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 Genehmigung zur Netzeinspeisung Nächstes Thema anzeigen
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Autor
MonoPoly
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Angemeldet: 10.07.2007
Beiträge: 314
Wohnort: Do Süd

BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 10:25 Nach oben

das399igste hat Folgendes geschrieben:
Sehr gut Exclamation Da zeigt ich mal wieder wie kundenfreundlich und korrekt bei den guten EVUs gearbeitet wird wenn es um EEG-Strom geht. Wer seine Rechte nicht kennt oder zurückhaltend ist wird gnadenlos ausgebremst. Die Damen und Herren der EVU wissen ganz genau was geht und was nicht, aber zuerst wird versucht die Grenze ein Stück weit zu ihren Gunsten zu verschieben.

Für mich sind EVUs nur noch Kunden dritter Klasse. Freundlichkeit beim "Guten Tag" und "Auf Wiedersehn", dazwischen nur noch Pfeffer.


Hallo Harald,

ist ja nett polarisiert, nur im Fall Solarstromeinspeisung ist das EVU wohl quasi auf der Kundenseite.

Ich kenn ja Deine Branche nicht, aber stell Dir vor, zu Dir kommen viele Leute, die das Recht haben Dir was zu verkaufen was Du selber herstellst, Dir damit Dein Geschäft abgraben, Du hast auch noch Aufwand damit und die kommen auch noch und werfen mit Ihrem Zeitdruck Deine Arbeitsplanung um. Denn die haben ja das Recht dazu Shocked
In Deiner Firma wurde in den letzten 10 Jahren massiv Personal und invest runtergeschraubt, musst ständig umstrukturieren um auf Ballhöhe zu bleiben, hast die Aktionäre im Nacken und jetzt auch noch nen ausländischen Mitbewerber als Anteilseigner in Deiner Company, der Rendite sehen will.
Gleichzeitig bekommst Du Druck aus der Öffentlichkeit, dass Deine Preise steigen und Dein Image wird immer schlechter.

Da macht der Job richtig Spass, Du bist höchst motiviert und machst Deinen Job qualitativ höchstwertig, weil Du gerade auf diese Position gekommen bist und noch keine ausreichende Kompetenz hast Laughing

Nein, ich arbeite nich bei der EnBW, halte nur nichts von unreflektierter pauschaler Stimmungsmache.

Unstrittig!
Es ist wirklich bedendklich, dass das EVU für eine 9 kWp-Anlage eine Netzberechnung anstellt und fast einen Monat braucht um .....

Leider ist es auch hier so, wie "Thomas" schreibt, dass man nur noch mit "hauen und stechen" an sein Ziel kommt Twisted Evil

Mein Verputzer hat mir mal gesagt: "Handwerkern mus man richtig Druck machen, sonst passiert nix!" (Das hat er mir leider erst nach heftig zeitverzögerter Fertigstellung seines Gewerkes gesagt Sad) Leider auch wieder pauschaliert und wird denen, die einen korrekten Job machen nicht gerecht!

Thomas: Viel Erfolg beim Netzanschluss und viele Umdrehungen in die richtige Richtung!
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Verfasst am: Nach oben

das399igste
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Angemeldet: 05.05.2007
Beiträge: 1554
Wohnort: Region Hannover

BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 11:34 Nach oben

MonoPoly hat Folgendes geschrieben:


ist ja nett polarisiert, nur im Fall Solarstromeinspeisung ist das EVU wohl quasi auf der Kundenseite.

Ich kenn ja Deine Branche nicht, aber stell Dir vor, zu Dir kommen viele Leute, die das Recht haben Dir was zu verkaufen was Du selber herstellst, Dir damit Dein Geschäft abgraben, Du hast auch noch Aufwand damit und die kommen auch noch und werfen mit Ihrem Zeitdruck Deine Arbeitsplanung um. Denn die haben ja das Recht dazu Shocked
In Deiner Firma wurde in den letzten 10 Jahren massiv Personal und invest runtergeschraubt, musst ständig umstrukturieren um auf Ballhöhe zu bleiben, hast die Aktionäre im Nacken und jetzt auch noch nen ausländischen Mitbewerber als Anteilseigner in Deiner Company, der Rendite sehen will.
Gleichzeitig bekommst Du Druck aus der Öffentlichkeit, dass Deine Preise steigen und Dein Image wird immer schlechter.

Da macht der Job richtig Spass, Du bist höchst motiviert und machst Deinen Job qualitativ höchstwertig, weil Du gerade auf diese Position gekommen bist und noch keine ausreichende Kompetenz hast Laughing

Nein, ich arbeite nich bei der EnBW, halte nur nichts von unreflektierter pauschaler Stimmungsmache.

Unstrittig!
Es ist wirklich bedendklich, dass das EVU für eine 9 kWp-Anlage eine Netzberechnung anstellt und fast einen Monat braucht um .....

Leider ist es auch hier so, wie "Thomas" schreibt, dass man nur noch mit "hauen und stechen" an sein Ziel kommt Twisted Evil



Der kleine MA am Ende der kette beim EVU mag ja nun wirklich der letzte sein, der für die Situation etwas kann. Mann sollte seinen Frust auch nicht an dem armen Menschen auslassen, der zu einem nach Hause kommt um die Anlage anzuschließen. Er hat seine Vorgaben und muss sich rechtfertigen wenn er anders handelt. Die Verzögerungspolitik und die wissentliche Desinformation der Einspeiser ist aber von den Oberen gewollt und von dem Mitarbeitern gefordert - es hat Methode. Natürlich will das EVU seinen Strom verkaufen, aber es gibt nun mal ein Gesetz das die sie zur Abnahme verpflichtet - und zwar diskriminierungfrei Exclamation

Das es Methode hat erkennt man schon das es bei einem EVU flächendeckend gemacht wird und nicht nur von einzelnen Mitarbeitern. Informationen werden bewusst zurückgehalten und die Wissenslücken regelmäßig zum schaden der Einspeiser ausgenutzt. Dieses ist nicht meine Einzelmeinung, sindern die Erkenntnis eigener Erfahrungen und der Berichte wie z.B. hier im Forum. Sicherlich wird über schlechte Erfahrungen mehr berichtet als über gute, aber viele zufriedene Einspeiser wissen gar nicht das sie über den Tisch gezogen wurden.

Der Personalabbau verfolgt nur Ziele der Gewinnmaximierung. Gleichzeitig wird versucht aus den Kunden und Lieferanten das Letzte herauszupressen, ein Vorgehen das in einem freien Markt seine Grenzen findet wenn der Kunde wechselt. Bei den EVUs besteht aber ein Monopol, ich kann mir nicht einfach einen anderen Netzbetreiber suchen der mir den Strom zu fairen Bedingungen abnimmt. Hier ist eindeutig der Gesetzgeber gefordert, hier braucht es einer effektiven Aufsicht und drastischen Strafen. Hier geht es um das Gemeinwohl, um Zukunfssicherung und auch Sicherheit

Ich bin bei Leibe kein Freund von Verstaatlichungen. Aber bei Schlüsselindustrien wie Energie und Wasser war die Privatisierung ein großer Fehler.

Sonnige Grüße
Harald

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MonoPoly
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Angemeldet: 10.07.2007
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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 14:03 Nach oben

das399igste hat Folgendes geschrieben:

Die Verzögerungspolitik und die wissentliche Desinformation der Einspeiser ist aber von den Oberen gewollt und von dem Mitarbeitern gefordert - es hat Methode.
Das es Methode hat erkennt man schon das es bei einem EVU flächendeckend gemacht wird und nicht nur von einzelnen Mitarbeitern. Informationen werden bewusst zurückgehalten und die Wissenslücken regelmäßig zum schaden der Einspeiser ausgenutzt.


harter tobak! So konkret: Hört sich ja schon nach Insiderinfos an Cool
Oder hast Du den Bericht im ZDF von letztens noch im Kopf...
Oder bist Du von der Solargerwerkschaft in Aachen Laughing
...
Da scheinen die EVU´s ja schon einiges bei Dir angestellt zu haben wenn Du indirekt schon von Diskriminierung schreibst (jooo Terminus ist aus dem EEG). Sorry, ich sehe die EVU´s wie jede andere Firma auch. Die verfolgen Ziele, ich verfolge Ziele und jeder andere auch.
Wer sich nicht informiert und gegebenenfalls nicht wehrt wird heutzutage leider immer öfter über den Tisch gezogen Evil or Very Mad

Meine eigene Erfahrung und von Bekannten sind bzgl. EVU´s nicht so düster Very Happy . Im Gegenteil, bei meinen Stadtwerken gibt man mir sogar den Tip mit dem eigenen Zähler. Die organisieren einen Solarstammtisch und betreiben eigene Photovoltaikanlagen. Sollten andere EVU´s vielleicht auch machen, das EEG aktiv nutzen!


das399igste hat Folgendes geschrieben:

Ich bin bei Leibe kein Freund von Verstaatlichungen. Aber bei Schlüsselindustrien wie Energie und Wasser war die Privatisierung ein großer Fehler.

Genau so sehe ich das auch!
stätzlinger
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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 15:17 Nach oben

Anwälte wissen welche Richter scharf sind und welche gnädig. Ganz ähnlich ist es in der Solarbranche. Die Planer wissen wer es locker nimmt und wer den Anlagenerrichtern das Leben schwer macht. Beispiel ist die Symmetrie. Der eine verlangt sie, weil das Netz nichts anderes zulässt, der nächste sagt, laut EEG muß ich 4,5 KW auf einer Phase zulassen.

Stätzlinger, Wink
das399igste
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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 16:12 Nach oben

stätzlinger hat Folgendes geschrieben:
Beispiel ist die Symmetrie. Der eine verlangt sie, weil das Netz nichts anderes zulässt, der nächste sagt, laut EEG muß ich 4,5 KW auf einer Phase zulassen.


Das habe ich auch noch nicht wirklich verstanden. Bei dem von mir benutzten Hausanschluss gibt es nur eine Phase - also max. 4,6 kW. Nun vermute ich mal, das die Überwiegende Mehrheit der Häuser in der Siedlung auch nur über einen Wechselstromanschluß verfügen. Nun wird das damalige EVU sicherlich die drei Phasen auf die Häuser verteilt haben. Wenn nun aber nur auf jedes dritte haus eine PV-Anlage kommt - wo bleibt da die Symmetrie? Eigentlich müssten doch dann die Hausanschlusse neu auf die Phasen verteilt werden? Hat das schon mal jemand beobachtet? Natürlich ist eine solche Konstellation ein nachvollziehbarer Grund für eine Netzprüfung.

Sonnige Grüße
Harald

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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 16:16 Nach oben

...Über den Sinn der Netzüberprüfung kann man ja streiten.....
...aber es ist halt eine Vorschrift - und an die muss man sich nun mal halten...
...normalerweise sollte die Netzüberprüfung vor Montagebeginn erfolgen...
...um wirklich sicher zu gehen, dass diese Anlage auch erbaut werden darf...

...dies kann man, so bald man sich mit dem Solateur einig ist, sofort in die Wege leiten...
...und nicht erst kurz vor Anschluss der Anlage....

...habe damals die Beantragung auch erst kurzfristig gemacht....
...da ich mich beim ersten Mal mit der E-Mail-Addresse vertan hatte... Embarassed
...der dortige Mitarbeiter hat mir innerhalb von einigen Tagen den Bescheid zugeschickt... Very Happy
...normal sollte es drei Wochen dauern....

Mein Eindruck von den Mitarbeitern von E-on Westfalen-Weser:

Sehr nett und kompetent aber manchmal (...z.b. bei der Abrechnung) etwas überfordert.
Habe das Gefühl, dass das Streben nach Gewinn nicht nur auf den Rücken der Stromkunden ausgetragen wird, sondern auch auf den der eigenen Mitarbeiter.

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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 16:17 Nach oben

MonoPoly hat Folgendes geschrieben:
[
Da scheinen die EVU´s ja schon einiges bei Dir angestellt zu haben wenn Du indirekt schon von Diskriminierung schreibst (jooo Terminus ist aus dem EEG).


nicht indirekt sondern ganz direkt Exclamation

Ein Hausanschluß kostet nach der NAV bei E.ON-Avacon 89 €. Der Anschluß einer PV-Anlage kostet beim gleichen EVU 120 €. Glaube aber bitte keiner das es ein öffentlich einsehbare Preisliste dazu gibt

Wir sind uns einig das ein "einfacher" Hausanschluss um einiges komplizierter und reglementierter ist als ein PV-Anschluss. Warum ist er dann erheblich billiger Question Question Question Exclamation

Sonnige Grüße
Harald

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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 21:42 Nach oben

das399igste hat Folgendes geschrieben:

Ein Hausanschluß kostet nach der NAV bei E.ON-Avacon 89 €. Der Anschluß einer PV-Anlage kostet beim gleichen EVU 120 €. Glaube aber bitte keiner das es ein öffentlich einsehbare Preisliste dazu gibt
Wir sind uns einig das ein "einfacher" Hausanschluss um einiges komplizierter und reglementierter ist als ein PV-Anschluss. Warum ist er dann erheblich billiger Question Question Question Exclamation


Nun ja der Unterschied ist imo .... Hausanschlüsse kennt man, PVA ist neumodischer Kram Wink
Mein Hausanschluss hat inkl. Erdarbeiten (5 m) 2800€ gekostet. Confused
Wenn der Anschluss der PVA 120€ bei einem Gesamtinvest von z.B. 30.000€ kostet ist das ok

Du hast geschrieben, Du hättest nur einen einphasigen Hausanschluss Confused
Das habe ich zuletzt in Spanien erlebt, aber hier in D wird seit mmmhh so etwa 50 a ein dreiphasiger Hausanschluss erstellt.
Aber wenn Du nur 89€ bezahlt hast, dann ist er vielleicht wirklich nur Einphasig und kann nur 20 A Laughing

Im Ernst: Die Daten sollten nicht passen, ausser es handelt sich bei Deiner Siedlung um ein Wochenendhaus oder einen Campingplatz.
Üblich ist im TNC-Netz ein 3-phasiger Drehstromanschluss mit einer Absicherung im Hausanschlusskasten von 63 A pro Phase und einem PEN-Leiter.
Deswegen bin ich Shocked dass die EVU´s Netzberechnungen für so po..... kleine Anlagen machen, die eh nur den Eigenbedarf des Hauses kompensieren.
Wenns natürlich viele größere Anlagen in einem Stich auf dem Lande sind ist das was anderes.
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BeitragVerfasst am: 30.08.2007, 23:51 Nach oben

MonoPoly hat Folgendes geschrieben:

Nun ja der Unterschied ist imo .... Hausanschlüsse kennt man, PVA ist neumodischer Kram Wink
Mein Hausanschluss hat inkl. Erdarbeiten (5 m) 2800€ gekostet. Confused
Wenn der Anschluss der PVA 120€ bei einem Gesamtinvest von z.B. 30.000€ kostet ist das ok

Du meinst wohl den Baukostenzuschuss.

Habe nochmal genau im Preisblatt zur NAV nachgesehen, die Position heißt: Inbetriebsetzung der Kundenanlage: 89 €

Zitat:

Du hast geschrieben, Du hättest nur einen einphasigen Hausanschluss Confused
Das habe ich zuletzt in Spanien erlebt, aber hier in D wird seit mmmhh so etwa 50 a ein dreiphasiger Hausanschluss erstellt.
Aber wenn Du nur 89€ bezahlt hast, dann ist er vielleicht wirklich nur Einphasig und kann nur 20 A Laughing

Baujahr 1965

Zitat:

Im Ernst: Die Daten sollten nicht passen, ausser es handelt sich bei Deiner Siedlung um ein Wochenendhaus oder einen Campingplatz.
Üblich ist im TNC-Netz ein 3-phasiger Drehstromanschluss mit einer Absicherung im Hausanschlusskasten von 63 A pro Phase und einem PEN-Leiter.


Bin zur Zeit leider in Lübeck, sobald ich wieder zu Hause bin werde ich Photo machen - ist wirklich nur mit einer Phase angeschlossen - nix Drehstrom. Von wenigstens einem Nachbarn weiß ich es auch - selber gesehen.

Sonnige Grüße
Harald

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Atommafia
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Beiträge: 636

BeitragVerfasst am: 02.09.2007, 19:24 Nach oben

Tach
das399igste hat Folgendes geschrieben:
[
Wir sind uns einig das ein "einfacher" Hausanschluss um einiges komplizierter und reglementierter ist als ein PV-Anschluss. Warum ist er dann erheblich billiger Question Question Question Exclamation

Harald



Was soll bei einen Standard-HA kompliziert sein ?

zB ein Neubaugebiet wird erschlossen, eine Trafostation hingesetzt
ein 5x150 mm² Ortnetzkabel am Straßenrand verlegt und dann wartet man auf die Neubauten. Die Bauwilligen haben für den HA-Antrag Kopien vom Grundriß und einen Lageplan vorrätig , der Elt-Inst weiß aus Erfahrung was er auf den Formular ankreuzen muß, und dann geht es seinen Gang.

Und für die Kalkulation der HA-Preise zB 89 Euro für die Inbetriebnahme inkl Zählersetzen hat man jahrzehntelange Erfahrungen.

Bei Einspeisern verursachen die Betreiber einen Mehraufwand beim EVU, die meinen, das das EEG aussagt, das keine oder unvollständige Unterlagen erforderlich sind, weil es eine Abnahmepflicht seitens EVU gibt oder man braucht bei EEG-Anlagen keinen eingetragenen Elt-Inst für den Antrag usw. Und das schlägt sich im Preis nieder.


Bei der Zulassung von Autos geht es seitens der Autohändler sicher einiges professioneller zu, da kennt jeder Händler das Zulassungsverfahren und
zickt sicherlich auch bei einen Toyota Prius nicht herum.

Weil vermeidbare Verzögerungen beim Autokauf akzeptieren die Käufer nicht, es geht ja um viel Geld Smile


MfG
MonoPoly
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BeitragVerfasst am: 03.09.2007, 08:43 Nach oben

Atommafia hat Folgendes geschrieben:

Bei der Zulassung von Autos geht es seitens der Autohändler sicher einiges professioneller zu, da kennt jeder Händler das Zulassungsverfahren und
zickt sicherlich auch bei einen Toyota Prius nicht herum.

Weil vermeidbare Verzögerungen beim Autokauf akzeptieren die Käufer nicht, es geht ja um viel Geld Smile


Confused
Autohändler = Solateur
Käufer = Betreiber
Question
Atommafia
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Beiträge: 636

BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 17:26 Nach oben

Tach
das399igste hat Folgendes geschrieben:
Natürlich will das EVU seinen Strom verkaufen, aber es gibt nun mal ein Gesetz das die sie zur Abnahme verpflichtet - und zwar diskriminierungfrei Exclamation


Zitat:
Für mich sind EVUs nur noch Kunden dritter Klasse. Freundlichkeit beim "Guten Tag" und "Auf Wiedersehn", dazwischen nur noch Pfeffer.


Für sich selbst lautstark diskriminierungsfreie Handlungsweisen fordern, aber in der Gegenrichtung sich dank Abnahmepflicht wie die Axt im Wald benehmen


MfG
das399igste
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BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 20:11 Nach oben

Atommafia hat Folgendes geschrieben:

Zitat:
Für mich sind EVUs nur noch Kunden dritter Klasse. Freundlichkeit beim "Guten Tag" und "Auf Wiedersehn", dazwischen nur noch Pfeffer.


Für sich selbst lautstark diskriminierungsfreie Handlungsweisen fordern, aber in der Gegenrichtung sich dank Abnahmepflicht wie die Axt im Wald benehmen


Was hast Du an der ganzen Geschichte nicht verstanden?

Es heißt zwar so: wie man in den Wald hineinruft schallt es heraus, nur wenn das Heraus "unerwartet" klingt ändert man auch seine Melodie - man passt sich an. Leider kann ich mir keinen anderen Kunden suchen, in monopolartigen Strukturen wird der mir vorgeschrieben. Und ich bin bestimmt keine Pute, die sich beim Schlachten vordrängelt...

Ich verwechsele die Reibungswärme, die entsteht wenn man jemanden schnell genug über den Tisch zieht, auch nicht mit Nestwärme, Herzlich- und Freundlichkeit.

Man kann nicht laut genug vor den Methoden mancher EVUs warnen. Selbst Du glaubst ja scheinbar immer noch, das Menschen die "nur" fair behandelt werden wollen sich anstößig benehmen.

Sonnige Grüße
Harald

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BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 20:23 Nach oben

das399igste hat Folgendes geschrieben:
Leider kann ich mir keinen anderen Kunden suchen, in monopolartigen Strukturen wird der mir vorgeschrieben.


Monopol: So ein ....
Dann verkauf Deinen Strom doch an der EEX. Partizipiere daran, dass die Atommafia den Strompreis nach oben treibt und nicht nur das Oligopol alle abzockt Laughing

Zockst wohl per Gesetz lieber Deinen Nachbarn ab! Shocked

hmmmmmm oder verstehe ich da was falsch! Wink
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BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 21:45 Nach oben

MonoPoly hat Folgendes geschrieben:


Zockst wohl per Gesetz lieber Deinen Nachbarn ab! Shocked

hmmmmmm oder verstehe ich da was falsch! Wink


Den habe ich jetzt nicht mehr verstanden. Für mich jetzt EOD, da nichts inhaltliches mehr.

Sonnige Grüße
Harald

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