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Rio
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 947
Wohnort: Kleve (NRW)
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Verfasst am:
05.07.2007, 14:30 |
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RADIKALE UMWELT-ZIELE
Strom soll zur Hälfte grün werden
Zwei Tage nach dem Energiegipfel macht die Bundesregierung beim Klimaschutz ernst: Laut Umweltminister Gabriel wird die Windkraft deutlich stärker gefördert als bisher. Bis 2030 soll der Ökostrom-Anteil auf fast 50 Prozent steigen.
Berlin - Vor zwei Tagen sah noch alles nach einem Sieg der Atom-Lobby aus: Auf dem Energiegipfel im Kanzleramt priesen Union und Wirtschaft die Kernkraft als günstige und klimaneutrale Energiequelle. Doch nun legt Umweltminister Sigmar Gabriel nach: Mit radikalen Umwelt-Zielen will der Sozialdemokrat die Energiewende auch ohne Atomstrom schaffen.
n Berlin kündigte Gabriel heute an, dass die Bundesregierung den Ökostrom-Anteil bis zum Jahr 2030 auf 45 Prozent ausbauen werde. Bis 2020 soll der Anteil auf über 27 Prozent steigen. Im Vergleich zu allen früheren Prognosen ist das Ziel sehr ambitioniert: Bisher ging die Regierung für das Jahr 2020 von einem Öko-Strom-Anteil von 20 Prozent aus. Zum Vergleich: Heute machen Sonne, Wind und Biomasse rund zwölf Prozent an der deutschen Stromproduktion aus.
Das neue Ziel der Bundesregierung gab Gabriel bei der Vorstellung eines Erfahrungsberichts zum Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) bekannt. Das Gesetz schreibt feste Vergütungssätze für Strom aus Sonne, Wind und Biomasse vor. Die Differenz zum niedrigeren Marktpreis finanzieren die Verbraucher über ihre Stromrechnung. Gabriel bezeichnete das EEG als eine Erfolgsgeschichte, die fortgeschrieben werden müsse.
Um die neuen, ehrgeizigen Ziele zu erreichen, schlug der Minister eine Reihe von Änderungen am EEG vor, die ab 2009 in Kraft treten können. Demnach soll die Vergütung für Windstrom aus Anlagen auf hoher See um gut ein Drittel auf bis zu 14 Cent pro Kilowattstunde angehoben werden. "Wir brauchen einen Durchbruch bei der Offshore-Windenergie", sagte Gabriel.
Auch an Land soll es für die Betreiber von Windrädern günstigere Förderbedingungen geben. Hier soll die Vergütung langsamer sinken als bisher geplant. Statt zwei Prozent Degression ist nun nur ein Prozent geplant.
Bei Solaranlagen hingegen sprach sich Gabriel für eine geringere Förderung aus. Bisher sinken die garantierten Abnahmepreise für Sonnenstrom jährlich um fünf Prozent. Nun seien sieben Prozent geplant, ab 2011 sollen es sogar acht Prozent werden. Die Solarindustrie war in letzter Zeit immer wieder in die Kritik geraten, weil sie trotz enormer Gewinne mengenmäßig kaum zur Stromerzeugung in Deutschland beiträgt. Mit Abstand am meisten Öko-Strom wird aus Windkraft gewonnen.
Gabriel erklärte, dass die neuen Klimaschutzziele mit Hilfe der Änderungen am EEG erreicht werden könnten. Darüber hinaus könnten die erneuerbaren Energien auch die Atomkraft ersetzen.
Na Maaaaaahlzeit  |
_________________ 6,16 kWp 28 Module Suntechnics STM 220
Wechselrichter Suntechnics 4600 E
Dachneigung 45° Ausrichtung 220°
Gestellsystem Suntechnics STG 80
Standort Kreis Kleve (NRW) |
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Verfasst am:
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RichardN
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 17.05.2007
Beiträge: 458
Wohnort: München
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Verfasst am:
05.07.2007, 17:13 |
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Hallo Rio,
vielleicht ist die Mahlzeit gar nicht so schlecht.
Mir draengt sich immer mal wieder das Gefuehl auf, dass die Module gerade so teuer sind, dass die potentiellen Betreiber mit der Rendite so eben zufrieden sind und investieren, und nicht so sehr an den echten Herstellungskosten.
Wenn also die Einspeiseverguetung sinkt, sinkt, wenn dies stimmt, auch der Preis der Anlagen einigermassen proportional. Dann gehen die absoluten Anlagenkosten bei ungefaehr gleicher Rendite runter, so dass vielleicht mehr Privatleute in Anlagen auf dem eigenen Dach investieren,und damit steigt der Anteil des durch PV produzierten Stroms
Ich denke schon das viele Leute bedenken haben zusaetzlich zum Kredit fuer das Haus auch noch einen fuer die PV Analge aufzunehmen. Diese bedenken skalieren sicher mit den absoluten und nicht mit den relativen Anlagenkosten.
Am Ende ist es gut fuer Betreiber, gut fuer die Umwelt, gut fuer alle Stromkunden die diese Anschubfinanzierung ja zahlen, gut fuer Solateure, und weniger gut fuer Produzenten, deren Gewinnmargen gehen runter. On verra. |
_________________ Mit sonnigem Gruss,
RichardN
Eigene Anlage: 4.14 kWp aus 22 Schott ASE-190-GT-FT/TF an SB 4200TL HC. Zwei Strings mit Süd-Nord Ausrichtung, seit 11.07.2007. |
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eifeljuwel
Stammmitglied

Angemeldet: 24.06.2007
Beiträge: 67
Wohnort: Eifel
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Verfasst am:
05.07.2007, 18:45 |
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Hallo
bin deiner Meinung RichardN kann eigentlich nur runter gehen mit den Modulpreisen. Wenns keiner mehr kauft müßen Sie sogar runter.
Wobei dann die Frage ist ob nicht immer mehr in Spannien investieren.
Mehr Sonne und 45 Cent pro Kw ist ja nicht zu verachten
Wobei das dann die wenigsten Privaten sein werden |
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