| Autor |
|
mwanton
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 458
Wohnort: Hamburg
|
Verfasst am:
17.06.2007, 21:56 |
 |
Moin zusammen,
ich habe ein 1500 qm Dach direkt an der Nordsee (Windlastzone 4). Dach ist statisch einwandfrei, hat aber eine Dachhaut aus verschweißten Bitumenbahnen und sonst nichts weiter drauf. Wegen Ansprüchen aus Gewährleitung bzw Schadenersatz möchte ich auf keinen Fall die Dachhaut durchbrechen.
Frage: Gibt es aus Eurer Sicht geeignete Varianten der Aufständerung für eine solche Dachfläche in Windlastzoen 4 ohne die Dachhaut zu durchbrechen?
Gruß
mwanton |
|
|
|
 |
Google-Werbung
|
Verfasst am:
|
 |
|
|
 |
astrafahrer
Fleißiges Mitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 28.06.2005
Beiträge: 518
|
Verfasst am:
18.06.2007, 07:30 |
 |
|
|
 |
mwanton
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 458
Wohnort: Hamburg
|
Verfasst am:
18.06.2007, 22:08 |
 |
Tja, ich habe mir die Seite von Schletter angesehen und auch ein paar Mails mit denen ausgetauscht.
Kernaussage: Das geht schon, aber es bleiben Restrisiken wenn die Anlage nicht fest mit dem Dach verschraubt wird ...
Deshalb hier die Frage: Hat jemand konkret mit nicht verschraubten sondern nur aufgestellten und beschwerten Anlagen auf Flachdächern in der Windlastzone 4 Erfahrungen?
Gruß
mwanton |
|
|
|
 |
Eibel
Stammmitglied

Angemeldet: 23.12.2006
Beiträge: 111
|
Verfasst am:
19.06.2007, 07:01 |
 |
Auch hier kann ich mal wieder meine geliebten Biohaus PV-Plate empfehlen. Diese können mit dem Dach verklebt werden ohne die Dachhaut zu verletzen. Im Gegenteil, das Dach wird dadurch im günstigsten Fall sogar noch weiter versiegelt und damit dichter.
Infos bei Biohaus
Tel.: 05251/500500
www.biohaus.de |
|
|
|
 |
eifel-solar.de
Fleißiges Mitglied


Info: Solarteur
Angemeldet: 31.01.2007
Beiträge: 462
Wohnort: Eifel
|
Verfasst am:
19.06.2007, 07:35 |
 |
Hallo mwanton!
| Zitat: |
| Wegen Ansprüchen aus Gewährleitung bzw Schadenersatz möchte ich auf keinen Fall die Dachhaut durchbrechen. |
Gegenfrage: Warum nicht? Handelt es sich um eine angemietete Dachfläche?
Ein fähiger Dachhandwerker wird die Dichtigkeit der Dachdurchdringungen auch auf lange Sicht problemlos lösen. Bei den verklebten Platten, Eibel, hätte ich persönlich Angst, das sie mir beim nächsten Sturm mitsamt der Bitumenschweißbahn fliegen gehen. Weiß ich, wie gut die Haftung darunter ist? Außerdem - die Schweißbahnen sind besandet, klebt das?
Als mögliche, aber nicht unbedingt preiswerte, Alternative: Alu- oder Stahlträger über der Fläche verlegen und seitlich am Mauerwerk verschrauben
Gruss aus der Eifel:
Frank (eifel-solar.de) |
_________________ Fassadenanlage 2,96 kWp SSW, 45° MN
16 x Conergy E 185 P an Fronius IG 30 und
Aufdachanlage 5,28 kWp SSO, 40° DN
24 x Solon P220/6+/07 an SB 5000 TL HC
---------------------------------------------
Solarteur (R) und Fachhandel unweit des Nürburgrings |
|
|
 |
olliausbs
Forumsinventar

Info: Betreiber
Angemeldet: 25.05.2007
Beiträge: 609
|
Verfasst am:
19.06.2007, 08:33 |
 |
Also, wenn jemand meint, daß er was besonders wichtiges zu sagen hätte, dann beginnt er seinen Satz mit "Also".
Also ich würde niemals eine intakte Dachhaut verletzen. Ich bin jetzt sogar so weit, daß ich nie wieder ein Flachdach bauen würde.
Klar, hetzutage hat man die Probleme im Griff und wenn die Arbeit ordentlich ausgefürt wird, wird man keine Probleme haben blablabla... Dieser Satz wird seit 100 Jahren strapaziert und dennoch werden Flachdächer immer wieder undicht.
Je mehr Anschlüsse und Durchdringungen ich habe, umso anfälliger wird das Dach.
Da geben die Leute 20 Garantie auf Ihre Produkte (jedoch nicht auf die Dichtheit des Daches). Hört sich erstmal ganz gut an, aber als alter Sack weiß man, daß 20 Jahre recht schnell vorüber gehen...
mwanton, wie nah an der Nordsee ist Dein Dach? Die meisten Module sind nicht seeluftbeständig!
Gruß, Olli |
|
|
|
 |
mwanton
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 458
Wohnort: Hamburg
|
Verfasst am:
19.06.2007, 10:47 |
 |
Moin,
Danke für Eure Beiträge:
@ Olli: Das Dach liegt 25m von der Nordsee entfernt ...
Dein Punkt, daß viele Module nicht seeluftbeständig sind war wir vorher nicht klar. Kannst Du oder jemand anders mir sagen, welche Hersteller seeluftbeständige Module anbieten?
Geben muß es die, es werden ja reichlich Anlagen an der Küste und auf den Inseln betrieben (auf Pellworm seit knapp 20 Jahren wenn ich richtig informiert bin).
@ Eifel-Solar: Ja, das Dach ist gemietet und in Bezug auf die Dachhaut will ich einfach kein Risiko eingehen und vor allem will ich nicht mit dem Besitzer über die Ursache streiten falls das Dach mal undicht wird.
Bin vor diesem Hintergrund auch nicht sicher, ob Flachdächer überhaupt das richtige für mich sind ...
Gruß
mwanton |
|
|
|
 |
Matschi
Neu hier

Info: Betreiber
Angemeldet: 24.06.2007
Beiträge: 9
|
Verfasst am:
25.06.2007, 22:07 |
 |
Hallo,
wenn du mit Schletter E.-M. ausgetauscht hast sollte dir klar sein das die erforderliche Auflast zwischen 100-130 Kg!qm Modulfläche für das Gebäude beträgt. Bei Ausnutzung der 1500qm Dachfläche sollte die Statik so um die 100to. vertragen können .... |
_________________ MAD |
|
|
 |
mwanton
Fleißiges Mitglied

Info: Betreiber
Angemeldet: 29.04.2007
Beiträge: 458
Wohnort: Hamburg
|
Verfasst am:
27.06.2007, 09:41 |
 |
Moin,
ja Matschi, mir ist klar das ich bei einen solchen Dach mit mindestens 100 kg / qm Auflast rechnen muß. Laut Statiker wäre diese Größenordnung okay. Bleibt mein ungutes Gefühl etwas auf dem Dach zu haben was nicht angeschraubt ist.
@ Eibel: Ich werde das Bio Haus mal kontakten wegen der PV Plate. Liegt die flach auf dem Dach auf? Wie sind dann die Erträge? Weißt Du, ob die seewasserbeständig ist?
Gruß
mwanton |
|
|
|
 |
bvmelchingen
Neu hier

Angemeldet: 08.07.2007
Beiträge: 6
|
Verfasst am:
08.07.2007, 12:22 |
 |
Hallo zusammen,
ich bin erst heute Mitglied im Forum geworden.
Ich habe ebenfalls ein Flachdach auf unserer Fabrik (Bitumenbahnen und Kiesel). Hatte zuerst vor die PV Anlage mit Schwerlastankern auf dem Betondach zu besfestigen (durch Dachhaut zu bohren). Nach vielfachem Rat auch von einem Freund der sich beruflich mit der Materie Flachdach sehr gut auskennt bin ich davon abgekommen. Kunststoffboxen wollte ich
nicht wegen evtl schlechter Hinterlüftung und der geringen Abstände der Module zur Dachoberfläche hin (habe Sorge wegen Schnee im Winter auf den Moduloberflächen).
Habe jetzt mehr zufällig eine denke ich optimale Lösung für mich gefunden. Trapezblech mit hohen Flanken werden auf das Flachdach gelegt. Die nomalen Winkelaufständerungen werden auf dem Trapezblech aufgeschraubt. Als letztes wird das von Dach genommene Kies in die Rillen des Trapezbleches verbracht. Müßte nach Aussage meines PV Installateurs alles optimal halten. Auf hohe Trapezblechflanken sollte wegen der Kiesverbringung geachtet werden.
Gruss Bruno Vater |
|
|
|
 |
trzebi
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 11.05.2007
Beiträge: 1138
Wohnort: Rheinland Pfalz
|
Verfasst am:
08.07.2007, 12:39 |
 |
| bvmelchingen hat Folgendes geschrieben: |
Hallo zusammen,
ich bin erst heute Mitglied im Forum geworden.
Ich habe ebenfalls ein Flachdach auf unserer Fabrik (Bitumenbahnen und Kiesel). Hatte zuerst vor die PV Anlage mit Schwerlastankern auf dem Betondach zu besfestigen (durch Dachhaut zu bohren). Nach vielfachem Rat auch von einem Freund der sich beruflich mit der Materie Flachdach sehr gut auskennt bin ich davon abgekommen. Kunststoffboxen wollte ich
nicht wegen evtl schlechter Hinterlüftung und der geringen Abstände der Module zur Dachoberfläche hin (habe Sorge wegen Schnee im Winter auf den Moduloberflächen).
Habe jetzt mehr zufällig eine denke ich optimale Lösung für mich gefunden. Trapezblech mit hohen Flanken werden auf das Flachdach gelegt. Die nomalen Winkelaufständerungen werden auf dem Trapezblech aufgeschraubt. Als letztes wird das von Dach genommene Kies in die Rillen des Trapezbleches verbracht. Müßte nach Aussage meines PV Installateurs alles optimal halten. Auf hohe Trapezblechflanken sollte wegen der Kiesverbringung geachtet werden.
Gruss Bruno Vater |
Hallo,
hört sich gut an; gute Idee.
Nur eine Frage: Es handelt sich also um eine Marke "Eigenbau", richtig?
Falls ja, wer haftet denn dann dafür, wenn die Anlage bei starken Stürmen vom Dach fliegt?
Persönlich wäre ich, falls es um eigene Konstruktionen geht, sehr sehr vorsichtig.
Es geht um die Punkte Statik, Stabilität, Sicherheit usw.
Wir haben im Moment mehrere solche Fälle- wir lassen es ordnungsgemäß von Schletter prüfen und bitten um Lösungsvorschläge-meiner Meinung nach der beste Weg.
| Zitat: |
Ich habe ebenfalls ein Flachdach auf unserer Fabrik (Bitumenbahnen und Kiesel). Hatte zuerst vor die PV Anlage mit Schwerlastankern auf dem Betondach zu besfestigen (durch Dachhaut zu bohren). Nach vielfachem Rat auch von einem Freund der sich beruflich mit der Materie Flachdach sehr gut auskennt bin ich davon abgekommen.
|
Ach so, hier zu noch ganz kurz- sind auch kein Freund von Dachbahnen aufschneiden, da wir Bedenken haben, dass es hinterher zu Undichtigkeiten führen kann.
Gruß |
_________________ der mit der Sonne tanzt............................. |
|
|
 |
bvmelchingen
Neu hier

Angemeldet: 08.07.2007
Beiträge: 6
|
Verfasst am:
08.07.2007, 12:49 |
 |
Hallo zusammen,
kein Eigenbau. Die Idee der Befestigung kam von meiner Firma die mir die PV-Anlage verkauft und auch auf das Dach setzt. Ich gehe davon aus, daß ich diesen im Falle des Falles in Regress nehmen kann.
Im übrigen hat er diese Info zur Befestigung auf der Intersolar in Freiburg erhalten. Auch auf einem städtischen Gebäude (ich glaube in Tuttlingen) wurde diese Art der Befestigung schon eingesetzt. Hatte vergessen unter das Trapezblech kommt noch eine Folie.
Gruss Bruno Vater |
|
|
|
 |
trzebi
Forumsinventar


Info: Berater
Angemeldet: 11.05.2007
Beiträge: 1138
Wohnort: Rheinland Pfalz
|
Verfasst am:
08.07.2007, 13:00 |
 |
| bvmelchingen hat Folgendes geschrieben: |
Hallo zusammen,
kein Eigenbau. Die Idee der Befestigung kam von meiner Firma die mir die PV-Anlage verkauft und auch auf das Dach setzt. Ich gehe davon aus, daß ich diesen im Falle des Falles in Regress nehmen kann.
Im übrigen hat er diese Info zur Befestigung auf der Intersolar in Freiburg erhalten. Auch auf einem städtischen Gebäude (ich glaube in Tuttlingen) wurde diese Art der Befestigung schon eingesetzt. Hatte vergessen unter das Trapezblech kommt noch eine Folie.
Gruss Bruno Vater |
Hallo, aha-ok.
Aha eine Idee- jetzt der meiner Meinung nach wichtigste Satz:
Ich gehe davon aus, daß ich diesen im Falle des Falles in Regress nehmen kann. Hier würde ich mir Protokolle zeigen lassen, ob diese auch zugelassen und getestet sind-naja ansonsten- brauche hier wohl nicht weiterführen.
Um auf dem Punkt zu kommen: Wenn diese Art der Montagebefestigung offiziell ist und auch alle Grundlagen und Richtlinien erfüllt und es auch Nachweise und auch schon Referenzanlagen gibt, wird es wohl keinerlei Zweifel geben, diese dann auch einzusetzen.
Aha, eine Folie- was denn für eine?
Ein habe ich noch- mich würde diese Befestigungsart interessieren- gibt es da einen Link oder Infos zu? Wäre schön, wenn du da mal was zu rein stellst.
Gruß
 |
_________________ der mit der Sonne tanzt............................. |
|
|
 |
bvmelchingen
Neu hier

Angemeldet: 08.07.2007
Beiträge: 6
|
Verfasst am:
08.07.2007, 13:20 |
 |
Hallo zusammen,
Folie ? Natürlich ein Schutzfließ (so stehts im Angebot.)
Link zum Thema "Trapezblech" gibt es natürlich nicht. Aber auch die Kunststoffboxen müßen ja mit Kiesel beschwert werden.
Ich bin mir jedoch auch sicher, daß im Falle eines windbedingten Abfluges der PV Anlage vom Dach die Installationsfirma (Fachbetrieb für PV Anlagen) dafür haften muß.
Gruss BVmelchingen |
|
|
|
 |
Schattenjäger
Stammmitglied


Info: Betreiber
Angemeldet: 16.07.2007
Beiträge: 145
Wohnort: Wesselburen Schleswig-Holstein
|
Verfasst am:
19.07.2007, 01:02 |
 |
|
|
 |
|
|