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 Wieviele Kurzausfälle sind "normal" Nächstes Thema anzeigen
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Autor
Florian
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Angemeldet: 10.10.2006
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 05.10.2007, 16:38 Nach oben

Hallo Hugi!

Habe dieses Problem auch bei meinem Solarmax 3000C. Meine Anlage ist seit März 06 in Betrieb, seit diesem Zeitpunkt hat der WR schon ca. 400 mal !! diesen Fehler angezeigt.

Das EVU hat sogar Messungen durchgeführt, leider ohne Erfolg. Die vom WR dedektierten Impedanzsprünge konnten nicht nachgewiesen werden.

Vielmehr dürfte die ENS bei Rundsteuersignalen empfindlich reagieren.

Bei mir wurde die Platine mit der ENS ausgetauscht (gegen Print mit neuer Firmware) - seit dem haben sich die Abschaltungen leicht reduziert.

Liebe Grüße

Flo

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Verfasst am: Nach oben

Surveyor
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Angemeldet: 31.12.2006
Beiträge: 75
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 05.10.2007, 17:01 Nach oben

Hallo zusammen,

bei meiner Anlage habe ich dieses Problem auch. Es betrifft allerdings überwiegend nur einen der beiden WR (Sunville 4000)'Evil or Very Mad'.

Ziemlich unabhängig von der Einspeiseleistung und der Tageszeit schaltet dieser WR oft mehrmals täglich für ca. 30-60 Sekunden ab, um anschließend nach kurzer Zeit wieder die gleiche Einspeiseleistung wie der andere WR anzuzeigen.
Mein Solarteur hat mich hier lediglich auf evtl. Impedanzprobleme hingewiesen und mir mitgeteilt, daß man da nichts machen könne.

Die Einspeiseleitung zum Zähler ist ca. 5 m lang bei einem Querschnitt von 5 x 2.5 mm².
Vielleicht kann jemand mir hierzu einen Rat geben.

Gruß Surveyor

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Elektro und Umwelt
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Info: Solarteur
Angemeldet: 04.06.2006
Beiträge: 975
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 05.10.2007, 17:04 Nach oben

halllo surveyor,

lass mich raten das Problem tritt hauptsächlich Mittags auf?

Gruß E&U

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Xam Ralos
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Angemeldet: 10.11.2005
Beiträge: 2191

BeitragVerfasst am: 05.10.2007, 17:05 Nach oben

Zitat:
Habe auch 6kwp (SB 5000 TL) an einer Phase 35m lang 6qmm und bisher keine Probleme (ausser vielleicht höherer Verlust)


Wo hast den nachgeschaut? SMA zeigt solche abschaltungen gar nicht an... Solarmax nimmt die Fehlercodes wieder raus bei der neuen Serie... Aufgrund der algemeinen Hysterie...

Öfters ist das Problem das die EVUs gar nicht wissen wie sie messen sollen, denn sie messen den Mittelwert über 10min... die VDE lautet aber bei einem Sprung von 1 Ohm muss das Gerät innerhalb 5sek abschalten... ein Sprung im mikroSekundenbereich führt zu einer abschaltung...der analyser krigt das gar nicht erst mit wenn er nicht richtig eingestellt wurde... puh ich könnt dir da geschichten erzählen...alles schon erlebt...

Zitat:
Habe dieses Problem auch bei meinem Solarmax 3000C. Meine Anlage ist seit März 06 in Betrieb, seit diesem Zeitpunkt hat der WR schon ca. 400 mal !! diesen Fehler angezeigt.


Na ja, das ist 1 mal pro tag... also 10sec im Tag wo das Gerät nicht arbeitet... macht etwa 0.01% auf den Gesamtertrag aus... ich finds vernachlässigbar... die maximalen schaltvorgänge der Relais wirst auch in 50 JAhren nicht erreichen...

Zitat:
Vielmehr dürfte die ENS bei Rundsteuersignalen empfindlich reagieren.


Für das gibts Normen, und der Wechselrichter würde RSS- zu stark melden... denke ich...
Zitat:

Bei mir wurde die Platine mit der ENS ausgetauscht (gegen Print mit neuer Firmware) - seit dem haben sich die Abschaltungen leicht reduziert.


Jo, gegen die Abschaltgrenze mit 1Ohm anstelle der 0.5 wie nach neuer Norm nun zugelassen... hätte man auch über die Software machen können...

Würden die VDE in der EU nicht die empfindlichsten Vorschriften überhaupt machen, die sie selbst gar nicht überall einhalten können, hätten alle was davon, und wer glaubt wir haben ein überdurchschnitlich gute netzqualität in deutschland ist auf em Holzdampfer... ausgenommen etwas die neuen Bundesländer...

Wenn du den technischen Hintergrund der ENS (resp der Netzimpedanzprüfung) wissen würdest, würdest dich kugeln vor Lachen... nach VDEW0126-1-1 giebt es nun anderer Möglichkeiten wie man das Problem lösen könnte. Ich denk das alle nun neu kommenden Geräten nicht mehr nach Netzimpedanz ausschauhalten... jedenfalls bei den neuen Geräten von Solarmax SMA Kaco (sowiso) und fronius (da weiss ich es nicht)

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32.06kWp Kyocera KC-167 GH-2; Solarmax40
16.34kWp Kyocera KC170 GHT-2; 2xSolarmax6000C 1x6000S
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Xam Ralos
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Angemeldet: 10.11.2005
Beiträge: 2191

BeitragVerfasst am: 05.10.2007, 17:06 Nach oben

Zitat:
lass mich raten das Problem tritt hauptsächlich Mittags auf?


Ist meistens so, oder um ~07.30; ~13.30; ~17:30 je nach Feierabend der Industrie...

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Surveyor
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Angemeldet: 31.12.2006
Beiträge: 75
Wohnort: Siegen

BeitragVerfasst am: 05.10.2007, 17:12 Nach oben

Elektro und Umwelt hat Folgendes geschrieben:
halllo surveyor,

lass mich raten das Problem tritt hauptsächlich Mittags auf?

Gruß E&U


Hallo,

ich habe mal die notierten Zeiten der Ausfälle nachgesehen. Dabei liegen diese um 07.30-08.00, 12.00-13.30, 16.30 - 18.00 und selten um 19.00 herum.
Könnt Ihr damit was anfangen?

Gruß Surveyor

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lehmann28
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Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5051
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 05.10.2007, 17:15 Nach oben

Xam Ralos hat Folgendes geschrieben:
Zitat:

lass mich raten das Problem tritt hauptsächlich Mittags auf?


Uhrzeit 18:06
Ist meistens so, oder um ~07.30; ~13.30; ~17:30 je nach Feierabend der Industrie...


Surveyor hat Folgendes geschrieben:
Uhrzeit 18:12
ich habe mal die notierten Zeiten der Ausfälle nachgesehen. Dabei liegen diese um 07.30-08.00, 12.00-13.30, 16.30 - 18.00 und selten um 19.00 herum.
Könnt Ihr damit was anfangen?


Heiliger Xam wir loben und preisen Dich. Hast Du hellseherische Fähigkeiten? Wenn Du jetzt noch das Wetter voraussagst... Very Happy

Der Tom Cool

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Fischkopp
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Angemeldet: 25.07.2007
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BeitragVerfasst am: 05.10.2007, 17:31 Nach oben

Vielleicht liegt das Problem bei hugi dem Threadstarter aber woanders. In der Wesermarsch gibt es doch wohl jede Menge Windräder.
An den besagten Tagen war der Wind nicht ohne, so zwischen 30-60 km/h max.
Nachzusehen hier:
http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fskldwd.html

Bei böigen/wechselnden Wind dürfte die Netzqualität in WEA-Gebieten eher mau sein.

Effekt ist sicherlich ähnlich wie Industrie, die Schicht macht. Cool


Gruß
fischkopp

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Xam Ralos
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Angemeldet: 10.11.2005
Beiträge: 2191

BeitragVerfasst am: 05.10.2007, 17:46 Nach oben

Zitat:
Vielleicht liegt das Problem bei hugi dem Threadstarter aber woanders. In der Wesermarsch gibt es doch wohl jede Menge Windräder.
An den besagten Tagen war der Wind nicht ohne, so zwischen 30-60 km/h max.
Nachzusehen hier:
http://www.wetterzentrale.de/topkarten/fskldwd.html

Bei böigen/wechselnden Wind dürfte die Netzqualität in WEA-Gebieten eher mau sein.

Effekt ist sicherlich ähnlich wie Industrie, die Schicht macht.


hey auf das bin ich noch nie gekommen... interessiert mich... Danke

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Angemeldet: 04.06.2006
Beiträge: 975
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 06.10.2007, 22:50 Nach oben

Ja, ja das Kreuz mit der ENS.
Sobald es Netzschwankungen im EVU-Netz zu den Spitzenzeiten gibt gehts drunter und drüber... Crying or Very sad
Freilich ist es nicht gravierend aber nerven tut's allemal wenn das Postfach voll mit Störmeldungen ist.

Bei unserer Anlage hab ich dann kurzerhand den Gaudi mal deaktiviert und Ruhe ist!
Psst: Natürlich nur testweise! Wink

Die Spur mit den Windkraftanlagen ist glaube ich die richtige... Laughing

Gruß E&U

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BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 10:03 Nach oben

Moin Moin,

kann die Vermutung als Beobachtung bestätigen.

Ich habe an Tagen mit Starkwind und insbesondere sehr stark wechselnden Windstärken auch bis zu 5 kurze offline Phasen von jeweils 14 Sekunden im Ereignisprotokoll.

Da die Windraddichte bei uns sehr groß ist, ein Windpark mit den weltweit größten Serienmodellen steht nur 5 Km entfernt, wäre das eine sehr passende Erklärung.

Wäre sicherlich interessant diese Vermutung mal durch exakte Messungen zu prüfen.

Gruß von der Küste
Roman

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BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 13:53 Nach oben

Sehr interessant! Ich habe einen Kollegen, der eine PV-Anlage plant. In seiner Nähe befinden sich unzählige Windräder, je nach Windrichtung hört er sogar die Laufgeräusche. Welchen WR-Hersteller könnte man ihm denn empfehlen? Wenn die Solarmaxe so sensibel sind, kämen die ja wohl nicht in die engere Wahl oder?

Peter

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Anlage läuft seit 01.03.2007
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Wo ich nicht bin, da ist das Glück.
- Christa Wolf -
Leon
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Angemeldet: 29.09.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 14:08 Nach oben

olliausbs hat Folgendes geschrieben:
zuwenig dach hat Folgendes geschrieben:
sorry, aber warum ist 6mm2 bei 20 m knirsch?
( bei 6 kwp, die doch wohl an zwei phasen hängen)


Hängen die an zwei Phasen???

Ansonsten: Read the manual!

Gruß, Olli


Die PV-Module haben eine Leistung von zusammen 6,12 kWp, angeschlossen an einen Wechselrichter SolarMax 6000 C. Die Anlage muss also dreiphasig angeschlossen sein. Ein Tauschen der Phasen bringt also nichts. Die Anschlussleitung ist auch mehr als ausreichend dimensioniert bei der kurzen Entfernung. Die viel spannendere Frage ist, wie sieht der Hausanschluss aus?
lehmann28
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Angemeldet: 22.06.2006
Beiträge: 5051
Wohnort: Westfalen

BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 14:11 Nach oben

Leon hat Folgendes geschrieben:
olliausbs hat Folgendes geschrieben:
zuwenig dach hat Folgendes geschrieben:
sorry, aber warum ist 6mm2 bei 20 m knirsch?
( bei 6 kwp, die doch wohl an zwei phasen hängen)


Hängen die an zwei Phasen???

Ansonsten: Read the manual!

Gruß, Olli


Die PV-Module haben eine Leistung von zusammen 6,12 kWp, angeschlossen an einen Wechselrichter SolarMax 6000 C. Die Anlage muss also dreiphasig angeschlossen sein. Ein Tauschen der Phasen bringt also nichts. Die Anschlussleitung ist auch mehr als ausreichend dimensioniert bei der kurzen Entfernung. Die viel spannendere Frage ist, wie sieht der Hausanschluss aus?

Leon, ich will Dir jetzt nicht zu Nahe treten, aber was Du da erzählst ist Blödsinn. Der Solarmax 6000C speist einphasig ein und hat eine maximale AC-Leistung von 5060W. Somit bringt ein wechseln der Phase schon etwas.

Der Tom Cool

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Leon
Öfters hier
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Angemeldet: 29.09.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 07.10.2007, 14:19 Nach oben

Danke für deine Feinfühligkeit.

Laut VDEW-Richtlinie "Eigenerzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz" sind Eigenerzeugungsanlagen mit einer Nennscheinleistung von > 4,6 kVA dreiphasig anzuschließen. Diese Richtlinie ist verbindlich und auch gem. TAB 2000 (13) anzuwenden.

Wenn das beim vorliegenden Wechselrichter nicht so ist, dann wird wohl eine Ausnahmegenehmigung des EVU vorliegen... Ich hätte eine solche Anlage nicht in Betrieb genommen.
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