist eine Abrutschsicherung montiert. Dies ist eine Art Winkel welcher am Trägerprofil befestigt ist und wo die Module unten drauf liegen. In den Winkeln befanden sich Löcher. Durch die Löcher hindurch wurden dann noch weitere Löcher in den Rahmen der Module gebohrt und mittels selbstschneidender Schrauben festgezogen. Enstpricht die Handhabung auch der o.g. Montageanleitung (S.7 sagt was von spannungsfrei und 14mm U-Scheiben, welche zumindest bei den selbstschneidenden Schrauben nicht verwendet wurden).
Gruß, Olli |
_________________ Olli
33 x IBC 220TS MEGALINE verteilt auf
2 x 12 an SolarMax 6000c
1 x 9 an SolarMax 2000c
SolarLog 400e: www.solarlog-home.de/baron |
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Verfasst am:
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RegTec GmbH
Öfters hier


Info: Hersteller
Angemeldet: 11.09.2007
Beiträge: 11
Wohnort: Wiesthal
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Verfasst am:
12.09.2007, 11:32 |
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Die Sache mit der Ausdehnung durch Temperaturänderung wird häufig etwas "fehlverstanden". Natürlich ändert sich auch die Länge und Breite der Module bei unterschiedlichen Temperaturen. Jedoch ist davon auszugehen, dass die Trägerschienen in etwa die gleiche Temperatur haben, wie die Modulrahmen und somit die gleiche Längenausdehnung besitzen (beides ist aus Alu). Also stellt selbst die so oft kritisierte horizontale "Null-Abstand-Montage" keinerlei Probleme dar. Ebenso ist es eigentlich quatsch, die Modulreihen wegen der untschiedlichen Längenausdehnung Modul/Schiene zu unterbrechen. Sehr wohl Sinn macht das ganze, wenn man die Dachanbindung mit in Spiel bringt. Die Dachaken nehmen "federnderweise" einiges an Ausdehnung auf (Dach dehnt sich anders aus, als die Solaranlage), jedoch gibt es hier Grenzen...
Witzig ist in diesem Zusammenhang eigentlich die Tatsache, dass sich niemand um die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten von Glas und Aluminium (Solarmodul eben) kümmert. Hier kommt dann auf Nachfrage die Aussage, "...das Glas ist ja in Silikon eingebettet und kann sich ungehindert ausdehnen...". Leider Blödsinn, denn das Silikon ist im Rahmen des Moduls als nicht kompressibel anzusehen. Warum passiert dann aber trotzdem nichts? Weil sich die Laminate (also das Modul ohne Rahmen) einfach ein wenig wölben, wenn sie größer werden und davon auch keine Schaden nehmen.
Also zu Deiner Frage: der Abstand zwischen den Modulen stellt keinen Mangel dar.
mfg
HS |
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olliausbs
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 25.05.2007
Beiträge: 525
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Verfasst am:
12.09.2007, 11:35 |
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Hallo Olli!
Punkt 1 halte ich für unbedenklich
Punkt 2 halte ist unbedenklich
Punkt 3: Deine Module haben im Rahmen werksseitig Löcher. Diese Löcher sollen Innensechskantschrauben aufnehmen, deren zylindrische Köpfe dann als Abrutschsicherung fungieren. Was diese bescheuerten Blechwinkel immer sollen, habe ich bis heute nicht gerafft. Sicher bin ich mir nur dahingehend, daß sie überflüssig sind. Oder gar schädlich, wenn wegen dieser Winkel die Modulrahmen angebohrt werden. Unter Baustellenbedingungen ist bei diesem Bohren schnell mal die Rückseitenfolie verletzt und das Bohren in den Rahmen ist vom Hersteller nicht vorgesehen. Eventuell machen die dann Zicken, wenn es zu einem Gewährleistungsfall kommen sollte.
Ebenfalls Olli |
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P-Z-M
Fleißiges Mitglied


Info: Großhändler
Angemeldet: 16.01.2007
Beiträge: 433
Wohnort: Kirchzell
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Verfasst am:
20.09.2007, 08:56 |
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Hallo Heiko,
erstmal willkommen im Forum.
Gehe bei deiner meinung voll mit.
Was allerdings nicht ganz Richtig ist, daß die Anschlussdose nach Unten Gesetzt wird.
An sich sollte hier auch nichts Passieren.
Grundsätzlich bauen wir aber alle Anschlussdosen nach Oben. Sollten die Verbindungskabel der Module nicht Reichen, muss man halt eine kleine Verlängerung bauen, so einfach ist das.
@ oli_b.
Die sollen das eine Modul umdrehen und eine Verlängerung dran Bauen, und lass dir nichts erzählen, zwecks zusätzlichen Wiederstand oder so.
Kannst auch mal Bloeckmöller fragen, der Baut gerade seine Anlage auf, und braucht 12 Verlängerungen, und er hat elektrotechnisch auch Super ahnung.
Edit: Schicke dir heute noch die 12 MC Stecker und Buchsen raus.
Grüße Timo |
_________________ 62,2 Kwp, 388 Module Nau 160 Wp mit 13 feinen Fronius Wechselrichtern. |
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RegTec GmbH
Öfters hier


Info: Hersteller
Angemeldet: 11.09.2007
Beiträge: 11
Wohnort: Wiesthal
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Verfasst am:
20.09.2007, 11:07 |
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Hi Timo,
das ist richtig, manche Modulhersteller geben die "Einbaulage" vor. Aber eben auch nur manche. Die Dosen der alten Photowatt-Module oder auch die TE-Module (Matrix-Dosen) waren da sehr empfindlich. Nach ein bis zwei Jahren waren das kleine Aquarien...
Ich bin immer ein wenig vorsichtig, bevor ich irgendetwas als Mangel deklariere. Wenn die Unterhaltung zwischen Betreiber und Installateur "schärfer" wird, ist es wichtig zu wissen, ob man auch wirklich im Recht ist oder ob der Streitpunkt lediglich ein "Nice-to-have" ist.
Mfg
HS
P.S.: Bei Euren Schienen tut sich was, ich melde mich die Tage mal bei Dir... |
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lehmann28
Forumsinventar


Info: Solarteur
Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 4574
Wohnort: Westfalen
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Verfasst am:
20.09.2007, 11:15 |
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| RegTec GmbH hat Folgendes geschrieben: |
...das ist richtig, manche Modulhersteller geben die "Einbaulage" vor. Aber eben auch nur manche. Die Dosen der alten Photowatt-Module oder auch die TE-Module (Matrix-Dosen) waren da sehr empfindlich. Nach ein bis zwei Jahren waren das kleine Aquarien...
Ich bin immer ein wenig vorsichtig, bevor ich irgendetwas als Mangel deklariere. Wenn die Unterhaltung zwischen Betreiber und Installateur "schärfer" wird, ist es wichtig zu wissen, ob man auch wirklich im Recht ist oder ob der Streitpunkt lediglich ein "Nice-to-have" ist... |
100% Zustimmung !
Der Tom  |
_________________ Es gibt 10 verschiedene Arten von Menschen, diejenigen die binär zählen können und diejenigen, die es nicht können |
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